5 Gründe, wann Du besser auf Kaffee verzichten solltest

 

Den Tag starten, ohne dieses Getränk? Für die meisten unmöglich! Kaffee ist ein Genussmittel - woran man das merkt? Es macht genauso süchtig wie Zucker, Alkohol und andere Drogen. Hast Du schon einmal versucht, auf diesen Wachmacher zu verzichten? Wer das ausprobiert, stellt schnell fest: Das fällt sehr schwer!

 

Hinzu kommt, dass wir an jeder Ecke und zu jeder Zeit Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Americano usw. konsumieren können. Kaffee zu trinken ist für uns ein geselliges Ritual geworden. Nicht umsonst gibt es mittlerweile so viele Coffeeshops, die sehr verführerisch sind.

 

Morgens zum oder sogar vor dem Frühstück ist er selbstverständlich. Mittags, in der Zeit, in der der arbeitende Mensch sein erstes körperliches Tief hat, hilft er, das Leistungsniveau oben zu halten. Am Nachmittag brauchen viele diese "Bürodroge" erst recht, um noch einmal richtig Gas zu geben. Auch nach der Arbeit geht es mit der Geschäftigkeit weiter. In der Freizeit darf keine Müdigkeit aufkommen, deshalb putscht man sich bis zum Abend erneut auf und drückt zu Hause den Knopf der teuren Luxus-Espressomaschine. Der hohe Einkaufspreis soll sich ja lohnen.

 

Auch wenn dieses angebliche Elixier viele nicht mehr wirklich wach macht. Koffein und vor allem die Aromen der Röststoffe geben normalerweise den Kick. Wer täglich Kaffee trinkt kann kaum davon lassen. Ich habe es mehrfach ausprobiert, mich zu entwöhnen. Warum? Weil ich immer wieder feststellte, dass ein Übermaß an Kaffee meinem Organismus nicht gut tut. Das Problem dabei war: Trank ich einige Tage keinen Kaffee, bekam ich schnell Kopfschmerzen, war reizbar, mein Gefühl erschöpft zu sein, verstärkte sich - laut Ärzten sind das gängige Entzugserscheinungen. Außerdem gefiel mir das Gefühl der Abhängigkeit nicht!

 

 

Ich liebe den Geschmack von Kaffee!

Ich muss gleichzeitig zugeben: Ich liebe Kaffee! Vor allem seinen Geruch. An einer Tchibo-Coffeeshop-Filiale, die man hauptsächlich in Einkaufszentren findet, bleibe ich bewusst stehen und schnuppere gerne am Duft der Röstaromen. So viel Kaffee, wie ich in diesem Moment riechen möchte, würde ich gar nicht trinken können. Da bekäme ich Herzflattern.

 

Früher habe ich 2-3 Tassen getrunken. Mit der Zeit bin ich immer empfindlicher geworden. Heute reicht mir eine Tasse - das finden andere sicher wenig. Doch selbst nach regelmäßigem Konsum von nur einer Tasse wird mir nach etwa 2 Wochen unwohl, ich schlafe vor allem viel unruhiger. Irgendwann habe ich gelesen, dass Kaffee Ängste fördert. Über diese Aussage habe ich früher geschmunzelt, doch wenn ich beobachte, was in unserer Zeit abläuft und wie unsere Gesellschaft sich verhält, dann entdecke ich an dieser Behauptung etwas Wahres.

 

 

5 Gründe für den Verzicht

1. Bei Schlafstörungen

Du kannst nachts nicht schlafen und hast hektisch-nervöse Tendenzen? Ich bin überzeugt, dieses Getränk kann ein Hauptverursacher sein! Ärzte raten, bei Unruhe-Zuständen oder Schlaflosigkeit nicht mehr zu spät Kaffee zu trinken, z. B. bis spätestens 15 Uhr.

 

Ich behaupte: Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, nachts im Bett sehr oft grübelt und nicht wirklich durchschläft, der sollte Kaffee komplett von seiner Liste streichen! Ich habe das selbst erprobt. Auch wenn ich meinen Kaffee nur am Vormittag trinke, merke ich es nachts, mein Schlaf ist anders. Mir glaubte das bisher kein Mensch. Fast alle argumentierten: "Die Wirkung ist doch dann nicht mehr da!"

 

In meinem Experiment verzichtete ich 2 Wochen, und meine Einschlafdramen hatten ein Ende! Wenn ein Arzt sagt: "Sie können getrost bis 15 Uhr eine Tasse trinken", glaube es nicht!

 

2. Wenn Du starke Leistungsschwankungen hast und Dich oft müde fühlst.

Wie bei Zucker währt der Koffeinstoß nur kurz, und danach braucht es von dem Stoff noch mehr, damit die Wirkung anhält. Leider gewöhnt sich der Körper schnell daran. Mir persönlich geht es nicht gut, sobald ich mein Limit von einer Tasse überschritten habe. Ich werde nervös, fahrig und schneller müde als erhofft. Es gibt für viele keinen Grund, auf Kaffee zu verzichten, doch ich finde es fragwürdig, wenn wir wie Raucher und Alkoholiker nicht mehr ohne die Droge leben können und abhängig sind...

 

Ich rate auch Burnout-Kandidaten von Kaffee ab. Koffein ist ein Süchtigmacher, den der Körper abbauen muss. Er fördert Schwankungen im Biorhythmus. Wie soll jemand, der ausgebrannt war, ins Gleichgewicht zurückfinden und wieder ein Gefühl für seine natürlichen Grenzen bekommen, wenn er seinen Organismus mit diesem Genussmittel dopt? Auch für Menschen, die privat und beruflich viel um die Ohren haben, ist es logischerweise auf Dauer gesünder, sich kurz hinzulegen, als permanent Coffee-Doping zu betreiben. Probiere es mindestens 2 Wochen aus! Deine Hochs und Tiefs werden deutlich weniger werden.

 

3. Du wirst von bestimmten Ängsten geplagt oder hast grundsätzlich ein ängstliches Naturell.

Über diesen Grund kann man philosophieren. Ich bin mittlerweile sicher: Kaffee fördert Ängste. Ist eigentlich logisch, wenn man überlegt, wozu Ängste führen. Sie machen unruhig - hauptsächlich den Kopf - und der Körper folgt.

