Selbstzerstörung - die "Droge" der meisten chronisch Kranken

Foto: pixabay.com - many thanks to Leroy_Skalstad
Foto: pixabay.com - many thanks to Leroy_Skalstad

 

Vielen dauerhaft Kranken ist nicht klar, dass sie in Wirklichkeit Junkies sind! Es geht nicht um die Abhängigkeit von Medikamenten, sondern um eine energetische Droge - ich nenne sie Selbstzerstörung.

 

Was ist eine Droge? Sie verschafft mir für kurze Zeit die Veränderung meines gewohnten Zustands und lässt mich glauben, dass damit meine Probleme gelindert werden. Der Kick ist das, was im Gehirn passiert, manche sprechen von "Bewusstseinserweiterung", ich glaube allerdings, den meisten Junkies geht es um zwei Dinge:

 

1. Um Entspannung, zu der sie aufgrund ihrer bisherigen Konflikte und des sie überfordernden Alltags einfach nicht fähig sind, und 2. um "Verschönerung“ des Gefühlshaushaltes, denn bestimmte Gefühle wollen sie einfach nicht mehr ertragen. Ob Alkohol, Haschisch, Tabletten, Zucker etc. - der eigene Mechanismus wird damit taub gemacht, um negative Emotionen für eine Weile nicht spüren zu müssen...

 

Gleichzeitig gewöhnt sich das System des Süchtigen an die Kombination der "Inhaltsstoffe" und führt ihn ganz klar in die Abhängigkeit. Das ist die Voraussetzung für dauerhaften Konsum, der nicht nur finanziell kostspielig ist - am Ende bezahlen viele mit ihrer Gesundheit, in krassen Fällen sogar mit ihrem Leben.

 

 

Warum gehört für mich die Selbstzerstörung zur Gruppe der Drogen?

So wie betäubende Mittel die Illusion schaffen, dass negative Gefühlszustände verschwinden, so versucht die Selbstzerstörung, das eigene Sein zu eliminieren. Das gelingt nur für kurze Zeit, denn es ist unnatürlich. Unterbewusst beginnen im Innersten automatische Gegenmaßnahmen, denn jeder ist auf die Welt gekommen, um seine Persönlichkeit zu leben - mit all ihren Besonderheiten, Talenten, Fähigkeiten, Interessen usw.

 

Weshalb werden Menschen krank?

 

Es gibt viele Gründe, für mich sind zwei maßgeblich: Weil sie sich für andere verbiegen und anders sein wollen, als sie tatsächlich sind, und weil sie Beziehungen und Situationen aushalten, die ihnen schaden – oft viele Jahre lang:

 

Jeder kommt mit Menschen in Kontakt, die ganz bestimmte Vorstellungen haben, wie jemand zu sein hat. Die ersten Bezugspersonen sind die Eltern, später sind es überwiegend Partner, die wichtig sind. Diese Leute tragen verschiedenste Wünsche und Bedürfnisse an einen heran. Die meisten möchte man ihnen zu Liebe erfüllen. Manche sind jedoch unerfüllbar, da man dazu aufgrund der Charakterstruktur und entgegen strebender Wünsche einfach nicht in der Lage ist...

 

 

Doch worum geht es eigentlich? Was ist die Motivation hinter unseren Bemühungen, bei denen wir unbewusst unsere eigene Wahrheit ignorieren?

Jeder wünscht sich Liebe und Akzeptanz. Aufgrund unserer Prägungen in der Kindheit begannen wir, ohne es zu merken, Anteile unseres Wesens erst zu verleugnen und später sogar zu zerstören, um neben Menschen, die sich uns anders wünschen, bestehen zu können. Sonst kann man den Weg mit ihnen gemeinsam nicht gehen. Hinzu gesellt sich die Angst, alleine zu sein (für soziale Wesen, wie wir es sind, ein Unding).

 

Aufgrund meiner Arbeit als energetischer Berater ist mir aufgefallen, dass es im Leben meiner Klienten immer wieder bestimmte Ereignisse gab, bei denen sie begannen, sich unbewusst selbst zu zerstören - in der Hoffnung, ihre Sehnsucht nach Anerkennung zu stillen. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches - wir alle machen diese Erfahrungen. Auch ich habe das mehrere Jahre getan (siehe Auflistung der 8 Punkte unten).

 

Schwierig wird es nur, wenn ich es nicht erkenne und nicht wieder rückgängig mache!

 

Halte ich an der Selbstzerstörung fest und praktiziere sie immer weiter, weil ich davon nicht ablassen kann, dann ist dieses Verhalten dem Drogenkonsum ähnlich. Jeder kann sich denken: Man löst vorhandene Beziehungsprobleme durch die Auflösung seines Selbst nicht auf!

 

Ich behaupte, dass es viele chronisch Leidende gibt, denen nicht klar ist, dass sie sich selbst schädigen, weil sie einen der 8 Gründe (siehe unten) nicht verändern können (oder meinen, es nicht zu können). Aber wie bin ich darauf gekommen?

 

 

Es gibt kranke Menschen, die unternehmen können, was sie wollen - ihr Zustand bessert sich einfach nicht.

Unzählige Arztbesuche sind erfolgt, viele Therapeuten wurden konsultiert, mehrfach alternative Heilmethoden ausprobiert, und trotzdem half nichts. Manchmal bessert sich etwas für kurze Zeit, und danach ist schnell wieder alles beim Alten. Das treibt die Kranken logischerweise in die pure Verzweiflung.

 

Auch ich hatte schon Ratsuchende, bei denen - egal, was ich versuchte - nichts, aber auch gar nichts fruchtete. Das ließ mich als Therapeut anfangs an mir selbst zweifeln. Ich stelle mir, seitdem ich mich mit Heilung beschäftige, die Frage: "Warum werden manche Menschen einfach nicht gesund?"

 

Es muss etwas geben, was ich bisher übersehen habe, besser gesagt: Es ist etwas aktiv, das dem Kranken nicht bewusst ist, was seinen negativen Zustand immer wieder aufs Neue manifestiert! Das ist meiner Überzeugung nach die besagte Tendenz zur Selbstzerstörung. (Oft gepaart mit der Abtrennung vom Göttlichen / dem Großen Ganzen / der Natur, die sich irgendwann ereignete.)

 

Ist das bei Patienten der Fall, vor allem, besteht ein Festhalten daran, oder ist keine wirkliche Bereitschaft zur Beendigung vorhanden (das Unterbewusstsein teilt das mit, und mit dem Armlängentest ist es nachprüfbar), dann können sich Therapeuten ein Bein ausreißen. Die Bemühungen von Ärzten, Heilern usw. werden keine langfristigen Effekte zeigen.

