5 Gründe, wann Du besser auf Kaffee verzichten solltest

 

Den Tag starten, ohne dieses Getränk? Für die meisten unmöglich! Kaffee ist ein Genussmittel - woran man das merkt? Es macht genauso süchtig wie Zucker, Alkohol und andere Drogen. Hast Du schon einmal versucht, auf diesen Wachmacher zu verzichten? Wer das ausprobiert, stellt schnell fest: Das fällt sehr schwer!

 

Hinzu kommt, dass wir an jeder Ecke und zu jeder Zeit Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Americano usw. konsumieren können. Kaffee zu trinken ist für uns ein geselliges Ritual geworden. Nicht umsonst gibt es mittlerweile so viele Coffeeshops, die sehr verführerisch sind.

 

Morgens zum oder sogar vor dem Frühstück ist er selbstverständlich. Mittags, in der Zeit, in der der arbeitende Mensch sein erstes körperliches Tief hat, hilft er, das Leistungsniveau oben zu halten. Am Nachmittag brauchen viele diese "Bürodroge" erst recht, um noch einmal richtig Gas zu geben. Auch nach der Arbeit geht es mit der Geschäftigkeit weiter. In der Freizeit darf keine Müdigkeit aufkommen, deshalb putscht man sich bis zum Abend erneut auf und drückt zu Hause den Knopf der teuren Luxus-Espressomaschine. Der hohe Einkaufspreis soll sich ja lohnen.

 

Auch wenn dieses angebliche Elixier viele nicht mehr wirklich wach macht. Koffein und vor allem die Aromen der Röststoffe geben normalerweise den Kick. Wer täglich Kaffee trinkt kann kaum davon lassen. Ich habe es mehrfach ausprobiert, mich zu entwöhnen. Warum? Weil ich immer wieder feststellte, dass ein Übermaß an Kaffee meinem Organismus nicht gut tut. Das Problem dabei war: Trank ich einige Tage keinen Kaffee, bekam ich schnell Kopfschmerzen, war reizbar, mein Gefühl erschöpft zu sein, verstärkte sich - laut Ärzten sind das gängige Entzugserscheinungen. Außerdem gefiel mir das Gefühl der Abhängigkeit nicht!

 

 

Ich liebe den Geschmack von Kaffee!

Ich muss gleichzeitig zugeben: Ich liebe Kaffee! Vor allem seinen Geruch. An einer Tchibo-Coffeeshop-Filiale, die man hauptsächlich in Einkaufszentren findet, bleibe ich bewusst stehen und schnuppere gerne am Duft der Röstaromen. So viel Kaffee, wie ich in diesem Moment riechen möchte, würde ich gar nicht trinken können. Da bekäme ich Herzflattern.

 

Früher habe ich 2-3 Tassen getrunken. Mit der Zeit bin ich immer empfindlicher geworden. Heute reicht mir eine Tasse - das finden andere sicher wenig. Doch selbst nach regelmäßigem Konsum von nur einer Tasse wird mir nach etwa 2 Wochen unwohl, ich schlafe vor allem viel unruhiger. Irgendwann habe ich gelesen, dass Kaffee Ängste fördert. Über diese Aussage habe ich früher geschmunzelt, doch wenn ich beobachte, was in unserer Zeit abläuft und wie unsere Gesellschaft sich verhält, dann entdecke ich an dieser Behauptung etwas Wahres.

 

 

5 Gründe für den Verzicht

1. Bei Schlafstörungen

Du kannst nachts nicht schlafen und hast hektisch-nervöse Tendenzen? Ich bin überzeugt, dieses Getränk kann ein Hauptverursacher sein! Ärzte raten, bei Unruhe-Zuständen oder Schlaflosigkeit nicht mehr zu spät Kaffee zu trinken, z. B. bis spätestens 15 Uhr.

 

Ich behaupte: Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, nachts im Bett sehr oft grübelt und nicht wirklich durchschläft, der sollte Kaffee komplett von seiner Liste streichen! Ich habe das selbst erprobt. Auch wenn ich meinen Kaffee nur am Vormittag trinke, merke ich es nachts, mein Schlaf ist anders. Mir glaubte das bisher kein Mensch. Fast alle argumentierten: "Die Wirkung ist doch dann nicht mehr da!"

 

In meinem Experiment verzichtete ich 2 Wochen, und meine Einschlafdramen hatten ein Ende! Wenn ein Arzt sagt: "Sie können getrost bis 15 Uhr eine Tasse trinken", glaube es nicht!

 

2. Wenn Du starke Leistungsschwankungen hast und Dich oft müde fühlst.

Wie bei Zucker währt der Koffeinstoß nur kurz, und danach braucht es von dem Stoff noch mehr, damit die Wirkung anhält. Leider gewöhnt sich der Körper schnell daran. Mir persönlich geht es nicht gut, sobald ich mein Limit von einer Tasse überschritten habe. Ich werde nervös, fahrig und schneller müde als erhofft. Es gibt für viele keinen Grund, auf Kaffee zu verzichten, doch ich finde es fragwürdig, wenn wir wie Raucher und Alkoholiker nicht mehr ohne die Droge leben können und abhängig sind...

 

Ich rate auch Burnout-Kandidaten von Kaffee ab. Koffein ist ein Süchtigmacher, den der Körper abbauen muss. Er fördert Schwankungen im Biorhythmus. Wie soll jemand, der ausgebrannt war, ins Gleichgewicht zurückfinden und wieder ein Gefühl für seine natürlichen Grenzen bekommen, wenn er seinen Organismus mit diesem Genussmittel dopt? Auch für Menschen, die privat und beruflich viel um die Ohren haben, ist es logischerweise auf Dauer gesünder, sich kurz hinzulegen, als permanent Coffee-Doping zu betreiben. Probiere es mindestens 2 Wochen aus! Deine Hochs und Tiefs werden deutlich weniger werden.

 

3. Du wirst von bestimmten Ängsten geplagt oder hast grundsätzlich ein ängstliches Naturell.

Über diesen Grund kann man philosophieren. Ich bin mittlerweile sicher: Kaffee fördert Ängste. Ist eigentlich logisch, wenn man überlegt, wozu Ängste führen. Sie machen unruhig - hauptsächlich den Kopf - und der Körper folgt.

 

Gegenwärtig ist der Angstlevel in unserer Leistungsgesellschaft sowieso schon extrem hoch: Angst vor Krieg, Angst vor Anschlägen, Angst vor Gewalt und Verbrechen, Angst vor Krankheiten, Angst vor Pleiten, Angst vor Jobverlust, Existenzangst, Trennungsangst usw. Die Medien tragen täglich gehörig dazu bei, dass wir als Bürger beunruhigt werden. Aber auch Staaten, Firmen, Vorgesetzte, Eltern und andere Mitmenschen manipulieren uns gerne und schüren diese Emotion in uns! Die meisten sind sich ihrer Ängste nicht bewusst und verdrängen sie. Unterbewusst sind wir voll davon.

 

Und jetzt kommen noch die unzähligen Tassen Kaffee, über den Tag verteilt. Ja, okay: Viele merken das aggressive Koffein schon gar nicht mehr, doch dieser Stoff enthält typische energetische Informationen, die anstacheln, antreiben, die Aktivität und Unruhe erhöhen. Das ist für Leute, die ängstlich sind und die Tendenz zur Panik haben, sicherlich nicht optimal. Unsere Zellen sind trotz Gewöhnungseffekt im Alarmzustand, permanent angeregt, aktiviert, wach gemacht, aufgeputscht, damit wir vielleicht noch mehr tun, noch mehr leisten, noch mehr schaffen, unser Schlafbedürfnis ignorieren usw. Dass dies auf Dauer unmöglich ist und früher oder später zum Kollaps führt, ist wohl jedem klar.

 

Deshalb empfehle ich Menschen mit Angstzuständen, genau wie Burnout-Geplagten, eine längere Zeit auf Koffeinhaltiges strikt zu verzichten und zu beobachten, was sich verändert. Ich bin davon überzeugt, es stellt sich mehr Gelassenheit ein, und die Ängste werden weniger.

 

4. Du möchtest, dass es den Kaffeepflückern und ihren Kindern besser geht, bist gegen Ausbeutung und für Umweltschutz.

Ist konventioneller Kaffee überhaupt noch etwas Besonderes, wenn er so billig ist? Die Discounter überschlagen sich seit Jahren mit Preissenkungen. Wenn 500 Gramm im Einzelhandel zwischen drei und vier Euro kosten und aus weit entfernten Ländern nach Deutschland kommen, wie viel Lohn bleibt den Bohnenpflückern, die am Anfang der Produktionskette stehen? Heute muss ein Arbeiter im Gegensatz zu vor 50 Jahren vier Mal mehr arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten - krass, oder?

 

Regelmäßig gibt es Berichte darüber, wie hart die Handarbeit im Hochland ist. Kinderarbeit ist in diesem Bereich weit verbreitet. Kleine Kinder schleppen kilometerweit 50-Kilo Säcke bis ins Tal. Viele bekommen als Gegenwert so viel, dass sie gerade noch überleben können. Wer nicht arbeitet oder krank ist, verdient nichts. Den meisten Profit machen Großgrundbesitzer, Händler und Konzerne...

 

Wer ein ethisches Gewissen hat, kann meiner Meinung nach keinen Billigkaffee trinken. Schon allein deswegen nicht, weil beim herkömmlichen Anbau die Urwaldböden künstlich gedüngt werden und aufgrund der angelegten Monokulturen regelmäßig Pestizide zum Einsatz kommen. Das Motto kann nur sein: Entweder ganz verzichten oder fair gehandelte und ökologische Produkte kaufen - von Organisationen, bei denen man sicher sein kann, dass der erhöhte Lohn auch die Existenz der Pflückerfamilien sichert, Schulbildung inklusive. Jeder Schluck nachhaltig angebauter Kaffee ist dann auch ein Ausdruck der Wertschätzung der Arbeiter, die genau wie wir ein besseres Leben anstreben...

 

5. Wer auf sein Säure-Basen-Gleichgewicht achten will.

Neben Rotwein, rotem Fleisch, gekochten Tomaten, Zucker und Weizen ist dieses Heißgetränk Säureproduzent Nr. 1 im Körper. Säure, die nach dem Verstoffwechseln von Speisen und Getränken entsteht, ist Verursacher verschiedenster Zivilisationskrankheiten wie z. B. Arthrose, Sodbrennen, Darmprobleme, Erschöpfung, Müdigkeit, Infektanfälligkeit u.v.m.

 

 

Alternativen zu Kaffee

- Schwarztees, Matchatees, Kakao usw. (Problem: Auch hier ist das Alkaloid Koffein enthalten - bei Tees Tein und bei Kakao Theobromin genannt, nur in geringeren Mengen, ist deshalb sanfter und nicht so aggressiv.)

 

- Koffeinfrei (finde ich persönlich langweilig. Für mich ein Zeichen, dass es eben nicht nur um den Geschmack, sondern um das Koffein geht.)

 

- Lupinenkaffee (Café Pino von Kornkreis, glutenfrei - ich würde lügen, wenn ich behauptete: "Wie Kaffeebohnen", aber er kommt ihnen näher als so mancher Getreidekaffee, mir schmeckt er. Übrigens wird er wie Espresso zubereitet.)

 

- Frisch gepresste Säfte oder grüne Smoothies (sie sind zwar deutlich aufwändiger, doch oft hat man nur Lust auf Kaffee, weil man sich müde und schlapp fühlt - ein Zeichen für Vitalstoffmangel. Vitamine und Mineralstoffe in natürlicher Form können Abhilfe schaffen.)

 

- Teesorten mit Ingwer (die Schärfe und die Inhaltsstoffe dieser gesunden Wurzel geben einen gewissen Kick, machen wach. Mit Zitrone und Honig ist diese Zubereitung gut für die Abwehrkräfte. Im Sommer ist die Variante Ingwer und frische Minzblätter interessant.)

 

- Eine warme Suppe schon zum Frühstück, hauptsächlich im Winter (Du kannst Dir das nicht vorstellen und willst weiterhin Dein kaltes Müsli, kaltes Käse- und Schinkenbrot? Probiere es trotzdem aus! Mir als dauernd Fröstelndem bringt das den Wärmeflash am Morgen, und meine Müdigkeit verschwindet sofort. Die Wärme fördert die Durchblutung, der Magen muss weniger Energie für das Aufwärmen des Frühstücks verwenden. Das macht sich sofort bemerkbar: Du bist nicht mehr so antriebslos und müde. Immunabwehrstärkend ist es sowieso, nach der Suppe habe ich fast gar kein Verlangen nach Kaffee mehr. Menschen mit Erkältungsneigung sind oft von energieloser Nahrung geschwächt, z. B. Tiefkühlkost, Fastfood, viel Zuckerhaltiges, kalte Getränke usw.)

 

- Haferbrei zum Start in den Tag, z. B. mit Früchten, Nüssen, Zimt, Vanille usw. (Haferschleim findest Du eklig? Schade! Hafer ist gut für die Darmzotten und hat wertvolle Inhaltsstoffe. Für Glutenallergiker gibt es sogar glutenfreien Hafer vom "Bauckhof". Außerdem heißt es nicht umsonst: "Ich glaub, mich sticht der Hafer". Dieses Korn ist kraftvoll. Mir hilft Haferbrei tatsächlich, auf Kaffee zu verzichten. Danach trinke ich einen Tee.)

