Wo geht die Seele hin?

(Foto: pixabay.com/ many thanks to "condesign" :)
(Foto: pixabay.com/ many thanks to "condesign" :)

 

Hast Du auch schon einmal eine Wohnung oder ein Haus betreten und aus unerklärlichen Gründen eine Gänsehaut oder einen Kälteschauer bekommen? Gibt es Orte, die Dir irgendwie unheimlich oder unbehaglich vorkommen, und Du weißt nicht wieso? Fühlst Du manchmal in Räumen, da ist jemand, und trotzdem ist niemand zu sehen? Regelmäßig denkst Du an verstorbene Familienmitglieder, Freunde und Bekannte - und sie erscheinen Dir sogar vor Deinem geistigen Auge?

 

Nein, Du bist nicht verrückt! Du bist nur in der Lage, Seelen wahrzunehmen (mehr oder weniger stark).

 

Ich behaupte: Verstorbene sind überall, und sie können auch unter den Lebenden weilen, denn Diesseits und Jenseits sind nicht wie durch einen imaginären "Vorhang" getrennt, sondern diese Welten sind miteinander verwoben.

 

In Bayern, wo ich aufgewachsen bin, war vor einigen Tagen Allerheiligen und Allerseelen. Das sind die Tage, an denen Familienangehörige zu den Gräbern gehen und ihrer Liebsten gedenken, die verstorben sind. Da wird ein Lichtlein angezündet, und Blumen oder Gestecke werden ans Grab gebracht, man spricht in Gedanken mit den Seelen, betet für sie usw.

 

Die Katholiken wandern nach alter Tradition zu den Friedhöfen, und sicherlich ist es eine schöne Geste und ein Zeichen dafür, dass man die Verstorbenen nicht einfach vergessen hat.

 

Doch was ist, wenn die Seelen gar nicht mehr in der Nähe ihrer Gräber sind?


Für viele ist es so selbstverständlich: Ein Mensch stirbt, er wird beerdigt, und dann bleibt als letzte Anlauf- oder Gedenkstelle sein Grab oder die Urne auf dem Friedhof.

 

Ich persönlich glaube an Wiedergeburt und Karma. Nach dem Ableben verlassen Geist und Seele den Körper, und sobald man "auf der anderen Seite" angekommen ist, erkennt man erst, welchen Sinn das eigene Leben mit all seinen Höhen und Tiefen hatte. Man bekommt aufgezeigt, wie wichtig man zu Lebzeiten für viele Menschen sowie für das Große Ganze gewesen ist. Man erkennt, was man Gutes für sein Umfeld getan hat und sieht ebenfalls, was verpasst wurde bzw. was noch zu erledigen ist. Und so plant man im Jenseits mit der geistigen Welt bald sein nächstes Erdenleben...

 

Nach dem Tod geht es weiter

Vielleicht glaubst Du nicht an Reinkarnation, aber daran, dass es nach dem Tod weitergeht bzw. dass das Bewusstsein niemals stirbt? Es gab einen Satz, über den ich mir vor knapp 20 Jahren das erste Mal Gedanken machte:

 

"Stell dir vor, du bist tot und merkst es nicht!"

 

Zu diesem Thema gibt es Bücher und Filme von medial Begabten, man nennt sie auch Jenseitsmedien – solche, die Verstorbene wahrnehmen (und evtl. mit ihnen kommunizieren können): Sie erzählen von Menschen, die einen plötzlichen Tod hatten, jedoch nicht sofort bemerkten, dass sie gestorben waren. Genau das führte bei den betroffenen Seelen zu Verwirrung und Problemen. Beispielsweise erkennen sie oft gar nicht, dass der tote Körper zu ihnen gehört.

 

Was ist, wenn es unmittelbar nach dem eigenen Tod tatsächlich Verwunderung gibt? "Hups, ich bin ja noch da!"  könnte es heißen. Wer nicht an ein Leben nach dem Tode glaubt, dem dürfte es so gehen. Geist und Seele sterben nie, heißt es z. B. im Buddhismus.

 

Im katholischen Bayern aufgewachsen, war mir Folgendes immer ein Rätsel: Vereinfacht gesagt, wurde in der Kirche gelehrt, nachdem man gestorben ist, kommt für die Seele die ewige Ruhe oder, für den der nicht so "brav" war, auch das läuternde Fegefeuer. Irgendwann kommt Jesus Christus und bringt die Auferstehung von den Toten sowie das ewige Leben... Doch bis es soweit ist, dämmert die Seele tatsächlich Jahrhunderte dahin und ruht ewig? Das konnte ich einfach nie glauben.

 

Für mich gibt es auf der anderen Seite keine "ewige Ruhe". Ich denke, in der geistigen Welt gibt es viel zu entdecken, und die Seele erlebt und lernt dort sehr viel, bis sie irgendwann wieder auf der Erde inkarniert...

 

Eines steht aber fest, der Körper wird, nachdem er abgelegt wurde, unbrauchbar. Die Verbindung zu ihm ist auch nicht wiederherstellbar. Deshalb wird es für die Seele sinnlos, in der Nähe ihrer Überreste zu bleiben.

 

 

Wo geht die Seele hin? Bleibt sie am Friedhof? (Foto: pixabay.com - vielen Dank an "geralt")
Wo geht die Seele hin? Bleibt sie am Friedhof? (Foto: pixabay.com - vielen Dank an "geralt")

Es gibt aber Seelen, die noch nicht in Frieden sind, noch etwas zu erledigen haben

oder unbedingt noch etwas klarstellen wollen. Es gibt die Aussage: "Sie gehen nicht gleich ins Licht".