 

Auch ich als Berater und Ursachenforscher habe mich bei manchen Behandlungen schon so sehr verausgabt, dass ich selbst Energieverluste erlitt. Deshalb ist es wichtig auszutesten, ob "schwierige Fälle" sich in Wahrheit selbst auflösen wollen und nicht bereit sind, diesen Mechanismus aufzugeben.

 

Zugleich frage ich mich, ob Krebs nicht einfach nur der "Vollstrecker“ der selbst initiierten Vernichtung ist? Natürlich will jeder Kranke bewusst so schnell wie möglich gesund werden. Doch wie kann man mit seinem Verstand logisch nachvollziehen, warum Tumore im Körper entstehen? Sie sind paradox, sie leben von ihrem "Wirt" und in schwerwiegenden Fällen töten sie ihn sogar (und somit auch sich)... Es muss demnach im Unterbewusstsein des Erkrankten ein Programm aktiv sein, welches durch unkontrolliertes Krebswachstum den Organismus zerstören will.

 

Mein Mentor, der Arzt und innerwise Entwickler Uwe Albrecht, ließ in seinen früheren Behandlungen Schwerkranke immer den Satz sagen: "Ich will leben" und testete die Antwort mit dem Armlängentest aus. Häufig zeigte sich ein Nein. Bei "Ich will sterben" meldeten die Arme hingegen ein Ja.

 

Große Verwirrung, bei dem, der sich auf der Behandlungsliege befand! Aber nur so lange, bis ihm vor Augen geführt wird, dass in Wirklichkeit zu 95 % sein Unterbewusstsein bestimmt, was in seinem Leben geschieht. Die restlichen 5 % des Verstandes haben kaum Einfluss...

 

Danach fragte Uwe Albrecht meistens: "Was ist in deinem Leben passiert, dass dein Unterbewusstsein so antwortet?" Viele wollen anscheinend unbewusst lieber sterben, als so weitermachen wie bisher, war seine Erkenntnis.

 

Jeden chronisch Kranken möchte ich anregen, Bewusstseinsforschung zu betreiben und zu überprüfen, ob nicht irgendwann die Entscheidung zur Selbstzerstörung gefallen ist.

 

 

8 weit verbreitete Handlungen! Ich zerstöre mich selbst, wenn ich:

1. Kontakt mit Menschen aufrechterhalte, die mir nicht gut tun
 
2. Nahrung und Getränke konsumiere, die meiner Gesundheit nicht zuträglich sind
 
3. einen Beruf ausübe, den ich nicht liebe (nur weil ich meine, keine Alternative zu haben)
 
4. mich permanent selbst kritisiere und verurteile
 
5. Kompromisse eingehe, obwohl mir klar ist, dass ich mich damit einschränke
 
6. Mich zurücknehme, nur um anderen nicht "zu viel" zu sein
 
7. Etwas zurückhalte, z. B. die eigene Wahrheit oder nicht darüber spreche, was mir wichtig ist (nur aus Angst abgelehnt zu werden)
 
8. In Beziehungen bleibe, die nur schwer auszuhalten oder die zu
Ende sind

 

Zu denken, durch Anpassung eine dauerhafte Verbesserung z. B. in Partnerschaften zu erreichen, ist für mich ein Trugschluss. Ich kann mich nicht auflösen oder ummodeln, nur damit andere mit meiner Person zufrieden sind.

 

Es ist unmöglich, dauerhaft einen ungeliebten Beruf auszuüben oder etwas über einen längeren Zeitraum zu tun, was ich verabscheue, und dabei gesund zu bleiben. Mein Innerstes wird mir irgendwann durch ein Symptom oder eine Erkrankung aufzeigen: "So geht es einfach nicht mehr weiter! Ändere etwas - sofort!"

 

Dazu ist es ratsam, ALLES Bisherige in Frage zu stellen, und wer zutiefst unglücklich ist, muss manchmal seine bisherige Familie verlassen und sich eine neue suchen, um Zufriedenheit zu finden und das eigene Sein 100-prozentig leben zu dürfen.

 

Jemandem, der ahnt, die Droge Selbstzerstörung zu konsumieren, rate ich, alles zu hinterfragen (Gewohnheiten, Konsumverhalten, Beziehungen, Berufliches u.v.m.) und besonders ehrlich zu sich selbst zu sein. Ich empfehle allen Leidenden, sich zu trauen, alles im Leben zu verändern, um wieder gesund und glücklich zu werden...

 

Allen, die eventuell erkannt haben, dass sie ihr Selbst vernichten, wünsche ich, Klarheit über die Hintergründe zu erhalten, und die Kraft, den selbstzerstörerischen Prozess zu stoppen bzw. umzukehren.

 

 

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Kommentare: 50
  • #1

    Cordula (Sonntag, 05 März 2017 08:36)

    Danke für diesen klaren Artikel!!!

  • #2

    Jan (Montag, 06 März 2017 15:11)

    Auch von mir ein Danke für diesen Artikel.
    Gut zu sehen dass ich auf dem richtigen Weg bin aus dieser Selbstzerstörung. Leider fühlt sich das ganze wie ein Wettrennen zwischen Leben und Tod an. In einem Monat zwei Schritte vorwärts und einer wieder zurück und im Nächsten genau umkehrt.

    Mich selbst wie festgefroren zu fühlen ist das schlimmste dabei, den Status Quo mit Vernunft und Ausgeglichenheit zu ertragen ohne sich dabei zu sehr selbst zu zerstören und trotzdem mit Mut weiter zu gehen.
    In der Wartestellung zu sein, nur um nicht die selbstzerstörerische Veränderung gewinnen zu lassen.

  • #3

    Seelenforscher.eu (Montag, 06 März 2017 22:21)

    Hallo Jan,
    ich freu mich, dass Du hier eine Nachricht hinterlassen hast! Zwei Schritte vor und einen wieder zurück, das kennen meine Leser und ich selbst auch. Aber immerhin heißt das trotzdem wenigstens ein Schritt nach vorn ;) Und dass es im nächsten Monat genau umgekehrt ist, das wird sich irgendwann erledigen, wenn Du dran bleibst. Halte Deine Vision, heil zu sein, fest vor Augen! Und vertraue auch darauf, dass die richtigen Impulse und Menschen in Dein Leben treten werden, die Dich dabei unterstützen. Ich wünsche Dir eine schöne Woche.
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #4

    Barbara Simon (Donnerstag, 23 März 2017 20:09)

    Ich hoffe ich bleibe dabei , nach 7 Jahren aufwachen�mein Weg geht weiter , ich glaube an mich �❤️

  • #5

    Ralf (Samstag, 25 März 2017 07:14)

    Ich glaube auch an mich ... Und dennoch konnten 20 Ärzte nicht wirklich helfen ... Es gibt nunmal chronische Krankheiten mit denen man sich abfinden muss und man das beste daraus macht

