Wenn Du nachts nicht schlafen kannst

Foto: unsplash.com - many thanks to Alexandra Gorn :)
Foto: unsplash.com - many thanks to Alexandra Gorn :)

 

 

Du hast regelmäßig Ein- oder Durchschlafprobleme, wälzt Dich hin und wieder nachts in Deinem Bett und wirst dadurch erst recht unruhig? Kostbare Schlafenszeit geht verloren, am nächsten Morgen bist Du wie gerädert und tagsüber angestrengt und weniger leistungsfähig? Die Hintergründe dafür können vielschichtig sein.

 

Zunächst wäre es schlau, von einem Rutengänger, Feng Shui-Experten, Geomanten oder innerwise Coach oder Mentor nachprüfen zu lassen, ob geopathologische Faktoren, wie z. B. Wasseradern oder ein falscher Bettplatz dafür verantwortlich sind.

 

Das Nächste, woran ich als energetischer Berater und Anwender des innerwise-Systems denke, sind ungeklärte emotionale und mentale Themen. Oft ist die Ursache in aktuellen oder auch längst vergangenen Konflikten zu finden. Dabei sind in der Regel stets verdrängte oder nicht bewusst wahrgenommene Gefühle im Spiel, die zu transformieren sind.

 

 

„Alles, womit du dich tagsüber nicht bewusst auseinandersetzen willst, holt dich in der Nacht ein!“

Diesen Satz habe ich von einem Psychologen gehört. Ich finde, er ist eine wertvolle Anregung, deshalb kann man jeden Menschen mit Schlafproblemen fragen:

 

„Wer oder was lässt dich nicht ein- oder durchschlafen?“

 

„Womit hättest du dich schon längst beschäftigen sollen, hast es aber nicht getan?“

 

„Welche Themen beunruhigen dich und lassen dich wachliegen?“

 

„Welche Gedanken und/oder Emotionen kannst du nicht loslassen?“

 

Bevor man mit der Erforschung in diesem Bereich beginnt, sollte jedoch eine absolut wichtige Frage an allererster Stelle stehen, nämlich:

 

„Trinkst du Kaffee, grünen Tee oder andere koffeinhaltige Getränke?“

 

Denn Koffein (auch Teein oder Theobromin genannt) ist bekanntermaßen eine stimulierende, psychoaktive Substanz, die das zentrale Nervensystem anregt, die Pulsfrequenz des Herzens steigert, Gefäße erweitert und vieles mehr im Körper bewirkt. Wer zu viel Koffeinhaltiges zu sich nimmt, kann mit der Zeit sogar von unangenehmen Angst- und Erregungszuständen heimgesucht werden.

 

Vor allem empfindsame und empathische Persönlichkeiten mit ängstlichen Tendenzen oder sogar Angststörungen sollten komplett auf Kaffee, Cola, Energy-Drinks, Mate-Limonaden, Guarana-Produkte und weitere Wachmacher verzichten.

 

Wusstest Du übrigens, dass viele Grüntee-Sorten mehr Koffein als ein Kaffee enthalten können? Hier findest Du genauere Angaben darüber: Link

 

Du kennst die Wirkung von Koffein, es beinhaltet eine Energie, die die Arterien öffnet und die Durchblutung fördert. Es geht ziemlich schnell in den Kopf und macht für eine bestimmte Zeit wach. Allerdings ist diese Phase nicht von langer Dauer, da der Organismus sogenannte Genussgifte sofort abzubauen versucht.

 

Es ist wie beim Zucker: Für eine Weile fühlt man sich gut, der Zuckerspiegel im Blut steigt, Endorphine = Glückshormone werden im Gehirn ausgeschüttet. Die Bauchspeicheldrüse hat jedoch die Aufgabe, Zucker durch Insulin zu verstoffwechseln. Danach fällt der Blutzuckerspiegel wieder rapide ab, was zu Müdigkeit, Unwohlsein und Energiearmut führen kann. Das Gehirn möchte aber am liebsten den Glückszustand aufrechterhalten und meldet:

 

„Mach das Gleiche noch einmal! Gönn dir erneut eine Ration!“

 

Ich liebe den Duft gerösteter Kaffeebohnen... (Foto: pixabay / Alexas Fotos)
Ich liebe den Duft gerösteter Kaffeebohnen... (Foto: pixabay / Alexas Fotos)

Beim Rauchen wirkt ein ähnlicher Mechanismus. Feststeht: Suchtmittel wie Koffein, Zucker, Alkohol, Nikotin usw. betrügen unser Gehirn.