 

Ist die Entscheidung gefallen, noch in Erdnähe bzw. in der Nähe der Verbliebenen / der Lebenden zu bleiben, begibt sich der Verstorbene für eine bestimmte Zeit in eine Art "Zwischenwelt". Und diese Zwischenwelt ist ganz sicher nicht der Friedhof, sondern ein Ort, wo er sich zu Lebzeiten gerne aufgehalten hat. Das kann der eigene Garten sein, der jahrelang liebevoll gepflegt wurde, ein Lieblingsplatz in der (ehemaligen) Wohnung oder sogar der Arbeitsplatz, wenn jemand seine Arbeit nicht loslassen konnte...

 

Laut Aussagen von medial Begabten befinden sich Seelen sehr häufig bei Menschen, die sie sehr geliebt haben oder von denen sie geliebt wurden.

 

Sie können aber auch dort umherirren, wo sie gestorben sind, wenn sie nicht mehr wissen, was passierte. Ein überraschender Unfalltod oder eine Herzattacke können sprichwörtlich aus dem Leben reißen und ein Schock sein - nicht nur für die verbliebenen Familienmitglieder, sondern auch für die Seele!

 

Übrigens, wenn sterbende Menschen vor ihrem Ableben mit Medikamenten vollgepumpt worden sind, so dass sie ihren natürlichen Sterbeprozess geistig nicht wirklich mitbekommen, kann sich das ebenfalls benebelnd und irritierend auswirken.

 

 

Warum bleiben Verstorbene an die Erde gebunden oder in der Nähe der Verbliebenen?

  • Verstorbene sehnen sich wie Lebende nach Heilung, Erlösung und Frieden
  • Sie können auf der Suche nach Lösungen sein, für etwas, was sie unbedingt zu Lebzeiten hätten erledigen wollen
  • Sie möchten Familienmitgliedern nahe sein, ihnen ihre Liebe bekunden (möglicherweise waren sie nicht immer in der Lage dazu, als sie noch lebten)
  • Oft wünschen sie sich, dass man nicht traurig ist und wegen ihres Todes leidet (starke Trauer der Verbliebenen bindet die Seele an die Erde)
  • Es ist möglich, dass sie die Taten, die sie in ihrem vergangenen Leben vollzogen, bereuen und sich nach einer "Wiedergutmachung" sehnen
  • Sie wollen ihre Liebsten oder andere Menschen in ihrem Leben unterstützen
  • Sie finden die Seelen anderer Familienmitglieder nicht, die bereits vor ihnen gegangen sind und sind deswegen verzweifelt. (Aufgrund unterschiedlicher Resonanzen begegnen sich im Jenseits die Seelen nicht automatisch...)
  • Häufig haben sie noch eine Botschaft für die Lebenden parat, die sie gerne loswerden möchten (dazu suchen sie sich meistens ein Medium oder sensitive Menschen in der Hoffnung auf Übermittlung)

 

Foto: pixabay.com - vielen Dank an "geralt" :)
Foto: pixabay.com - vielen Dank an "geralt" :)

Daran erkennst Du, dass eine Seele präsent ist, auch wenn Du keine mediale Fähigkeiten hast:

  • Kälteschauer / Gänsehaut (trotz geheizter Räume bzw. obwohl es keinen offensichtlichen physikalischen Grund für diese körperliche Reaktion gibt...)

 

  • Wenn Dir unheimlich oder merkwürdig unbehaglich wird, dann ist das oft ein Zeichen, dass eine Seele da ist. Denn Verstorbene und Lebende haben einfach unterschiedliche Energiestrukturen.

    Verstorbene, die nicht "im Himmel" sind, halten sich eher in dunklen, ruhigen, nicht stark frequentierten Räumen auf, z. B. in Lagerräumen, Dachböden, Kellern, auch Zimmern, die selten genutzt werden. (Das habe ich persönlich bei Raumklärungen sehr häufig wahrgenommen...)

 

  • Depression, Traurigkeit, Schwermut - Seelen tragen oft ihre Konfliktthemen mit, von denen sie sich zu Lebzeiten nicht befreien konnten. Sie sind oft verzweifelt auf der Suche nach Auswegen bzw. Lösungen - hochsensible Menschen spüren diese Energie.

    Ich selbst merke das ganz stark. Sobald ich einen melancholischen Anflug bekomme, checke ich mit dem Armlängentest nach, ob nicht eine Seele in der Nähe ist, die auf sich aufmerksam machen will.  (Bevor ich das entdeckte, dachte ich, ich leide an Depressionen.)

 

  • Seelen können bei Gegenständen sein, die ihnen zu Lebzeiten viel bedeutet haben. Oft hängen Verstorbene an Möbelstücken (Holz-Element wirkt anziehend), auch an Schmuck... Unterbewusst fühlen das die Lebenden und finden Einrichtungsgegenstände oder z. B. die vererbte Kette nicht immer sympathisch...

 

  • In Räumen mit viel Lila ist die Anwesenheit von Verstorbenen sehr wahrscheinlich: Der Farbton Lila hat für Seelen eine heilende Wirkung. Die Hausbewohner haben diese Farbe instinktiv richtig ausgesucht, ohne es zu wissen, dass sie gerade etwas für Verstorbene tun. Auch fliederfarbenen Wände und Einrichtungsgegenstände können ein Hinweis sein. Wer oft Lila trägt, heilt Themen mit Verstorbenen. Die Farbe ist unterstützend für beide Seiten.