 

Gegenwärtig ist der Angstlevel in unserer Leistungsgesellschaft sowieso schon extrem hoch: Angst vor Krieg, Angst vor Anschlägen, Angst vor Gewalt und Verbrechen, Angst vor Krankheiten, Angst vor Pleiten, Angst vor Jobverlust, Existenzangst, Trennungsangst usw. Die Medien tragen täglich gehörig dazu bei, dass wir als Bürger beunruhigt werden. Aber auch Staaten, Firmen, Vorgesetzte, Eltern und andere Mitmenschen manipulieren uns gerne und schüren diese Emotion in uns! Die meisten sind sich ihrer Ängste nicht bewusst und verdrängen sie. Unterbewusst sind wir voll davon.

 

Und jetzt kommen noch die unzähligen Tassen Kaffee, über den Tag verteilt. Ja, okay: Viele merken das aggressive Koffein schon gar nicht mehr, doch dieser Stoff enthält typische energetische Informationen, die anstacheln, antreiben, die Aktivität und Unruhe erhöhen. Das ist für Leute, die ängstlich sind und die Tendenz zur Panik haben, sicherlich nicht optimal. Unsere Zellen sind trotz Gewöhnungseffekt im Alarmzustand, permanent angeregt, aktiviert, wach gemacht, aufgeputscht, damit wir vielleicht noch mehr tun, noch mehr leisten, noch mehr schaffen, unser Schlafbedürfnis ignorieren usw. Dass dies auf Dauer unmöglich ist und früher oder später zum Kollaps führt, ist wohl jedem klar.

 

Deshalb empfehle ich Menschen mit Angstzuständen, genau wie Burnout-Geplagten, eine längere Zeit auf Koffeinhaltiges strikt zu verzichten und zu beobachten, was sich verändert. Ich bin davon überzeugt, es stellt sich mehr Gelassenheit ein, und die Ängste werden weniger.

 

4. Du möchtest, dass es den Kaffeepflückern und ihren Kindern besser geht, bist gegen Ausbeutung und für Umweltschutz.

Ist konventioneller Kaffee überhaupt noch etwas Besonderes, wenn er so billig ist? Die Discounter überschlagen sich seit Jahren mit Preissenkungen. Wenn 500 Gramm im Einzelhandel zwischen drei und vier Euro kosten und aus weit entfernten Ländern nach Deutschland kommen, wie viel Lohn bleibt den Bohnenpflückern, die am Anfang der Produktionskette stehen? Heute muss ein Arbeiter im Gegensatz zu vor 50 Jahren vier Mal mehr arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten - krass, oder?

 

Regelmäßig gibt es Berichte darüber, wie hart die Handarbeit im Hochland ist. Kinderarbeit ist in diesem Bereich weit verbreitet. Kleine Kinder schleppen kilometerweit 50-Kilo Säcke bis ins Tal. Viele bekommen als Gegenwert so viel, dass sie gerade noch überleben können. Wer nicht arbeitet oder krank ist, verdient nichts. Den meisten Profit machen Großgrundbesitzer, Händler und Konzerne...

 

Wer ein ethisches Gewissen hat, kann meiner Meinung nach keinen Billigkaffee trinken. Schon allein deswegen nicht, weil beim herkömmlichen Anbau die Urwaldböden künstlich gedüngt werden und aufgrund der angelegten Monokulturen regelmäßig Pestizide zum Einsatz kommen. Das Motto kann nur sein: Entweder ganz verzichten oder fair gehandelte und ökologische Produkte kaufen - von Organisationen, bei denen man sicher sein kann, dass der erhöhte Lohn auch die Existenz der Pflückerfamilien sichert, Schulbildung inklusive. Jeder Schluck nachhaltig angebauter Kaffee ist dann auch ein Ausdruck der Wertschätzung der Arbeiter, die genau wie wir ein besseres Leben anstreben...

 

5. Wer auf sein Säure-Basen-Gleichgewicht achten will.

Neben Rotwein, rotem Fleisch, gekochten Tomaten, Zucker und Weizen ist dieses Heißgetränk Säureproduzent Nr. 1 im Körper. Säure, die nach dem Verstoffwechseln von Speisen und Getränken entsteht, ist Verursacher verschiedenster Zivilisationskrankheiten wie z. B. Arthrose, Sodbrennen, Darmprobleme, Erschöpfung, Müdigkeit, Infektanfälligkeit u.v.m.

 

 

Alternativen zu Kaffee

- Schwarztees, Matchatees, Kakao usw. (Problem: Auch hier ist das Alkaloid Koffein enthalten - bei Tees Tein und bei Kakao Theobromin genannt, nur in geringeren Mengen, ist deshalb sanfter und nicht so aggressiv.)

 

- Koffeinfrei (finde ich persönlich langweilig. Für mich ein Zeichen, dass es eben nicht nur um den Geschmack, sondern um das Koffein geht.)

 

- Lupinenkaffee (Café Pino von Kornkreis, glutenfrei - ich würde lügen, wenn ich behauptete: "Wie Kaffeebohnen", aber er kommt ihnen näher als so mancher Getreidekaffee, mir schmeckt er. Übrigens wird er wie Espresso zubereitet.)

 

- Frisch gepresste Säfte oder grüne Smoothies (sie sind zwar deutlich aufwändiger, doch oft hat man nur Lust auf Kaffee, weil man sich müde und schlapp fühlt - ein Zeichen für Vitalstoffmangel. Vitamine und Mineralstoffe in natürlicher Form können Abhilfe schaffen.)

 

- Teesorten mit Ingwer (die Schärfe und die Inhaltsstoffe dieser gesunden Wurzel geben einen gewissen Kick, machen wach. Mit Zitrone und Honig ist diese Zubereitung gut für die Abwehrkräfte. Im Sommer ist die Variante Ingwer und frische Minzblätter interessant.)