Die Gefahr ist, dass der Mensch bei diesen Stoffen oft die Kontrolle verliert. Genau damit verdienen die entsprechenden Industriezweige viel Geld.

 

Zurück zum Kaffee: Ich möchte ihn Dir nicht schlecht machen, falls Du meinst, nicht ohne ihn leben zu können, will Dich jedoch dazu anregen, Deinen Kaffeekonsum zu hinterfragen!

 

Den meisten Verbrauchern ist nicht bewusst, dass sie süchtig sind.

 

Ist es nicht merkwürdig, dass die Abhängigkeit von Kaffee in unserer Gesellschaft völlig akzeptiert ist? Sie wird sogar ausgiebig und genüsslich zelebriert. Ich möchte von meinen eigenen Erfahrungen berichten:

 

Ich bin jemand, der dieses Getränk liebt! Seinen Geruch und auch seinen Geschmack finde ich fantastisch - jedoch trinke ich ihn niemals schwarz und mittlerweile nur in Kombination mit Vollrohrzucker und ausreichend Hafermilch. Schon vor vielen Jahren wurde mir bewusst, dass ich empfindlich auf Koffein reagiere. Als Gastronom hatte ich mich an zwei Tassen pro Tag gewöhnt. Die meisten Kaffeetrinker stufen das sicherlich als wenig ein. Ich brauchte diese Menge, um im Restaurant durchzuhalten und wach zu bleiben. Trank ich mehr, wurde ich hektisch, fahrig und ungeduldig… Mit der Zeit reduzierte ich die Menge auf eine Tasse täglich. Später fiel mir auf:

 

Genoss ich Kaffee nach 13 Uhr, konnte ich nachts nicht gut einschlafen und hatte nervöse Zustände, die mir zu schaffen machten. Irgendwann beschloss ich, mich von diesem braunen Getränk zu entwöhnen, was mir zwar äußerst schwer fiel, aber mit eisernem Willen gelang.

 

 

Und siehe da, keine Einschlafprobleme mehr! Auch in der Früh war ich deutlich entspannter.

Ich war erstaunt, denn ich hatte vermutet, dass meine Schlafstörungen mit zu vielem Grübeln zusammenhingen oder ich als Selbständiger einfach zu viel um die Ohren hätte.

 

Doch immer wieder gab es Tage, an denen ich einen Koffeinkick brauchte, beispielsweise wenn ich meine verhasste Buchhaltung oder andere ungeliebte Dinge erledigen musste. Mit einem Kaffee davor verspürte ich den richtigen Drive und war konzentrierter und motivierter, die unangenehmen Verpflichtungen anzugehen!

 

Nur zeigte sich häufig das oben genannte Problem, das Du sicherlich selbst kennst, dass die erwünschte Wirkung nicht lange anhielt. Nach einer Weile war ich wieder müde und antriebslos. Da musste Abhilfe geschaffen werden, und es dauerte nicht lange, bis ich wieder zur Espressomaschine schielte! Selten blieb es bei einer Tasse. Ein kurzes Nickerchen zu machen, dafür war nie Zeit, deshalb fing nach meinen Entwöhnungskuren immer wieder alles von vorn an, und ich wurde „rückfällig“.

 

Ich lebe seit 2008 in Berlin, dort gibt es zahlreiche tolle Cafés. Als Ex-Gastwirt sehe ich mir gerne neue Läden an, außerdem ist es ein befriedigendes Ritual, sich bei schönem Ambiente einen appetitlichen Kuchen und leckeren Kaffee zu gönnen. Natürlich hätte ich ihn auch koffeinfrei bestellen können, nur fehlt mir dann der aktivierende Schub. Als Alternative einen Tee, ein Wasser oder ein anderes Getränk zu bestellen, während meine Begleitung genüsslich Milchschaum löffelt, fand ich eher langweilig…

 

In den letzten sieben Jahren wurde ich jedoch zunehmend empfindlicher. Kaffee schmeckte mir zwar immer noch, doch auffallend war, dass ich Herzklopfen nach dem Trinken bekam und im Brust- und Magenbereich ein unangenehmes aufwallendes Gefühl. Ich fragte mich: Bin ich sensitiver geworden, werde ich einfach alt, oder will mir mein Organismus lediglich mitteilen?