  • #6

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 26 März 2017 11:36)

    Liebe Cordula,
    ich freu mich, wenn Dir mein Artikel gefallen hat :)
    Herzlcihe Grüße aus Berlin
    Robert

  • #7

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 26 März 2017 11:42)

    Lieber Ralf,
    ich finde es echt gut, wenn Du Dich schon mit Deiner chronischen Erkrankung abgefunden hast, dass Du das Beste daraus machst. So bekommt das Leben trotz unangenehmer Symptome eine bessere Qualität.
    Wer weiß, vielleicht kommt früher, als Du denkst, ein neuer Impuls, der dann doch eine positive Veränderung einleitet. Das wünsche ich Dir.
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #8

    Marie (Freitag, 12 Mai 2017 09:59)

    Hallöchen, auch von mir ein großes Dankeschön , ich empfinde es auch als Droge daher macht es den Absprung nicht leicht bin gerade erst bewusst zur Erkenntnis gekommen. Ihre Darstellung ist wie Maßgeschneidert ein wenig erschreckend ! Auflösung ist der treffende Ausdruck für diese Wunsch-Droge �
    Herzlichen Dank für Ihren Beitrag

  • #9

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 14 Mai 2017 15:22)

    Hallo Marie,
    ich hoffe, es ist okay, wenn wir uns duzen :)
    Vielen Dank für Deinen Kommentar. Die Hintergründe zu durchschauen, ist in meinen Augen schon einmal der erste Schritt. Erkennen bzw. Bewusstwerdung leitet die Veränderung und Heilung ein. Natürlich dauert es, bis die gewohnten Muster wieder abgelegt werden. Auch das ist ein Prozess, und je nachdem, wie fest man entschlossen ist, schafft man es früher oder später. Auf jeden Fall wissen wir es jetzt: Sein Ich aufzulösen ist keine Lösung ;)
    Einen schönen Sonntag noch und viele Grüße
    Robert :D

  • #10

    Sylvia Schätzl (Donnerstag, 21 Dezember 2017 21:23)

    Hallo
    Ich bin mitten drin im Selbstzerstörung s Modus. Ein zwei vielleicht auch mal ein paar Wochen geht es mir gut. Kein Gedanke an Selbstzerstörung. Dann kommt ein Fehler dann noch einer und dann fängt es an ich habe dann Angst mein Job zu verlieren. Dann kommt mein Selbstzerstörungsgedanke. Ich bin in Psychologischer Behandlung , mein Chef weiss das ich in Therapie bin und auch inPhysio Therapie habe. aber der Reiz an Selbstmord wird deutlich grösser und ich habe langsam den Verdacht, dass ich meinen Verstand verliere. Es passieren fehler die ich nicht erklären kann ich habe das Gefühl, dass mein Unterbewusstsein will, dass ich den Job verliere, weil ich noch nie auf soviel Verständnis und Rücksichtnahme bei einem Chef bekommen habe. Immer nur Druck Erhobener Zeigefinger oder Abmahnungen. Dann stieg meine Leistung wieder. Verrùckt nicht war. Aber mein Teufelskreislauf oder Abhängikeit von dieser Fehlerspirale ist sehr gross und ich will das nicht mehr. Ich hab das Rauchen aufgehört und ich will endlich ohnevdiese Fehlerspirale Leben.

  • #11

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 21 Dezember 2017 22:20)

    Liebe Sylvia,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Das Positive ist: Du hast wahrgenommen, dass Du Dich gedanklich zerstörst - das ist der erste Schritt. Nun geht es um die Frage: "Wie komme ich da heraus? Und was hilft mir dabei?" Gut, dass Du Dir Hilfe geholt hast!
    Destruktive Gedanken haben nach meinen Erkenntnissen ihren Ursprung hauptsächlich in der Kindheit, deshalb empfehle ich Dir: Kläre Deine Konfliktthemen und Stresserlebnisse aus Deiner Kinderzeit oder lass sie von jemandem klären, der sich damit auskennt und dem Du vertraust.
    Die negativen Urteile und Emotionen werden von Kindern sehr häufig von Erwachsenen übernommen - Haltungen werden einfach nachgeahmt - das ist das Naturell des Kindes. Da ein Kind noch nicht genau unterscheiden gelernt hat, was zu ihm gehört und was nicht, prägen sich die fremden Muster ein...
    Deshalb habe ich das "Innere Kind Kartenset" entwickelt, es zeigt die Themen auf, die Stress machen und nach Lösung suchen, und es hilft dabei das Innere Kind in Frieden zu bringen. Wenn es in Frieden ist, wirkt es sich auf die Gegenwart aus, man verändert sich. Ein positiver Prozess wird angestoßen.
    Falls es Dich interessiert: www.inneres-kind-kartenset.de
    Ich wünsche Dir sehr, dass Du Deine "Spirale" bald verlassen kannst.
    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #12

    Sylvia Schätzl (Freitag, 22 Dezember 2017 22:00)

    Danke das hat mir sehr geholfen. Wir sind an dem Thema dran mit dem inneren Kind ich weiss auch, dass es lange dauert bis es endlich fruchtet.
    Die Verzweiflung ist halt an solchen Tagen sehr gross.

  • #13

    Marie (Freitag, 12 Januar 2018 18:42)

    Hallo, ich schreibe zum 2.mal dachte ich wäre auf einen guten Weg jetzt der Absturz . Hatte eine Krise wo ich kurz davor war alles zu beenden . Um meine Selbstbeherrschung /Kontrolle wieder zu bekommen habe ich mein Essverhalten geändert 1x am Tag ich weiß zu wenig es geht mir aber psychisch besser damit . Wenn ich jetzt aufhöre verliere ich die Kontrolle weiß nicht weiter . Habe keine Freude an Besuch geschweige denn Freunde zu treffen . Bitte geben Sie mir einen Rat . Lieben Dank im vorraus

  • #14

    Seelenforscher.eu (Freitag, 12 Januar 2018 19:01)

    Hallo Marie,
    ich hatte nach Deinem Kommentar geantwortet ;)
    Wenn Dein Zustand gerade so ernst ist, bin ich verpflichtet, Dir zu raten, Dich zu Deiner eigenen Sicherheit in psychologische Behandlung zu begeben. Hol Dir Hilfe! Du musst nicht alles alleine schaffen. Suche Dir auf jeden Fall einen Arzt, Psychologen oder Heilpraktier / Psychotherapie, dem Du vertrauen kannst. Informiere Dich über Angebote in Deinem Umkreis!
    Du kannst mir über das Kontaktformular (links oben) eine Nachricht schicken, damit ich Deine Email-Adresse habe. Das, was ich für Dich tun kann, ist: Sende mir per Email die Namen der Therapeuten, die Du in der engeren Wahl hast, und ich teste gerne für Dich nach, wer im Moment zu Deinem höchsten Wohl ist - wer gut geeignet ist für Dich.
    Viele Grüße
    Robert

  • #15

    Ben (Dienstag, 16 Januar 2018 00:17)

    Hallo Robert,

    vielen Dank für deine tollen Artikel. Ich habe seit Jahren einen tiefen inneren Konflikt der auch eine Art Selbstzerstörung ist, das alles obwohl ich das Ganze gar nicht will. Ich würde diesen Konflikt gerne beenden da er mir unglaublich Energie raubt. Habe schon viel getan aber der Alte bin ich immer noch nicht wieder.