 

- Eine warme Suppe schon zum Frühstück, hauptsächlich im Winter (Du kannst Dir das nicht vorstellen und willst weiterhin Dein kaltes Müsli, kaltes Käse- und Schinkenbrot? Probiere es trotzdem aus! Mir als dauernd Fröstelndem bringt das den Wärmeflash am Morgen, und meine Müdigkeit verschwindet sofort. Die Wärme fördert die Durchblutung, der Magen muss weniger Energie für das Aufwärmen des Frühstücks verwenden. Das macht sich sofort bemerkbar: Du bist nicht mehr so antriebslos und müde. Immunabwehrstärkend ist es sowieso, nach der Suppe habe ich fast gar kein Verlangen nach Kaffee mehr. Menschen mit Erkältungsneigung sind oft von energieloser Nahrung geschwächt, z. B. Tiefkühlkost, Fastfood, viel Zuckerhaltiges, kalte Getränke usw.)

 

- Haferbrei zum Start in den Tag, z. B. mit Früchten, Nüssen, Zimt, Vanille usw. (Haferschleim findest Du eklig? Schade! Hafer ist gut für die Darmzotten und hat wertvolle Inhaltsstoffe. Für Glutenallergiker gibt es sogar glutenfreien Hafer vom "Bauckhof". Außerdem heißt es nicht umsonst: "Ich glaub, mich sticht der Hafer". Dieses Korn ist kraftvoll. Mir hilft Haferbrei tatsächlich, auf Kaffee zu verzichten. Danach trinke ich einen Tee.)

 

 

Was man auch ausprobiert: Es geht um das rechte Maß, wie immer im Leben! Ich bin froh, nicht mehr süchtig nach Kaffee zu sein. Wenn ich Lust darauf habe, genieße ich ihn (fair gehandelt und öko) mit gutem Gewissen, und immer seltener lasse ich mich hinreissen, mehr zu trinken...

 

Beobachte doch einfach mal, wie viel Du von diesem Bohnengetränk täglich konsumierst, und hinterfrage, ob das wirklich notwendig ist! Solltest Du das Gefühl haben, Du brauchst gar nicht so viel, suche Dir schmackhafte und gesündere Alternativen (Tipp: Yogi-Tees!) Ich bin sicher, dass viele Menschen in Deinem Umfeld Kaffee nur aus Gewohnheit trinken, weil nichts anderes zur Verfügung steht oder angeboten wird.

 

Übrigens, bei zwei Aufgaben geht es bei mir nie ohne:

Wenn ich meine Wohnung aufräumen muss und wenn ich die seit Wochen aufgeschobene Buchhaltung zu erledigen habe ;)

 

 

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Kommentare: 34
  • #1

    Erich (Sonntag, 10 Juli 2016 12:21)

    Danke, tolle Anregung und Information!

  • #2

    Seelenforscher.eu (Montag, 11 Juli 2016 12:48)

    Hallo lieber Erich,
    vielen Dank für Deine Nachricht, ich freue mich, wenn Du mit den Tipps etwas anfangen kannst. Eine schöne Woche und viele Grüße
    Robert :)

  • #3

    Dirk (Freitag, 10 Februar 2017 10:32)

    Gute Punkte, aber das mit der Übersäuerung ist eine Mär! Kaffe reizt bilung Magen durch Anregung zur Säurebildung, gleichzeitig wird aber an anderer Stelle dieselbe Menge an Base gebildet. Es bleibt also ein Nullsummenspiel. Kaffee übersäuert den Körper nicht!

  • #4

    Seelenforscher.eu (Montag, 13 Februar 2017 16:44)

    Hallo Dirk,
    Dankeschön für Deinen Kommentar. Wenn es so ist, wie Du schreibst, dann ist es ja beruhigend. Der Körper ist für mich ja ein Regulations-Wunderwerk. Sicherlich spielt dabei immer die Menge an Kaffee eine Rolle - wie bei allem, was wir zu uns nehmen...
    Ich wünsche Dir eine schöne Woche. Viele Grüße
    Robert :)

  • #5

    K.Kröber (Montag, 31 Juli 2017 19:29)

    5 Gründe warum man auf Kaffee verzichten sollte.

    Ich stimme dem Beitrag voll und ganz zu. Ich habe 30 Jahre bis zu 4 Tassen Kaffee getrunken und meine Nebennieren sind beide unheilbar erkrankt. Ich habe oftmals versucht mit dem Kaffeetrinken aufzuhören, und nach wenigen Tagen war meine Müdigkeit und Antriebsschwäche so gut wie verschwunden. Ich hatte mehr Energie und den ganzen Tag über war ich kaum noch müde. Meine Unruhe verschwand ebenfalls.Nie wieder Kaffee. Die vielen tausend Inhaltsstoffe die noch gar nicht erforscht sind und die Wissenschaft behauptet, er würde vor Krankheiten schützen, wie Diabetes oder Parkinson. Was für ein Unsinn. Schon allein wie Kaffee ab der Ernte behandelt wird und dass die Container dutzende Male begast werden, nur um Schimmel zu verhindern, dann die Weiterverarbeitung, der hohen Rösttemperaturen, die Acrylamid entstehen lassen, die verbrannten Bohnen, wo bitte soll das noch gesund für den Menschen sein. Das ist doch Pures unbrauchbares Gift. Jedem der Kaffee trinkt, fehlt der Verstand ohne Grenzen. Da werden Milliarden Geschäfte auf Kosten der Verbraucher gemacht. Es ist eine Schande.

  • #6

    Slice (Montag, 23 Oktober 2017 11:02)

    Sehr guter Beitrag den ich auch aus eigener Erfahrung komplett und Punkt für Punkt so unterschreiben kann, Danke dafür!

  • #7

    jutta (Dienstag, 26 Dezember 2017 11:59)

    Danke..ich habe vor kurzem festgestellt das mich kaffeekonsum absolut aggressiv macht, mich nervös und unruhig dauergereizt und seit zwei Jahren wache ich jede Nacht auf..Kaffee ist ein nervengift eine Droge und jeder konsumiert es wir darüber nicht aufgeklärt wird..zuviel Lobby der Kaffee Industrie..danke für den Artikel ich werde ab jetzt verzichten..