    Dass diese Farbe seit einigen Jahren relativ populär ist, ist für mich ein Zeichen: Ganz viele Verstorbenen-Themen erfahren Klärung und Seelen erhalten dadurch Heilung, d. h. die Vergangenheit wird aufgearbeitet...

 

Solltest Du jemand sein, der Seelen fühlt bzw. auf andere Art und Weise wahrnimmt, dann ist es höchstwahrscheinlich, dass Du zur Heilung und zu mehr Frieden beitragen darfst.

Es ist eine Gabe, die Du nicht einfach so bekommen hast! Begegne den Seelen wohlwollend (ich selbst hatte früher Angst vor solchen Phänomenen, konnte sie aber schließlich überwinden).

 

Du kannst einen toten Menschen im Geiste sanft auffordern, das Licht zu suchen. Wünsche, schicke ihm Liebe, Heilung und Frieden. Oder bitte Gott / das Universum / geistige Helfer der Seele zu helfen.

Manchmal ist es heilsam, das mit dem Anzünden einer Kerze zu verbinden. Es kann sein, dass Du manchen Verstorbenen gedanklich übermitteln sollst, dass sie nicht mehr leben und welches Jahr heute ist (denn nicht wenige schwirren schon seit Jahrzehnten umher und haben kein Zeitgefühl mehr)...

 

Falls Du es schaffst, eine Seele liebevoll zu verabschieden, verändert sich die Atmosphäre in Räumen, oder Probleme, die sich in einem Haus, einer Wohnung oder in bestimmten Zimmern wiederholten, verschwinden. (Schlaf-, Energielosigkeit, Albträume, Streit etc.) Dein Wohlbefinden steigert sich dadurch. Denke auch daran, dass es Experten gibt, die dabei behilflich sein können.

 

Nicht nur an Gedenktagen wie Allerseelen kannst Du zu Deinen verstorbenen Familienmitgliedern oder Liebsten Kontakt aufnehmen. Es ist jederzeit möglich. Dazu brauchst Du nicht unbedingt zum Friedhof zu gehen. Ich glaube fest daran: Sobald Du an sie denkst, erreichen Deine Gedanken die betreffende Seele (und spürbar ist es ebenfalls)...

 

Ich finde, jeder soll entsprechend seiner Lebensphilosophie so weiter machen, wie er es gewohnt ist, für mich jedoch sind Friedhöfe unwichtig und Gräber eher überflüssig. Schon das Bild eines Familienmitgliedes in der Wohnung kann ein passender Gedenkort sein...

 

Eines finde ich übrigens beruhigend: Der Körper stirbt zwar irgendwann, aber Geist und Seele eines Menschen leben ewig, es hat sich nur die Daseinsform geändert - und so geht das Lernen, Erfahren und Weiterentwickeln immer weiter...

 

 

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Kommentare: 19
  • #1

    Walburga (Sonntag, 06 November 2016 14:37)

    Hallo Robert
    Das ist wieder mal ein sehr schöner stimmiger
    Beitrag :)
    Ich lese gerne in deinem Blog und lasse mich inspirieren.
    Ich durfte in letzter Zeit auch immer wieder einmal etwas
    für Verstorbene tun und das hat mich mit Freude und Dankbarkeit erfüllt.
    Lieber Robert ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag
    und alles Liebe
    Walburga

  • #2

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 06 November 2016 15:01)

    Hallo Walburga,
    ich danke Dir! Es freut mich, wenn Du bereits einige Inspirationen in die Praxis umsetzen konntest. Dass unsere Bemühungen eine Wirkung haben, ist wirklich spürbar. Ob in unserem eigenen Umfeld oder bei Menschen, die sich von uns beraten ließen, es zeigen sich positive Resultate. Das ist es, was zählt - einfach schön...
    Auch Dir einen schönen Sonntag, und weiterhin viel Erfolg bei Deinen Coachings. Liebe Grüße
    Robert :)

  • #3

    erich richter (Montag, 06 März 2017 08:33)

    Ich finde diese Darstellungen sind verständlich und auch ein Trost zugleich. Bin froh, dass ich diese Seite gefunden habe...
    Ich denke täglich mehrfach an meine am 11.1.2017 nach langer und schwerer Krankheit leider verstorbene Frau und bete für sie in dem Glauben, dass sie dies mitbekommt.
    Über 180 Tage in 6 Krankenhäusern lag sie auf den Intensivstationen wegen eines hypoxischen Hirnschadens hervorgerufen durch vermutlich einen Narkosefehler nach einer nicht gewollten Herzkatheteruntersuchung unter Narkose...
    Obwohl sie vollkommen hilflos dauernd an diese Apperaturen
    angeschlossen war, erkannte ich an ihren Gesichtsausdrücken
    den jeweiligen Zustand ihres Gemütes. Oftmals strahlte sie mich direkt nach meinem Erscheinen (täglich) an, manchmal aber auch, war ihr Gesicht verzerrt und ich konnte sie aber zumeist entsprechend wieder "aufbauen" ! Insgesamt wurde sie wegen Lungenentzündungen (3) Atemstillstand trotz Sauerstoffzufuhr, Infektionen insgesamt 5X!!! Reanimiert !
    Das muss alles für Sie die Hölle auf Erden gewesen sein, bis
    schließlich der medizinische Leiter des Pflegeheimes mit meiner Zustimmung 17 der 21 zugeleiteten Medikamente
    absetze und sie einige Tage später dann "erlöst" wurde.
    Das vielleicht (unheimliche) hier zum Abschluss: Einen Tag nach ihrem Tod hat sie aufgebahrt im sog. Abschiedszimmer
    nach meiner Berührung (Streicheln der Haare und des Gesichtes plötzlich die Augen aufgeschlagen und eine dicke Träne kam aus ihrem linken Auge ! Sie wurde darauf nochmals
    auf ihr Ableben untersucht ! Zeugin war ihre Tochter Simone !