  • #16

    Seelenforscher.eu (Montag, 22 Januar 2018 22:08)

    Hallo Ben,
    ich freue mich, wenn Dich dieser Artikel angesprochen hat :)
    Falls Du Dich in einer Endlosschleife eines Zerstörungsmechanismus befinden solltest, lass Dich von einem Therapeuten, Psychologen oder Heilpraktiker für Psychotherapie beraten und unterstützen. Das ist mein Tipp für Dich.

    Solltest Du offen sein für energetische Behandlungsformen:, zwei Dinge fände ich wichtig (falls Du in dieser Richtung noch nicht geforscht hast): Beschäftige Dich mit Deinem Inneren Kind, denn vieles hat seine Ursache in der Kindheit.

    Das Zweite ist, zu schauen, ob Dein Konflikt wirklich Deiner ist, denn energetisch kann man ihn übernommen haben, oder Du könntest jemanden etwas abgenommen haben (auch seine Destruktivität). Sozusagen leidest Du für jemanden bzw. zerstörst Dich mit der Kraft eines anderen... Wird das nicht durchschaut, zeigen viele Bemühungen, etwas bei sich zu lösen keine Wirkung, denn auf geistig-seelischer Ebene müsste man demjenigen helfen, dessen Thema oder Zerstörungskraft Du trägst... Vielleicht motiviert Dich meine Anmerkung weiterzuforschen und nicht aufzugeben.

    Viele Grüße
    Robert :)

  • #17

    Ben (Montag, 29 Januar 2018 00:35)

    Hallo Robert,

    vielen Dank für deine interessante Antwort. Ich frage mich wie kann ich gerade mit den beiden energetischen Formen arbeiten bzw. gerade letzteren Fall prüfen? Danke & Gruß Ben

  • #18

    Seelenforscher.eu (Montag, 29 Januar 2018 11:23)

    Hi Ben,
    gerne. Es gibt zwei Tipps. Schau Dir die Videos über den Armlängentest an. Du kannst ihn lernen. Solltest Du keine Zeit haben oder Schwierigkeiten beim Testen, dann empfehle ich Dir einen innerwise Coach oder Mentor zu buchen.
    Du findest sie hier:
    https://innerwise.com/de/coaches-mentoren

    Suche Dir jemanden aus, der in Deiner Nähe ist bzw. jemanden, der Dir sympathisch ist, bei dem Du ein gutes Gefühl hast. Mit dem Armlängentest gehen sie dann auf den Grund, ob die Selbstzerstörung durch falsche oder anerzogene Überzeugungen in der Kindheit genährt wird. In der Regel testet ein innerwise Coach aus, ob das, was bei Dir abläuft DEIN THEMA ist oder ob es übernommen wurde...
    Viel Erfolg bei der Suche. Liebe Grüße
    Robert :)

  • #19

    Ben (Montag, 29 Januar 2018 12:51)

    Vielen Dank!

  • #20

    Dana (Montag, 25 Juni 2018 17:38)

    Hallo,
    ich habe seit ein paar jahren das muster in mir, mich bis zur unkenntlichkeit zu vernichten/zerstören.
    Mittlerweile ist mir das auch gelungen, ich bin nicht mehr fähig, ein normales leben zu führen.
    Ich schaffe es trotzdem nicht, dieses muster zu stoppen. Es ist einfach ständig eine aggression gegen mein ich da. Hast du da einen rat?
    Liebe Grüße, dana

  • #21

    Seelenforscher.eu (Montag, 25 Juni 2018 20:46)

    Liebe Dana,
    mein Tipp für Dich ist: Hol Dir Hilfe! Mach Dich auf die Suche nach einer Therapeutin oder einem Therapeuten, der/dem Du vertrauen kannst. Du musst es nicht alleine schaffen, Du darfst jemanden um Unterstützung bitten, der Dich in Deinem Entwicklungsprozess begleitet.
    Oft hat die Selbstzerstörungn ihren Ursprung in negativen Gedanken und Verurteilungen, die in der Kindheit entstanden sind. Kinder erleben so manche Traumatisierungen und sie glauben häufig das, was ihnen die Erwachsenen sagen bzw. spüren lassen. Schnell entsteht dann im Kind die Überzeugung: "Ich bin nichts wert, ich bin nicht liebenswert!" oder so ähnlich.
    Das schleppt man jahrelang mit sich und im Erwachsenenleben zeigen sich mit der Zeit auch Symptome. Sie drücken die Aggression gegen sich aus...
    Wer sich nicht wertschätzt (aus welchen Gründen auch immer), der zerstört sich mit der Zeit... Höchstwahrscheinlich hast Du die Aufgabe in Deine Vergangenheit / in Deine Kinderzeit zu schauen und dort Themen zu klären. So beginnst Du diesem Kreislauf ein Ende zu setzen. Es geht immer darum, negative Überzeugungen zu verabschieden, genauso auch die Gefühle, die Deine destruktive Gedanken geschaffen haben. Natürlich auch nach und nach positive Glaubenssätze wie z. B. "Ich bin wertvoll!"... in Dein Ich zu integrieren...
    Beschäftige Dich mit Deinem Inneren Kind. Ich wünsche Dir, dass Du die richtigen Experten und Wege findest.
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #22

    Jasmin (Mittwoch, 08 August 2018 18:18)

    Danke !!!
    Ich hinterfrage gerade warum ich rauche und immer wenn ich aufhören möchte entsteht in mir Druck und danach eine Verschiebung Richtung essen oder Alkohol.
    Mein unbewußtes ließ mich schon wissen daß es ein Papa Thema ist.
    Nun arbeite ich daran und dein Artikel half mir sehr .
    Gerade Punkt 4,5,6,7
    Heidiho ...das wird Arbeit. Danke für deine Worte . Ich kämpfe weiter für mehr Körperbewusstsein und hoffe es bald zu lösen damit ich loslassen kann

  • #23

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 09 August 2018 14:23)

    Liebe Jasmin,
    zu hinterfragen, warum Du rauchst, das ist der erste wichtige Schritt! Wenn sich nach dem Versuch aufzuhören alles in Richtung mehr essen oder Alkoholgenuß verschiebt, dann kann es ein Zeichen sein, dass Du irgendetwas kompensieren oder eine eventuelle Leere füllen möchtest.
    Entsteht nach dem Aufhören Druck, wäre es gut, sich genau diesen anzuschauen... Wo ist Druck in Deinem System und wie kann er entweichen, so dass Du keine Genußmittel mehr brauchst? Das Rauchen ist wie so oft nur ein Symptom...