  • #8

    Seelenforscher.eu (Mittwoch, 27 Dezember 2017 12:45)

    Hallo liebe/r K.Kröber, Slice und Jutta!
    Danke vielmals für Eure Kommentare. Es gibt viele Menschen, die ihren Kaffee-Konsum wenig hinterfragen. Das mit den Nebennieren höre ich immer wieder von TCM-Heilpraktikern - nicht nur diese, sondern auch andere Organe werden durch zu viel Kaffee immer wieder überstimulliert, so dass es negative Auswirkungen auf den Gemütszustand und den Körper gibt.
    Aber gegen diese Auffassungen gibt es genügend Studien, die gebetsmühlenartig wiederholen, wie gesund doch eine bestimmte Menge an Kaffee ist...
    Tatsächlich: Der Verbraucher weiß wenig davon, was bei der konventionellen Kaffee-Produktion alles passiert. Wenn Pflanzen mit Pestiziden gespritzt werden und die Kaffeebohnen dann bei hohen Temperaturen geröstet werden: Wer weiß, welche chemischen Verbindungen während des Röstprozesses entstehen?
    Ich frage mich manchmal: Was wäre die Leistungsgesellschaft ohne dieses Aufputschmittel? Sie könnte nur halbsoviel leisten. Oder wenn wir keinen Kaffee trinken würden, wäre die Welt dann friedlicher? Wir wissen es nicht.
    Wenn ich Kaffee trinke, dann versuche ich weitgehend öko und fair gehandelt zu wählen, und dann auch nur maximal 1 Tasse pro Tag... Nicht jeder hat wie ihr diese Stärke, auf dieses Genussmittel konsequent zu verzichten. Immerhin wäre schon eine Reduktion des Konsums sinnvoll, denn viele Menschen trinken zwischen 3 und 6 Tassen täglich...
    Ich wünsche Euch einen entspannten Jahresausklang.
    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #9

    Mazel Tov (Freitag, 23 Februar 2018 03:55)

    Echt ein Toller Artikel vielen lieben Dank dafür. Hat mich in meinen Vermutungen sehr bestätigt. Ich Trinke Kaffee nicht regelmäßig aber wenn ich mal mehrere Tage hintereinander auch nur eine Tasse trinke, merke ich dass ich unruhiger werde, weil ich eben von Natur aus ein sehr gelassener Mensch bin. Wenn ich Kaffee trinke, kann ich Nachts auch nicht gut schlafen, nicht weil mich Gedanken plagen, sondern weil ich einfach nicht einschlafen kann. Ich liebe auch den Geruch und Geschmack von Kaffee, schade dass es so eine Schlechte Auswirkung hat auf den menschlichen Körper. Aber was soll's, man muss bewußt und stark bleiben! Liebe Grüße an Alle und viel Erfolg beim Aufhören.

  • #10

    Seelenforscher.eu (Dienstag, 27 Februar 2018 23:48)

    Hallo Mazel Tov,
    vielen Dank für Deinen Kommentar, ich freue mich, wenn Dir der Artikel gefallen hat :) Dankeschön für Deine Erfahrungen!
    Super, dass Du bewusst und stark bleibst!
    Liebe Grüße
    Robert :D

  • #11

    Jeanine (Mittwoch, 28 Februar 2018 12:00)

    Ich bin soeben auf Ihre Seite gekommen. Dankeschön! Ich befasse mich ebenfalls mit diesem Thema, und bin auch ein "Seelenforscher". Dies hier ist bis heute das Beste, was ich dazu gelesen habe. Es ist einfach die Wahrheit!

  • #12

    Seelenforscher.eu (Mittwoch, 28 Februar 2018 12:08)

    Hallo Jeanine,
    schön, dass Du auch eine "Seelenforscherin" bist :D Es freut mich, dass Dich mein Artikel angesprochen hat.
    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #13

    Christina (Freitag, 16 März 2018 08:09)

    Danke für diesen Artikel! Ich habe mich gestern getraut, auf Facebook die vielen Studien über die positiven Auswirkungen vom Kaffee, die die Öffentlichkeit überschwemmen, zu hinterfragen. Ich stehe Kaffeekonsum eher kritisch gegenüber und frage mich sogar manchmal, ob die Burn Out Epidemie und der übertriebene Kaffeekonsum unserer Gesellschaft zusammenhängen, da es bei beiden um die Nebennieren geht. Ich wurde unglaublich attackiert, sogar von Freunden, die Reaktion war ziemlich aggressiv. Man darf den Kaffee scheinbar nicht in Frage stellen. Umso erfreulicher ist es, deinen Artikel zu finden und die Kommentare deiner Leser zu lesen.
    Man muss sich ja auch vergegenwärtigen, was es wirtschaftlich bedeuten würde, wenn die Menschen ihren Kaffeekonsum aufgeben würden. Ich bin sicher, dass jemand dahinter ist, der dafür sorgt, dass das nicht passiert.
    Jedenfalls großen Dank, es geht mir gleich viel besser,
    Christina ;)

  • #14

    Seelenforscher.eu (Freitag, 16 März 2018 10:28)

    Dankeschön liebe Christina, für Deine Anmerkungen :)

    Das kann ich nur bestätigen, so wie Du sagst, werden wir regelrecht mit positiven Nachrichten über die Wirkung von Kaffee überschwemmt. Es ist mir schon öfter komisch vorgekommen.

    Ich denke, Kaffee ist ein Element im großen "Spiel". Es unterstützt eine auf Leistung getrimmte Gesellschaft, ihren Geschäftigkeitslevel aufrecht zu erhalten... Außerdem ist dieser Wirtschaftszweig tatsächlich ein Milliardengeschäft. Es wäre bestimmt eine Katastrophe für die daran beteiligten, wenn die Menschen, ihren Kaffeekonsum kritisch hinterfragen und ihn deutlich reduzieren würden. Es muss ja kein radikaler Verzicht sein...
    Das mit der Nebenniere, ist ein super Hinweis! Jeder, der offen für traditionelle chinesische Medizin ist, der bekommt irgendwann die Info: Zu viel Kaffee laugt die Nebenniere aus und wirkt auch auf die Milz nicht positiv. Antriebslosigkeit, Müdigkeit u.v.m. sind dann die Folge. Die Lösung: Einfach noch mehr vom Süchtigmacher ;)

    Auf jeden Fall finde ich den Armlängentest in solchen Dingen so wichtig. In meiner Praxis teste ich gerne aus: "Wie viel Tassen Kaffee pro Tag verträgt der Organismus wirklich?" Und es ist immer wieder interessant, die Antwort an den Armen der Klienten zu sehen. Die meisten vertragen viel weniger als sie gewohnt sind - manche sogar gar keinen...
    Viele Grüße
    Robert :D

