Selbstzerstörung - die "Droge" der meisten chronisch Kranken

Foto: pixabay.com - many thanks to Leroy_Skalstad
Foto: pixabay.com - many thanks to Leroy_Skalstad

 

Vielen dauerhaft Kranken ist nicht klar, dass sie in Wirklichkeit Junkies sind! Es geht nicht um die Abhängigkeit von Medikamenten, sondern um eine energetische Droge - ich nenne sie Selbstzerstörung.

 

Was ist eine Droge? Sie verschafft mir für kurze Zeit die Veränderung meines gewohnten Zustands und lässt mich glauben, dass damit meine Probleme gelindert werden. Der Kick ist das, was im Gehirn passiert, manche sprechen von "Bewusstseinserweiterung", ich glaube allerdings, den meisten Junkies geht es um zwei Dinge:

 

1. Um Entspannung, zu der sie aufgrund ihrer bisherigen Konflikte und des sie überfordernden Alltags einfach nicht fähig sind, und 2. um "Verschönerung“ des Gefühlshaushaltes, denn bestimmte Gefühle wollen sie einfach nicht mehr ertragen. Ob Alkohol, Haschisch, Tabletten, Zucker etc. - der eigene Mechanismus wird damit taub gemacht, um negative Emotionen für eine Weile nicht spüren zu müssen...

 

Gleichzeitig gewöhnt sich das System des Süchtigen an die Kombination der "Inhaltsstoffe" und führt ihn ganz klar in die Abhängigkeit. Das ist die Voraussetzung für dauerhaften Konsum, der nicht nur finanziell kostspielig ist - am Ende bezahlen viele mit ihrer Gesundheit, in krassen Fällen sogar mit ihrem Leben.

 

 

Warum gehört für mich die Selbstzerstörung zur Gruppe der Drogen?

So wie betäubende Mittel die Illusion schaffen, dass negative Gefühlszustände verschwinden, so versucht die Selbstzerstörung, das eigene Sein zu eliminieren. Das gelingt nur für kurze Zeit, denn es ist unnatürlich. Unterbewusst beginnen im Innersten automatische Gegenmaßnahmen, denn jeder ist auf die Welt gekommen, um seine Persönlichkeit zu leben - mit all ihren Besonderheiten, Talenten, Fähigkeiten, Interessen usw.

 

Weshalb werden Menschen krank?

 

Es gibt viele Gründe, für mich sind zwei maßgeblich: Weil sie sich für andere verbiegen und anders sein wollen, als sie tatsächlich sind, und weil sie Beziehungen und Situationen aushalten, die ihnen schaden – oft viele Jahre lang:

 

Jeder kommt mit Menschen in Kontakt, die ganz bestimmte Vorstellungen haben, wie jemand zu sein hat. Die ersten Bezugspersonen sind die Eltern, später sind es überwiegend Partner, die wichtig sind. Diese Leute tragen verschiedenste Wünsche und Bedürfnisse an einen heran. Die meisten möchte man ihnen zu Liebe erfüllen. Manche sind jedoch unerfüllbar, da man dazu aufgrund der Charakterstruktur und entgegen strebender Wünsche einfach nicht in der Lage ist...

 

 

Doch worum geht es eigentlich? Was ist die Motivation hinter unseren Bemühungen, bei denen wir unbewusst unsere eigene Wahrheit ignorieren?

Jeder wünscht sich Liebe und Akzeptanz. Aufgrund unserer Prägungen in der Kindheit begannen wir, ohne es zu merken, Anteile unseres Wesens erst zu verleugnen und später sogar zu zerstören, um neben Menschen, die sich uns anders wünschen, bestehen zu können. Sonst kann man den Weg mit ihnen gemeinsam nicht gehen. Hinzu gesellt sich die Angst, alleine zu sein (für soziale Wesen, wie wir es sind, ein Unding).

 

Aufgrund meiner Arbeit als energetischer Berater ist mir aufgefallen, dass es im Leben meiner Klienten immer wieder bestimmte Ereignisse gab, bei denen sie begannen, sich unbewusst selbst zu zerstören - in der Hoffnung, ihre Sehnsucht nach Anerkennung zu stillen. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches - wir alle machen diese Erfahrungen. Auch ich habe das mehrere Jahre getan (siehe Auflistung der 8 Punkte unten).

 

Schwierig wird es nur, wenn ich es nicht erkenne und nicht wieder rückgängig mache!

 

Halte ich an der Selbstzerstörung fest und praktiziere sie immer weiter, weil ich davon nicht ablassen kann, dann ist dieses Verhalten dem Drogenkonsum ähnlich. Jeder kann sich denken: Man löst vorhandene Beziehungsprobleme durch die Auflösung seines Selbst nicht auf!