    Erich Richter erich.richter46@yahoo.de

  • #4

    Seelenforscher.eu (Montag, 06 März 2017 21:55)

    Lieber Erich,

    vielen Dank für Deinen Kommentar zu meinem Beitrag. Wenn er Dich getröstet hat, freue ich mich umso mehr. Ich bin davon überzeugt, dass Deine Frau alles mitbekommen hat (trotz aller Medikamente und erlebter Strapazen). Deine liebevollen Gesten waren sicherlich wichtig für sie!

    Es ist unglaublich, dass Ärzte 5 Reanimationen versuchten und 21 Medikamente zuließen. In solchen Fällen kann die Frage aufkommen: "Warum musste Deine Frau bis zum Schluss so viel Leid erleben?" Wahrscheinlich wollte ihre Seele diese Erfahrung machen.

    Deine Schilderung wäre auch ein Fall für den Palliativ-Mediziner Matthias Thöns, der das Buch "Patient ohne Verfügung - das Geschäft mit dem Lebensende" geschrieben hat.

    Ich bin auch dankbar für Deine Offenheit, nicht jeder traut sich über Geschehnisse mit Verstorbenen zu berichten. Deine Beobachtung im Abschiedszimmer würden absolute Rationaldenker wohl als ein "Überbleibsel eines zufälligen Körper-Reflexes" erklären. Für mich war das eine Botschaft, die Dir galt - ein Dankeschön der Seele Deiner Frau!

    Es gibt viele Bücher, die schildern, was nach dem Sterben passiert. Und dort war zu lesen: "3 Tage benötigt die Seele nach ihrem Tod, sich restlos vom Körper zu trennen..." Dieses Wissen ist weit verbreitet. Das ist der Grund, warum ein Begräbnis oder eine Einäscherung frühestens 3 Tage nach dem Ableben stattfindet. Anscheinend war nach dem ersten Tag, die Seele irgendwie fähig gewesen, ihren Körper doch noch ein letztes Mal zu beeinflussen, um Dir ein Signal zu geben (und wenn es eben nur der Aufschlag eines Auges war.)

    Mit Deinen wohlwollenden Gedanken kannst Du jetzt viel für die Seele Deiner Frau tun. Ich glaube, die Verstorbenen wünschen sich, dass ihre Liebsten in Frieden sind (egal, welche Dramen sich ereigneten). Erst dann können sie im Jenseits den Platz einnehmen, der für sie vorgesehen ist (und somit ihre Zwischenwelt verlassen). Auch wenn Deine Frau körperlich nicht mehr anwesend ist, im Herz bleibt ihr verbunden - das ist meine Überzeugung.

    Viele Grüße aus Berlin
    Robert :)

  • #5

    Johanna (Dienstag, 03 Oktober 2017 05:34)

    Ja das ist so. Ich wohne im Haus indem schon meine Grosseltern lebten. Da geht so manche Seele ein und aus. Da ich mich nicht fürchte dürfen sie alle bleiben. Auch im alten Stall tummeln sie sich.
    Ich weiss auch dass die Seelen von verstorbenen nicht auf dem Friedhof sind, dass sind sie nur wenn wir auch hingehen, dann begleiten sie uns. Ich fühle meinen kürzlich verstorbenen Sohn sehr deutlich

  • #6

    Seelenforscher.eu (Dienstag, 03 Oktober 2017 22:21)

    Hallo Johanna,
    das, was Du schreibst, dürfte den Menschen, die das Thema "Tod & Verstorbene" komplett verdrängen, unheimlich vorkommen, aber ich kann Dir nur zustimmen. Seelen sind überall, und nur Menschen, die eine Resonanz zu ihnen haben, nehmen sie auf verschiedenste Weise wahr. Die Verstorbenen können am Platz festhängen, weil sie etwas brauchen. Oder aber sie bleiben gerne an Orten oder in der Nähe von Menschen, die ihnen etwas bedeutet haben. Manchmal wollen sie sich auch nur vergewissern, dass es ihren Liebsten gut geht oder eine Botschaft überbringen...
    Liebe Grüße und Danke für Deinen Beitrag
    Robert :)

  • #7

    Sandra (Dienstag, 03 Oktober 2017 22:21)

    Hallo Robert,

    bin zufällig auf deine Seite gestoßen auf der Suche nach Antworten auf meine Frage.Und dein Artikel hat mich sofort angesprochen.Ich selber habe viele Menschen verloren und gerade erst im Januar ist meine Mutter jäh aus dem Leben gerissen worden.Tja und ich muss sagen das ich einen starken Bezug zu der Unfallstelle habe wo es passiert ist,da habe ich das Gefühl das ihre Seele da ist nicht am Grab.Da bin ich ehrlich ich bin lieber an der Stelle als am Grab .Ich habe auch dort ein Kreuz aufstellen lassen und gehe dahin und mache sauber so wie es andere an Gräber tun.Der Bezug ist einfach dort stärker ..