 

 

Was man auch ausprobiert: Es geht um das rechte Maß, wie immer im Leben! Ich bin froh, nicht mehr süchtig nach Kaffee zu sein. Wenn ich Lust darauf habe, genieße ich ihn (fair gehandelt und öko) mit gutem Gewissen, und immer seltener lasse ich mich hinreissen, mehr zu trinken...

 

Beobachte doch einfach mal, wie viel Du von diesem Bohnengetränk täglich konsumierst, und hinterfrage, ob das wirklich notwendig ist! Solltest Du das Gefühl haben, Du brauchst gar nicht so viel, suche Dir schmackhafte und gesündere Alternativen (Tipp: Yogi-Tees!) Ich bin sicher, dass viele Menschen in Deinem Umfeld Kaffee nur aus Gewohnheit trinken, weil nichts anderes zur Verfügung steht oder angeboten wird.

 

Übrigens, bei zwei Aufgaben geht es bei mir nie ohne:

Wenn ich meine Wohnung aufräumen muss und wenn ich die seit Wochen aufgeschobene Buchhaltung zu erledigen habe ;)

 

 

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Kommentare: 80
  • #1

    Erich (Sonntag, 10 Juli 2016 12:21)

    Danke, tolle Anregung und Information!

  • #2

    Seelenforscher.eu (Montag, 11 Juli 2016 12:48)

    Hallo lieber Erich,
    vielen Dank für Deine Nachricht, ich freue mich, wenn Du mit den Tipps etwas anfangen kannst. Eine schöne Woche und viele Grüße
    Robert :)

  • #3

    Dirk (Freitag, 10 Februar 2017 10:32)

    Gute Punkte, aber das mit der Übersäuerung ist eine Mär! Kaffe reizt bilung Magen durch Anregung zur Säurebildung, gleichzeitig wird aber an anderer Stelle dieselbe Menge an Base gebildet. Es bleibt also ein Nullsummenspiel. Kaffee übersäuert den Körper nicht!

  • #4

    Seelenforscher.eu (Montag, 13 Februar 2017 16:44)

    Hallo Dirk,
    Dankeschön für Deinen Kommentar. Wenn es so ist, wie Du schreibst, dann ist es ja beruhigend. Der Körper ist für mich ja ein Regulations-Wunderwerk. Sicherlich spielt dabei immer die Menge an Kaffee eine Rolle - wie bei allem, was wir zu uns nehmen...
    Ich wünsche Dir eine schöne Woche. Viele Grüße
    Robert :)

  • #5

    K.Kröber (Montag, 31 Juli 2017 19:29)

    5 Gründe warum man auf Kaffee verzichten sollte.

    Ich stimme dem Beitrag voll und ganz zu. Ich habe 30 Jahre bis zu 4 Tassen Kaffee getrunken und meine Nebennieren sind beide unheilbar erkrankt. Ich habe oftmals versucht mit dem Kaffeetrinken aufzuhören, und nach wenigen Tagen war meine Müdigkeit und Antriebsschwäche so gut wie verschwunden. Ich hatte mehr Energie und den ganzen Tag über war ich kaum noch müde. Meine Unruhe verschwand ebenfalls.Nie wieder Kaffee. Die vielen tausend Inhaltsstoffe die noch gar nicht erforscht sind und die Wissenschaft behauptet, er würde vor Krankheiten schützen, wie Diabetes oder Parkinson. Was für ein Unsinn. Schon allein wie Kaffee ab der Ernte behandelt wird und dass die Container dutzende Male begast werden, nur um Schimmel zu verhindern, dann die Weiterverarbeitung, der hohen Rösttemperaturen, die Acrylamid entstehen lassen, die verbrannten Bohnen, wo bitte soll das noch gesund für den Menschen sein. Das ist doch Pures unbrauchbares Gift. Jedem der Kaffee trinkt, fehlt der Verstand ohne Grenzen. Da werden Milliarden Geschäfte auf Kosten der Verbraucher gemacht. Es ist eine Schande.

  • #6

    Slice (Montag, 23 Oktober 2017 11:02)

    Sehr guter Beitrag den ich auch aus eigener Erfahrung komplett und Punkt für Punkt so unterschreiben kann, Danke dafür!

  • #7

    jutta (Dienstag, 26 Dezember 2017 11:59)

    Danke..ich habe vor kurzem festgestellt das mich kaffeekonsum absolut aggressiv macht, mich nervös und unruhig dauergereizt und seit zwei Jahren wache ich jede Nacht auf..Kaffee ist ein nervengift eine Droge und jeder konsumiert es wir darüber nicht aufgeklärt wird..zuviel Lobby der Kaffee Industrie..danke für den Artikel ich werde ab jetzt verzichten..

  • #8

    Seelenforscher.eu (Mittwoch, 27 Dezember 2017 12:45)

    Hallo liebe/r K.Kröber, Slice und Jutta!
    Danke vielmals für Eure Kommentare. Es gibt viele Menschen, die ihren Kaffee-Konsum wenig hinterfragen. Das mit den Nebennieren höre ich immer wieder von TCM-Heilpraktikern - nicht nur diese, sondern auch andere Organe werden durch zu viel Kaffee immer wieder überstimulliert, so dass es negative Auswirkungen auf den Gemütszustand und den Körper gibt.
    Aber gegen diese Auffassungen gibt es genügend Studien, die gebetsmühlenartig wiederholen, wie gesund doch eine bestimmte Menge an Kaffee ist...
    Tatsächlich: Der Verbraucher weiß wenig davon, was bei der konventionellen Kaffee-Produktion alles passiert. Wenn Pflanzen mit Pestiziden gespritzt werden und die Kaffeebohnen dann bei hohen Temperaturen geröstet werden: Wer weiß, welche chemischen Verbindungen während des Röstprozesses entstehen?
    Ich frage mich manchmal: Was wäre die Leistungsgesellschaft ohne dieses Aufputschmittel? Sie könnte nur halbsoviel leisten. Oder wenn wir keinen Kaffee trinken würden, wäre die Welt dann friedlicher? Wir wissen es nicht.
    Wenn ich Kaffee trinke, dann versuche ich weitgehend öko und fair gehandelt zu wählen, und dann auch nur maximal 1 Tasse pro Tag... Nicht jeder hat wie ihr diese Stärke, auf dieses Genussmittel konsequent zu verzichten. Immerhin wäre schon eine Reduktion des Konsums sinnvoll, denn viele Menschen trinken zwischen 3 und 6 Tassen täglich...
    Ich wünsche Euch einen entspannten Jahresausklang.
    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #9

    Mazel Tov (Freitag, 23 Februar 2018 03:55)

    Echt ein Toller Artikel vielen lieben Dank dafür. Hat mich in meinen Vermutungen sehr bestätigt. Ich Trinke Kaffee nicht regelmäßig aber wenn ich mal mehrere Tage hintereinander auch nur eine Tasse trinke, merke ich dass ich unruhiger werde, weil ich eben von Natur aus ein sehr gelassener Mensch bin. Wenn ich Kaffee trinke, kann ich Nachts auch nicht gut schlafen, nicht weil mich Gedanken plagen, sondern weil ich einfach nicht einschlafen kann. Ich liebe auch den Geruch und Geschmack von Kaffee, schade dass es so eine Schlechte Auswirkung hat auf den menschlichen Körper. Aber was soll's, man muss bewußt und stark bleiben! Liebe Grüße an Alle und viel Erfolg beim Aufhören.

  • #10

    Seelenforscher.eu (Dienstag, 27 Februar 2018 23:48)

    Hallo Mazel Tov,
    vielen Dank für Deinen Kommentar, ich freue mich, wenn Dir der Artikel gefallen hat :) Dankeschön für Deine Erfahrungen!
    Super, dass Du bewusst und stark bleibst!
    Liebe Grüße
    Robert :D

  • #11

    Jeanine (Mittwoch, 28 Februar 2018 12:00)

    Ich bin soeben auf Ihre Seite gekommen. Dankeschön! Ich befasse mich ebenfalls mit diesem Thema, und bin auch ein "Seelenforscher". Dies hier ist bis heute das Beste, was ich dazu gelesen habe. Es ist einfach die Wahrheit!

  • #12

    Seelenforscher.eu (Mittwoch, 28 Februar 2018 12:08)

    Hallo Jeanine,
    schön, dass Du auch eine "Seelenforscherin" bist :D Es freut mich, dass Dich mein Artikel angesprochen hat.
    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #13

    Christina (Freitag, 16 März 2018 08:09)

    Danke für diesen Artikel! Ich habe mich gestern getraut, auf Facebook die vielen Studien über die positiven Auswirkungen vom Kaffee, die die Öffentlichkeit überschwemmen, zu hinterfragen. Ich stehe Kaffeekonsum eher kritisch gegenüber und frage mich sogar manchmal, ob die Burn Out Epidemie und der übertriebene Kaffeekonsum unserer Gesellschaft zusammenhängen, da es bei beiden um die Nebennieren geht. Ich wurde unglaublich attackiert, sogar von Freunden, die Reaktion war ziemlich aggressiv. Man darf den Kaffee scheinbar nicht in Frage stellen. Umso erfreulicher ist es, deinen Artikel zu finden und die Kommentare deiner Leser zu lesen.
    Man muss sich ja auch vergegenwärtigen, was es wirtschaftlich bedeuten würde, wenn die Menschen ihren Kaffeekonsum aufgeben würden. Ich bin sicher, dass jemand dahinter ist, der dafür sorgt, dass das nicht passiert.
    Jedenfalls großen Dank, es geht mir gleich viel besser,
    Christina ;)

  • #14

    Seelenforscher.eu (Freitag, 16 März 2018 10:28)

    Dankeschön liebe Christina, für Deine Anmerkungen :)

    Das kann ich nur bestätigen, so wie Du sagst, werden wir regelrecht mit positiven Nachrichten über die Wirkung von Kaffee überschwemmt. Es ist mir schon öfter komisch vorgekommen.

    Ich denke, Kaffee ist ein Element im großen "Spiel". Es unterstützt eine auf Leistung getrimmte Gesellschaft, ihren Geschäftigkeitslevel aufrecht zu erhalten... Außerdem ist dieser Wirtschaftszweig tatsächlich ein Milliardengeschäft. Es wäre bestimmt eine Katastrophe für die daran beteiligten, wenn die Menschen, ihren Kaffeekonsum kritisch hinterfragen und ihn deutlich reduzieren würden. Es muss ja kein radikaler Verzicht sein...
    Das mit der Nebenniere, ist ein super Hinweis! Jeder, der offen für traditionelle chinesische Medizin ist, der bekommt irgendwann die Info: Zu viel Kaffee laugt die Nebenniere aus und wirkt auch auf die Milz nicht positiv. Antriebslosigkeit, Müdigkeit u.v.m. sind dann die Folge. Die Lösung: Einfach noch mehr vom Süchtigmacher ;)

    Auf jeden Fall finde ich den Armlängentest in solchen Dingen so wichtig. In meiner Praxis teste ich gerne aus: "Wie viel Tassen Kaffee pro Tag verträgt der Organismus wirklich?" Und es ist immer wieder interessant, die Antwort an den Armen der Klienten zu sehen. Die meisten vertragen viel weniger als sie gewohnt sind - manche sogar gar keinen...
    Viele Grüße
    Robert :D

  • #15

    Katharina (Mittwoch, 25 April 2018 19:45)

    Ich finde den Beitrag über Kaffee sehr wichtig und meine Erfahrungen teile ich zu 100%. Koffein ist toxisch und genau das will keiner wirklich hören. Ich habe früher immer 2-4 kleine Tassen Kaffee getrunken und nach kürzester Zeit war ich den ganzen Tag über sehr unruhig, unkonzentriert und auch sehr oft müde. Nach jedem Absetzen von Kaffee hatte ich Entzugserscheinungen, von starker Müdigkeit, Kopfschmerzen Teilnahmslosigkeit, Gliederschmerzen und Atemprobleme. Ab dem vierten Tag schlief ich durch, was sonst nie der Fall gewesen war. Meine Verspannungen waren deutlich weniger vorhanden. Was mir sehr stark auffiel war, dass meine Unruhe nicht mehr da war. Ich war den ganzen Tag über irgenwie gelassener. Erst nach 20 Tagen ohne Koffein war ich ein anderer Mensch. Ich konnte mich viel besser konzentrieren. Ja sogar meine Ausdauer war viel besser geworden.
    Als ich dann wieder begonnen hatte jeden Tag eine Tasse zu trinken, merkte ich schon am dritten Tag eine vermehrte Unruhe. Für mich steht fest, dass Koffein sicher nicht für jeden geeignet ist. Es ist ein Armutszeugnis, dass der Mensch sich auf die Zufuhr von einer noch immer nicht vollständig erforschten Bohne so abhängig machen lässt. Weit über 1000 Inhaltsstoffe sind noch nicht erforscht. Und man behauptet dreist, Koffein wäre gesund. Desweiteren auch die hohen Pestizidanteile mit 23 nachgewiesenen Pestiziden in einer Packung Kaffee. Angefangen von Furan, Acrylamid und Schimmel im Kaffee. Der Mensch produziert vermehrt Stresshormone und das hat nach jahrelangem Gebrauch ganz sicher Folgen für die Gesundheit und die Organe. Nur will es keiner wissen oder wahrhaben. Und, gerade in so einer Hetzgesellschaft wie sie sich immer mehr zeigt, sollte man seinem Körper besseres antun, als ihn mit Aufputschmitteln stets und ständig zu versorgen.