 

Ich behaupte, dass es viele chronisch Leidende gibt, denen nicht klar ist, dass sie sich selbst schädigen, weil sie einen der 8 Gründe (siehe unten) nicht verändern können (oder meinen, es nicht zu können). Aber wie bin ich darauf gekommen?

 

 

Es gibt kranke Menschen, die unternehmen können, was sie wollen - ihr Zustand bessert sich einfach nicht.

Unzählige Arztbesuche sind erfolgt, viele Therapeuten wurden konsultiert, mehrfach alternative Heilmethoden ausprobiert, und trotzdem half nichts. Manchmal bessert sich etwas für kurze Zeit, und danach ist schnell wieder alles beim Alten. Das treibt die Kranken logischerweise in die pure Verzweiflung.

 

Auch ich hatte schon Ratsuchende, bei denen - egal, was ich versuchte - nichts, aber auch gar nichts fruchtete. Das ließ mich als Therapeut anfangs an mir selbst zweifeln. Ich stelle mir, seitdem ich mich mit Heilung beschäftige, die Frage: "Warum werden manche Menschen einfach nicht gesund?"

 

Es muss etwas geben, was ich bisher übersehen habe, besser gesagt: Es ist etwas aktiv, das dem Kranken nicht bewusst ist, was seinen negativen Zustand immer wieder aufs Neue manifestiert! Das ist meiner Überzeugung nach die besagte Tendenz zur Selbstzerstörung. (Oft gepaart mit der Abtrennung vom Göttlichen / dem Großen Ganzen / der Natur, die sich irgendwann ereignete.)

 

Ist das bei Patienten der Fall, vor allem, besteht ein Festhalten daran, oder ist keine wirkliche Bereitschaft zur Beendigung vorhanden (das Unterbewusstsein teilt das mit, und mit dem Armlängentest ist es nachprüfbar), dann können sich Therapeuten ein Bein ausreißen. Die Bemühungen von Ärzten, Heilern usw. werden keine langfristigen Effekte zeigen.

 

Auch ich als Berater und Ursachenforscher habe mich bei manchen Behandlungen schon so sehr verausgabt, dass ich selbst Energieverluste erlitt. Deshalb ist es wichtig auszutesten, ob "schwierige Fälle" sich in Wahrheit selbst auflösen wollen und nicht bereit sind, diesen Mechanismus aufzugeben.

 

Zugleich frage ich mich, ob Krebs nicht einfach nur der "Vollstrecker“ der selbst initiierten Vernichtung ist? Natürlich will jeder Kranke bewusst so schnell wie möglich gesund werden. Doch wie kann man mit seinem Verstand logisch nachvollziehen, warum Tumore im Körper entstehen? Sie sind paradox, sie leben von ihrem "Wirt" und in schwerwiegenden Fällen töten sie ihn sogar (und somit auch sich)... Es muss demnach im Unterbewusstsein des Erkrankten ein Programm aktiv sein, welches durch unkontrolliertes Krebswachstum den Organismus zerstören will.

 

Mein Mentor, der Arzt und innerwise Entwickler Uwe Albrecht, ließ in seinen früheren Behandlungen Schwerkranke immer den Satz sagen: "Ich will leben" und testete die Antwort mit dem Armlängentest aus. Häufig zeigte sich ein Nein. Bei "Ich will sterben" meldeten die Arme hingegen ein Ja.

 

Große Verwirrung, bei dem, der sich auf der Behandlungsliege befand! Aber nur so lange, bis ihm vor Augen geführt wird, dass in Wirklichkeit zu 95 % sein Unterbewusstsein bestimmt, was in seinem Leben geschieht. Die restlichen 5 % des Verstandes haben kaum Einfluss...

 

Danach fragte Uwe Albrecht meistens: "Was ist in deinem Leben passiert, dass dein Unterbewusstsein so antwortet?" Viele wollen anscheinend unbewusst lieber sterben, als so weitermachen wie bisher, war seine Erkenntnis.

 

Jeden chronisch Kranken möchte ich anregen, Bewusstseinsforschung zu betreiben und zu überprüfen, ob nicht irgendwann die Entscheidung zur Selbstzerstörung gefallen ist.