  • #15

    Katharina (Mittwoch, 25 April 2018 19:45)

    Ich finde den Beitrag über Kaffee sehr wichtig und meine Erfahrungen teile ich zu 100%. Koffein ist toxisch und genau das will keiner wirklich hören. Ich habe früher immer 2-4 kleine Tassen Kaffee getrunken und nach kürzester Zeit war ich den ganzen Tag über sehr unruhig, unkonzentriert und auch sehr oft müde. Nach jedem Absetzen von Kaffee hatte ich Entzugserscheinungen, von starker Müdigkeit, Kopfschmerzen Teilnahmslosigkeit, Gliederschmerzen und Atemprobleme. Ab dem vierten Tag schlief ich durch, was sonst nie der Fall gewesen war. Meine Verspannungen waren deutlich weniger vorhanden. Was mir sehr stark auffiel war, dass meine Unruhe nicht mehr da war. Ich war den ganzen Tag über irgenwie gelassener. Erst nach 20 Tagen ohne Koffein war ich ein anderer Mensch. Ich konnte mich viel besser konzentrieren. Ja sogar meine Ausdauer war viel besser geworden.
    Als ich dann wieder begonnen hatte jeden Tag eine Tasse zu trinken, merkte ich schon am dritten Tag eine vermehrte Unruhe. Für mich steht fest, dass Koffein sicher nicht für jeden geeignet ist. Es ist ein Armutszeugnis, dass der Mensch sich auf die Zufuhr von einer noch immer nicht vollständig erforschten Bohne so abhängig machen lässt. Weit über 1000 Inhaltsstoffe sind noch nicht erforscht. Und man behauptet dreist, Koffein wäre gesund. Desweiteren auch die hohen Pestizidanteile mit 23 nachgewiesenen Pestiziden in einer Packung Kaffee. Angefangen von Furan, Acrylamid und Schimmel im Kaffee. Der Mensch produziert vermehrt Stresshormone und das hat nach jahrelangem Gebrauch ganz sicher Folgen für die Gesundheit und die Organe. Nur will es keiner wissen oder wahrhaben. Und, gerade in so einer Hetzgesellschaft wie sie sich immer mehr zeigt, sollte man seinem Körper besseres antun, als ihn mit Aufputschmitteln stets und ständig zu versorgen.

    Und, noch etwas möchte ich allen Hashimotho Patienten mit auf den Weg geben. Koffein bringt die SD völlig durcheinander. Als mein Professor mir vor 20 Jahren sagte, wenn Sie auf SD Medikamente verzichten wollen, müssen sie lebenslang auf Koffein verzichten. Meine Werte sind bis heute stabil und ich benötige keine.

  • #16

    Seelenforscher.eu (Mittwoch, 25 April 2018 20:25)

    Hallo Katharina,
    vielen Dank für Deinen Beitrag und Deine persönlichen Erfahrungen! Ich denke, das ist auch wichtig für die Leser, dass Menschen davon berichten, wie es ihnen nach Kaffeeverzicht geht. Ich wusste nicht, dass Koffeein besonders bei Hashimotho Patienten die Schilddrüse durcheinander bringt, super Info!

    Das mit den unerforschten Zusatzstoffen: Es ist immer wieder das Gleiche, wenn irgendwelche wissenschaftlichen Studien berichten, dieses oder jenes wäre gesund, vergisst man oft, dass es selten nur um den erforschten Bestandteil alleine geht, sondern immer um die Kombination von bestimmten Stoffen.

    Beim konventionellem Kaffee finde ich besonders problematisch, dass die verschiedensten Pestizide zum Einsatz kommen, die ja später mit den Bohnen bei hohen Temperaturen geröstet werden. Wer hat untersucht, welche Substanzen hierbei entstehen und wie sie sich auf den menschlichen Organismus auswirken?

    Schokolade ist gesund heißt es ja immer. Irgendwann liest man aber: Sie muss einen hohen Kakaoanteil haben. Wir wissen: Schokolade enthält aber fast immer Milchpulver und viel Zucker. Was bringt dann der wertvolle Kakao, wenn man sich zusätzlich Milch und Zucker in Massen zusätzlich einverleibt!?

    Nochmals vielen Dank für Deinen Kommentar :)
    Schöne Grüße
    Robert

  • #17

    Klaus Ortmann (Donnerstag, 26 April 2018 18:31)

    Wer Kaffee trinkt, lebt länger. Wer Kaffee trinkt erkrankt nicht an Diabetes oder Kaffee verhindert bis zu 40 % Diabetes. Wer Kaffee trinkt schützt die Leber. Ich bin entsetzt über so viel menschliches Hirn - versagen. Wenn das stimmt, dass, wie es in den Medien berichtet wird, dass Ärzte bezahlt werden, um Falschaussagen zu machen, damit der Profit stimmt, dann findet man keine Worte mehr. Der Mensch glaubt und weiß im Grunde doch sehr wenig von der absoluten Wahrheit. Was man isst und trinkt, dass bekommt man später vor Augen geführt. Würden alle auf Kaffee verzichten, was ist dann mit den Arbeitern, die für unseren Genuss für einen Hungerlohn schuften müssen, damit sie überleben können. Man muss sich das einmal vorstellen. Da werden in Deutschland jedes Jahr neue Pestizide hergestellt. Diese sind in der Anwendung in Deutschland verboten lt. Gesetz. Diese Pestizide dürfen jedoch für die Ernte in Brasilien verwendet werden und dann wird der Kaffee nach Deutschland verschifft und bevor die Container verschifft werden, werden sie dann noch dutzende Male begast, damit kein Schimmelneubildung vonstatten geht. Ist der Mensch nicht krank? Auch frage ich mich das öfters, was am Geschmack der Bohne dran ist. Er schmeckt aus meiner Sicht wie verbranntes Teer. Es gibt sicherlich noch viel mehr zu berichten. Letztendlich ist jeder für seine Gesundheit und seinen Körper selbst verantwortlich. Ein Internist hatte mir einmal erzählt, dass er eine Patientin hatte, die an Depressionen litt und immer wieder hat man sie mit Tabletten behandelt und ihr Zustand verschlechterte sich. Dieser Arzt hat sie gebeten, 2 Jahre auf Koffein komplett zu verzichten. Diese Frau ist vollständig gesund geworden. Das hat mich dann sehr nachdenklich gemacht und ich entschloss mich den Kaffee aufzugeben. Wer s noch nicht gesehen hat, der sollte sich in you toube den Beitrag - Warum ist Kaffee so billig - anschauen.