    Manchmal ist die Zigarette hilfreich, um sich zu pushen oder zu entspannen, aber wie bei allen Drogen ist es trügerisch...

    Super, dass Du versuchst herauszufinden, wessen Thema es ist. Häufig tragen wir Themen von anderen, meistens liegt es in der Familie...
    Ich wünsche Dir, dass Du Erfolg hast und die Hintergründe aufdecken und klären kannst! :)
    Viele Grüße
    Robert :D

  • #24

    Jasmin (Donnerstag, 09 August 2018 14:32)

    Danke lieber Robert ;)
    Ich halte dich auf den laufenden.
    Gott segne dich

  • #25

    sofia1951 (Dienstag, 20 November 2018 21:19)

    Ich habe sogar auf meine tote Mutter, die ich nach einer OP sah und hörte, gehört, als auf die Lebenden, wie meine liebe Ehefrau, und bin seit 5 Jahren in einer höllischen Krise und zerstöre mich immer mehr, weil ich das Gute für meine Familie und liebe Frau gegen das Schrecklichste auf der Welt eintauschte, Leid über mich und die Familie zu bringen. Hatte herrliche Pläne für die Familie und folgte den Ratschlägen meiner toten Mutter. Ergebnis, Selbstzerstörung!!!

  • #26

    Seelenforscher.eu (Dienstag, 20 November 2018 22:40)

    Hallo "sofia1951",
    ich möchte Dir empfehlen, Dir therapeutische Hilfe zu holen und Dich von erfahrenen Experten beraten zu lassen.
    Vielleicht braucht es jetzt wieder eine Entscheidung! Eine Entscheidung, diesen Kreislauf zu unterbrechen. Diese Entscheidung kannst nur Du treffen.
    Es ist sicherlich nicht leicht in leidvollen Situationen, aber frag Dich: "Was will mein Herz?" Fokussiere Dich auf Deine innere Weisheit, die eine Verbindung zur göttlichen Weisheit hat. Werde innerlich still, um sie zu hören. Das kann eine Weile dauern, bis Du klare Impulse erhältst, die Dir mitteilen, was zu tun ist, was zum höchsten Wohl für Dich und alle Beteiligten ist, um in die Heilung zu kommen und eine Veränderung einzuleiten.
    Wende Dich dem Göttlichen zu, bitte Gott um Hilfe, damit er Dich unterstützt und leitet. Das ist das einzige, was ich Dir raten kann. Bitte auch um göttlichen Segen für die Seele Deiner Mutter, damit sie in Frieden sein kann und an den Platz zurückkehren kann, an dem Verstorbene verweilen.
    Viele Grüße
    Robert

  • #27

    sofia1951 (Donnerstag, 29 November 2018 09:45)

    Hatte leidvolle Erfahrungen mit der Arbeitslosigkeit, Depression, Psychiatrie. Für mich war und ist Rente wie Arbeitslosigkeit. Trotz dieser schrecklichen Erfahrungen gehe ich trotzdem in Rente, obwohl inneren Stimmen und sehr nahe Menschen sagten, bleib auf Arbeit. In der Zeit meiner Arbeit hatte ich einen Spruch, der mich in vielen Situationen beruhigte, aber auch Schönes mir verinnerlichte " Gott sei Dank, ich habe Arbeit ". Während meiner Arbeitslosigkeit konnte ich nichts Schönes genießen und war ohne Selbstwert, wie heute. Warum wollte ich was Schlechtes und das mit Freude, nur weil ich negative Gedanken hatte? Mir fehlt meine alte Arbeit, weil ich kein Rentner sein wollte, aber aus niederen Instinkten in Rente ging, die Arbeit brauche, um täglich in Bewegung zu bleiben, körperlich und geistig, für Kommunikation und Gesprächsthemen, für Status und Gehalt, für Tagesstruktur, für Freizeitgestaltung, für alles. Jetzt ist alles weg und ich bin ein Scheusal. Viele sagen zu meiner Frau, sie soll mich verlassen, weil ich nur Terror ausübe und nichts Gutes mache. Minijobs und Ehrenamt wie auch Sport habe ich geschmissen, weil ich nicht sagen kann, Gott sei Dank, ich habe meine Arbeit. Meine Frau sagte nach meiner OP, sprich nicht auf Arbeit über die Rente, weil deine Kollegen und Chefs sagen, der war lange krank und will nicht arbeiten, schreib nicht über die Rente, lass dir alle Türen offen, du hast noch Zeit, du bist erst 62 Jahre, überleg es dir genau mit der Rente, nicht dass du es bereust, es gibt kein zurück. Ich tat genau das Gegenteil und beförderte mich bewusst in die schwere Depression.

  • #28

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 29 November 2018 10:01)

    Hallo "sofia1951",
    nur der menschliche Verstand urteilt und teilt ein in Belohnung oder Strafe. Für mich gibt es keine Strafe, sondern nur das Erleben von Konsequenzen einer Entscheidung. Ich kann Dir nur zwei Dinge nennen - ich hoffe, sie bringen etwas bei Dir in Gang:

    1. Du machst Erfahrungen: Anscheinend wollte Deine Seele auch die negativen Seiten und Extreme einer Entscheidung fühlen / spüren. Du hast vielleicht strategisch gehandelt, um Dich abzusichern...

    2. Wichtig ist es jetzt, aus Deiner Opferrolle auszusteigen! Es ist natürlich leicht als Aussenstehender eine Einschätzung abzugeben, aber: In Deinem Leben kann sich nichts verändern, wenn Du Dich zum Opfer Deiner Lebensumstände denkst.
    Du bist kein Opfer. Hol Dir weiterhin psychologische Hilfe. Wende Dich an Menschen, denen Du vertrauen kannst. Geht dieses Thema an, aus Deinem Opferdasein auszusteigen! Erkenne Deine Eigenverantwortung an dieser Sache und entscheide neu. Frag Dich: "Welche Entscheidungen habe ich zu treffen, damit sich meine Situationen verändert?"
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie wohlwollende Fügungen auf diesem Erkenntnisweg.
    Viele Grüße
    Robert

  • #29

    sofia1951 (Sonntag, 02 Dezember 2018 13:08)

    Die Entscheidungen, die ich sehe, sind nur noch geschlossene Anstalt, Sichenheim oder Tod, da ich keine Hoffnung mehr habe. Kompetente Leute sagen, ich bin sehr schwer krank, weil ich in die Vergangenheit zurück will, immer das gleiche seit 4 Jahren erzähle und gegenüber allen in der Familie und Freunden Terror ausübe. Habe miesen Minijob, war 2 mal da, müßte morgen wieder hin, weiß nicht warum, aber dann wieder Psychiatrie.