 

 

8 weit verbreitete Handlungen! Ich zerstöre mich selbst, wenn ich:

1. Kontakt mit Menschen aufrechterhalte, die mir nicht gut tun
 
2. Nahrung und Getränke konsumiere, die meiner Gesundheit nicht zuträglich sind
 
3. einen Beruf ausübe, den ich nicht liebe (nur weil ich meine, keine Alternative zu haben)
 
4. mich permanent selbst kritisiere und verurteile
 
5. Kompromisse eingehe, obwohl mir klar ist, dass ich mich damit einschränke
 
6. Mich zurücknehme, nur um anderen nicht "zu viel" zu sein
 
7. Etwas zurückhalte, z. B. die eigene Wahrheit oder nicht darüber spreche, was mir wichtig ist (nur aus Angst abgelehnt zu werden)
 
8. In Beziehungen bleibe, die nur schwer auszuhalten oder die zu
Ende sind

 

Zu denken, durch Anpassung eine dauerhafte Verbesserung z. B. in Partnerschaften zu erreichen, ist für mich ein Trugschluss. Ich kann mich nicht auflösen oder ummodeln, nur damit andere mit meiner Person zufrieden sind.

 

Es ist unmöglich, dauerhaft einen ungeliebten Beruf auszuüben oder etwas über einen längeren Zeitraum zu tun, was ich verabscheue, und dabei gesund zu bleiben. Mein Innerstes wird mir irgendwann durch ein Symptom oder eine Erkrankung aufzeigen: "So geht es einfach nicht mehr weiter! Ändere etwas - sofort!"

 

Dazu ist es ratsam, ALLES Bisherige in Frage zu stellen, und wer zutiefst unglücklich ist, muss manchmal seine bisherige Familie verlassen und sich eine neue suchen, um Zufriedenheit zu finden und das eigene Sein 100-prozentig leben zu dürfen.

 

Jemandem, der ahnt, die Droge Selbstzerstörung zu konsumieren, rate ich, alles zu hinterfragen (Gewohnheiten, Konsumverhalten, Beziehungen, Berufliches u.v.m.) und besonders ehrlich zu sich selbst zu sein. Ich empfehle allen Leidenden, sich zu trauen, alles im Leben zu verändern, um wieder gesund und glücklich zu werden...

 

Allen, die eventuell erkannt haben, dass sie ihr Selbst vernichten, wünsche ich, Klarheit über die Hintergründe zu erhalten, und die Kraft, den selbstzerstörerischen Prozess zu stoppen bzw. umzukehren.

 

 

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Kommentare: 21
  • #1

    Cordula (Sonntag, 05 März 2017 08:36)

    Danke für diesen klaren Artikel!!!

  • #2

    Jan (Montag, 06 März 2017 15:11)

    Auch von mir ein Danke für diesen Artikel.
    Gut zu sehen dass ich auf dem richtigen Weg bin aus dieser Selbstzerstörung. Leider fühlt sich das ganze wie ein Wettrennen zwischen Leben und Tod an. In einem Monat zwei Schritte vorwärts und einer wieder zurück und im Nächsten genau umkehrt.

    Mich selbst wie festgefroren zu fühlen ist das schlimmste dabei, den Status Quo mit Vernunft und Ausgeglichenheit zu ertragen ohne sich dabei zu sehr selbst zu zerstören und trotzdem mit Mut weiter zu gehen.
    In der Wartestellung zu sein, nur um nicht die selbstzerstörerische Veränderung gewinnen zu lassen.

  • #3

    Seelenforscher.eu (Montag, 06 März 2017 22:21)

    Hallo Jan,
    ich freu mich, dass Du hier eine Nachricht hinterlassen hast! Zwei Schritte vor und einen wieder zurück, das kennen meine Leser und ich selbst auch. Aber immerhin heißt das trotzdem wenigstens ein Schritt nach vorn ;) Und dass es im nächsten Monat genau umgekehrt ist, das wird sich irgendwann erledigen, wenn Du dran bleibst. Halte Deine Vision, heil zu sein, fest vor Augen! Und vertraue auch darauf, dass die richtigen Impulse und Menschen in Dein Leben treten werden, die Dich dabei unterstützen. Ich wünsche Dir eine schöne Woche.
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #4

    Barbara Simon (Donnerstag, 23 März 2017 20:09)

    Ich hoffe ich bleibe dabei , nach 7 Jahren aufwachen�mein Weg geht weiter , ich glaube an mich �❤️

  • #5

    Ralf (Samstag, 25 März 2017 07:14)

    Ich glaube auch an mich ... Und dennoch konnten 20 Ärzte nicht wirklich helfen ... Es gibt nunmal chronische Krankheiten mit denen man sich abfinden muss und man das beste daraus macht

  • #6

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 26 März 2017 11:36)