 

„Robert, das Zeug ist definitiv nicht mehr gut für dich!“

 

 

Manche Menschen vertragen die aggressiven Stoffe nicht, die beim Rösten entstehen...

Ich glaube, es liegt nicht nur am Koffein, dass diese Symptome bei mir auftreten, sondern auch an den Röstaromen und dem Acrylamid, das beim Rösten von Kaffeebohnen bei hohen Temperaturen entsteht. Acrylamid steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Da ich mich gesund ernähre und täglich selbst koche, vermute ich, dass mein gesamtes System sofort alarmiert ist, wenn ich etwas Unverträgliches zu mir nehme. An manchen Tagen ignoriere ich diese Wahrnehmung.

 

Sobald ich jedoch über einen längeren Zeitraum regelmäßig Kaffee konsumiere, schmecke ich schon morgens nach dem Aufwachen das Aroma verbrannter Kaffeebohnen. Es kommt mir so vor, als würde mein ganzer Körper danach riechen. Mit der Zeit entwickelte ich geradezu ein Gefühl des Ekels, das ich irgendwann einfach nicht mehr haben wollte.

 

Im März dieses Jahres kam dann die C.-Krise, die mich regelrecht nervös machte, vor allem die Berichterstattung in den Medien und die von der Politik verordneten Maßnahmen. Ich war ausgesprochen unruhig und konnte schlecht einschlafen. Diesen Umstand nahm ich als Anlass, erneut auf Kaffee zu verzichten. Wahrscheinlich wäre ich geplatzt, wenn ich in diesen herausfordernden Wochen meine Kaffee-Trinkgewohnheiten weiterhin beibehalten hätte. Doch ich entschied: Schluss damit! Dieses Mal fiel es mir leichter, weil meine Nervosität und der unruhige Schlaf mich nahezu zwangen, etwas zu verändern.

 

Das war für mich das Positive an „Corinna“ – ich konnte mich von Kaffee entwöhnen. Seitdem geht es mir blendend! Ich weiß aus meinem Umfeld: Die meisten Konsumenten können sich ein Leben ohne Kaffee nicht vorstellen - auch ich dachte lange Zeit so.

 

Wenn Du wie ich ein empfindliches Nervenkostüm hast, schnell gereizt bist, zu Ängstlichkeit und innerer Unruhe neigst oder Dich oft um Dein Wohlergehen und um Gott und die Welt sorgst, dann verzichte besser auf Kaffee!

 

„Aber ohne meinen Kaffee am Morgen stehe ich den Tag nicht durch und überhaupt macht ein Leben mit Verzicht auf meinen geliebten Espresso oder Cappuccino keinen Spaß…“

 

Das ist definitiv eine Illusion, die man nur auflösen kann, indem man den Verzicht einmal ausprobiert! Dann nämlich stellt man fest, dass, sobald der Organismus weg von der Droge ist, Dinge passieren, die man vorher nicht für möglich hielt:

 

Man ist wacher, hat mehr Energie und weniger Stimmungsschwankungen. Insgesamt wird man gelassener, schläft abends zügiger ein, und der Schlaf wird tiefer, so dass man sich morgens deutlich fitter fühlt.

 

 

Man muss es selbst erlebt haben... (Foto: pixabay.com / Free-Photos)
Man muss es selbst erlebt haben... (Foto: pixabay.com / Free-Photos)

Somit ist es ratsam, Alternativen zum Kaffee zu suchen, denn das Ritual, während einer Pause und um zu entspannen ein Getränk einzunehmen, sollte man sich nicht verwehren.

Versuche es mit Koffeinfreiem oder mit Getreidekaffee, Yogi-Tees, Kräutertees, Ingwertee, Smoothies oder Kakao. (Dieser enthält zwar Theobromin, aber in deutlich geringerer Menge, und ist verträglicher.)

Irgendwann fehlt Dir der Kaffee nicht mehr.