    Mit freundlichen Grüßen sandra

  • #8

    Seelenforschere.eu (Dienstag, 03 Oktober 2017 22:33)

    Liebe Sandra,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Die Unfallstelle hat meinen Forschungen nach eine wichtige Bedeutung. Medial Begabte berichten, dass die Seele meistens an dem Ort ist, an dem sie ihren Körper verlassen hat. Wenn der Tod plötzlich stattfindet, z. B. durch einen schnellen Autocrash, kann es sein, dass die Seele irritiert ist und nicht genau weiß, was passierte. Manchen Verstorbenen ist nicht klar, dass sie "die Seite gewechselt" haben. Dann ist es meinem Empfinden nach goldrichtig, dass Du Dich um die Unfallstelle kümmerst. Deine Gedanken, Gefühle und Worte können dann der Seele Deiner Mama helfen. Ich bin sicher, dass sie sie erreichen.
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #9

    Barbara (Sonntag, 08 Oktober 2017 18:50)

    Hallo Robert,
    auch ich bin zufällig auf deine Seite gestoßen.
    Jetzt möchte ich meine Geschichte erzählen. Der Schock sitzt immer noch sehr tief. Nov. 2014 bin ich mit meinem Mann umgezogen, von einem Haus in eine barrierefreie Wohnung, ich habe MS und konnte schon nicht mehr so gut laufen und Treppen bewältigen. Von einem Tag auf den Anderen fand er die gute Wohnung, als ob er das schon geahnt hatte, was passieren wird. Es war schon in der Umzugsphase zu spüren, dass er nicht mehr die Kraft hatte, die ich von ihm kannte. Anfang Dez. 2014 suchte er einen Arzt auf, der ihn dann gleich ins Krankenhaus einwies. Nach ein paar Tagen bekam er dann sein Todesurteil - Lungenkrebs im Endstadium. Im April 2015 ist er dann qualvoll verstorben. Mein Mann hatte große Angst und er konnte zum Schluss nicht mehr sprechen. Er wollte mir aber noch etwas sagen, ich habe ihn aber nicht mehr verstanden und er wurde sehr ungerecht zu mir. Ich war nicht bei ihm als er in der Nacht verstarb. Ich mach mit starke Vorwürfe und würde mir wünschen, dass er mir verzeiht und ich spüre, dass er bei mir ist und mich beschützt und mir hilft alleine klar zu kommen. Inzwischen sitze ich im Rollstuhl.

    Viele Grüße
    Barbara

  • #10

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 08 Oktober 2017 22:52)

    Liebe Barbara,
    vielen Dank für Deine Schilderungen. Vielleicht rührte die Ungerechtigkeit Deines Mannes, die er Dir am Ende entgegenbrachte einfach daher, dass er wütend auf seine Situation war und auf seine Unfähigkeit, sich auszudrücken...

    Einen Impuls möchte ich Dir spontan nennen. Es wäre schön, wenn er Dir hilft. Nämlich, dass alles seine Richtigkeit hat, wie es gekommen ist, was Deine Abwesenheit zum Zeitpunkt seines Todes betrifft. Es kann sein, dass es ihm noch schwerer gefallen wäre, die Erde zu verlassen, wenn Du in dieser Nacht bei ihm gewesen wärst.

    In meinen Behandlungen konnte ich desöfteren feststellen, dass Verstorbene ihren Liebsten folgen. Besonders dann, wenn sie gerne noch etwas richtig stellen wollen oder in irgendeiner Form wahrnehmen, dass die Lebenden zu sehr trauern / das, was passierte, nicht akzeptieren können oder auch weil sie eine Botschaft loswerden möchten. Oft wollen sie schlichtweg ihre Liebe bekunden und mitteilen, dass alles gut ist, dass es ihnen ohne Körper gut geht und sie keine Schmerzen mehr haben...

    Das kann ich auch bestätigen: Geliebte Verstorbene fungieren auch als eine Art "Schutzengel", nicht selten versuchen sie Inspirationen zu übermitteln. Sie wünschen sich sehr, dass die Verbliebenen, das Beste aus ihrem Leben machen und erkennen, wie kostbar es ist...
    Auf der anderen Seite "sehen" die Seelen alles und erkennen den Sinn aller Geschehnisse zu Lebzeiten, und sie fühlen auch, dass alles einem großen Plan folgt (den man als Lebender mit seinem Verstand nicht überblicken kann)...

    Ich wünsche Dir sehr, dass Du das Geschenk aus dieser Situation erkennst und Deine Selbstvorwürfe verabschieden kannst.
    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #11

    Gerhard (Montag, 20 November 2017 12:54)

    Also ich bin auch durch Zufall auf diene Seite gestoßen und hab folgende Geschichte für dich. Vor zwei Jahren wurde meine Mutter bei der Lunge operiert sie hat diese Operation sehr gut überstanden. Ein Jahr später kam die Diagnose das sie zum Lungenkrebs auch den Speißeröhrenkrebs bekommen hat. Es wurden verschiedene Behandlungen durchgeführt und zum Schluss wurde noch eine 30 tägige Bestrahlung durchgeführt. Diese gab ihr den Rest. Wir bekamen sie noch für eine kurze Zeit nach Hause, danach musste sie per Rettung Notfall mäßig in das Spital gebracht werden wo ich Dienst hatte. Es war alles tramatisch ich wurde vor die Tatsachen gestellt sie intubieren zu lassen und ewig auf der Intensivstation liegen zu lassen oder sie gehen zu lassen. Ich und mein Vater entschieden uns fürs gehen lassen. Sie kam in ein extra Zimmer, mein Vater hat ihre Hand zur linken gehalten und ich ihre Hand zur rechten. Auf der Rechten Seite war ein großes Fenster , in diesem Augenblick als sie starb war es so als ob mir jemand mein Kreuz abreißen würde. Danach spürte ich nur mehr ihre leere Hülle. Ich ging dann noch zum Fester und öffnete dieses in der Meinung das die Seele leichter den Raum verlassen kann. Ist irgendwie merkwürdig oder?