    Liebe Cordula,
    ich freu mich, wenn Dir mein Artikel gefallen hat :)
    Herzlcihe Grüße aus Berlin
    Robert

  • #7

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 26 März 2017 11:42)

    Lieber Ralf,
    ich finde es echt gut, wenn Du Dich schon mit Deiner chronischen Erkrankung abgefunden hast, dass Du das Beste daraus machst. So bekommt das Leben trotz unangenehmer Symptome eine bessere Qualität.
    Wer weiß, vielleicht kommt früher, als Du denkst, ein neuer Impuls, der dann doch eine positive Veränderung einleitet. Das wünsche ich Dir.
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #8

    Marie (Freitag, 12 Mai 2017 09:59)

    Hallöchen, auch von mir ein großes Dankeschön , ich empfinde es auch als Droge daher macht es den Absprung nicht leicht bin gerade erst bewusst zur Erkenntnis gekommen. Ihre Darstellung ist wie Maßgeschneidert ein wenig erschreckend ! Auflösung ist der treffende Ausdruck für diese Wunsch-Droge �
    Herzlichen Dank für Ihren Beitrag

  • #9

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 14 Mai 2017 15:22)

    Hallo Marie,
    ich hoffe, es ist okay, wenn wir uns duzen :)
    Vielen Dank für Deinen Kommentar. Die Hintergründe zu durchschauen, ist in meinen Augen schon einmal der erste Schritt. Erkennen bzw. Bewusstwerdung leitet die Veränderung und Heilung ein. Natürlich dauert es, bis die gewohnten Muster wieder abgelegt werden. Auch das ist ein Prozess, und je nachdem, wie fest man entschlossen ist, schafft man es früher oder später. Auf jeden Fall wissen wir es jetzt: Sein Ich aufzulösen ist keine Lösung ;)
    Einen schönen Sonntag noch und viele Grüße
    Robert :D

  • #10

    Sylvia Schätzl (Donnerstag, 21 Dezember 2017 21:23)

    Hallo
    Ich bin mitten drin im Selbstzerstörung s Modus. Ein zwei vielleicht auch mal ein paar Wochen geht es mir gut. Kein Gedanke an Selbstzerstörung. Dann kommt ein Fehler dann noch einer und dann fängt es an ich habe dann Angst mein Job zu verlieren. Dann kommt mein Selbstzerstörungsgedanke. Ich bin in Psychologischer Behandlung , mein Chef weiss das ich in Therapie bin und auch inPhysio Therapie habe. aber der Reiz an Selbstmord wird deutlich grösser und ich habe langsam den Verdacht, dass ich meinen Verstand verliere. Es passieren fehler die ich nicht erklären kann ich habe das Gefühl, dass mein Unterbewusstsein will, dass ich den Job verliere, weil ich noch nie auf soviel Verständnis und Rücksichtnahme bei einem Chef bekommen habe. Immer nur Druck Erhobener Zeigefinger oder Abmahnungen. Dann stieg meine Leistung wieder. Verrùckt nicht war. Aber mein Teufelskreislauf oder Abhängikeit von dieser Fehlerspirale ist sehr gross und ich will das nicht mehr. Ich hab das Rauchen aufgehört und ich will endlich ohnevdiese Fehlerspirale Leben.

  • #11

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 21 Dezember 2017 22:20)

    Liebe Sylvia,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Das Positive ist: Du hast wahrgenommen, dass Du Dich gedanklich zerstörst - das ist der erste Schritt. Nun geht es um die Frage: "Wie komme ich da heraus? Und was hilft mir dabei?" Gut, dass Du Dir Hilfe geholt hast!
    Destruktive Gedanken haben nach meinen Erkenntnissen ihren Ursprung hauptsächlich in der Kindheit, deshalb empfehle ich Dir: Kläre Deine Konfliktthemen und Stresserlebnisse aus Deiner Kinderzeit oder lass sie von jemandem klären, der sich damit auskennt und dem Du vertraust.
    Die negativen Urteile und Emotionen werden von Kindern sehr häufig von Erwachsenen übernommen - Haltungen werden einfach nachgeahmt - das ist das Naturell des Kindes. Da ein Kind noch nicht genau unterscheiden gelernt hat, was zu ihm gehört und was nicht, prägen sich die fremden Muster ein...
    Deshalb habe ich das "Innere Kind Kartenset" entwickelt, es zeigt die Themen auf, die Stress machen und nach Lösung suchen, und es hilft dabei das Innere Kind in Frieden zu bringen. Wenn es in Frieden ist, wirkt es sich auf die Gegenwart aus, man verändert sich. Ein positiver Prozess wird angestoßen.
    Falls es Dich interessiert: www.inneres-kind-kartenset.de
    Ich wünsche Dir sehr, dass Du Deine "Spirale" bald verlassen kannst.
    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #12

    Sylvia Schätzl (Freitag, 22 Dezember 2017 22:00)

    Danke das hat mir sehr geholfen. Wir sind an dem Thema dran mit dem inneren Kind ich weiss auch, dass es lange dauert bis es endlich fruchtet.
    Die Verzweiflung ist halt an solchen Tagen sehr gross.