    Und, noch etwas möchte ich allen Hashimotho Patienten mit auf den Weg geben. Koffein bringt die SD völlig durcheinander. Als mein Professor mir vor 20 Jahren sagte, wenn Sie auf SD Medikamente verzichten wollen, müssen sie lebenslang auf Koffein verzichten. Meine Werte sind bis heute stabil und ich benötige keine.

  • #16

    Seelenforscher.eu (Mittwoch, 25 April 2018 20:25)

    Hallo Katharina,
    vielen Dank für Deinen Beitrag und Deine persönlichen Erfahrungen! Ich denke, das ist auch wichtig für die Leser, dass Menschen davon berichten, wie es ihnen nach Kaffeeverzicht geht. Ich wusste nicht, dass Koffeein besonders bei Hashimotho Patienten die Schilddrüse durcheinander bringt, super Info!

    Das mit den unerforschten Zusatzstoffen: Es ist immer wieder das Gleiche, wenn irgendwelche wissenschaftlichen Studien berichten, dieses oder jenes wäre gesund, vergisst man oft, dass es selten nur um den erforschten Bestandteil alleine geht, sondern immer um die Kombination von bestimmten Stoffen.

    Beim konventionellem Kaffee finde ich besonders problematisch, dass die verschiedensten Pestizide zum Einsatz kommen, die ja später mit den Bohnen bei hohen Temperaturen geröstet werden. Wer hat untersucht, welche Substanzen hierbei entstehen und wie sie sich auf den menschlichen Organismus auswirken?

    Schokolade ist gesund heißt es ja immer. Irgendwann liest man aber: Sie muss einen hohen Kakaoanteil haben. Wir wissen: Schokolade enthält aber fast immer Milchpulver und viel Zucker. Was bringt dann der wertvolle Kakao, wenn man sich zusätzlich Milch und Zucker in Massen zusätzlich einverleibt!?

    Nochmals vielen Dank für Deinen Kommentar :)
    Schöne Grüße
    Robert

  • #17

    Klaus Ortmann (Donnerstag, 26 April 2018 18:31)

    Wer Kaffee trinkt, lebt länger. Wer Kaffee trinkt erkrankt nicht an Diabetes oder Kaffee verhindert bis zu 40 % Diabetes. Wer Kaffee trinkt schützt die Leber. Ich bin entsetzt über so viel menschliches Hirn - versagen. Wenn das stimmt, dass, wie es in den Medien berichtet wird, dass Ärzte bezahlt werden, um Falschaussagen zu machen, damit der Profit stimmt, dann findet man keine Worte mehr. Der Mensch glaubt und weiß im Grunde doch sehr wenig von der absoluten Wahrheit. Was man isst und trinkt, dass bekommt man später vor Augen geführt. Würden alle auf Kaffee verzichten, was ist dann mit den Arbeitern, die für unseren Genuss für einen Hungerlohn schuften müssen, damit sie überleben können. Man muss sich das einmal vorstellen. Da werden in Deutschland jedes Jahr neue Pestizide hergestellt. Diese sind in der Anwendung in Deutschland verboten lt. Gesetz. Diese Pestizide dürfen jedoch für die Ernte in Brasilien verwendet werden und dann wird der Kaffee nach Deutschland verschifft und bevor die Container verschifft werden, werden sie dann noch dutzende Male begast, damit kein Schimmelneubildung vonstatten geht. Ist der Mensch nicht krank? Auch frage ich mich das öfters, was am Geschmack der Bohne dran ist. Er schmeckt aus meiner Sicht wie verbranntes Teer. Es gibt sicherlich noch viel mehr zu berichten. Letztendlich ist jeder für seine Gesundheit und seinen Körper selbst verantwortlich. Ein Internist hatte mir einmal erzählt, dass er eine Patientin hatte, die an Depressionen litt und immer wieder hat man sie mit Tabletten behandelt und ihr Zustand verschlechterte sich. Dieser Arzt hat sie gebeten, 2 Jahre auf Koffein komplett zu verzichten. Diese Frau ist vollständig gesund geworden. Das hat mich dann sehr nachdenklich gemacht und ich entschloss mich den Kaffee aufzugeben. Wer s noch nicht gesehen hat, der sollte sich in you toube den Beitrag - Warum ist Kaffee so billig - anschauen.

  • #18

    Sebastian (Montag, 07 Mai 2018 22:37)

    Ich finde deine 5 Gründe plausibel. Jeder sollte über sein Konsum denken Gedanken machen und den Leistungsdruck bekämpfen. Schade das wir uns in der Heutigen Zeit lieber dopen statt mit der Natur im Einklang zu Leben.

  • #19

    Seelenforscher.eu (Dienstag, 08 Mai 2018 21:59)

    Hallo Klaus, hallo Sebastian,
    lieben Dank für Eure Kommentare :)

    @Klaus: Ich sehe es auch so, es geht immer um den Profit. So bedienen sich die Profitgierigen immer geschickten Strategien. Den gesundheitlichen Aspekt zu betonen (in Auftrag gegebene Studien, von Wissenschaftlern bestätigt) - das wirkt bei vielen.

    Leider wird dann oft vergessen, dass es schon eine Rolle spielt, was da noch in den Produkten enthalten ist. Ich frage mich gerade: Welche Auswirkung auf den Körper haben bei hohen Temperaturen geröstete und mit Pestiziden behandelte Kaffeebohnen?
    Das mit den in Europa verbotenen Spritzmittel habe ich persönlich von einem Stammgast (als ich noch Gastwirt war) gehört: Er war Handelsvertreter in Lateinamerika für Pflanzenschutzmittel. Das, was in Deutschland oder anderen europäischen Ländern verboten ist, wird in Südamerika verkauft... Traurig!
    Höchstinteressant das mit dem Beispiel "Depressionen" - das behalte ich im Hinterkopf! Danke auch für Deinen youtube Video-Tipp.

    @Sebastian: Ich danke Dir, dass Du die Gedanken bestätigst. Das wünsche ich mir, dass jeder Mensch seinen Konsum hinterfragt. Zum Leistungsdruck: Da habe ich auch irgendwann Adieu dazu gesagt, indem ich meinen Job gewechselt habe, nur dazu hat nicht jeder den Mut...

    Ich finde: Wer täglich viel Kaffee braucht, dann stimmt etwas nicht... Hoffen wir mal darauf, dass immer mehr Menschen entdecken, dass das Leben im Einklang mit der Natur am zufriedenstellendsten ist (zumindest sich in diese Richtung bewegen)...
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #20

    U. Fischer, Sassanfahrt (Mittwoch, 04 Juli 2018 20:36)

    Eure Beiträge gefallen mir sehr gut. Es gäbe noch so vieles darüber zu sagen. Was ist mit dem Furan, das zum Bsp. in Kaffeemaschinen freigesetzt wird.. Dieses Furan wird in der Leber sehr schnell verstoffwechselt. Da gibt s einen Beitrag in you toube (Kaffee ist krebs-erregend - Am besten auf Tee umsteigen !) hier wird auch vom Kaffee abgeraten.

    Dann heißt es Kaffee schütze das Herz. Der gesamte Sympathikus wird mit Koffeinkonsum jahrelang überreizt. Und, da wundern sich viele Menschen, dass sie ab dem 40. Lebensjahr plötzlich chronisch erkranken. Meine Meinung ist, der junge Mensch steckt das noch alles ganz gut weg, aber ab einem gewissen jahrelangen Konsum, verkraftet das der Körper nicht mehr und er wird immer mehr geschwächt, bis dann alle Möglichen gesundheitliche Entgleisungen entstehen und kaum noch gut zu machen sind. Das ganze System Mensch wird in der heutigen Zeit ständig unter Druck gesetzt. Wozu dann Aufputschmittel nehmen. Der Mensch braucht mehr Entspannung und Harmonie statt sich unwissend mit Koffein zu versorgen. Ich habe ca. 12 Jahre gebraucht ganz von Kaffee loszukommen. 1-4 Tassen waren die Regel. Bis ich es endlich begriffen hatte, das er mir nicht gut tut. Immer wieder habe ich versucht aufzuhören und der Entzug hielt einige Tage an. Dann ging es mir schlagartig besser. Bei mir hat der Kaffee meine Konzentration sehr negativ beeinflusst. Ständig war ich von einer Unruhe und Zittrigkeit getrieben, welche auch nur vom Kaffee gekommen ist. Jetzt kenne ich das überhaupt nicht mehr. Was mir auch besonders auffiel war, das meine Verspannungen sehr zurückgegangen waren, was ein Dauerzustand war. Man muss sagen, das man tatsächlich für eine längere Zeit seinem Körper eine längere Auszeit geben sollte. Denn nur dann wird man verstehen, woher so manche Beschwerden wirklich herrühren. Probiert mal eine geröstete ganze Bohne und zerkaut sie. Wie schmeckt sie Euch? Kaum einer, der Kaffee trinkt ist sich nicht bewusst, was er seinem Körper damit antut. Koffeingifte werden bei einigen Menschen nicht mehr so gut ausgeschieden, so dass es sich im Fettgewebe ablagert. Es dauert einige Jahre bis es sich wieder abbauen kann. Es wundert mich dann nicht, dass sich dann Pestizide und a. Dinge im Körper ansammeln und das Immunsystem unterdrücken und somit schwächen. Heute greife ich zu Dinkelgetreidekaffee oder Kokostrunk oder Vanilletrunk oder auch mal zu einem Lupinenkaffee mit etwas Schlagsahne. Ich muss sagen, dass sich mein Allgemeinzustand sehr gebessert hat. Zugegeben es kostet Überwindung, aber es lohnt sich sicherlich und das Ergebnis wird im Alter ausgezahlt. Entweder rächt sich der Körper oder er gibt uns die Kraft die wir alle im späteren Alter dringend benötigen. Lebensfreude und Gesundheit.

  • #21

    U. Fischer, Sassanfahrt (Mittwoch, 04 Juli 2018 20:54)

    möchte noch etwas hinzufügen. Es ist für Euch sicherlich ebenfalls sehr interessant zu wissen, was es denn mit dem Schimmel im Kaffeemaschinen, Kapselmaschinen und Siebträgermaschinen auf sich hat. Da kenne ich jemanden, der die Dinger repariert. Wenn ich mich nicht selbst davon überzeugt hätte, würde ich es auch nicht glauben. Es ist die Wahrheit, fast alle sind voll mit Schimmel versetzt und das Zeug landet im Kaffee ohne das wir was davon merken. Darüber gab s auch einen Fernsehbericht. Schimmel und Krebs na ja, kein Wunder warum heute so viele an Krebs erkranken Oder? Wen es interessiert hier der Link:

    Die Wahrheit über spezielle Kaffeevollautomaten !
    Oh mein Gott.

  • #22

    J. L.-Müller (Donnerstag, 19 Juli 2018 10:33)

    Gestern trank ich eine Tasse Kaffee und bei meiner Arbeit spürte ich, wie aggressiv ich bin. Früher passierte das nur bei Espresso.
    So forschte ich das Internet durch und fiel auf diesen Artikel. Ich weiß nicht, welche Qualifizierung der Schreiber hat, aber jedes Wort kann ich bestätigen!
    Also, was die körperlichen Reaktionen betrifft.
    Ab heute werde ich versuchen, der Sucht ganz zu entsagen. Nur ein wenig reduzieren , klappt nicht bei mir.
    Danke für die schonungslose Aufklärung!
    (*J*)

  • #23

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 19 Juli 2018 11:45)

    Liebe U. Fischer,
    vielen Dank für Deinen Bericht :) Ich finde es wichtig, dass die Leser Beispiele aus dem Leben bekommen, von Menschen, die mit Kaffee aufgehört haben. Dass sich die innere Unruhe legt, höre ich immer wieder. Interessant auch, Deine Aussage, dass sich körperliche Verspannungen lösen!
    Das mit den Koffeeingiften und dem Schimmel in Kaffeeautomaten ist nicht anzuzweifeln. Davon liest und hört man regelmäßig. Ich denke, besonders empfindliche Menschen bekommen Inhaltstoffe ab, die ihnen nicht gut tun.
    Es heißt ja immer wieder: "Die Menge macht es aus, ob etwas schädlich ist oder nicht." Über die Jahrzehnte minimale Spuren an Gift aufgenommen, vergiftet mit der Zeit trotzdem... Deshalb sollte jeder genau hinterfragen, was er wie selbstverständlich konsumiert... Ich bin immer sehr skeptisch, wenn ich in "wissenschaftlichen Studien" lese: "Täglich 2-4 Tassen Kaffee wären gesund..."
    Nochmals Danke und viele Grüße
    Robert :)

  • #24

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 19 Juli 2018 11:53)

    Hallo J. L-Müller,
    ich danke Dir für Deinen Kommentar :)
    Das, was Du beschreibst, ist eine typische Nebenwirkung. Das stellen besonders sensitive Menschen fest. Ich z. B. spüre Aggressivität aufkommen, wenn ich mehr als einen großen Kaffee getrunken habe und dann bin ich auch noch hektisch, fahrig und gereizt...
    "Entweder ganz aufhören oder gar nicht!" Ich kenne einige Leute, die sich nur durch radikalen Verzicht entwöhnt haben.
    Viel Erfolg bei der Entwöhnung! Halte besonders bei den Entzugserscheinungen durch, die bei den meisten ein paar Tage anhalten... :)
    Liebe Grüße
    Robert :D

  • #25

    U. Fischer, Sassanfahrt (Donnerstag, 19 Juli 2018 19:17)

    Kennt jemand das Buch oder ebook - caffeine Blues: Wake Up to the Hidden Dangers of America's #1 Drug (English Edition)

    Leider nur in English Bei tolino kann man es sich sehr günstig herunterladen und auf deutsch übersetzen lassen. (6,99 Euro) Er ist eines der renoviertesten Wissenschaftler auf dem Gebiet der Koffeinforschung. Wenn es einer genau weiss, dann er. Ein sehr interessantes Buch. Seine Studien haben so einiges ans Licht gebracht, was Ärzte nur zu gerne verschweigen. Er schreibt auch, wie unwissend auch viele Ärzte sind, die ständig ihren geliebten Kaffee trinken.