Eine Weile habe ich Vanille-Hafermilch mit koffeeinfreiem, löslichen Kaffee und einem Teelöffel Kakao getrunken. Schwarztee war nicht schlecht und viel sanfter in seiner Wirkung, dennoch bereitete auch er mir Einschlafschwierigkeiten.

 

Koffeinfrei mit Hafer Drink Vanille und etwas Kakaopulver + Koffeinwirkung einbilden ;-)
Koffeinfrei mit Hafer Drink Vanille und etwas Kakaopulver + Koffeinwirkung einbilden ;-)

Übrigens haben mir viele Leser geschrieben, dass sie einfach nur aus Gewohnheit Kaffee trinken, meistens mangels guter Alternativen und auch obwohl sie keine wirklichen Glücksgefühle dabei haben.

 

Eine Sache möchte ich noch erwähnen:

Wusstest Du, dass die reichsten Menschen und die vermögendsten Unternehmer der Welt in Kaffeeprodukte und Kaffeeketten investieren? Warum? Weil sie wissen, dass dieses Produkt aufgrund seines Suchtfaktors ständig nachgefragt wird und dauerhafte, planbare Einnahmen beschert. Mit Kaffee werden die größten Gewinnmargen erreicht.

 

Verhältnismäßig niedrige Einkaufspreise und schlechte Entlohnung der hart arbeitenden Kaffeepflücker (auch Kinder!) machen das möglich. Im Vergleich zum verarbeiteten Produkt, welches je nach Marketing elitär und imageträchtig in Szene gesetzt wird, entstehen eine Wertschöpfung und hohen Gewinne. Lies dazu später:

 

Milliardärs-Dynastie investiert in Brasilien

Tchibo - Kaffeemilliardär
 

Viele Kaffeetrinker wissen nicht, dass Kinderarbeit in Kaffeeplantagen allgegenwärtig ist, sieh Dir diesen ARD-Bericht an:

 

Die Wirkung von Koffein auf die Psyche...

Wenn wir uns nun noch weiter anschauen, was bestimmte Konsumgüter bzw. Genussmittel in Bezug auf die Psyche der Menschen bewirken, dann möchte ich behaupten:

 

Der Angstlevel in der Welt wäre deutlich niedriger, unser Alltagsleben weniger hektisch, die Bevölkerung gelassener und psychische Erkrankungen seltener, wäre die Welt weniger verrückt nach Kaffee!

 

Wir sagen freiwillig Ja zu einem ständigen Aufputschen, um leistungsfähig zu bleiben, doch das Resultat ist am Ende eine Überdrehtheit bzw. Überreaktion, die zum genauen Gegenteil, wie z. B. Burnout, führen kann…

 

Überleg Dir auch, dass wir uns als Konsumenten mit jedem Schluck der braunen Brühe regelmäßig einen verbrannte Mischung an Inhaltsstoffen einverleiben:

Wer keine ökologisch angebauten Kaffeebohnen bevorzugt, der muss damit rechnen, dass fast alle konventionellen Bohnen mit Pestiziden und Antischimmelmitteln behandelt sind.

 

Es gibt kaum Untersuchungen, welche Wirkungen Pflanzenschutzmittel, die die Pflanze aufgenommen hat, im Körper anrichten. Sie werden bei hohen Temperaturen mit geröstet – dabei entsteht ein Giftcocktail, der vielleicht kein Problem darstellt, wenn man ab und zu Kaffee trinkt. Doch die meisten Menschen konsumieren das Getränk ein Leben lang regelmäßig.

 

Wer weiß, wie viele Krankheiten im Alter die Folge dieser Gewohnheit sind? Liebend gerne würde ich einmal untersuchen lassen, welche schädlichen Stoffe im Kaffeemehl verschiedenster Sorten zu finden sind. Bei diesem gefährlichen Spiel mit der Gesundheit der Menschen wird jedenfalls viel Geld verdient…

 

Falls Du an innerer Unruhe leidest, und Dir Dein Arzt sagt, das hätte nichts mit Deinem Kaffeekonsum zu tun und ein Tässchen bis 16 Uhr würde nichts schaden, dann glaube ihm nicht! Probiere es aus, wage Dich an einen Kaffee-Entzug!

