Unfälle sind wie Krankheiten - Teil 1

(Urheberrecht: GeorgeRudy - Stock-Fotografie-ID:623683018)
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"Es gibt keine Unfälle, wenn man in Harmonie ist." Das ist eine Aussage meines Mentors Uwe Albrecht. Er ist Arzt aus Berlin und Entwickler des innerwise Heilsystems, mit dem ich seit einigen Jahren begeistert arbeite.

 

Mich hat dieser Satz so richtig aufhorchen lassen. Die Formulierung bestätigte meine leisen Ahnungen. Schon viele Jahre zuvor wurde ich das Gefühl nicht los, dass ein Unfall nicht einfach nur Unglück oder bloßer Zufall ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich das Drama im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, im Haushalt oder bei Freizeitaktivitäten abspielt.

 

In der Gesellschaft ist folgender Gedanke weit verbreitet:
„Bei einem Unfall war man einfach zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.“

Oder auch dieser hier:
„Wenn man kein Verursacher ist, kann man doch nichts dafür, dass man zufällig in einen Unfall verwickelt wurde! Man hat einfach nur Pech gehabt!“

 

 

Für mich jedoch gibt es keine Zufälle!

Und ich bin davon überzeugt, dass es einen Grund hat, warum man z. B. an einem Zusammenstoß beteiligt ist. Rationaldenker machen es sich gerne leicht, indem sie annehmen, es gäbe keinen Zusammenhang. Unbequemes Thema abgehakt - so einfach ist das! Kein Grübeln und Erforschen mehr notwendig.

 

In der breiten Öffentlichkeit gibt es hauptsächlich folgende Auffassung:

„Nach einem Unfall ist allein der Verursacher zur Verantwortung zu ziehen und ggf. zu bestrafen."

 

Hinzu gesellt sich meist die Annahme:

"Hätte der Verursacher zum Zeitpunkt anders reagiert bzw. hätte er den Fehler nicht gemacht, wäre es nicht zu dem Unfall gekommen.“

 

Im kollektiven Unbewussten ist fest eingeprägt:
"Wenn man dies und das anders gemacht hätte, dann hätte man alles verhindern können..."

 

Für mich ist das pure Illusion! Denn ich glaube: Nichts passiert, was nicht passieren soll! So tragisch die Folgen für alle Beteiligten auch sein können. So lange es nur Sachschäden gibt, ist alles nicht so schlimm. Problematisch und extrem bedauerlich wird es jedoch, wenn massive Verletzungen oder Todesopfer zu beklagen sind.

 

Fehlende Achtsamkeit, die eine folgenschwere Katastrophe herbeiführt, macht mich natürlich betroffen. Mit den Opfern und deren Familienmitgliedern fühle ich oft mit, und bei Medienberichten muss ich häufig wegschalten, weil ich das Drama kaum ertrage.

 

Die Einleitung dieses Artikels könnte man auch umformulieren:

 

 

"Ein Unfall ist - wie eine Krankheit - immer Ausdruck von Disharmonie."

Brichst Du Dir z. B. Deine Hand, stößt Dich unglücklich an einer scharfen Kante, schneidest Dich mit einem scharfen Messer oder stürzt beim Joggen, so dass Du Dir irgendetwas an Deinem Körper prellst, dann bedeutet das: "Du bist an den verletzten Regionen nicht in Harmonie!"

 

Ist mehr als eine Person an einem Unfall beteiligt, und ist man selbst nicht von Schuld betroffen, dann ist es gang und gäbe, den Unfallverursacher für alles verantwortlich zu machen. So verhielt ich mich früher auch.

 

Aber: Derjenige, der den Unfall verursachte, hat unbewusst eine unangenehme Aufgabe übernommen: Er macht Dich auf Deine innere Disharmonie aufmerksam!

 

Gleichzeitig ist die Verwicklung in einen Zusammenstoß aber auch ein Signal für ihn. Im Grunde kommen nach dem Gesetz der Resonanz immer die Richtigen zusammen. Wer versucht, diese Gesinnung anzunehmen, öffnet sich später viel schneller für Vergebung und bleibt nicht in der Schuldzuweisung stecken.

 

Jemanden für einen Vorfall verantwortlich zu machen, fördert das Opferbewusstsein und verhindert in meinen Augen den Heilprozess bzw. das Wieder-in-Harmonie-kommen.

 

Mir ist natürlich klar, dass sehr oft unfassbares Leid beim Unfallopfer und seinen Angehörigen geschaffen wird, hier möchte ich nichts verharmlosen. Jedoch meine ich: Damit wieder Frieden entstehen kann, braucht es früher oder später ein "Danke Unfallgegner, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, dass ich Disharmonie mit mir herumgetragen habe..."