  • #30

    sofia1951 (Montag, 03 Dezember 2018 12:34)

    Das idiotische an der Sache ist, dass ich mich bewusst in diese Situation gebracht habe. Warum? Es ist doch besser für sich und die Familie Erfolg zu haben, anstatt etwas Schlechtes.

  • #31

    Seelenforscher.eu (Montag, 03 Dezember 2018 13:06)

    Hallo "sofia1951",
    Dein Ich war es vielleicht gar nicht. Vielleicht bist Du mit einer Seele (einem verstorbenen Menschen) verbunden, und sie wohnt mit in Deinem Körper und hat Dich zu diesen Entscheidungen "motiviert".
    Wenn Du Dir vorstellen kannst und Dein Gefühl meldet: "Ja, das könnte stimmen!" dann verabschiede diese Seele aus Deinem System! Bedank Dich bei ihr für die gemeinsamen Erfahrungen (auch wenn Du sie als sehr negativ empfunden hast). Dann bitte das Göttliche dieser Seele ihren ursprünglichen Platz zu zeigen und alles zum höchsten Wohl von Dir, der Seele und aller Beteiligten (Deine Familie usw.) zu fügen. Möglicherweise verschwindet somit auch Deine Destruktivität.
    Viele Grüße
    Robert

  • #32

    sofia1951 (Donnerstag, 20 Dezember 2018 16:08)

    Je mehr ich nachdenke, desto mehr komme ich dazu, dass ich die tote Person mit meinen eigenen "schlechten"Gedanken sprechen lassen habe. Das ist noch teuflischer. Denn warum wünsche ich mir Leid für mich und die Familie?

  • #33

    Vitali (Freitag, 18 Januar 2019 00:38)

    Ich habe den Text gerade von einer lieben Freundin bekommen..
    Er trifft auf mich total zu..ich leide an Depressionen und Multipler Sklerose, bin Dauer Single und habe nach längerer Krankheit meine Arbeit gekündigt ( unerträglich ) und bin jetzt schon seit vielen Monaten ohne Arbeit. Ich weiß jetzt zwar was ich will , der Weg dorthin ist aber unsagbar schwer..ich habe so eine große Angst, dass ich bald von Harz vier abhängig bin .

    Meine Gedanken sind ständig am Kreisen, deshalb auch der Text in der Nacht. ich möchte die Selbstzerstörung loswerden und endlich leben, zufrieden sein mit dem was ist. Ich bin seit Jahren in psychotherapeutischer Behandlung , aber ständig kommen große Rückschläge .

    Dieser Text hat mich sehr zum denken angeregt . Danke dafür :-)

  • #34

    Seelenforscher.eu (Montag, 04 Februar 2019 23:43)

    Lieber Vitali,
    vielen Dank für Deinen Kommentar! :) Ich freu mich, wenn Du durch meine Zeilen angeregt wurdest zu ergründen... Du hast viele Baustellen - wir alle haben sie (mehr oder weniger groß).
    Immerhin hast Du den Entschluss gefasst, Deine Selbstzerstörung zu beenden. Gut, dass Du Dir psychotherapeutische Hilfe geholt hast! Du musst es nicht alleine schaffen... Wenn ich Dir einen Tipp geben darf:
    Auch wenn es schwer fällt, versuche die Tür zu finden, die Dich auf den "Weg der Veränderung" bringt. Du kannst Dich fragen: "Womit fange ich als Erstes an?" Versuche nicht alles auf einmal lösen zu wollen. Vielleicht geht es bei Dir um "Gedankenhygiene". Mach Dich auf den Weg, wohlwollend zu Dir zu sein. Starte damit, mit Dir liebevoll umzugehen, selbst wenn Du noch nicht Deine Ziele erreichst und das machst, was Du Dir wünschst...
    Sieh es mal so: Dein Single-Dasein und die Arbeitslosigkeit könnten die Aufforderung sein, Dich völlig auf Dich selbst zu konzentrieren. Sprich: Du hast Zeit bekommen, Dich mit Dir und Deinem Innenleben zu beschäftigen...
    Ich wünsche Dir sehr, dass Du Deinen individuellen Lösungsweg findest. Viele Grüße
    Robert :)

  • #35

    Masimo (Montag, 11 März 2019 23:11)

    hallo robert,
    danke für deine beiträge und hilfe!
    zu mir: ich bin student und seit kindesalter immer unter leistungsdruck gewesen. mein vater war sehr streng und laut und hat oft sachen gesagt, die man zu einem kind nicht sagen sollte..ich habe mich jahrelang mit alkohol,gras, essen, sachen kaufen usw. "betäubt" und habe vor ein paar monaten angefangen, mich selbst zu hinterfragen. jetzt habe ich mein leben komplett verändert: keine drogen, kein kaffee, wenig alkohol, sport..jedoch geht es mir seit diesem wandel nicht gut..wenig energie,traurigkeit, wenig selbstliebe, angstzustände...obwohl ich eigentlich erkenne und auf dem richtigen weg bin..hast du einen rat?
    liebe grüße

  • #36

    Seelenforscher.eu (Montag, 11 März 2019 23:37)

    Hi Masimo,
    ich freu mich, dass Du diesen Beitrag gelesen hast. :)
    Spontan würde ich sagen: Alle Gefühle, die Du bisher durch Dein früheres "Konsumverhalten" betäubt hast, kommen jetzt anscheinend an die Oberfläche.
    In dieser Phase ist es ungeheuer wichtig, diese auftauchenden Emotionen nicht abzulehnen, wegzudrücken usw. Versuche das, was Du nun erlebst als Reinigungs- bzw. Regulationsreaktion anzusehen. Ich weiß, das ist keine angenehme Phase.

    Versuche alle Gefühle einfach zu beobachten. Du musst sie nicht toll finden, aber versuche sie wahrzunehmen (wie ein Kinobesucher, der einen Film betrachtet). Manche Gefühle sind gar nicht Deine, sondern möglicherweise von anderen übernommen (z. B. von Deinem Vater oder Menschen, die Dich kritisiert haben etc.)