  • #12

    Seelenforscher.eu (Montag, 27 November 2017 01:13)

    Hallo Gerhard,
    vielen Dank für Deine Schilderung. Ich kann mir vorstellen, dass diese Strapazen, die Deine Mutter erlebte, bestimmt für alle Beteiligten belastend waren...

    Ich war mal bei einem Jenseitsmedium, der Botschaften überbrachte. Er berichtete, dass die Seele eines im Sterben liegenden Menschen die Gesten und Worte seiner Liebsten, die am Krankbett sind, noch wahrnimmt - selbst wenn der Körper Probleme hat oder nicht wirklich mehr bei Bewusstsein ist. Ich glaube das ganz fest und bin sicher, Deine Ma hat es trotz ihres Zustandes registriert, dass Du und Dein Vater ihre Hände gehalten haben.

    Das mit dem Fenster habe ich schon mehrmals von Angehörigen gehört. Für jemanden, der so etwas zum ersten Mal erlebt, ist es sicherlich merkwürdig. Du hast bestimmt instinktiv richtig gehandelt mit dem Öffnen des Fensters.

    Dieses Gefühl, nur noch die leere Hülle eines leblosen Menschen zu spüren, kenne ich. Als mein Opa starb und ich ihn aufgebarrt sah, fühlte ich: Seine Seele ist nicht mehr im Körper, sondern woanders. Das war für mich in dem Moment glasklar.
    Nochmals danke für Dein Beispiel. Liebe Grüße
    Robert :)

  • #13

    Ute (Donnerstag, 28 Dezember 2017 22:28)

    Lieber Robert,
    den 1. Kontakt zu Verstorbenen hatte ich als der beste Freund meines verstorbenen Mannes am plötzlichen Herztod verstarb. Mein Mann wollte mir etwas mitteilen... ich sollte seinem Freund sagen, dass er den Weg ins Licht suchen und finden soll. Ich habe es geschafft, den Kontakt aufzunehmen. Er ist ins Licht gegangen, es war sehr beeindruckend. Danach habe ich noch viele Verstorbene aus meiner Familie, aber auch Fremde begleiten dürfen. Ich frage mich warum so viele Seelen auf der Erde ‚hängen‘ bleiben und den Weg ins Licht nicht finden. Können wir etwas Prinzipielles für sie tun, z.B. an der Einstellung der Menschheit zum Tod etwas ändern? Könnte auch da das Hospiz ein Vorreiter sein? Ich würde mich freuen deine Meinung zu hören.
    Liebe Grüße
    Ute

  • #14

    Seelenforscher.eu (Freitag, 05 Januar 2018 22:38)

    Liebe Ute,
    vielen Dank für Deine Zeilen. Leider ist das Sterben in westlichen Industrienationen eher ein Tabu-Thema. Vielen Menschen ist alles, was mit dem Tod zusammenhängt, unheimlich - das ist verständlich.
    Menschen wie Du, die Sterbende in ihren letzten Stunden begleiten, sind so wichtig in der heutigen Zeit! Schön, dass Du Dich dieser Aufgabe angenommen hast.

    Zu Deiner Frage: Verstorbene können noch in Erdnähe sein, weil sie z. B. die Lebenden unterstützen möchten. Leider gibt es aber auch so viel Unerledigtes, und viele Seelen würden gerne noch klären, was sie zu Lebzeiten nicht geschafft haben.

    Wir leben in einer Zeit, in der die Chance groß ist, dass Heilung auch in diesen "Zwischenwelten" bzw. im Jenseits stattfinden kann. Ich lerne immer mehr Menschen kennen, die Seelen wahrnehmen können, auch viele Therapeuten, die fühlen, dass sie etwas für die Verstorbenen tun können...

    Es gibt verschiedene weitere Hintergründe, warum Seelen festhängen. Ich habe das in einem Blog für innerwise Anwender (energetische Berater) zusammengefasst, dort findest Du einige Antworten:
    https://www.impulsgeber.org/2016/04/30/seelen-verstorbene-in-der-wohnung-oder-im-haus/

    Ich bin sicher, dass wir etwas tun dürfen. Meine Meinung ist, diese Themen z. B. zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen und sich nicht zurückzuhalten. Schon allein, wenn wir über die Frage sprechen, die die meisten verdrängen: "Was passiert nach dem Tod?" (+ "Stimmt das, was uns von der Wissenschaft oder von den Religionen erzählt wird?") - dann haben wir in meinen Augen etwas Gutes getan... Vielleicht ändert sich mit der Zeit so die Einstellung der Menschheit zum Tod.

    Die Naturwissenschaft mit ihrer Meinung, dass Leben purer Zufall wäre, und dass man angeblich nur ein Leben hätte, sowie diverse Religionen, die Ängste schüren, haben viel dazu beigetragen, dass der Tod einfach gerne ausgeklammert wird.