    Der gesamte Hormonstoffwechsel verschiebt sich aufgrund der toxischen Wirkung der Inhaltsstoffe. Die Leber wird sehr sehr stark überlastet und schafft sie es nicht das Koffein vollständig abzubauen, schwimmt Koffein mit all ihren negativen Einflüssen sehr lange im Blut. Und Herzerkrankungen und Entzündungen werden durch jahrelangen Konsum gefördert. Der Mensch wird permanent auch schon nach einer einzigen Tasse über den gesamten Tag unter Dauerstress gehalten.

    Lt. seiner eigenen Forschungen dauert es ca. 2 Monate, bis nach einem Entzug alle Giftstoffe und Hormonentgleisungen den Stoffwechsel wieder normalisiert haben.

    Im Großen und Ganzen, ist es eine Droge, die ganz gewiss nicht zu unterschätzen ist.

  • #26

    Christine (Dienstag, 24 Juli 2018 11:33)

    Jeder Mensch ist anders und verträgt auch Lebensmittel und Mineralien und vieles andere anders. Als Beispiel meine Schwiegermutter, die (abgesehen von ab und zu mal ein Glas Wein in Gesellschaft) nichts anderes als Kaffee trank. Bis zu ihrem 95. Lebensjahr war sie fit "wie ein Turnschuh". Bestieg mit uns jeden Berg in der Schweiz, tanzte und war immer die letzte auf allen Festen. Sie ist 99 Jahre geworden. 100 wollte sie nicht werden, weil sie nicht wollte, dass der Bürgermeister sie besucht.
    Für mich gilt: Immer testen. Und dazu haben wir doch den Armlängen Test.

  • #27

    Edith (Donnerstag, 26 Juli 2018 16:38)

    Servus aus Österreich!
    Also, ich würde so gerne Kaffee auch Mittag oder später trinken, doch eine kleine Tasse Esspresso nach dem Mittagessen und ich liege um Mitternacht oder noch später wach im Bett. Keine Ängste, das nicht, aber ich könnte aufstehen und irgendwas machen. Das, obwohl ich gerne schlafe und ihn auch dringend brauche.
    Morgens trinke ich eine große Tasse Filterkaffee mit Milch und esse dazu, aber mehr Kaffee darf ich nicht. Und das finde ich so schade, ich liebe den Geruch, habe mir extra eine Mühle zum Mahlen für meinen Filterkaffee gekauft. Ich mag die Automaten nicht, mache alles noch händisch. Ich sehe meine Mutter noch vor mir, wie sie mit der alten Handmahlmühle morgens da saß und die Bohnen rieb und der Duft durch die Küche zog, das war fantatstisch!
    Muss noch erwähnen, nach einer Hepatitis C Erkrankung (1 Drittel der Leute im Ort wurden so um 1970 durch ungereinigte Spritzen des Hausarztes angesteckt) wurde meine Leber in Mitleidenschaft gezogen, ich habe Zirrhose, trinke nicht, rauche nicht, lebe gesund, meine Werte sind sehr gut seit der Behandlung der Hep. C. Aber das könnte vielleicht zusammen hängen, so besonders gut ist Kaffee für die Leber ja nicht, aber auf alles verzichten ist schwer. Erwähnen sollte ich, starken Tee mit Milch kann ich jederzeit trinken, auch Kakao, danach habe ich kein Problem mit Schlafen.
    Herzlichen Gruß!
    Edith

  • #28

    Torsten (Donnerstag, 26 Juli 2018 23:49)

    Sehr schöner Beitrag. Wenn ich einen Espresso trinke, dann rast mein Herz und ich habe über mehrere Stunden Panik aufgrund von starker Unruhe. Beim Kaffee reagiere ich auch mit leichteren Unruhezuständen und das oftmals über den ganzen Tag verteilt. Es stimmt, der Geruch lässt mich jedes Mal schwach werden und danach erlebe ich bewusst, wie er mich schwächt und meine Persönlichkeit negativ beeinflusst. Entweder man verzichtet oder man genießt dann bewusst, das bessere Gefühl von innerer Harmonie und Ausgeglichenheit. Ich freue mich immer wieder über all die interessanten Meinungen und Erfahrungen.

  • #29

    Faruk (Sonntag, 09 September 2018 12:08)

    Hallo,

    im Rahmen der Fastenzeit (4 Wochen Ramadan) habe ich komplett auf Kaffee verzichtet. Das habe ich anschließend insgesamt ca. 3 Monate durchgehalten.
    Folgendes habe ich bei mir bemerkt:
    - Die erste Woche war die reinste Hölle, die Kaffeesucht hat voll durchgeschlagen.
    - Anschließend war der Verzicht dann kein Problem mehr. Ich habe immer besser geschlafen. Nicht mehr, aber "intensiver", dh. ich war erholter.
    - Meine Haut (unreine Haut die zu Akne neigt) ist etwas besser geworden. Diesbezüglich habe ich bereits recherchiert, tatsächlich hat das mit der Wirkung des Koffeins auf den Insulinspiegel zu tun (genau kann ich es leider nicht mehr erklären, google hilft aber).
    - Ich kann auf die zusätzliche Einnahme von Eisen verzichten (nehme ich seit ca. 10 Jahren), auch hier gibt es einen Zusammenhang zw. Koffein und die Eisenaufnahmen (gem. google).

    Aktuell trinke ich gelegentlich einen Kaffee (bevorzugt Mokka). Normaler Kaffee schmeckt mir nicht mehr. Auch Schwarztee nicht mehr so regelmäßig wie früher. Aber ein bisschen Genuss muss auch sein :-)

    Viele Grüße
    Faruk

  • #30

    Seelenforscher.eu (Montag, 10 September 2018 13:08)

    Hallo Faruk,
    vielen Dank für Dein Beispiel aus dem Leben :)
    Du bist nicht allein mit Deinen Erfahrungen. Mir berichten viele (und mir gelingt es auch nicht dauerhaft): Kaffeeverzicht klappt eine Weile und irgendwann trinkt man doch wieder Kaffee...
    Man muss auch nicht abstinent werden. Hauptsache man kommt wieder zurück zu: Kaffee ist ein Genussmittel!
    Sehr interessant das mit dem Eisen! Das kannte ich bisher noch nicht, da werde ich mal googlen.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Robert :D

  • #31

    Gerald (Mittwoch, 26 September 2018 20:47)

    All die hier beschriebenen Wirkungen des Kaffees habe ich schon irgendwann „gespürt“ oder vermutet. Es brauchte aber dann offensichtlich doch eine solch perfekte Zusammenfassung von jemand Anderem, um alle Zusammenhänge klar zu sehen. Ich erkannte mich in jedem Absatz. Danke.

  • #32

    Seelenforscher.eu (Mittwoch, 26 September 2018 22:00)

    Hallo Gerald,
    vielen Dank für Deine Anmerkungen :)
    Es macht mich happy, zu lesen, dass Du Dich in meiner Zusammenfassung wiedergefunden hast.
    Schöne Grüße
    Robert :D

  • #33

    Alex (Donnerstag, 27 September 2018 16:52)

    Hey Ho,

    Dein Artikel war sehr hilfreich für mich, wirklich in vielen Sachen die der Kaffee uns negativ beeinflusst konnte ich mich widerspiegeln. Gereizt, gestresst, nervöse Unruhe. Ich werde es jetzt mal mit der kleinen Tasse am Morgen belassen und mein Verhalten beobachten. Wenn nicht dann hilft wohl nur noch entkoffeinierter Kaffee.

    Vielen Dank

  • #34

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 27 September 2018 19:49)

    Hi Alex,
    ich freu mich, wenn Dir mein Artikel geholfen hat und Dich anspornt, Deine Gewohnheiten zu verändern. Du scheinst auch empfindsam zu sein, und Kaffee ist mit seinen Inhaltsstoffen relativ aggressiv - das verträgt nicht jeder.
    Ich selbst habe bis vor kurzem auch nur eine Tasse täglich getrunken, doch seit über einer Woche verzichte ich komplett darauf. Mir geht es deutlich besser. Habe nicht mehr diese krassen Schwankungen...
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #35

    Kaffeebiene (Sonntag, 04 November 2018 00:26)

    Zum Beitrag möchte ich gern mitteilen, dass ich (29 Jahre) jahrelang bis zu ca. 7 Tassen Kaffee täglich trinken konnte, ohne dass es mir davon schlecht wurde oder ich mich überdreht gefühlt habe. Da ich seit längerem auf die Antibaby-Pille verzichte, bemerkte ich später dass ich auch plötzlich durch die Hormonveränderungen so viel Koffein nicht mehr vertragen habe. Es hat sich dann in Übelkeit oder Herzrasen/Herzstolpern geäußert. Daraufhin habe ich nur noch ca. 4 Tassen täglich getrunken. Davon bekam ich irgendwann Depressionen, weil ich mich ständig dauergereizt gefühlt habe. Irgendwann habe ich bemerkt, dass Kaffee seit Jahren durchweg meinen natürlichen Biorhythmus & mein natürliches Schlafbedürfnis total verändert mit ständigem Schlafmangel. Mittlerweile vertrage ich nur noch 1 leichte Tasse Kaffee & trinke jetzt viel Tee, stilles Wasser, Ingwertee - auf gesunde Weise sehr anregend & voller Vitamine, Saft. Es geht mir seitdem viel besser & ich habe ein ganz neues Körpergefühl & mache lieber mal für 20 Min. ein Nickerchen, womit ich neue Kräfte tanke und mich regeneriere um dann nochmal voll Power meinen Tag zu gestalten.
    Deshalb meine ich "weniger Kaffee ist mehr"!
    Außerdem entzieht Kaffee dem Körper ständig Vitamin C, Magnesium und weitere wichtige Nährstoffe, da der Körper mit jeder Tasse Kaffee Adrenalin & weitere Stresshormone ausschüttet!

  • #36

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 04 November 2018 15:46)

    Hallo liebe "Kaffeebiene"! ;)
    Super, dass Du von Deinen Erfahrungen und Veränderungen berichtest, ich finde es super wichtig.
    Auch ich finde, dass zu viel Kaffee sehr viel im Organismus durcheinander bringt... Kann voll zustimmen, was den Schlafrythmus betrifft...

    Man gewöhnt sich schnell an Kaffee. Wer irgendwann einmal komplett umstellen will und es tatsächlich schafft, sich zu entwöhnen, der berichtet wie Du von überzeugenden Vorteilen. Auch die Emailzuschriften, die ich zu diesem Artikel bekomme, zeugen davon.

    Ja genau! Wir sollten zurück zu "weniger Kaffee ist mehr!" Das heißt auch zurück zum Genießen, denn es ist eigentlich ein Genussmittel und kein Allerweltsgetränk, was man gedankenlos in sich hineinschütten soll...
    Nochmals Dankeschön für die Auflistung Deiner Beobachtungen.
    Viele Grüße
    Robert :D

  • #37

    Bormon (Montag, 19 November 2018 02:21)

    Stimme zu 200% zu!

  • #38

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 02 Dezember 2018 21:09)

    Hallo Ihr Lieben,
    vielen Dank an alle, denen ich bisher noch nicht geantwortet habe. Dankeschön für Eure Kommentare.
    Herzliche Grüße
    Robert :)

  • #39

    Tina (Montag, 10 Dezember 2018 08:30)

    Einfach mal an früher denken. Ich bin jetzt Mitte 50 und hatte eine Oma, die als Trümmerfrau dieses Land wieder aufgebaut hat. Diese Frauen hatten damals nicht die Möglichkeit, sich alle paar Stunden einen Kaffee oder Tee zu besorgen, weil sie müde waren und nicht weiter arbeiten konnten. Sie tranken "Muckefuck" - wie es so schön hieß oder Wasser. Trotzdem waren sie so fit, dass sie die schwere Arbeit verrichten konnten. Kaffee gab es zuerst nur auf dem Schwarzmarkt, dann natürlich auch wieder in den Läden. Er war aber - im Vergleich zu heute - sehr teuer. Für meine Oma war echter Bohnenkaffee immer etwas Besonderes. Der wurde meist nur am Wochenende oder zu Festivitäten getrunken. Ich lebe inzwischen auch koffeinfrei und muss sagen, all die hier angesprochenen Verbesserungen haben sich auch bei mir eingestellt. Vor allem aber schlafe ich besser und muss nachts auch nicht mehr auf die Toilette. Selbst wenn ich abends noch eine große Tasse Tee getrunken haben. Jeder muss natürlich selbst wissen, ob er es nicht einmal ausprobieren möchte, koffeinfrei zu leben. Ich finde es lohnt sich.