 

 

Es gibt einen Blogartikel aus dem Jahr 2017: „Fünf Gründe, weshalb Du auf Kaffee verzichten solltest“.

Er ist einer meiner meistgeklickten Beiträge und enthält viele Kommentare von Lesern, die ebenfalls eine Entwöhnung hinter sich haben, hier sind einige Erfahrungsberichte:

 

Ralf (der schon mehrmals einen „Entzug“ versucht hatte):

„… Ende Februar habe ich dann Freitagnacht meinen letzten Kaffee getrunken, damit ich Samstagmorgen noch fit zur Arbeit gehen konnte. Samstag am Mittag setzten dann die Entzugserscheinungen mit Kopfschmerzen und sogar leichter Übelkeit ein. Eine schlaflose Nacht, im Stundentakt wach, mit starken Kopfschmerzen. Den Sonntag verbrachte ich ziemlich geplättet auf dem Sofa, Kopf schwummerig. Und das nur vom "harmlosen" Kaffee! Erstaunt war ich über den Montag, da ging es mir schon wieder recht gut. Das letzte Mal hatte ich etwa zehn Tage zu "kämpfen" bis ich wieder rund lief.

 

Mittlerweile sind es nun gut drei Wochen ohne Kaffee - HERRLICH - ich schlafe Abends ein, ohne lange wach zu liegen - ich würde sagen eine natürliche Müdigkeit setzt ein. Morgens wache ich nun ohne Wecker früh auf und könnte gleich Bäume ausreißen - genial. Im Kopf fühlt es sich viel klarer an… Es geht mir ohne Kaffee einfach viel, viel, viel besser - obwohl ich es schon ein kleines bisschen vermisse, wenn man in einer Stadt unterwegs ist, einen Kaffee trinken zu gehen… Aber ich kann es nur jedem empfehlen, auf Koffein zu verzichten…“

 

 

Ein weiterer Leser:

„Ich habe gerade meinen letzten Koffeinentzug hinter mich gebracht. Und werde nie wieder einen Kaffee anrühren. Jetzt, nach mehrmaligem Absetzen, ist mir erst richtig bewusst geworden, was er in mir alles ausgelöst hat. Nach vier Wochen Entzug habe ich mir dann mal zwei Tassen Kaffee gemacht und bin nach einer Stunde gerannt wie eine aufgezogene Maus. Das Unruhegefühl und die Flattrigkeit wurden mir sofort bewusst.

 

Ich habe bei meinem Entzug auch an die zehn Tage gebraucht um wieder klarer zu denken. Die Zeit braucht wohl der Körper, um erste Gifte auszuscheiden. Ich habe ein harmonisches und ruhiges Gefühl - den ganzen Tag über, was ich mit zwei bis vier Tassen am Tag nicht hatte. Jetzt nach jahrelangem Kaffeetrinken bin ich so weit, um meinem Körper gesündere Alternativen anzubieten. Und, ja mir schmeckt sogar ein Hafertee, der ist sehr beruhigend, entgiftet die Nieren und entlastet den Kreislauf.

 

Ich dachte immer, dass Kaffee schmeckt, doch so ist es nicht, er ist bitter und schmeckt nach verbrannter Bohne. Nach einer gewissen Zeit der Umstellung mag man gar keinen Kaffee mehr. Wenn ich mal in einem Café sitze, dann gibt es eben nur mal einen Saft oder ähnliches. Ich bin froh, dass ich das Opfer gebracht habe, denn die Kraft die ich verloren hatte, habe ich jetzt wieder…“

 

 

Andrea:

„Ich habe aufgrund von Darmbeschwerden vor kurzem nach langer Zeit mit dem morgendlichen Trinken von zwei großen Bechern Kaffee aufgehört. Meine Darmprobleme haben sich vollständig reguliert, meine langjährigen Schlafprobleme ebenfalls, mit Ausnahme von Vollmondnächten. Wie gerne hätte ich das meiner verstorbenen Mutter nahegebracht, die jahrelang unter Schlafproblemen litt…“

 

 

Es ist ein Versuch wert... (Foto: pixabay.com / kaboompics)
Es ist ein Versuch wert... (Foto: pixabay.com / kaboompics)

 

 

Mia:

„Ich bin seit drei Wochen koffeinfrei und kann jedem nur dazu raten. Mein täglicher Kaffeekonsum war eigentlich gar nicht so hoch. Morgens im Büro gleich mal einen Espresso. Am Vormittag dann nochmals einen Espresso, in der Pause und nach dem Mittagessen obligatorisch auch wieder mit den Arbeitskollegen bei der Kaffeemaschine. Die ersten drei bis vier Tage auf Koffeinentzug waren nicht sehr sympathisch! Auch ich litt an Kopfschmerzen, Müdigkeit und Gereiztheit. Aber, das geht ganz schnell vorbei und was bleibt ist einfach herrlich: Ich schlafe viel besser, viel ruhiger und bin auch am Tag weniger nervös. Also, all diejenigen, die noch zweifeln: Einfach ausprobieren! Ihr werdet sehen, man gewinnt an Lebensqualität. Viel Erfolg!“

 

 

Jennifer:

„In meinem Fall ist es insbesondere das überreizte vegetative Nervensystem gewesen, das durch den Konsum von Kaffee einfach nicht zur Ruhe bzw. ins Gleichgewicht kommen konnte. Dies führte zu innerer Unruhe, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Zweifeln, so können langfristig Ängste und Erschöpfungszustände entstehen. Kurzfristig ist es aber auch möglich, dass sich zu viel Kaffeekonsum (z. B. auf geschäftlichen Tagungen, bei Prüfungen etc.) in einem plötzlichen Shutdown in Form einer Kopfschmerz- oder Migräneattacke äußert. Der Körper zwingt sich selbst zur Ruhe. Seit dem ich auf Kaffee verzichte, bin ich resistenter gegen alle möglichen Anforderungen im Alltag. Meine Erholungsphasen nach langen Arbeitstagen sind kürzer und ich bin insgesamt ausgeglichener…“

 

 

Wangdü:

„Auch ich habe bis vor genau sieben Tagen 33 Jahre lang täglich drei bis fünf Kaffee mit Milch und Zucker getrunken. Aus einer Laune heraus habe ich von einem Moment auf den anderen aufgehört. Die ersten 48 Stunden hatte ich heftige Entzugserscheinungen mit Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit. Diese sind zum Glück verschwunden, und es geht mir schon viel besser. Ich bin zwar noch leicht gereizt und habe ab und an Kopfschmerzen, aber die positiven Aspekte überwiegen jetzt schon. Ich kann viel besser schlafen, bin über den Tag verteilt weniger müde und leistungsfähiger. Und das nach sieben Tagen Abstinenz. Ich hätte nicht gedacht, dass die Wirkung des Koffeinentzugs so stark sein kann.“

 

 

Paula:

„40 Jahre habe ich Kaffee getrunken und wusste nicht wirklich, woher meine Unruhe herrührt. Ich habe es immer auf meinen hohen Puls geschoben. Irgendwann war ich nur noch lust- und antriebslos, ständig schlapp und müde. Bis mir ein Arzt gesagt hat, dass es auch am Koffein liegen könnte, das einen nach einer gewissen Zeit immer müder machen kann. Ich habe mehrmals versucht aufzuhören, bis ich es dann doch für eine längere Zeit geschafft habe.

 

Was soll ich sagen, ich kann viel mehr leisten und nehme mich ganz anders wahr, einfach nervlich stabiler. Der Unterschied war sehr deutlich, denn die Unruhe oder Zerstreutheit, die ich beim Kaffee hatte, gibt es nicht mehr. Das alles stellte sich bei mir ab dem sechsten Tag ohne Kaffee ein. Ich bin froh, mich doch auf den Entzug eingelassen zu haben. Ich glaube auch, dass der Körper die ersten Tage richtig stark entgiftet…“

 

 

Monika:

„Ich liebe Kaffee! Allein der Duft, die Aromen, die Wirkung, das Ritual. Ja, wie ein pawlowscher Hund sind wir da, glaube ich, alle konditioniert: Das gemütliche, morgendliche Glucksen der Kaffeemaschine, frisch gebrühten Kaffee zum Kuchen, nach dem Essen mit sexy Milchschaum... Ich kann mich richtig mit Kaffee betrinken. Und danach geht es mir natürlich ähnlich wie nach Alkohol (den ich ebenfalls nicht vertrage), nämlich schlecht…