    Seit ich mit 19 Jahren das Modell von Reinkarnation und Karma entdeckt habe, kann ich mit diesem Thema viel besser umgehen, und ich denke, man kann anderen Menschen, die Angst vor dem Sterben haben, helfen, wenn man ihnen von etwas erzählt, was über eine Milliarde Menschen glaubt, nämlich dass man wiedergeboren wird.
    Falls jemand nicht an Reinkarnation glaubt, wenigstens könnte es auch hilfreich sein, diese Idee zu nennen: Geist und Seele eines Menschen sind unsterblich (und die Erfahrungen auf der anderen Seite gehen weiter...)

    Hospize werden natürlich sehr oft mit Leid assoziiert... Je eher man sich im Leben bewusst macht, dass man jederzeit z. B. durch ein Unglück sterben könnte, desto mehr Dankbarkeit kann man für die Geschenke zu Lebzeiten entwickeln... Durchaus kann man in Hospizen die Menschen für neue Gedanken zum Thema "Wo geht die Seele hin" öffnen. Ich respektiere diejenigen, die sich dieser Aufgabe verschrieben haben.
    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #15

    Jan (Sonntag, 07 Januar 2018 09:24)

    Hallo liebe Komuniti. Ich wollte da mal was fragen. Ich finde es schön das ihr alle hier so offen dafür seid. Letztes letze Woche als ich zur Arbeit fuhr habe ich mich so richtig Schlapp und müde gefühlt. Das kannte ich garnicht von mir. Kann das sein das sich da ein Geist an mich ran gehangen hat und mir die Energie ausgesaugt hat? Denn so ein Schauer überkam mich auch.
    Liebe Grüße Jan

  • #16

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 07 Januar 2018 11:40)

    Hallo Jan,
    ich danke Dir für Deine Frage. Das, was Du beschreibst, hört sich tatsächlich danach an, dass eine Seele in Deinem Feld gewesen ist. Wenn es schlagartig und ohne ersichtlichen Grund passiert und evtl. auch noch melancholische Gefühle, wie z. B. eine starke Traurigkeit oder Verzweiflung spürbar werden oder auch starke Verwirrung, dann kann es sein, dass es die Gefühle der/des Verstorbenen sind.

    Erst seit ich gelernt habe, das kinesiologisch auszutesten, bekam ich Sicherheit. Denn solche Phänomene nehmen wir nicht mit unseren bekannten Sinnen wahr, und unser logische Verstand zweifelt natürlich ganz stark daran...

    Meine Empfehlung an Dich ist auch: Mit dem Wort "Geist" assoziieren viele Menschen Negatives, denn die Hollywood-Industrie und die Horror-Romanautoren tragen mit ihren Psycho-Thrillern häufig dazu bei, dass in uns Ängste geschürt werden. Deshalb verwende ich persönlich lieber das Wort "Verstorbener" oder "Seele".

    Ja, sie können sich an Dich dranhängen und dadurch verlierst Du Energie, ich meine aber, dass die meisten Seelen es höchst selten absichtlich oder böswillig tun. Sie sind einfach nur verzweifelt, suchen nach Heilung und Erlösung und kontaktieren eben Menschen, die in der Lage sind, sie wahrzunehmen. Anscheinend bist Du jemand, der gerade seine Sensitivität in diesem Bereich entdeckt.

    Beschäftige Dich mehr damit, wenn Du magst, und lies Bücher von Jenseitsmedien, bei denen Du ein gutes Gefühl hast (den Du vertraust). Sie haben wertvolle Infos für diejenigen, die sich dafür interessieren.

    Falls Dir wieder so etwas passiert, wie Du schilderst, gerate nicht in Panik, sondern kommuniziere mit der Seele im Geiste, still für Dich (selbst wenn Du sie nicht siehst oder hörst). Sag ihr, dass Du sie registriert hast, dass sie gestorben ist und welches Jahr heute ist. Du kannst auch übermitteln:

    "Dein Platz ist nicht mehr hier!" Sag dem/der Verstorbenen: "Rufe deine geistigen Helfer, sie werden dich unterstützen und dir alles erklären." oder "Such das Licht!". Falls Du an Gott glaubst, bitte das Göttliche um Segen für die Seele und um eine Hilfestellung, dass sie auf ihrem Weg ins Licht begleitet wird. Lebende und Verbliebene können sehr wichtig sein für die Seelen, die in Zwischenwelten festhängen, mit ihren Gebeten und Botschaften helfen sie den Verzweifelten und Hilfesuchenden...

    In den meisten Fällen, nachdem Du diese Botschaften geistig-seelisch übermittelt hast, verabschieden sich die Seelen.

    Durch den Seelenkontakt musst Du noch in Dir Ordnung machen, denn sobald ein Verstorbener einige Zeit in Deinem System war, hat er Abdrücke in Deinem Organismus hinterlassen. (Das ist so, wie wenn man sich auf ein dickes Kissen setzt, und nach dem Aufstehen bleibt es eine Weile durch das Gewicht zusammengedrückt.) Dein System versucht die Regulierung automatisch auch selbst, aber durch Dein bewusstes Zutun geht es schneller, und Du bist eher wieder in der Balance nach so einem Erlebnis.