  • #40

    Seelenforscher.eu (Samstag, 15 Dezember 2018 12:43)

    Hallo liebe Tina,
    vielen Dank für Deinen Kommentar :)
    Es ist gut, Berichte über die Zeiten von damals zu lesen. Dann merken wir, wie gut es uns heute geht. Kaum jemand kennt die Zeit der "Entbehrungen" und des Verzichts... Als ich Gastwirt war, lernte ich einige alte Gäste kennen, die mir von der Nachkriegszeit erzählt haben. Da schlackern einem die Ohren, wenn man diese Erlebnisse hört... Unvorstellbar für uns heute...
    Ich finde auch: Jeder sollte den Versuch starten, koffeeinfrei zu leben und weg vom übertriebenen Kaffeekonsum zu kommen. Vielleicht trinken die Mensch trotz ihrer Geschäftigkeit so viel von dem braunen Getränk, um ihren Leben wenigstens kurzfristig einen Schub zu geben... Ist Kaffee auch eine Art "Medikament" gegen Langeweile? Sind wir so überflutet, dass wir immer wieder mehr "Reize" brauchen, um uns lebendig zu fühlen?
    Viele Grüße
    Robert :D

  • #41

    Lisa (Sonntag, 30 Dezember 2018 11:59)

    Wie wahr. Ich kenne viele Menschen, die trinken Kaffee und wissen nicht oder wollen nicht verstehen, warum Koffein eine Droge ist und ihnen schaden sollte. "Man verträgt ihn ja. Seit meinem 20. Lebensjahr trank ich bis vor 2 Jahren täglich 4 Tassen Kaffee. Mir war viele Jahre auch bewusst, dass sich schon nach kurzer Zeit eine gewisse Unruhe, Fahrigkeit einstellte. Es hielt teilweise den ganzen Tag an. Meine Gedanken rasten, hatte sie sehr oft nicht wirklich unter Kontrolle. Durch meine Unruhe war ich nicht mehr richtig bei mir. Ich war nicht in der Lage mich richtig zu konzentrieren geschweige denn etwas in Ruhe zu genießen. Als ich mich dann doch entschlossen hatte einmal auf ihn zu verzichten, hatte ich 6 Tage Entzugserscheinungen, Atemprobleme, Kraftlosigkeit und Schmerzen in den Gelenken. Schon am 4. Tag merkte ich, dass ich ganz anders schlief und meine innere Unruhe war einfach nicht mehr vorhanden. Ich fühlte mich den ganzen Tag gleichmäßig ruhig. Meine überreizten Nerven haben sich wieder erholt. Es konnte also nur vom Koffein kommen. Das probierte ich mehrmals aus und ich kann das nur bestätigen, Koffein tut uns ganz sicher nicht gut. Heute trinke ich Getreidekaffee und Haferdrinks. Ich habe wieder viel mehr Energie, kann also auch viel mehr leisten. Das, was alles produziert wird und auf welche Art und Weise man es verkauft, raubt mir den Atem. Und der Glaube kauft ohne ein schlechtes Gewissen zu haben mit. Pestizide sind da sicherlich auch ein feiner Genuss für unsere Gesundheit. Koffein ist voller Pestizide und enthalten eines der größten Nervengifte. Kein Wunder, das so viele Menschen chronisch krank werden. Man kann sich nicht vor allem schützen, was die Gesundheit angeht, doch man kann sich bewusst mit weniger gesundheitsschädlichen Produkten ernähren. Ist es nicht so?

  • #42

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 30 Dezember 2018 22:11)

    Danke liebe Lisa für Deinen Kommentar! :)
    Das mit der Unruhe und Fahrigkeit kenne ich nur zu gut, die tritt bei mir ein, sobald ich die zweite Tasse trinke - wenn ich mal Kaffee trinke.
    Jeder sollte einen "Entzug" ausprobieren und sich danach beobachten und vorher und nachher vergleichen... Toll, dass Du es versucht hast.
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #43

    samuel (Montag, 18 Februar 2019 11:57)

    Hallo, ich überlege mir gerade auch mit dem Kaffeetrinken aufzuhören. Mir ist aufgefallen, dass er mich aggressiv macht.

    Eine Diskussion über ein etwas nerviges Thema bringt mich mit einem dickköpfigen Diskussionsparter meist auf die Palme.

    Mir ist klar, dass der Kaffee nicht alleine dafür verantwortich ist, doch ist er ein zusätzlicher Faktor, der bei mir meist den entscheidenden Funken darstellt, der das Pulverfass zum explodieren bringt.

    Ich habe gelesen, dass Kaffee die Cazium aufnahme im Darm blockiert und wahrscheinlich sogar auch Magnesium und Eisen.

    Knochen und Zähne sollen 8% an Elastizität und Festigkeit einbüßen.

    schlechterer Schlaf habe ich auch schon festgestellt und ein unangenehmes Magengefühl durch Übersäuerung auch regelmäßig.

    Also alles Gründe auf ein anderes Genussmittel umzusteigen.

    Mal sehen........zuerst auf Koffeinfreien Kaffee, später dann auch etwas andres....... langsam aber stehtig Umsteigen scheint mir am passensten für mich.

    Liebe Grüße
    Samuel

  • #44

    Seelenforscher.eu (Montag, 18 Februar 2019)

    Hallo Samuel,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich finde super, dass Du Dich so gut beobachtest! :) Menschen mit einem empfindlichen Nervensystem, (es kommt ja immer auf die Konstitution eines Organismus an), reagieren stark auf Überreizung. Koffeein und ein Zuviel an Kaffee trägt definitiv dazu bei. Das kann sich in Nervosität und Aggressivität ausdrücken....

    Sobald ich zu viel Kaffee getrunken habe, springe ich im Dreieck. Alle Symptome, die Du beschreibst, kenne ich selbst. Du hast schon Recht, dass Kaffee nicht alleine verantwortlich dafür ist, wenn Du während einer Diskussion "in die Luft gehst". Da spielen geistig-seelische Faktoren bestimmt auch eine Rolle.
    Wenn Kaffee wirklich eine "anstachelnde" Wirkung hat, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn es auf der Erde rund geht. Viele Menschen auf der ganzen Welt sind mit dem braunen Zeug zugepumpt.
    Das Paradoxe ist, nach der Anregungsphase folgt irgendwann eine Erschöpfungsphase, weil der Körper irgendwann ins Gegenteil schwenkt... Aber was machen diejenigen, die mit der Zeit ausgelaugt sind und täglich gedankenlos Kaffee trinken? Sie trinken meist noch mehr, WEIL sie sich schlapp fühlen...

    Meine Erfahrung ist: Es lohnt sich auf jeden Fall, sich zu entwöhnen. Das bedeutet nicht, dass man nie mehr Kaffee trinkt, weil die Verführung lauert überall ;) Und selbst ich habe an manchen Tagen einfach Lust darauf, dann genieße ich ne Tasse und fertig...
    Viel Erfolg beim Verändern. Schöne Grüße
    Robert :D

  • #45

    JetztSteigIchUm (Sonntag, 17 März 2019 11:48)

    Hallo zusammen, genau das was in dem Artikel beschrieben wird, trifft auf mich zu. wenn ich morgens eine Tasse Kaffee trinke, komme ich meistens noch gerade so klar. wenn ich aber eine zweite hinterher trinke merke ich wie ich nervös werde unruhig aggressiv, mein Mann sagt ich bin dann auf Krawall gebürstet und will Streit. Schon bei einer Tasse Kaffee fange ich in normal zu schwitzen, der Schweiß riecht ekelhaft. ich habe letztens einen Tag keinen Kaffee getrunken, und hatte alle diese Probleme nicht. leider ist Kaffee trinken bei mir mit positiven Dingen verknüpft, z.b. morgens wenn ich aufstehe, die Kinder noch nicht wach sind, mache ich mir einen Kaffee es ist dann ein schönes Ritual, ich habe Zeit für mich vor dem Stress des Alltags. Wenn die Kinder in der Schule sind und ich mit dem Zug zur Arbeit fahre habe ich dort Zeit für mich und trinke einen leckeren Latte macchiato vom Bäcker. Ich habe schon mehrfach versucht aufzuhören, schaffe es aber einfach nicht es liegt wohl an dieser positiven Verknüpfung komme obwohl ich weiß dass Kaffee mir eigentlich nur schadet. ich habe auch extrem trockene Haut ständig magenschmerzen, zittern. Ich sollte es auf jeden Fall sein lassen, aber ich bin wirklich süchtig, ich schaffe es einfach nicht. vielleicht habt ihr ja einen Tipp. Schöne Grüße!

  • #46

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 17 März 2019 21:40)

    Hallo "JetztSteigIchUm",
    das könnte ja der Name für eine Webseite sein ;) Vielen Dank für Deinen Bericht. Super, dass Du meine Beobachtungen bestätigst. Du hast auch eine wichtige Sache erkannt:

    Die Verknüpfung des Kaffeekonsums mit positiven Dingen!
    Deine geschilderten Symptome kenne ich gut. Gerade bei Deinen Magenschmerzen und Deiner Tendenz zur Überreizung Deines Nervenkostüms empfehle ich Dir, dran zu bleiben und alles zu versuchen, um Dich zu entwöhnen. Sieh die Entwöhnung als Spiel, als Challenge an.

    "Mein System ist stärker als die Sucht und die Süchtigmacher!" Das könnte vielleicht ein motivierender Glaubenssatz für Dich sein, der Dir hilft. Oder wie wäre es mit dieser Affirmation?

    "Ich bin frei vom Wunsch nach Kaffee!"
    Sicherlich hast Du schon koffeeinfrei ausprobiert. Finde Ersatzrituale - da muss es doch etwas geben, was Dir ähnlich schmeckt.

    Bei mir war es übrigens so: Ich habe festgestellt, dass ich am Mittag, wenn so das erste Tief kommt (das ich aber nicht brauchen kann), eigentlich auf ein heißes Getränk gepolt war: Ich brauchte einfach das Gefühl von etwas Cremigem, das süß ist und mir einen Kick gibt. Ich trinke nämlich Kaffee niemals schwarz und ungesüßt.
    Ich experiementiere seit einer Weile immer mal wieder mit verschiedenen Tees ohne Koffein, dafür muss im Getränk immer pflanzliche Milch da sein (z. B. Hafermilch) und die Süße darf nicht fehlen. Manchmal geht es eben nur darum, einen akzeptablen Ersatz zu finden. Vielleicht werde ich mal daraus ein Video machen und Kaffeealternativen finden... ;)

    Das wünsch ich Dir, dass Du die Konsequenz in Dir hervorholst, die dann Deine Gewohnheit verändert.
    Liebe Grüße
    Robert :D

  • #47

    Anonymer Kaffeeholiker (Mittwoch, 17 April 2019 13:57)

    Hallo an alle die Kaffee lieben aber nicht vertragen.

    Ich schleppe nun seit 15 Jahren ein ängstliches Nervenkostüm mit mir herum obwohl ich auf mein Umfeld sehr unerschrocken wirke. Im Inneren herrscht ein ständiges unkontrolliertes Grübeln, Hirnnebel, Kreislaufprobleme, dadurch dementsprechend des Öfteren Panikattacken, Ängste wie z.B.alleine Autofahren etc..
    Die Liste wäre hier jetzt einfach zu lang.

    Diese ganzen Symptome wurden von Zeit zu Zeit immer schlimmer und ich wusste nicht warum. Ich war schließlich so weit dass ich mich nach Beruhigungsmitteln erkundigte und natürlich das ganze Internet nach jeglicher Hilfe durchsucht habe.
    Letztendlich bin ich auf einige Negativberichte zum Thema Kaffee gestoßen und trinke daher seit knapp 1 Woche keinen Kaffee mehr.
    Und jetzt kommt der Hammer....
    Ich fühle mich schon nach so kurzer Zeit der Abstinenz um ein Vielfaches besser, entspannter und spüre auch keine Nervosität sowie Ängste mehr.

    Ich hoffe jetzt natürlich dass es dann auch weiterhin so bleibt und dieses Entzugsexperiment sich nicht als Placeboeffekt herausstellt.
    Wenn es dann aber tatsächlich am Kaffee liegen sollte, werde ich mich dennoch grün und blau ärgern dass ich das Teufelszeug nicht schon viel früher entlarvt habe!!
    15 Jahre der Lebensqualität beraubt ist an der Stelle schon ziemlich heftig. Dies haben aber auch die ganzen positiven Berichte über Kaffee mitverschuldet da ich stets daran geglaubt habe. So viel zum Thema Kaffeelobbyismus..

    Thema Alternativen:
    - Kakao
    - grüner Tee
    oder leicht Kaffeeähnlich:
    - Schwarztee mit Milch

    Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht( aber nicht länger als drei Minuten ziehen lassen �

    Viele Grüße und viel Erfolg beim Kaffeeentzug.



  • #48

    Seelenforscher.eu (Mittwoch, 17 April 2019 14:35)

    Hallo lieber anonymer Kaffeeholiker! :)
    Dein Bericht ist ein super Beispiel aus dem Leben, ich danke Dir dafür. Ich finde es fantastisch, dass Du die Sache angegangen bist und es einfach ausprobierst zu schauen, wie es Dir nach dem Absetzen von Kaffee geht. Du bist nicht der Einzige, der mir genau Deine Erlebnisse schildert...

    Sei davon fest überzeugt: Die positive Erfahrung wird so bleiben und ist bestimmt kein reiner Placebo-Effekt, denn es geht nicht nur um das Koffein im Kaffee. Sensitive Gemüter reagieren auch ganz stark auf Röststoffe, und das wissen wir alle:

    Kaffeebohnen werden bei hohen Temperaturen geröstet, die Hitze lässt sehr viele Stoffe und chemische Verbindungen entstehen. Dann kommt hinzu, dass konventionelle Kaffeebohnen gespritzt und behandelt sind - so kann man sich ausmalen, was sicherlich noch nicht richtig wissenschaftlich untersucht wurde:

    Beteiligte Pflanzenschutzmittel (selbst wenn die Grenzwerte eingehalten werden), die sozusagen beim Rösten "verbrennen", lassen bestimmt fragwürdige Abfallprodukte entstehen, mit denen der Körper klar kommen muss...