 

Ich war bereits einmal zwei Jahre weg davon. Und das war herrlich nach dem Entzug! Wie in der Kindheit. Da brauchten wir keinen Kaffee, sprangen den ganzen Tag hin und her und konnten auch Feiern etc. problemlos ohne Kaffee genießen. Da möchte ich wieder hin. Ich bin nämlich leider wieder rückfällig geworden, weil ich dachte, ich könnte es kontrollieren. Kann ich aber nicht. Bei mir scheint es eher so zu sein: Besser gar keinen Kaffee mit Koffein zu trinken, als nur wenig…“

 

 

Irene:

„Ich trinke seit zehn Monaten (vorher 30 Jahre täglich ein bis zwei Tassen) keinen Kaffee mehr und ich habe ein neues Leben. FRISCH UND FREI ... fühle mich vital wie früher als Kind. Herrlich! Ich kann es jedem nur empfehlen. Die ersten Wochen sind schlimm… Man merkt erst, was man sich Jahrzehnte durch das gesellschaftliche Rudelverhalten angetan hat…“

 

 

Katharina:

„Ich wollte mich noch mal besonders an Hashimoto und Schildrüsenerkrankte wenden. Ich war in Behandlung eines Münchner Professors (Heilpraktiker und Blutanalytiker). Er hat mich, was das Koffein angeht, gewarnt, da Koffein die Schilddrüse und den gesamten Stoffwechsel entgleisen lässt und durcheinanderbringen würde. Wenn ich lebenslang ohne Medikamente auskommen will, müsste ich auf Kaffee und alle koffeinhaltigen Getränke verzichten, auch Kakao oder grüner Tee zählen dazu. Genauso war es auch:

 

Meine Werte haben sich bis heute nicht verschlechtert, meine Antikörper sind von 4000 dauerhaft auf 250 runter. Ich hatte dann einmal selber Tests durchgeführt, Kaffee getrunken und eine Verschlechterung im Blutbild gesehen. Nach dem ich wieder aufgehört hatte, wurden die Werte eindeutig besser (innerhalb von 3 Wochen) und blieben stabil. Das lässt einen nachdenklich werden. Die Ärzte verschreiben viel zu schnell Medikamente, ohne auf die Koffein-Thematik hinzuweisen…“

 

 

Der Tenor ist ziemlich einhellig positiv.

Viele Leser schreiben natürlich von der Schwierigkeit, dauerhaft auf Kaffee zu verzichten, aber eines steht für mich fest: Wer nicht mehr süchtig ist, bekommt eine völlig andere Körperwahrnehmung und kann viel schneller unterscheiden, was guttut und was nicht.

 

Dieser Instinkt ist wahrscheinlich verkümmert, wenn wir uns überwiegend von industriell stark verarbeiteten Lebensmitteln und Genussmitteln ernähren. Auch Produkte mit Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen, die wir regelmäßig konsumieren, können den Körper in Alarmbereitschaft versetzen – das wird dann ebenfalls durch Unruhe und Schlaflosigkeit spürbar.

 

Ich wünsche jedem meiner Leser, dass es ihm gelingt, alle Ursachen und Hintergründe aufzudecken, sodass ein guter Schlaf wieder zur Selbstverständlichkeit wird…

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Bianca Michael (Montag, 03 August 2020 13:33)

    Lieber Robert,
    danke für diesen wertvollen Artikel. Ich bin zwar selbst nicht "mehr" betroffen, finde es aber um so wichtiger für die vielen "Kaffee-Junkies" einmal darüber zu reflektieren oder besser noch das Suchtmittel Kaffee auszuschleichen.

    Mein letzter Kaffeegenuß war vor ganau 45 Jahren. Ich habe eine Tasse Kaffee getrunken und bekam starke Herzklopfen was mir wirklich Angst gemacht hat. Ab dieser Sekunde habe ich nie mehr in meinem Leben Kaffee konsummiert und bin dankbar und froh, daß ich diese Situation damals so erlebt habe.

    Mein Leben ohne Kaffee ist auf jeden Fall gesünder, wacher und wertvoller als vorher.

    Ich wünsche allen Leser/innen die es ebenfalls versuchen möchten ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.
    Ein herzlicher Gruß Bianca