  • #18

    Sebastian (Montag, 07 Mai 2018 22:37)

    Ich finde deine 5 Gründe plausibel. Jeder sollte über sein Konsum denken Gedanken machen und den Leistungsdruck bekämpfen. Schade das wir uns in der Heutigen Zeit lieber dopen statt mit der Natur im Einklang zu Leben.

  • #19

    Seelenforscher.eu (Dienstag, 08 Mai 2018 21:59)

    Hallo Klaus, hallo Sebastian,
    lieben Dank für Eure Kommentare :)

    @Klaus: Ich sehe es auch so, es geht immer um den Profit. So bedienen sich die Profitgierigen immer geschickten Strategien. Den gesundheitlichen Aspekt zu betonen (in Auftrag gegebene Studien, von Wissenschaftlern bestätigt) - das wirkt bei vielen.

    Leider wird dann oft vergessen, dass es schon eine Rolle spielt, was da noch in den Produkten enthalten ist. Ich frage mich gerade: Welche Auswirkung auf den Körper haben bei hohen Temperaturen geröstete und mit Pestiziden behandelte Kaffeebohnen?
    Das mit den in Europa verbotenen Spritzmittel habe ich persönlich von einem Stammgast (als ich noch Gastwirt war) gehört: Er war Handelsvertreter in Lateinamerika für Pflanzenschutzmittel. Das, was in Deutschland oder anderen europäischen Ländern verboten ist, wird in Südamerika verkauft... Traurig!
    Höchstinteressant das mit dem Beispiel "Depressionen" - das behalte ich im Hinterkopf! Danke auch für Deinen youtube Video-Tipp.

    @Sebastian: Ich danke Dir, dass Du die Gedanken bestätigst. Das wünsche ich mir, dass jeder Mensch seinen Konsum hinterfragt. Zum Leistungsdruck: Da habe ich auch irgendwann Adieu dazu gesagt, indem ich meinen Job gewechselt habe, nur dazu hat nicht jeder den Mut...

    Ich finde: Wer täglich viel Kaffee braucht, dann stimmt etwas nicht... Hoffen wir mal darauf, dass immer mehr Menschen entdecken, dass das Leben im Einklang mit der Natur am zufriedenstellendsten ist (zumindest sich in diese Richtung bewegen)...
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #20

    U. Fischer, Sassanfahrt (Mittwoch, 04 Juli 2018 20:36)

    Eure Beiträge gefallen mir sehr gut. Es gäbe noch so vieles darüber zu sagen. Was ist mit dem Furan, das zum Bsp. in Kaffeemaschinen freigesetzt wird.. Dieses Furan wird in der Leber sehr schnell verstoffwechselt. Da gibt s einen Beitrag in you toube (Kaffee ist krebs-erregend - Am besten auf Tee umsteigen !) hier wird auch vom Kaffee abgeraten.

    Dann heißt es Kaffee schütze das Herz. Der gesamte Sympathikus wird mit Koffeinkonsum jahrelang überreizt. Und, da wundern sich viele Menschen, dass sie ab dem 40. Lebensjahr plötzlich chronisch erkranken. Meine Meinung ist, der junge Mensch steckt das noch alles ganz gut weg, aber ab einem gewissen jahrelangen Konsum, verkraftet das der Körper nicht mehr und er wird immer mehr geschwächt, bis dann alle Möglichen gesundheitliche Entgleisungen entstehen und kaum noch gut zu machen sind. Das ganze System Mensch wird in der heutigen Zeit ständig unter Druck gesetzt. Wozu dann Aufputschmittel nehmen. Der Mensch braucht mehr Entspannung und Harmonie statt sich unwissend mit Koffein zu versorgen. Ich habe ca. 12 Jahre gebraucht ganz von Kaffee loszukommen. 1-4 Tassen waren die Regel. Bis ich es endlich begriffen hatte, das er mir nicht gut tut. Immer wieder habe ich versucht aufzuhören und der Entzug hielt einige Tage an. Dann ging es mir schlagartig besser. Bei mir hat der Kaffee meine Konzentration sehr negativ beeinflusst. Ständig war ich von einer Unruhe und Zittrigkeit getrieben, welche auch nur vom Kaffee gekommen ist. Jetzt kenne ich das überhaupt nicht mehr. Was mir auch besonders auffiel war, das meine Verspannungen sehr zurückgegangen waren, was ein Dauerzustand war. Man muss sagen, das man tatsächlich für eine längere Zeit seinem Körper eine längere Auszeit geben sollte. Denn nur dann wird man verstehen, woher so manche Beschwerden wirklich herrühren. Probiert mal eine geröstete ganze Bohne und zerkaut sie. Wie schmeckt sie Euch? Kaum einer, der Kaffee trinkt ist sich nicht bewusst, was er seinem Körper damit antut. Koffeingifte werden bei einigen Menschen nicht mehr so gut ausgeschieden, so dass es sich im Fettgewebe ablagert. Es dauert einige Jahre bis es sich wieder abbauen kann. Es wundert mich dann nicht, dass sich dann Pestizide und a. Dinge im Körper ansammeln und das Immunsystem unterdrücken und somit schwächen. Heute greife ich zu Dinkelgetreidekaffee oder Kokostrunk oder Vanilletrunk oder auch mal zu einem Lupinenkaffee mit etwas Schlagsahne. Ich muss sagen, dass sich mein Allgemeinzustand sehr gebessert hat. Zugegeben es kostet Überwindung, aber es lohnt sich sicherlich und das Ergebnis wird im Alter ausgezahlt. Entweder rächt sich der Körper oder er gibt uns die Kraft die wir alle im späteren Alter dringend benötigen. Lebensfreude und Gesundheit.