 

 

Auf jeden Fall ist das ganze Thema heikel,

da man Betroffene schnell mit seinen Einschätzungen beleidigen oder erzürnen kann. Unfallopfer, die nicht ganzheitlich denken, sind in ihrem Leidenszustand nicht unbedingt offen für den Inhalt meiner Argumentation.

 

Zudem gibt es gerade im spirituellen Bereich doch einige arrogante Zeitgenossen, die meinen, schon sehr weit in ihrer Entwicklung zu sein. Und sie merken häufig nicht, wie schnell sie verurteilen:

 

"Du bist halt selbst schuld an deinem Unfall!" Oder: "Du hast einfach ein schlechtes Karma und warst in deinem früheren Leben kein guter Mensch..."

 

Diese Formulierungen sind nicht gerade einfühlsam und bringen das Opfer nicht weiter. Um sich kraftraubende Diskussionen zu ersparen, ist es besser, keine Urteile auszusprechen und lieber zu schweigen. Es sei denn, jemand möchte die Hintergründe erfahren und begibt sich z. B. in die Hände eines energetischen Beraters.

 

 

Das Ziel ist die Erkenntnis, dass man die Verantwortung für das, was man in sein Leben zieht, selbst trägt.

Dasselbe gilt auch für Leute, die Du angezogen hast, mit denen es Konflikte gibt. Der Mensch, den Du ablehnst - derjenige, der "Deine Knöpfe drückt", ist eigentlich ein wichtiger Helfer, der Dir aufzeigt, was Du in Dir noch zu erlösen und zu klären hast. Somit ist die Person, die Dir Leid bereitet hat, ein Unterstützer in Deinem Entwicklungsprozess. (Übrigens gibt es viele spirituelle Autoren, die genau darüber schreiben.)

 

Disharmonie staut sich bei allen Menschen an. Sie sammelt sich mit der Zeit in bestimmten Regionen unseres Körpers und will, ja muss sogar entweichen. Warum? Weil es unnatürlich ist, mit einer hohen Ladung durchs Leben zu gehen. innerwise Anwender wissen, was mit dem Begriff "Ladung" gemeint ist. Sie niedrig zu halten bewahrt vor Unfällen. Dazu wird es nächste Woche mehr Informationen geben.

 

Ob Du es glaubst oder nicht:
Dein Geist und Deine Seele erschaffen sich einen Unfall (wie eine Krankheit), damit Dir etwas klar wird und angestaute Disharmonie entweichen kann.

 

Eine Verletzung stoppt Deine gewohnten Muster und Verhaltensweisen. Meistens dann, wenn Du Dich selbst seit längerer Zeit völlig überfordert, Dir zu viel zugemutet und Dir lange keine Passivität oder Ruhezeiten zugestanden hast. (Bedauerlicherweise sind diese Tatsachen vor lauter Geschäftigkeit und alltäglichen Ablenkungen nicht wirklich bewusst)...

 

Es geht um die Bewusstwerdung, dass etwas in Deinem Leben nicht stimmt. Im Grunde ist es ein "Lernen durch fühlen"... Deshalb finde ich es äußerst wichtig, sich zu überlegen, wie es zu einem Unfall kommen konnte.

 

Die wahren Hintergründe kann man sehr gut mit dem Armlängentest klären. Denn das Unterbewusstsein weiß alles, auch wenn der Verstand noch rätselt. Spätestens, wenn sich Verletzungen wiederholen, wird es Zeit zu forschen.

 

Wer darauf achtet, sich und seine Themen regelmäßig zu klären, wird keine Katastrophen im Außen benötigen.

 

Fortsetzung folgt…

 

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Annette (Samstag, 18 November 2017 11:15)

    Hallo Robert,
    Super - das ist ein Volltreffer. Obwohl mir all dieses "bewusst" ist, erlebe ich es gerade... Aber irgendwie komme ich nicht auf den Punkt. Trotz jahrelanger Arbeit ... Wo finde ich den "Verhinderer"? Vielen Dank Robert und alles Liebe

  • #2

    Seelenforscher.eu (Samstag, 18 November 2017 16:04)

    Hallo Annette,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich empfehle Dir, mit dem Armlängentest die 15 möglichen Ursachen zu checken. Denke an Deinen "Unfall" und teste mit der Frage, ob einer der 15 Hintergründe (oder mehrere) dabei eine Rolle spielen.

    Viele Grüße und viel Erfolg
    Robert :D

  • #3

    Seelenforscher.eu (Samstag, 18 November 2017 16:06)

    Nochmal ich Annette,
    hier ist der Link vom zweiten Artikel - dort findest Du die 15 Hintergründe:

    https://www.seelenforscher.eu/2017/04/09/unf%C3%A4lle-sind-wie-krankheiten-teil-2/

    Liebe Grüße
    Robert :)