    Vielleicht sind merkwürdige Angstzustände einfach ein Signal des Körpers, mit dem er ausdrücken möchte: "Ich vertrage etwas nicht... / zu viel Chemie, die ich nicht verarbeiten kann... / wenn das so weitergeht, bekomme ich Angst um mein Leben..."

    Nochmals vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich hoffe sehr, dass Deine Tipps andere ebenfalls anspornen, ihren Kaffeekonsum drastisch zu reduzieren oder sogar komplett auf diese "Droge" zu verzichten... :D

    Viele Grüße
    Robert :)

  • #49

    Yvetta (Donnerstag, 16 Mai 2019 19:42)

    Ich habe vor 6 Jahren aufgehört, Koffein zu trinken. Es war mir eigentlich klar, dass der Kaffeekonsum für Probleme mit dem Magen und dem Schlafen verantwortlich war. Da es eben eine Sucht ist, hört man natürlich trotzdem nicht auf. Man trinkt nachmittags um vier die Tasse Kaffee, von der man weiß, dass sie einen nachts am Einschlafen hindert. Man würde sich mit Bauchweh keine Portion Fritten einpfeifen - einen Kaffee schon. Da ich in meinem Bekanntenkreis niemanden hatte, der oder die auch nur eine Spur von Skepsis gegenüber Koffeinkonsum hatte, hab ich mir dieses englische Buch da besorgt und aufgehört. Mit allen koffeinhaltigen Sachen - den Kaffee durch Tee oder Cola zu ersetzen ist nicht wirklich zielführend. Ungefähr ein Monat lang gab es alle möglichen Probleme - z.B. hatte ich den Eindruck, ich würde arbeitsmäßig nie wieder etwas auf die Reihe krieben. Meine Arbeit besteht vor allem im Schreiben, und das hatte ich über Jahre hinweg positiv mit Kaffeetrinken verbunden. Man kann es sich vorstellen... am besten ging es plötzlich zu Zeiten, in denen ich noch nie Kaffee getrunken habe, vor allem abends. Ähnliche Probleme hatte mein Mann, als er mit Rauchen aufgehört hat.

    Nach ungefähr einem Monat war das innere Spektakel vorbei ("das bringt doch alles gar nichts") und alles hat sich wieder normalisiert. Ich habe gestaunt, dass sich nicht nur der Schlaf sehr verbessert hat, sondern dass ich sehr viel ruhiger geworden bin. Angst und Anspannung haben sich deutlich reduziert. Es war mir gar nicht klar, wie viel davon aus dem Kaffeekonsum resultierte.

    Ich kann nur bestätigen, dass es ein Tabu ist, kein Koffein zu trinken. Entweder man wird ausgefragt, als hätte man kürzlich den K2 bestiegen (wohlwollendste Variante), oder behandelt wie ein sittenstrenger Philister, der das Leben nicht zu genießen weiß, oder man muss sich anhören, was für ein maßvoller Kaffeetrinker der Gesprächspartner doch sei. Leute fühlen sich davon angegriffen, dass man keinen Kaffee trinkt.

    Es fühlt sich gut an, nichts zu konsumieren, von dem man mehr oder minder genau weiß, dass es einem schadet. Das weiß jeder, der mal mit dem Rauchen aufgehört hat. Mit dem Koffein ist es nicht anders. Das Buch von Alan Carr (Endlich Nichtraucher) ist auch zu empfehlen. Man ersetze das Wort "Rauchen" durch "Kaffeetrinken". Carr hält die Genussraucher übrigens für einen Mythos. Vielleicht ist es mit dem Koffein nicht anders.

  • #50

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 19 Mai 2019 23:18)

    Hallo Yvetta,
    ich freu mich über Dein ausführliches Beispiel! :) Super, dass Du die Zeit der Entwöhnung durchgestand hast! Glückwunsch! Schon mehrere Menschen haben mir von ähnlichen Erfahrungen berichtet.
    Koffein ist anscheinend für unsere Leistungsgesellschaft unverzichtbar. Es profitieren viele Geschäftszweige von der Sucht nach Kaffee... Irgendwie verstehe ich außerdem Deine Beobachtung, denn einem Süchtigen seine Droge wegzunehmen, kann zu wütenden Reaktionen führen. Aber auch durch Aufklärung über Suchtstoffe kann man unbeliebt werden. Meistens will sich niemand eingestehen, süchtig zu sein... Da hilft nur, ein inspirierendes Beispiel für das eigene Umfeld zu werden, indem man vorlebt, dass man keinen Kaffee, sondern interessante Alternativen trinkt...
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #51

    Eva-Lichtenfels (Samstag, 01 Juni 2019 20:15)

    Es ist sehr schön, das es diese Seite gibt, und wo man sich austauschen kann. Die meisten lehnen Tee ab, weil sie glauben, der Kaffee sei äußerst gesund, da er so viele Antioxidantien enthält und somit Krankheiten verhindern soll, wie Diabetes, Leberkrankheiten, Parkinson und für s Herz sei er gut. Das ganze Gegenteil ist der Fall. Gemüse, Früchte wie Blaubeeren haben einen sehr sehr hohen Anteil an Antioxidantien. Man müsste viel Kaffee trinken um diese Menge zu erreichen. Es gibt so viele bezahlte Studien und nur wenige Beweise sind öffentlich und richtig dargestellt. Schon allein, muss man sich mal bewusst machen, dass noch weit über 1000 Inhaltsstoffe dieser Bohne noch nicht einmal erforscht sind. Keiner weiss also ob er wirklich gesund ist.

    Die Kaffeebohne wird bei über 200 Grad geröstet und Furan und Acylamid entsteht. Höchst krebsverdächtig und er wird getrunken, ohne darüber nachzudenken.

    Ich war immer sehr fahrig und unruhig den ganzen Tag über und schob es auf den Arbeitsstreß. Als ich dann mit dem Kaffee trinken aufhörte, musste ich erfahren, wie mein Körper auf den Entzug reagiert hat und das nach 2 Tassen Kaffee am Tag. Ab dem 4 Tag schlief ich jeden Tag tiefer und sogar durch. Ich war am Tag viel ausgeglichener und konnte mehr leisten. Das hat mir zu denken gegeben. Was mir noch positiv aufgefallen ist war, das meine Haut nach einer Woche so klar und rein aussah. Vielleicht hat sich ja durch den Entzug der Körper von Giftstoffen oder Pestiziden befreit.

    Ich brauche keinen Kaffee mehr, morgens trinke ich grünen Hafertee mit ein wenig Honig. schmeckt gar nicht so schlecht und beruhigt auch sehr gut. Oder probiert s mal mit Lupinenkaffee oder Dinkelkaffee mit 1-2 Eßl. Schlagsahne, der Geschmack wird dadurch noch feiner.

    In der heutigen hektischen Zeit braucht der Körper nicht noch zusätzlichen Koffeinstress. Auch ist mir aufgefallen, dass ich mich anders ernähre. Man sagt: Wer Kaffee trinkt ernährt sich in der Regel ungesund. Da ist was wahres dran.

  • #52

    Eva-Lichtenfels (Samstag, 01 Juni 2019 20:26)

    habe noch was hinzuzufügen. Wer es noch nicht kennt - bitte anschauen. Hier werden Spinnen mit verschiedenen Drogen u.a. auch Koffein getestet.

    http://www.initiative.cc/Artikel/2006_03_04%20Kaffee.htm


    Und, genauso habe ich mich gefühlt, fahrig, konnte oftmals auch nichts zu ende bringen, war durcheinander und meine Gedanken waren oft wie ein Karussell . Und was glaubt ihr, wie die Spinnen auf Koffein reagiert haben.

  • #53

    Katharina (Sonntag, 02 Juni 2019 22:18)

    wollte mich noch mal besonders an Hashimoto und Schildrüsenerkrankte wenden. Ich war in Behandlung eines Münchner Professors /Heilpraktiker und Blutanalytiker. ER hat mich, was das Koffein angeht gewarnt, da Koffein die Schilddrüse und den gesamten Stoffwechsel entgleisen lässt und durcheinanderbringen würde und wenn ich lebenslang ohne Medikamente auskommen will, müsste ich auf Kaffee und alle koffeinhaltigen Getränke verzichten, auch Kakao oder grüner Tee zählen dazu. Und, genauso war es auch. Meine Werte haben sich bis heute nicht verschlechtert, meine Antikörper sind von 4000 dauerhaft auf 250 runter. Hab dann mal selber Test s gemacht und Kaffee getrunken und eine Verschlechterung im Blutbild gesehen und wieder aufgehört und die Werte wurden eindeutig innerhalb von 3 Wochen besser und blieben stabil. Auch sind oftmals die Blutwerte sehr ungenau, das hat er mir bestätigt, da er 30 Jahre als Blutanalytiker gearbeitet hat. Das lässt einen nachdenklich werden, auch dass Ärzte viel zu schnell Medikamente verschreiben, ohne darauf hinzuweisen. Ich hab mich dann gefragt, warum soll ich Medikamente einnehmen, wenn die Blutwerte seit über 22 Jahren konstant geblieben sind. Ich habe alle Blutuntersuchungen verglichen und ich denke, dass dann evtl noch die Ernährung eine gewisse Rolle spielt. um evtl. noch bessere Werte erreichen zu können. Denke, dass meine Versuche der beste Beweis ist.

  • #54

    Seelenforscher.eu (Montag, 03 Juni 2019 14:40)

    Liebe Eva, liebe Katharina!
    Herzlichen Dank für Eure Kommentare und die interessanten Berichte über Eure Erfahrungen. :)

    @Eva: Ich glaube auch, dass viele positiven Publikationen über die Wirkung von Kaffee finanziell gefördert werden... Es ist ein riesiger Geschäftszweig. Wusstest Du eigentlich dass viele reiche Geldanleger ins Kaffee-Geschäft investieren, weil man sicher sein kann, dass der Konsum kaum nachlassen wird...

    Dankeschön für Deine alternativen Vorschläge zu Kaffee. Dein Beispiel könnte andere inspirieren, den Verzicht auf Koffein auszuprobieren. Spannend auch die Untersuchung mit den Spinnen. Ein Mensch kann sicherlich genauso empfindlich reagieren, und viele kommen nicht auf die Idee, dass es Genussmittelgifte sind, die das System durcheinanderbringen...

    @Katharina: Dankeschön für Deinen super Tipp und die Erinnerung zum Thema Schilddrüsenerkrankungen. Ich werde vermehrt darauf achten, sobald jemand mit Schilddrüsenproblemen in meine Praxis kommt. Dass ein Blutanalytiker seine Beobachtungen teilt und Betroffene aufklärt finde ich super. Unser zweifelnder Verstand braucht oft wissenschaftliche Beweise... Ich finde es toll, dass Du Deinen eigenen Weg gefunden hast, was Deine Schilddrüse betrifft!

    Schöne Grüße und eine schöne Woche wünsche ich Euch.
    Robert :D

  • #55

    AliLong (Mittwoch, 05 Juni 2019 18:54)

    Ich trinke seit ca 30 Jahren keinen richtigen Kaffee mehr. Früher hatte ich täglich mindestens 10 Tassen dieses Getränks getrunken, es war immer ein sehr starker Kaffee mit mindestens 8 Löffel Zucker und viel Milch. Ich muß dazu sagen, zu dieser Zeit war ich noch Alkoholiker.
    Aufgehört habe ich aber nur aus dem einen Grund, ich war immer sehr nervös, habe Grimassen geschnitten wie ein Clown und das hat mich mit der Zeit unheimlich gestört.
    Ich trank zu dieser Zeit auch viel Cola, schwarzen Tee, Cola-Mix usw.
    Seit ich das alles nicht mehr trinke bin ich sehr, sehr ruhig geworden.
    Jetzt bin ich im 71. Lebensjahr und möchte gerne ab und zu einen Kaffee trinken um so richtig wach zu werden; auch schwarzen Tee mit etwas Milch würde ich wieder gerne zu mir nehmen.
    Ich habe den Kaffee, das Cola, den schwarzen Tee und alles wo Coffein drin war gemieden.
    Mich würde interessieren, wenn ich diese Getränke in maßen zu mir nehme ob ich dann wieder nervös werde oder ist es besser dies zu lassen.
    Als Ersatz trinke ich Rotbusch Tees, diese sind auch recht gut aber keine richtigen Muntermacher.
    Ich trinke diese Getränke eigentlich nicht mehr, weil ich Angst habe, wieder Grimassen zu schneiden. Von Natur aus bin ich ja sowieso sehr nervös.
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung, AliLong

  • #56

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 06 Juni 2019 14:32)

    Hallo AliLong,
    lass uns Du sagen ;) Boah! Unglaublich, dass Dein Körper damals diese hohen Kaffeemengen und koffeinhaltigen Getränke ausgehalten hat! Danke für Deinen Kommentar - interessant, dass zu hoher Koffeinkonsum bei Dir Grimassen schneiden auslöst, davon höre ich zum ersten Mal... :)

    Wenn Du weißt, dass Du schnell nervös wirst, würde ich lieber weiterhin konsequent auf Koffeeinhaltiges verzichten. Aber ich verstehe, dass man sich einen Muntermacher wünscht. Vielleicht suchst Du nach Alternativen, die gar nichts mit Getränken zu tun haben? Beispielsweise: Kalt duschen oder an zwei dicken Ingwerscheiben herumkauen und diese dann ausspucken. Die Schärfe macht mich zumindest definitiv gleich wach.