  • #21

    U. Fischer, Sassanfahrt (Mittwoch, 04 Juli 2018 20:54)

    möchte noch etwas hinzufügen. Es ist für Euch sicherlich ebenfalls sehr interessant zu wissen, was es denn mit dem Schimmel im Kaffeemaschinen, Kapselmaschinen und Siebträgermaschinen auf sich hat. Da kenne ich jemanden, der die Dinger repariert. Wenn ich mich nicht selbst davon überzeugt hätte, würde ich es auch nicht glauben. Es ist die Wahrheit, fast alle sind voll mit Schimmel versetzt und das Zeug landet im Kaffee ohne das wir was davon merken. Darüber gab s auch einen Fernsehbericht. Schimmel und Krebs na ja, kein Wunder warum heute so viele an Krebs erkranken Oder? Wen es interessiert hier der Link:

    Die Wahrheit über spezielle Kaffeevollautomaten !
    Oh mein Gott.

  • #22

    J. L.-Müller (Donnerstag, 19 Juli 2018 10:33)

    Gestern trank ich eine Tasse Kaffee und bei meiner Arbeit spürte ich, wie aggressiv ich bin. Früher passierte das nur bei Espresso.
    So forschte ich das Internet durch und fiel auf diesen Artikel. Ich weiß nicht, welche Qualifizierung der Schreiber hat, aber jedes Wort kann ich bestätigen!
    Also, was die körperlichen Reaktionen betrifft.
    Ab heute werde ich versuchen, der Sucht ganz zu entsagen. Nur ein wenig reduzieren , klappt nicht bei mir.
    Danke für die schonungslose Aufklärung!
    (*J*)

  • #23

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 19 Juli 2018 11:45)

    Liebe U. Fischer,
    vielen Dank für Deinen Bericht :) Ich finde es wichtig, dass die Leser Beispiele aus dem Leben bekommen, von Menschen, die mit Kaffee aufgehört haben. Dass sich die innere Unruhe legt, höre ich immer wieder. Interessant auch, Deine Aussage, dass sich körperliche Verspannungen lösen!
    Das mit den Koffeeingiften und dem Schimmel in Kaffeeautomaten ist nicht anzuzweifeln. Davon liest und hört man regelmäßig. Ich denke, besonders empfindliche Menschen bekommen Inhaltstoffe ab, die ihnen nicht gut tun.
    Es heißt ja immer wieder: "Die Menge macht es aus, ob etwas schädlich ist oder nicht." Über die Jahrzehnte minimale Spuren an Gift aufgenommen, vergiftet mit der Zeit trotzdem... Deshalb sollte jeder genau hinterfragen, was er wie selbstverständlich konsumiert... Ich bin immer sehr skeptisch, wenn ich in "wissenschaftlichen Studien" lese: "Täglich 2-4 Tassen Kaffee wären gesund..."
    Nochmals Danke und viele Grüße
    Robert :)

  • #24

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 19 Juli 2018 11:53)

    Hallo J. L-Müller,
    ich danke Dir für Deinen Kommentar :)
    Das, was Du beschreibst, ist eine typische Nebenwirkung. Das stellen besonders sensitive Menschen fest. Ich z. B. spüre Aggressivität aufkommen, wenn ich mehr als einen großen Kaffee getrunken habe und dann bin ich auch noch hektisch, fahrig und gereizt...
    "Entweder ganz aufhören oder gar nicht!" Ich kenne einige Leute, die sich nur durch radikalen Verzicht entwöhnt haben.
    Viel Erfolg bei der Entwöhnung! Halte besonders bei den Entzugserscheinungen durch, die bei den meisten ein paar Tage anhalten... :)
    Liebe Grüße
    Robert :D

  • #25

    U. Fischer, Sassanfahrt (Donnerstag, 19 Juli 2018 19:17)

    Kennt jemand das Buch oder ebook - caffeine Blues: Wake Up to the Hidden Dangers of America's #1 Drug (English Edition)

    Leider nur in English Bei tolino kann man es sich sehr günstig herunterladen und auf deutsch übersetzen lassen. (6,99 Euro) Er ist eines der renoviertesten Wissenschaftler auf dem Gebiet der Koffeinforschung. Wenn es einer genau weiss, dann er. Ein sehr interessantes Buch. Seine Studien haben so einiges ans Licht gebracht, was Ärzte nur zu gerne verschweigen. Er schreibt auch, wie unwissend auch viele Ärzte sind, die ständig ihren geliebten Kaffee trinken.

    Der gesamte Hormonstoffwechsel verschiebt sich aufgrund der toxischen Wirkung der Inhaltsstoffe. Die Leber wird sehr sehr stark überlastet und schafft sie es nicht das Koffein vollständig abzubauen, schwimmt Koffein mit all ihren negativen Einflüssen sehr lange im Blut. Und Herzerkrankungen und Entzündungen werden durch jahrelangen Konsum gefördert. Der Mensch wird permanent auch schon nach einer einzigen Tasse über den gesamten Tag unter Dauerstress gehalten.

    Lt. seiner eigenen Forschungen dauert es ca. 2 Monate, bis nach einem Entzug alle Giftstoffe und Hormonentgleisungen den Stoffwechsel wieder normalisiert haben.

    Im Großen und Ganzen, ist es eine Droge, die ganz gewiss nicht zu unterschätzen ist.

  • #26

    Christine (Dienstag, 24 Juli 2018 11:33)

    Jeder Mensch ist anders und verträgt auch Lebensmittel und Mineralien und vieles andere anders. Als Beispiel meine Schwiegermutter, die (abgesehen von ab und zu mal ein Glas Wein in Gesellschaft) nichts anderes als Kaffee trank. Bis zu ihrem 95. Lebensjahr war sie fit "wie ein Turnschuh". Bestieg mit uns jeden Berg in der Schweiz, tanzte und war immer die letzte auf allen Festen. Sie ist 99 Jahre geworden. 100 wollte sie nicht werden, weil sie nicht wollte, dass der Bürgermeister sie besucht.
    Für mich gilt: Immer testen. Und dazu haben wir doch den Armlängen Test.