    Was ich gerne mache: Du kannst Dir vorstellen, wie Du Dich klärst / "reinigst". Stell Dir vor, wie Du unter einem wunderschönen Wasserfall an einem Kraftort stehst und Du von seinem Wasser auf allen Ebenen gewaschen wirst. Oder Du bittest Deine geistigen Helfer oder "Schutzengel" (jeder Mensch hat welche) alles in Dir wieder "geradezurücken" oder Deinen gesunden Ursprungs-Zurstand wiederherzustellen, so dass Du wieder 100 % Du selbst bist. Das funktioniert, indem man die Schöpferkräfte oder das Universum und seine Helfer darum bittet...

    Ich kann mir vorstellen, wenn Du diesen Tipps folgst, wirst Du etwas für Verstorbene tun können, hilfst dabei, dass Heilung stattfinden kann. Dafür bekommst Du auch Belohnungen und Du selbst kannst nach einer Irritation schnell wieder in die Stabilität zurückkehren.
    Viel Erfolg dabei.
    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #17

    Jan (Donnerstag, 11 Januar 2018 16:50)

    Hallo Robert. Danke für den verständlichen Rat. Aber Zwei Fragen hätte ich da noch. Ist das möglich das ich es erlernen kann die Seelen der verstorbenen hautnah zu sehen? Wenn ja wie? Und dann noch von Jahr 100 vor Christus bis zum Jahre 2018 sind sehr sehr viele Menschen verstorben. Aber was ist wenn von der ersten bis zur zweiten genannten Zeit die meisten Seelen noch auf der Erde verweilen? Wie ist das mit dem Platz? Sind die dann nicht überbevölkert? Zudem wollte ich nochmal was zum Thema Ouijabrett (Hexenbrett) fragen. Kann man mit so einem Brett wirklich mit Seelen reden?

  • #18

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 11 Januar 2018 23:33)

    Hallo Jan,
    man kann es lernen, und es gibt medial begabte Menschen, die einen dazu ausbilden. Beschäftige Dich mit Jenseits-Medien, da gibt es Billy Cook, Paul Meek, James Van Praagh, um die zu nennen, von denen ich etwas gelesen habe bzw. die ich erlebt habe.
    Schau auch mal auf https://www.signfromheaven.org/, die sympathische und seriöse Inhaberin kenne ich persönlich. Sie hat vor Jahren ihre medialen Fähigkeiten entdeckt, hat sich weitergebildet und bietet mittlerweile Kurse dazu an.

    Zu den Seelen: Seit die Erde existiert gibt es wohl unzählig viele Menschenseelen, und ich persönlich glaube, die jenseitige Welt ist unendlich, und es gibt viel mehr Seelen als wir denken. Wenn man bedenkt, seit wie vielen Jahrtausenden es die Menschheit gibt? Seelen verbrauchen ja keinen physischen Platz (da es Materie ja nur auf der Erde gibt). Es gibt genügend Bücher, die das erklären...
    Das Hexenbrett kenne ich nicht. Von solchen Dingen, und alles, was irgendwie magisch ist, habe ich instinktiv - seit ich denken kann - immer die Finger gelassen. Das empfehle ich Dir auch, es lieber zu lassen! Natürlich ist es Deine Entscheidung, nur glaube ich, ruft man damit eher "fragwürdige Geister".
    Wenn Dich das Thema interessiert, lies Bücher von Menschen, denen es ein Anliegen ist, anderen mit ihren medialen Fähigkeiten zu helfen, z. B. einen Verlust oder Trauer zu überwinden. Dazu kannst Du Events besuchen, bei denen "Durchsagen" stattfinden (so nennt man das Überbringen von Botschaften von Verstorbenen). Es gibt in Berlin eine Frau, die so etwas organisiert:
    http://seelenheilung-ullrich.de/index.php
    Achte dabei einfach auf Dein Gefühl, was für Dich passt. Alle Tipps sind natürlich ohne Gewähr und auf eigene Verantwortung! Übrigens war ich einmal bei so einem Treffen mit Billy Cook in Berlin dabei. Darüber gibt es einen Blog, wenn Du ihn nicht schon gelesen hast:
    https://www.seelenforscher.eu/2016/04/11/was-ist-meine-berufung/
    Viele Grüße
    Robert

  • #19

    Christine (Mittwoch, 17 Januar 2018 17:16)

    Hallo lieber Robert,
    auch will ich noch hinzufügen, nicht die Tiere vergessen! Unser Kater bekam noch, bevor er gehen durfte, eine Innerwisebehandlung ..nach dieser konnte er mit der letzten Kraft noch drei Stunden lang von seinen Lieblingsplätzen im Garten verabschieden. (er liebte die Freiheit) Auch holte er nochmals Kraft eine Mauer hochzuhüpfen. Als er dann eingeschläfert wurde, war ich dabei. Und ich fühlte, er war schon nicht mehr da. Hernach war nur seine Hülle zum Begraben. Sogar unser Haus trauerte 3-4 Tage ..es war wie eine Stille in der Stille. Ich behandelten die Tage danach unseren Kater (der schon Verstorben war) unser HAUS, Grundstück, auch Uns natürlich, mit (Armlängentest IW).
    Nach dieser Zeit hatte ich ein Bild von unserem Kater spontan im Kopf..das keinem Kater mehr ähnelte..sondern wie ein Junger glanzvoller Mann aussah. Wie ein letztes Winken von der anderen Seite. Transformation im wahrsten Sinne. Und frei von Ladung. Darum dieser Beitrag, einfach nur, damit man daran erinnert wird, es ist auch bei Tieren oft so. Von Herzen - Christine