    Vielleicht sind scharfe Gewürze für Dich gut, oder Du gurgelst mit Nelkenöl-Wasser (mit purem Nelkenöl muss man vorsichtig sein, da es extrem scharf, hautbetäubend und intensiv ist), aber einen Tropfen in Wasser verdünnt - das kann ebenfalls sehr scharf sein und als Wachmacher fungieren...

    Möglicherweise braucht Dein Körper oder Nervensystem nur diesen kurzen Schub. Ich wünsche Dir, dass Du bei Deiner Suche das für Dich Passende findest. Viele Grüße
    Robert :D

  • #57

    Christa (Freitag, 14 Juni 2019 19:56)

    ich reagiere schon auf eine Tasse Kaffee nervös. Es dauert nicht lange und ich merke, wie meine Konzentration geschwächt ist oder ich sehr schnell und über den ganzen Tag nicht bei der Sache bin, so als ob ich plötzlich keine Ausdauer mehr habe, die bei mir eigentlich stark ausgeprägt ist. Habe nichts wirklich auf die Reihe bekommen, bin von einem Zimmer zur anderen gelaufen und wusste oft nicht mehr, was ich eigentlich wollte. Es hat sich so angefühlt, als ob meine Wahrnehmung völlig aus dem Gleis geraten war.Wenn ich dann wieder mal einen Entzug gemacht habe, ist nach wenigen Tagen alles so gut wie verschwunden. 2 Tassen hatte ich früher immer getrunken. Der gute Herr Ali Long wäre gut beraten, keine aufputschenden Mittel zu nehmen. Es spielen so viele Dinge im Körper mit, die Leber, die Nebenniere, der Stress, das Herz, die Ernährung. Ich habe mal gelesen, dass wenn die Leber das Koffein nicht richtig entgiften kann, dann schwimmt Koffein sehr lange im Blut, wird also nicht so schnell wieder abgebaut, wie bei manch anderem. Denke schon, dass das der Grund auch sein kann, für eine über stimulierende Wirkung auf das Nervensystem. Na, ja kurz um, Bewegung hilft auf jeden Fall, um sich wieder wacher zu machen.

  • #58

    caroline (Samstag, 22 Juni 2019 20:30)

    Ich komme auch immer mehr drauf, dass Kaffee mir nicht gut tut.
    Ich habe ein Monat lang sehr schlecht geschlafen (und vermehrt getrunken) und wollte herausfinden ob es am Kaffeekonsum liegt.. und jap, tut es.
    Nach 32 Tagen no coffee, überleg ich sogar weiterzumachen.. Leider bieten noch zu wenig Cafes Matcha Latte oder Getreidekaffee an. Weil Tee ist für mich kein Ersatz wenn ich im Cafe sitze^^
    Ich schreibe demnächst über meine Kaffeefreie Erfahrung.
    www.sweetnsharp.com

  • #59

    Seelenforscher.eu (Montag, 24 Juni 2019 23:01)

    Hallo Caroline,
    vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. :) Ja, bleib bei Deinem Verzicht. Ich kenne genauso diese Problematik: Man trifft sich in einem schönen Café, und dann gibt´s kaum zufriedenstellende Alternativen. Tee bestelle ich dann auch höchst selten, macht mich nicht so glücklich :-/
    Sobald ich Zeit habe, schau ich mal auf Deinen Blog. Viel Erfolg weiterhin. Liebe Grüße
    Robert :)

  • #60

    Seelenforscher.eu (Montag, 24 Juni 2019 23:23)

    Hallo Christa,
    lieben Dank auch für Deine Erfahrungen. Es gibt genügend Menschen wie Dich, die ein empfindliches Nervenkostüm haben. Bei mir ist das genauso. Ich werde hypra-nervös, wenn ich zu viel Kaffee getrunken habe. Man sagt in der TCM-Medizin: "Kaffee-Koffein wirkt zerstreuend auf den Geist". Kein Wunder, dass Du nach Kaffeekonsum solche Symptome hattest. Bewegung ist eine gute Idee. Viele Menschen brauchen einfach das und den Sauerstoff. Doch die Gewohnheit ist bzw. der Verstand denkt: "Ich brauche einen Kaffee!"
    Ein befreundeter Heilpraktiker hat festgestellt, dass zu viel Kaffee die Nebennieren durcheinander bringt und mit der Zeit auslaugt - so kommt es zu Energielosigkeit... Eigentlich beginnt ein Teufelskreis, weil man dann meint, erst recht etwas Aufputschendes zu brauchen...
    Auf das wir konsequent bleiben und nur so viel Kaffee trinken, wie wir vertragen. Oder ganz verzichten... ;)
    Liebe Grüße
    Robert :D

  • #61

    Irene (Donnerstag, 27 Juni 2019 12:32)

    Ich trinke seit 10 Monaten (vorher 30 Jahre täglich 1-2 Tassen konsumiert) keinen Kaffee mehr und ich habe ein neues Leben. FRISCH UND FREI ...fühle mich vital wie früher als Kind..herrlich und kann ich jedem nur empfehlen ..die ersten Wochen sind schlimm..man merkt erst was man sich Jahrzente durch das gesellschaftliche Rudelverhalten angetan hat..

  • #62

    Sebastian (Donnerstag, 27 Juni 2019 17:20)

    Schöner Artikel. Bin ganz deiner Meinung.

  • #63

    Seelenforscher.eu (Freitag, 28 Juni 2019 12:57)

    Hallo Irene, hallo Sebastian,
    ich freu mich, dass Ihr meinen Artikel gelesen habt. :)

    @Irene: Gratulation! Ich weiß selbst, dass Kaffeeverzicht - besonders am Anfang - nicht einfach ist, wenn man dieses Getränk viele Jahre gewöhnt war. Aber es geht, und es ist auch eine Kopfsache! Mir hat auch geholfen, regelmäßig zu denken:
    "ICH BRAUCHE KEINEN KAFFEE! ES GEHT AUCH OHNE..."
    Auf jeden Fall toll, dass Du von solchen positiven Resultaten berichten kannst! :)

    @Sebastian: Vielen Dank für Deinen spontanen Kommentar! :)
    Liebe Grüße
    Robert :D

  • #64

    Seelenforscher.eu (Freitag, 28 Juni 2019 13:02)

    Hallo liebe Leser,
    ich habe hier einen aufschlussreichen Facebook-Post meiner Kollegin Lucia-Maria Strohmeier. Er enthält viele Informationen zu den "Kaffeeverträglichkeit-Konstitutionstypen" und ist insbesondere für Leute interessant, die Kaffee trinken, weil sie sich energielos fühlen...

    https://www.facebook.com/luciamaria.strohmeier/posts/10219137777096094

    Schöne Grüße an alle
    Robert :)

  • #65

    Gitte (Dienstag, 02 Juli 2019 21:51)

    Erst einmal herzlichen Dank an dich lieber seelenforscher. Du und all die vielen mutigen Menschen, die hier so mutig und offen ihre Erfahrungen und Gedanken geteilt haben helfen einer Menge Menschen zu verstehen, warum Koffein so schädlich ist. Auch ich erkenne mich in sehr vielen Schilderung wieder und fühle mich verstanden und erleichtert. Wie schon erwähnt wurde, steht man als Kaffeekritiker schnell alleine da. Bei allen Koffeinabstinzphasen ging es mir deutlich besser. Leider wurde ich schnell rückfällig. Mit den vielen wertvollen Informationen, die ich hier erhalten habe, möchte ich morgen einen neuen Versuch wagen und mir meine Lebensqualität zurück erobern, welche ich derzeit mit dem Kaffeekonsum selbst einschränke. Alles Gute an alle, die diese Seite besuchen und an dich, Seelenforscher

  • #66

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 07 Juli 2019 21:12)

    Hallo Gitte,
    ich freu mich, dass Du Dich bestätigt fühlst. :) Das mit dem Rückfällig-werden kenne ich auch! Ich wünsch Dir auf jeden Fall die Konsequenz, die Du brauchst, um komplett auf Kaffee zu verzichten. Viel Erfolg und liebe Grüße
    Robert :D

  • #67

    Monika (Freitag, 12 Juli 2019 20:43)

    Hi! Ich danke dir und auch den Anderen für eure wertvollen Beiträge. Ich fühlte mich bisher allein auf weiter Flur mir meiner Konsumkritik was Koffein anbelangt.

    Ich liebe Kaffee. Allein der Duft, die Aromen, die Wirkung, das Ritual. Ja, wie ein pawlowscher Hund sind wir da glaube ich alle konditioniert: gemuetliches morgendliches glucksen der Kaffeemaschine, zum Kuchen (der ja mit dem Industriezucker auch so eine Sache ist...), nach dem Essen, mit sexy Schaum...Ich kann mich richtig mit Kaffee betrinken. Und da ach geht es mir natürlich ähnlich wie nach Alkohol, den ich auch 0 vertrage, schlecht.

    Freiheit ist mir am wichtigsten in meinem Leben. Ich bin nicht gerne abhängig von Substanzen. Mit Allen Carr habe ich vor nun 11 Jahren erfolgreich mit dem rauchen aufgehört. Mit dem Kaffee geht das jedoch nicht so einfach, da er mir schmeckt und in der Gesellschaft total anerkannt ist, im Gegensatz zum rauchen.

    Ich merke, wie er mir nach einem kurzen Hoch das Hirn vernebelt, mich müde macht, zum schwitzen bringt und insgesamt runterzieht. Sogar mein Urin riecht übel danach...

    Ich war bereits mal 2 Jahre weg davon. Und das war herrlich nach dem Entzug. Wie oben schon mal jemand sagte: wie in der Kindheit. Da brauchten wir keinen Kaffee, sprangen den ganzen Tag hin und her und konnten auch Feiern etc. problemlos ohne Kaffee genießen. Da möchte ich wieder hin. Ich bin nämlich leider wieder rückfällig geworden, weil ich dachte, ich könnte es kontrollieren. Kann ich aber nicht. Bei mir scheint es eher so zu sein: besser gar keinen Kaffee mit Koffein zu trinken, als nur wenig.

    Liebe Grüße,
    Monika

  • #68

    Seelenforscher.eu (Samstag, 13 Juli 2019 18:20)

    Hallo Monika,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich musste echt schmunzeln über Deine zweite Passage - Du hast es amüsant beschrieben "pawlowscher Hund" & "sexy Schaum" ;)

    Du sagst es: Freiheit ist absolut wichtig, und alles, was abhängig macht, steht diesem Wunsch entgegen... Ich stimme Dir zu: Es gibt Menschen, die müssen komplett auf Kaffee verzichten (ähnlich den trockenen Alkoholikern) - weniger trinken ist dann nicht die Lösung.

    Gib jedenfalls nicht auf! Du weißt schon so viel. Wenn Du bereits erfolgreich das Rauchen aufgegeben hast, dann wirst Du das mit dem Koffein auch hinbekommen! Da bin ich sicher. Viel Erfolg, manchmal braucht es einfach mehrere Anläufe, oder Du gründest ein Gruppe für Kaffeekonsum-Aussteiger, und ihr motiviert euch täglich gegenseitig, auf dieses braune Getränk zu verzichten - mit Bonuspunkten... :D
    Eine neue Geschäftsidee? ;)
    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #69

    Monika (Sonntag, 14 Juli 2019 19:11)

    Lieber Robert,

    in der Tat hätte ich Lust auf Austausch und generell mehr mit dem Thema zu machen. Die ganzen Reaktionen hier zeigen doch, dass es ein wichtiges Thema ist. Ich werde ab morgen in den Entzug gehen und bei Facebook darüber berichten. Vielleicht kann ich ja jemanden inspirieren, mit zu machen? Aufgeben werde ich nicht. Jetzt wo ich weiß, wie Kaffee produziert wird und was er mit den Nebennieren macht, fällt es mir viel leichter, zu verzichten. Ich wusste nicht, dass er begast wird und so stark erhitzt wird.

    Liebe Grüße!

  • #70

    Seelenforscher.eu (Montag, 15 Juli 2019 08:25)

    Auf jeden Fall viel Erfolg, liebe Monika! :)
    Viele Grüße
    Robert

  • #71

    L. Schmidt (Dienstag, 16 Juli 2019 17:21)

    Hallo Monika,

    ja das mit der Begasung stimmt tatsächlich, da lief mal eine Fernsehsendung und könnte sein, das es noch in You toube drin ist. Mir ist der Kaffee ehrlich gesagt auch vergangen. Dutzende Male begast, nur um Schimmel zu vermeiden. Nur um Profit zu machen und allen Menschen, die an das Gute in der Bohne glauben, werden sozusagen verarscht und kränker und chronisch krank gemacht. Wenn ich 2 Tassen trinke udn das jeden Tag, dann springen meine Gedanken und ich kriege nichts auf die Reihe oder zu einem Ende. Das spricht sehr dafür, und wenn ich einige Tage keinen Trinke und das ist ja nicht viel, dann sind alle Beschwerden vollkommen verschwunden. Haber das viele Male so gemacht und jetzt weiß ich es ganz genau, dass er mir schadet. Schaue hier gerne wieder mal vorbei.