  • #27

    Edith (Donnerstag, 26 Juli 2018 16:38)

    Servus aus Österreich!
    Also, ich würde so gerne Kaffee auch Mittag oder später trinken, doch eine kleine Tasse Esspresso nach dem Mittagessen und ich liege um Mitternacht oder noch später wach im Bett. Keine Ängste, das nicht, aber ich könnte aufstehen und irgendwas machen. Das, obwohl ich gerne schlafe und ihn auch dringend brauche.
    Morgens trinke ich eine große Tasse Filterkaffee mit Milch und esse dazu, aber mehr Kaffee darf ich nicht. Und das finde ich so schade, ich liebe den Geruch, habe mir extra eine Mühle zum Mahlen für meinen Filterkaffee gekauft. Ich mag die Automaten nicht, mache alles noch händisch. Ich sehe meine Mutter noch vor mir, wie sie mit der alten Handmahlmühle morgens da saß und die Bohnen rieb und der Duft durch die Küche zog, das war fantatstisch!
    Muss noch erwähnen, nach einer Hepatitis C Erkrankung (1 Drittel der Leute im Ort wurden so um 1970 durch ungereinigte Spritzen des Hausarztes angesteckt) wurde meine Leber in Mitleidenschaft gezogen, ich habe Zirrhose, trinke nicht, rauche nicht, lebe gesund, meine Werte sind sehr gut seit der Behandlung der Hep. C. Aber das könnte vielleicht zusammen hängen, so besonders gut ist Kaffee für die Leber ja nicht, aber auf alles verzichten ist schwer. Erwähnen sollte ich, starken Tee mit Milch kann ich jederzeit trinken, auch Kakao, danach habe ich kein Problem mit Schlafen.
    Herzlichen Gruß!
    Edith

  • #28

    Torsten (Donnerstag, 26 Juli 2018 23:49)

    Sehr schöner Beitrag. Wenn ich einen Espresso trinke, dann rast mein Herz und ich habe über mehrere Stunden Panik aufgrund von starker Unruhe. Beim Kaffee reagiere ich auch mit leichteren Unruhezuständen und das oftmals über den ganzen Tag verteilt. Es stimmt, der Geruch lässt mich jedes Mal schwach werden und danach erlebe ich bewusst, wie er mich schwächt und meine Persönlichkeit negativ beeinflusst. Entweder man verzichtet oder man genießt dann bewusst, das bessere Gefühl von innerer Harmonie und Ausgeglichenheit. Ich freue mich immer wieder über all die interessanten Meinungen und Erfahrungen.

  • #29

    Faruk (Sonntag, 09 September 2018 12:08)

    Hallo,

    im Rahmen der Fastenzeit (4 Wochen Ramadan) habe ich komplett auf Kaffee verzichtet. Das habe ich anschließend insgesamt ca. 3 Monate durchgehalten.
    Folgendes habe ich bei mir bemerkt:
    - Die erste Woche war die reinste Hölle, die Kaffeesucht hat voll durchgeschlagen.
    - Anschließend war der Verzicht dann kein Problem mehr. Ich habe immer besser geschlafen. Nicht mehr, aber "intensiver", dh. ich war erholter.
    - Meine Haut (unreine Haut die zu Akne neigt) ist etwas besser geworden. Diesbezüglich habe ich bereits recherchiert, tatsächlich hat das mit der Wirkung des Koffeins auf den Insulinspiegel zu tun (genau kann ich es leider nicht mehr erklären, google hilft aber).
    - Ich kann auf die zusätzliche Einnahme von Eisen verzichten (nehme ich seit ca. 10 Jahren), auch hier gibt es einen Zusammenhang zw. Koffein und die Eisenaufnahmen (gem. google).

    Aktuell trinke ich gelegentlich einen Kaffee (bevorzugt Mokka). Normaler Kaffee schmeckt mir nicht mehr. Auch Schwarztee nicht mehr so regelmäßig wie früher. Aber ein bisschen Genuss muss auch sein :-)

    Viele Grüße
    Faruk

  • #30

    Seelenforscher.eu (Montag, 10 September 2018 13:08)

    Hallo Faruk,
    vielen Dank für Dein Beispiel aus dem Leben :)
    Du bist nicht allein mit Deinen Erfahrungen. Mir berichten viele (und mir gelingt es auch nicht dauerhaft): Kaffeeverzicht klappt eine Weile und irgendwann trinkt man doch wieder Kaffee...
    Man muss auch nicht abstinent werden. Hauptsache man kommt wieder zurück zu: Kaffee ist ein Genussmittel!
    Sehr interessant das mit dem Eisen! Das kannte ich bisher noch nicht, da werde ich mal googlen.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Robert :D

  • #31

    Gerald (Mittwoch, 26 September 2018 20:47)

    All die hier beschriebenen Wirkungen des Kaffees habe ich schon irgendwann „gespürt“ oder vermutet. Es brauchte aber dann offensichtlich doch eine solch perfekte Zusammenfassung von jemand Anderem, um alle Zusammenhänge klar zu sehen. Ich erkannte mich in jedem Absatz. Danke.

  • #32

    Seelenforscher.eu (Mittwoch, 26 September 2018 22:00)

    Hallo Gerald,
    vielen Dank für Deine Anmerkungen :)
    Es macht mich happy, zu lesen, dass Du Dich in meiner Zusammenfassung wiedergefunden hast.
    Schöne Grüße
    Robert :D

  • #33

    Alex (Donnerstag, 27 September 2018 16:52)

    Hey Ho,

    Dein Artikel war sehr hilfreich für mich, wirklich in vielen Sachen die der Kaffee uns negativ beeinflusst konnte ich mich widerspiegeln. Gereizt, gestresst, nervöse Unruhe. Ich werde es jetzt mal mit der kleinen Tasse am Morgen belassen und mein Verhalten beobachten. Wenn nicht dann hilft wohl nur noch entkoffeinierter Kaffee.

    Vielen Dank

  • #34

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 27 September 2018 19:49)

    Hi Alex,
    ich freu mich, wenn Dir mein Artikel geholfen hat und Dich anspornt, Deine Gewohnheiten zu verändern. Du scheinst auch empfindsam zu sein, und Kaffee ist mit seinen Inhaltsstoffen relativ aggressiv - das verträgt nicht jeder.
    Ich selbst habe bis vor kurzem auch nur eine Tasse täglich getrunken, doch seit über einer Woche verzichte ich komplett darauf. Mir geht es deutlich besser. Habe nicht mehr diese krassen Schwankungen...
    Viele Grüße
    Robert :)