    Halte auf jeden Fall durch, versuche dran zu bleiben! Das komplette Weglassen von Drogen, Kaffee..., Bewegung, frische Luft - das wird irgendwann eine Wirkung zeigen. Gib Deinem System Zeit, hab Geduld.

    Ich wünsche Dir, dass Du noch viele weitere Impulse bekommst, die Dir helfen, vorwärts zu kommen. Ich weiß nicht, welche Lebensphilosophie Du hast, aber wenn Du glaubst, dass es eine höhere Kraft oder etwas Göttliches gibt, dann bitte sie, Dich auf Deinem Weg zu unterstützen. Jeder Mensch hat meiner Überzeugung nach geistige Helfer, die im Hintergrund aktiv werden, wenn man sie um Unterstützung bittet...

    Ich empfehle Dir auch bezüglich der Themen Angstzustände, Traurigkeit, mangelnder Selbstliebe Hilfe zu holen. Du musst es nicht alleine angehen... Die Kindheit aufzuarbeiten und etwas für Dein Inneres Kind zu tun, könnte der Schlüssel sein... Mach Dich auf die Suche nach einem Experten, z. B. einem Psychologen, Berater oder Coach, der Dir sympathisch ist, dem Du vertraust.

    Ein aussenstehender neutraler Beobachter dürfte Dir wichtige Impulse liefern. Immerhin hast Du schon mal meinen Blog entdeckt und bist bereits am Hinterfragen, Reflektieren und Forschen ;) Sehr gut!

    Glaube fest daran und vertraue darauf, dass in Dir die Kraft ist, Dein Leben nach und nach so zu verändern, wie Du es Dir wünschst. Mir hat in Phasen der Unzufriedenheit geholfen, eine Vision zu formulieren, nach dem Motto:
    "Was will ich in meinem Leben haben?" oder "Was will ich verwandeln bzw. verabschieden?" Erstelle eine persönliche Liste mit allen wichtigen Punkten. Danach setze Prioritäten und wähle maximal vier Dinge aus, die Dir am wichtigsten sind.

    Hinterfrage, ob Du das, was Du anstrebst, auch tatsächlich ein Herzenswunsch ist. Wenn Du ein Ziel definiert hast, das Dein Herz und Deine Seele wirklich erfreut (also keine vernünftigen Verstandesziele), dann richtet sich Dein System mit der Zeit aus. Die Lebensenergie kommt dann meist von alleine... Und Schritt für Schritt fügt sich alles, was Deinem Seelenplan entsprechend sein soll...
    Viel Erfolg und schöne Grüße
    Robert :D

  • #37

    Masimo (Dienstag, 12 März 2019 14:18)

    Hallo Robert,

    vielen Dank für deine schnell Antwort!
    Diesbezügliche habe ich noch zwei Fragen:

    1. Die schwierige Phase dauert jetzt schon an die 9 Monate an, in der es mir wirklich nicht gut geht. Kann das sein, dass die Fortschritte und Besserungen so extrem langsam vorangehen?

    2. Wenn ich zu einem Psychologen gehe, was ich eigentlich tun möchte, kann es dann nicht Probleme geben bezüglich
    Job<->Krankenkasse? Ich möchte nicht ,dass etwas wie eine Psychotherapie, was eigentlich nichts schlimmes ist, negative Auswirkungen auf meine spätere Karrierechancen hat. Ich bin schon bei verschiedenen privaten Heilpraktikern, was jedoch auf Dauer sehr teuer wird. Ich möchte gerne mal noch den konventionellen, schulmedizinischen Weg des Psychologen testen. Gibt es da eine Lösung?

    Liebe Grüße,
    Masimo

  • #38

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 17 März 2019 21:16)

    Hallo Masimo,

    zu Punkt 1: Über die Entfernung ist es schwer zu beurteilen. Meine Erfahrung ist: Der Organismus benötigt oft mehr Zeit zur Regeneration jahrelanger "Vernachlässigung", als ihm zugestanden wird...

    Mein Tipp: Richte eine Frage an die innere Weisheit Deines Körpers bzw. Deines gesamten Systems, z. B.:
    "Was sind die wichtigsten Punkte, die ich zu verändern habe, damit es mir besser geht?"
    (Bitte Deine Weisheit auch, es Dir mitzuteilen. Danach vertraue fest darauf, dass Du Impulse und Ideen bekommst. Beobachte Dich dabei gut. Du wirst die Hinweise erkennen...)

    Ich habe es an mir selbst schon beobachtet: Die Antworten tauchen nach und nach auf, sobald der Fokus auf die genannte Fragestellung gerichtet ist. Manchmal braucht es eine große Portion Geduld...

    Zu Punkt 2: Ich verstehe Deine Befürchtung sehr gut, und zugleich möchte ich Dir einen neuen Blickwinkel aufzuzeigen: Aus Angst um Dein "Image" nicht eine therapeutische Maßnahme in Anspruch zu nehmen, die Dir eventuell helfen könnte, verschlimmert Deinen Zustand wahrscheinlich noch.

    Ich persönlich glaube nicht, dass Deine Karrierechancen danach geringer wären. Vielleicht entscheidest Du Dich irgendwann, offen damit umzugehen, dass Du Dir die Hilfe eines Psychologen geholt hast. Zuzugeben, dass man nicht alleine vorwärts kommt und rechtzeitig um Unterstützung zu bitten, das ist für mich ein Zeichen von Stärke...

    Dann meine ich auch, dass mehr Menschen Verständnis für psychologische Therapiemaßnahmen haben als Du denkst. Nicht umsonst sind psychische Erkrankungen mittlerweile ganz oben in der Liste der Krankheiten unserer Leistungsgesellschaft...

    Als energetischer Berater bin ich zwar kein leidenschaftlicher Befürworter eines typischen schulmedizinischen Weges, doch es NICHT auszuprobieren, wenn Dein Innerstes schon länger mit dem Gedanken spielt, kann der Lösung Deiner Probleme entgegenstehen. Jede Therapieform kann hilfreiche Impulse liefern...

    Versuche Deine Befürchtungen zu überwinden und such Dir einen "modernen" Psychologen, bei dem Du das Gefühl hast, dass Du ihm vertrauen kannst. Informiere Dich über Therapieangebote, und achte bei der Auswahl auf Dein Bauchgefühl, auf Sympathie usw. Vielleicht kann Dir sogar Deine Krankenkasse mit Empfehlungen weiterhelfen. Du bist sicher nicht das einzige Mitglied, welches eine Psychotherapie in Anspruch nimmt bzw. genommen hat :)

    Viel Erfolg! Schöne Grüße
    Robert :D

  • #39

    sofia1951@web.de (Mittwoch, 20 März 2019 12:55)

    Komme seit 5 Jahren nicht darüber hinweg, meinen Super Job gegen die Frührente eingetauscht zu haben und kämpfe mit schwersten Depressionen. Will immer wieder in die Vergangenheit zurück, meinen Fehler zu korrigieren. Mein Ehepartner und die gesamte Familie leiden unter meinem Terror. Komme aus dem mutwillig eingerührten schlimmen Schlamassel nicht raus. Nichts macht mehr Freude. Wäre ich nur auf Arbeit geblieben, ich und alle hätten Freude.