  • #72

    Ralf (Montag, 22 Juli 2019 10:20)

    Hallo, sehr interessante Beiträge. Kann vieles bestätigen. Bin oder war bis dato auch extremer Kaffeetrinker/Süchtiger. Früher Kaffeeautomaten repariert (da sass ich ja an der Quelle) und bis zuletzt Kaffee Junkie. Barista und latte Art Kurs gemacht, tolle Siebträgermaschine und "gute" Bohnen von kleinen Röstereien. Allerdings ging es mir in letzter Zeit auch immer schlechter - Kopfschmerzen bei zu wenig Kaffee (dadurch trinkt man immer mehr), irgendwie immer Müde und Lustlos. Auch war das "Bauchgefühl" nach nem Kaffee nicht immer gut. Ich hatte schonmal mit Kaffee aufgehört aber nicht lange durch gehalten. Nun hab ich es nochmal versucht. Ich bin jetzt im 4 Tag bei meinem Entzug. Hab mir praktisch das Wochenende dafür "frei" genommen weil ich wusste das es mich erstmal flach legt. Donnerstag der letzte Kaffee dann von Freitag mittag bis Sonntag mittag Kopfschmerzen und nur lahm rumgelegen. Heute Montag fühlt es sich gut. Ich werde in paar Wochen nochmal schreiben und berichten wie es geht.
    Grüße Ralf

  • #73

    Seelenforscher.eu (Montag, 22 Juli 2019 22:16)

    Hallo Ralf,
    ja, es ist schon verlockend. Den Geruch von Kaffee lieber ich nach wie vor... :) Auf jeden Fall super, dass Du Dich beobachtest, wie es Dir nach Kaffeekonsum geht!
    Ich beglückwünsche Dich, dass Du es wieder versucht hast. Meine eigene Erfahrung ist, nach ca. 5-6 Tagen legen sich die Enthzugserscheinungen, schon nach ca. einer Woche geht´s einem wieder gut. Nur darf man sich nicht verführen lassen, denn dieses Getränk ist überall!
    Ich drücke Dir die Daumen, vielleicht wirst Du auch irgendwann andere inspirieren, dass es ohne mehrere Tassen Kaffee täglich viel besser ist...
    Viele Grüße
    Robert :D

  • #74

    Paula- Frankfurt (Dienstag, 23 Juli 2019 18:45)

    Hallo Ralf,

    genauso ging es mir jedes Mal, wenn ich mit dem Kaffee trinken aufgehört habe. 40 Jahre habe ich Kaffee getrunken, wusste nicht wirklich woher meine Unruhe herrührt. Habe es immer auf meinen hohen Puls geschoben. Irgendwann war ich nur noch lustlos, wenig Antrieb und ständig schlapp und müde. Bis mir ein Arzt gesagt hat, dass es auch am Koffein liegen kann, der einem immer mehr und nach einer gewissen Zeit immer müder machen kann. Ich hab dann mehrmals versucht aufzuhören, bis ich es dann doch für eine längere Zeit geschafft habe. Was soll ich sagen, ich kann viel mehr leisten und nehme mich ganz anders wahr, einfach nervlich stabiler. Der Unterschied war sehr deutlich, denn die Unruhe oder Zerstreutheit, die ich beim Kaffee hatte, gibt es nicht mehr. Das alles stellte sich bei mir ab dem 6. Tag ohne Kaffee ein. Ich bin froh, mich doch auf den Entzug eingelassen zu haben. Ich glaube auch, dass der Körper die ersten Tage, richtig stark entgiftet. Wisst ihr was der Körper zu uns sagen würde, wenn er sprechen könnte? Du kannst jetzt - du - zu mir sagen, so sehr lieb ich dich als Mensch, weil du mir das gibst, was ich schon lange herbeigesehnt habe.

  • #75

    Regina P. (Samstag, 10 August 2019 16:27)

    DingDong: Seelengong ! Mir ist, als hätte ich auf Grund der vielen Berichte zu diesem Thema in Spiegelfacetten meiner Selbst geschaut. Ich bin schon ein sog. 'Spätmädchen' (67 J.) mit einer sehr langen Kaffeetrinkerkarriere. Zwar nicht viel - so um die 2 Pötte herum - aber eben regelmäßig morgens. Für mich gilt wohl der Spruch: nicht vor der ersten Tasse ansprechen, und auch noch sinnvolle, geschweige denn freundliche Antworten erwarten...Etliche der wiederholt geschilderten Symptome habe ich auch bei mir bemerkt, aber anderen Umständen zugeordnet. Und 'die Bohne' an sich wird ja immer wieder so gut und gesund dargestellt. Erschrocken bin ich über die hier gesammelten Fakten und Hintergründe, und WACH geworden. Deshalb also eingangs: DingDong ! Die Wirkung von Kaffee auf Haut und Schilddrüse wurde auch einige Male angesprochen. Seit 2014 habe ich schubweise Hautausschläge im Nacken - Halsbereich - nicht schön und so juckig. Prick-Test ohne Befund. Leichte Cortisonsalbe dann und wann, und die Suche bei Pflegemitteln nach Mineralölen, Parabenen und Co. Trotz guter Ausgrenzung solcher Nicht-Pflegemittel blieben diese unberechenbaren Schübe. Ich lebe seit 1992 vegetarisch, mit veganen Phasen.
    Der aktuelle Schub ist nun recht arg, kam erst schleichend und dann mit aller Kraft. Nicht mal das reine Aloe Vera Gel kommt dagegen an, so dass ich wieder zur Cortisonsalbe gegriffen habe. Aufgefallen ist mir in der Vergangenheit immer mal wieder so ein leichter Druck in der Nierengegend, und manchmal schwitze ich auch in diesem Bereich. Seit dem letzten Jahr habe ich wegen gefährlicher Überfunktion, und heißen und kalten Knoten, keine Schilddrüse mehr, und muss nun täglich eine L-Thyroxin Tablette einnehmen. Ich bin optimal eingestellt. Nun bin ich von Natur aus ein aufgeweckter, und dem Leben aufgeschlossener Mensch, der sich auch vor KLAREN Antworten, wenn er Fragen stellt, nicht fürchtet. Was ich nun hier und bei meinen anderen Recherchen zu meinem Hautproblem herausgefunden habe, hilft mir sicher weiter. Ich kann mir vorstellen, dass Kaffee da bestimmt zu den 'Verdächtigen' gehört. Irgendwann hat der Körper über die Jahre schleichend so viele Giftstoffe aufgenommen, dass er praktisch 'aus der Haut' fährt, und nicht mehr schlucken will...Heute Morgen ahnte ich noch nicht, dass ich erst einmal auf unbestimmte Zeit die 2 letzten Tassen Kaffee geschlürft habe. Und wenn ich es bedenke, nicht mal mit großem Appetit. Es war wohl eher das 'Suchtmännchen' in meinem Kopf, das auf dieser 'Dosis' bestanden hat. In leichter Abwandlung zu einem bekannten Buch: Kaffee ist - dann mal weg...bedanke ich mich ganz herzlich für die hier zur Verfügung gestellten, sehr aufschlußreichen Informationen, und auch bei allen, die mit ihren geschilderten Erfahrungen zu weiteren Erkenntnissen beigetragen haben. So, nun Schuhe an, Tee kaufen, mal nach Dinkel Kaffee gucken...in jedem Fall handeln. JETZT !
    Liebe Grüße, und gutes Durchhaltevermögen all denen, die sich auf einen Umstellungsprozess einlassen wollen. Man hat immer eine Wahl, entweder im Handeln oder WIE man entscheidet, über etwas zu Denken. Und 'Hinfallen' ist keine Schande, man kann ja wieder aufstehen, gell...

  • #76

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 18 August 2019 13:32)

    Hallo liebe Regina,
    Du hast es treffend formuliert! Vielen Dank für Dein eigenes Beispiel. Interessant, viele Menschen sind gewöhnt, Kaffee zu trinken, obwohl sie keine wirklich Glücksgefühle dabei haben. Es ist tatsächlich pure Gewohnheit. Toll, dass Du alles hinterfragst!
    Schilddrüse und Nebennieren sind neben der Haut wichtige Organe, die auf die Jahre andauernde Überreizung mit Inhaltsstoffen aus Kaffee hinweisen (unzählige Röstaromen, verbrannte Pestizide, Koffein und weitere Verbindungen, die noch nicht erforscht sind)...
    Super, dass Du nach Alternativen suchst. Auch ich wünsche allen, die auf Kaffee verzichten möchten ein gutes Duchhaltevermögen beim Umstellungsprozess... :)
    Viele Grüße
    Robert :D

  • #77

    Alfred D. (Montag, 02 September 2019 10:08)

    Danke für diesen sehr sachlich gehaltenen Artikel, in dem ich meine eigenen Erfahrungen wiederfinde. Leider gibt es "uns": Die kleine Minderheit sehr "Kaffeeempfindlicher". Und wir tun gut daran, uns darauf einzustellen.

    Aber es gibt andererseits auch keinen Grund, Kaffee (Koffein) generell zu verteufeln. Die große Mehrheit der Menschen genießt Kaffee schließlich ohne jedes Problem.

    Etwas befremdlich sind einige Leserkommentare: Man kann den Eindruck gewinnen, Koffein als Droge sei gefährlicher als Heroin und Crack zusammen. Und dann werden auch noch Verschwörungstheorien untergerührt: „So bedienen sich die Profitgierigen immer geschickterer Strategien.“

    Bitte die Kirche im Dorf lassen!

  • #78

    Wangdü (Montag, 02 September 2019 19:14)

    Hallo
    Auch ich habe bis vor genau 7 Tagen 33 Jahre lang Täglich 3-5 Kaffee mit Milch und Zucker getrunken . Aus einer Laune heraus habe ich von einem Moment in anderen aufgehört. Die ersten 48 std. hatte ich heftige Entzugs Erscheinungen mit Fieber , Kopfschmerzen Übelkeit und Müdigkeit. Diese sind zum Glück verschwunden, und es geht mir schon viel besser. Ich bin zwar noch leicht gereizt und habe ab und an Kopfschmerzen. Die positiven Aspekte überwiegen aber jetzt schon. Ich kann viel besser schlafen , bin über den Tag verteilt weniger Müde und Leistungsfähiger. Und das nach 7tagen Abstinenz. Hätte nicht gedacht das die Wirkung des koffeinentzugs so stark sein

  • #79

    Seelenforscher.eu (Mittwoch, 18 September 2019 22:26)

    Hallo Alfred, hallo Wangdü,
    vielen Dank, dass Ihr diesen Artikel gelesen habt und Dankeschön für Eure Kommentare. :)

    @Alfred: Aber, was ist, wenn die Dorfkirche endlich mal in die große weite Welt will? :-))) Spaß beiseite! Ich persönlich würde, um es einmal etwas zugespitzt zu sagen, schon Koffeein als Droge bezeichnen, die abhängig macht - rein prinzipiell. Wie reagieren Kaffee-Gewohnheitstrinker, wenn sie auf einmal ihr Getränk nicht mehr bekommen? ;)

    Glücklicherweise sind die Folgen andere als bei gefährlichen Rauschmitteln, und wie Du sagst: Kaffeeempfindliche reagieren doch ziemlich negativ auf diesen Stoff. Jedenfalls ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich und hat dementsprechend zu handeln, wenn ihm etwas nicht gut tut.

    @Wangdü: Vielen Dank für Deinen Bericht. Wow! Toll, dass Du auf einen Schlag mit dem Kaffeekonsum aufgehört hast. Vielleicht motivieren Deine Erfahrungen auch andere Menschen, die mit dem Gedanken spielen, sich von Kaffee zu entwöhnen... :)

    Herzliche Grüße
    Robert :)

  • #80

    U.Krause (Dienstag, 08 Oktober 2019 11:38)

    Hallo Wangdü,

    ich gebe dir absolut recht. Mein Entzug war ähnlich, ich hatte am 2. Tag leichte Migräne , dann war ich 2 Tage lange sehr müde und teilnahmslos, konnte mich kaum aufraffen, wollte nur noch schlafen. In der 2. Nacht konnte ich viel besser schlafen, ja sogar durchschlafen. Dann hatte ich Atemprobleme und das schlimmste war, meine Arme fühlten sich schwer an und schmerzten. Am 3. Tag bekam ich dann starkes Verlangen nach Kaffee und wurde leicht aggressiv, habe es aber überwunden. Aber ab dem 4. Tag war alles anders. Ich fühlte mich ausgeglichener und angenehm ruhig auch wie du sagst, über den ganzen Tag. Meine innere Unruhe und Zittrigkeit als ich noch Kaffee trank, waren wie verschwunden und tauchten auch nicht mehr auf. Ich denke, dass man auch ohne Kaffee leben kann und bestimmt kann man hier auch mit Sicherheit gesünder alt werden. Wir bekommen genug andere Schadstoffe in den Körper. Ich habe mich zum aufhören entschieden, da mein Colesterinspiegel hoch ist und Koffein ja angeblich den Colesterinspiegel um einiges mehr ansteigen lassen kann. Denke auch, dass die Leber ohne Koffein besser arbeitet. Koffein greifst negativ in den Stresshormonhaushalt ein und die Leber muss alles entgiften, was ihr bei Koffein nicht immer leicht fällt es, vor allem wenn es um den Abbau geht. Mir hat mal ein Arzt gesagt, dass eine vollständige Koffeinentgiftung bis zu 2 Jahre dauern kann, bis alle Gifte ausgeschieden sind. Viele wurden wieder gesund. Wenn das stimmt, dass ist das schon mehr als bedenklich, wenn man Koffein dann noch als gesund bezeichnen will.