  • #40

    sofia1951@web.de (Mittwoch, 20 März 2019 16:43)

    Ich hatte 2014 ein ganzes Jahr Zeit, keinen Rentenantrag zu stellen, bzw. den Rentenantrag zurückzuziehen. Obwohl ich mir sagte, Gott sei Dank, ich habe Arbeit, sagte ich anderen, ich gehe in Rente. Was ist in meinem Gehirn vorgegangen?

  • #41

    sofia1951@web.de (Samstag, 23 März 2019 08:21)

    Mein Selbstwert wird ausschließlich durch meine hochqualifizierte Arbeit bestimmt. Und meine Arbeit habe ich aufgegeben, um mir, meinem Ehepartner, Kindern, Enkeln und meiner Firma Schaden zu zufügen. Das Gejammer geht schon 5 Jahre. Bin in Rente und das ist für mich wie ewige Arbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit war und ist das Schrecklichste. Denke nur noch an den Tod.

  • #42

    sofia1951@web.de (Donnerstag, 18 April 2019 16:07)

    Gestern habe ich meine Fahrerlaubnis für einen Monat abgeben müssen - bei Rot über die Ampel - haben Garten, kommen nur noch schwer ohne Auto hin. Das Auto ist alt, wäre ich auf Arbeit geblieben, hätten wir ein neues kaufen können, ich liege nur noch im Bett, meine Frau arbeitet im Garten. Das geplante Unglück nimmt immer mehr seinen Lauf. Wäre ich nur den Ratschlägen gefolgt und auf Arbeit geblieben. Therapeuten können mir auch nicht helfen. Was soll ich machen? Vor allem die negativen Gedanken, denen ich gefolgt bin belasten mich. Früher konnte ich sagen, Gott sei Dank, ich habe Arbeit und alle Aufgaben und Schwierigkeiten ließen sich leichter lösen und ich hatte Freude am Leben.

  • #43

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 18 April 2019 16:29)

    Hallo "sofia1951",
    ich hatte Dir schon mehrmals auf Deine Kommentare geantwortet. Ich bin mir nicht sicher, ob meine Worte bei Dir ankommen werden:

    Solange Du meinst, Dein Leben wäre mit Arbeit anders oder glücklicher und Du Dich abhängig von dem Wunsch machst, eine Arbeit haben zu wollen (als Lösung Deiner Probleme), wird sich an Deinem Zustand nichts ändern oder verbessern. Du bleibst damit nur im Bedauern stecken und behältst Deine Opfertendenz. Das kann Dich leider nicht vorwärtsbringen...

    Ich wünsche Dir, dass Du den Sinn erkennst, warum Du keine Arbeit hast. Denn wenn Du eine Arbeit haben solltest, dann hättest Du schon längst wieder eine. Aber anscheinend darfst Du etwas in Dir entdecken, was nur gelingt, weil Du keine Arbeit hast...

    Versuche Deine Situation anzunehmen und versuche, das "Wenn ich doch anders reagiert hätte" nach und nach loszulassen...

    Bitte denke auch immer daran, Dir psychologische Hilfe von einem Fachmann zu holen - von jemandem, dem Du vertraust. Alles Gute.
    Viele Grüße
    Robert

  • #44

    sofia1951@web.de (Donnerstag, 18 April 2019 16:36)

    Danke Robert, es geht ja nicht um irgendeine Arbeit, sondern um die Arbeit, die ich aufgegeben habe, entgegen der vielen nützlichen Ratschläge. Gerade diese Arbeit hat meinen Selbstwert aufgebaut und gehalten, um im Leben zu stehen und auch für die Familie da zu sein. Schon lange fehlt mir die Arbeit, aber auch das sehr gute Geld.

  • #45

    sofia1951@web.de (Mittwoch, 15 Mai 2019 12:50)

    Spreche mit Freunden, viele sind als Rentner im Job geblieben, sind 68, 70, 75, 80 und sagen, sie brauchen das Geld oder haben Probleme mit der Freizeitgestaltung zu hause. Die Arbeitszeitmodelle sind unterschiedlich, 1/2 Woche oder 5 Tage Teilzeit. Bin so neidisch, da ich ich auch die Möglichkeit hatte, weil mein Arbeitgeber mich nicht in Rente gehen lassen wollte. Mein Ehepartner arbeitet ebenfalls in seinem Betrieb. Meine Jobs sind alle Sch..., kaum Geld und keine Befriedigung. Bald ist das Leben zu Ende, so wie ich alle terrorisiere und selbst keine Freude am leben habe.

  • #46

    sofia1951@web.de (Mittwoch, 15 Mai 2019 13:05)

    Wie konnte ich nur meinen Job aufgeben und in Rente und in die Hölle gehen? Weil ich idiotische Gedanken hatte, nicht auf meinen schrecklichen Erfahrungen der Arbeitslosigkeit achtete, nicht auf Ehepartner, Kollegen und Freund hörte sowie der Wunsch auf etwas zerstörerische Bestand. Habe Ehepartner, Kinder, Enkel und bereue höllisch meine Entscheidung und will in die Vergangenheit zurück. Mir fehlt alles an meinem Job, auch das sehr großzügige Gehalt.

  • #47

    sofia1951@web.de (Mittwoch, 15 Mai 2019 13:10)

    Hallo Robert, keiner konnte mir erklären, warum ich meinen Job und meinen Spruch, Gott sei dank, ich habe Arbeit brauche, um glücklich zu sein?

  • #48

    sofia1951@web.de (Samstag, 25 Mai 2019 13:23)

    Komme aus dem Loch nicht raus, auch mit psychologischer Hilfe, will den Irrsinn der Vergangenheit immer wieder korrigieren, was nicht geht. Mein Ehepartner hält es nicht mehr aus, waren beim Psychologen, auch er sagt Trennung und ich ins Heim für immer. habe Ehepartner, Kinder, Enkel und Vater, kann keinem helfen, sie mir auch nicht.

  • #49

    sofia1951@web.de (Samstag, 25 Mai 2019 13:25)

    Will nur in die Vergangenheit zurück!!!!

  • #50

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 26 Mai 2019 22:53)

    Hallo sofia1951,
    ich hatte Dir schon einmal geantwortet. Es fällt mir nur eines ein: DU BIST BEREITS IN DER VERGANGENHEIT.
    Gruß
    Robert