  • #13

    Marie (Freitag, 12 Januar 2018 18:42)

    Hallo, ich schreibe zum 2.mal dachte ich wäre auf einen guten Weg jetzt der Absturz . Hatte eine Krise wo ich kurz davor war alles zu beenden . Um meine Selbstbeherrschung /Kontrolle wieder zu bekommen habe ich mein Essverhalten geändert 1x am Tag ich weiß zu wenig es geht mir aber psychisch besser damit . Wenn ich jetzt aufhöre verliere ich die Kontrolle weiß nicht weiter . Habe keine Freude an Besuch geschweige denn Freunde zu treffen . Bitte geben Sie mir einen Rat . Lieben Dank im vorraus

  • #14

    Seelenforscher.eu (Freitag, 12 Januar 2018 19:01)

    Hallo Marie,
    ich hatte nach Deinem Kommentar geantwortet ;)
    Wenn Dein Zustand gerade so ernst ist, bin ich verpflichtet, Dir zu raten, Dich zu Deiner eigenen Sicherheit in psychologische Behandlung zu begeben. Hol Dir Hilfe! Du musst nicht alles alleine schaffen. Suche Dir auf jeden Fall einen Arzt, Psychologen oder Heilpraktier / Psychotherapie, dem Du vertrauen kannst. Informiere Dich über Angebote in Deinem Umkreis!
    Du kannst mir über das Kontaktformular (links oben) eine Nachricht schicken, damit ich Deine Email-Adresse habe. Das, was ich für Dich tun kann, ist: Sende mir per Email die Namen der Therapeuten, die Du in der engeren Wahl hast, und ich teste gerne für Dich nach, wer im Moment zu Deinem höchsten Wohl ist - wer gut geeignet ist für Dich.
    Viele Grüße
    Robert

  • #15

    Ben (Dienstag, 16 Januar 2018 00:17)

    Hallo Robert,

    vielen Dank für deine tollen Artikel. Ich habe seit Jahren einen tiefen inneren Konflikt der auch eine Art Selbstzerstörung ist, das alles obwohl ich das Ganze gar nicht will. Ich würde diesen Konflikt gerne beenden da er mir unglaublich Energie raubt. Habe schon viel getan aber der Alte bin ich immer noch nicht wieder.

  • #16

    Seelenforscher.eu (Montag, 22 Januar 2018 22:08)

    Hallo Ben,
    ich freue mich, wenn Dich dieser Artikel angesprochen hat :)
    Falls Du Dich in einer Endlosschleife eines Zerstörungsmechanismus befinden solltest, lass Dich von einem Therapeuten, Psychologen oder Heilpraktiker für Psychotherapie beraten und unterstützen. Das ist mein Tipp für Dich.

    Solltest Du offen sein für energetische Behandlungsformen:, zwei Dinge fände ich wichtig (falls Du in dieser Richtung noch nicht geforscht hast): Beschäftige Dich mit Deinem Inneren Kind, denn vieles hat seine Ursache in der Kindheit.

    Das Zweite ist, zu schauen, ob Dein Konflikt wirklich Deiner ist, denn energetisch kann man ihn übernommen haben, oder Du könntest jemanden etwas abgenommen haben (auch seine Destruktivität). Sozusagen leidest Du für jemanden bzw. zerstörst Dich mit der Kraft eines anderen... Wird das nicht durchschaut, zeigen viele Bemühungen, etwas bei sich zu lösen keine Wirkung, denn auf geistig-seelischer Ebene müsste man demjenigen helfen, dessen Thema oder Zerstörungskraft Du trägst... Vielleicht motiviert Dich meine Anmerkung weiterzuforschen und nicht aufzugeben.

    Viele Grüße
    Robert :)

  • #17

    Ben (Montag, 29 Januar 2018 00:35)

    Hallo Robert,

    vielen Dank für deine interessante Antwort. Ich frage mich wie kann ich gerade mit den beiden energetischen Formen arbeiten bzw. gerade letzteren Fall prüfen? Danke & Gruß Ben

  • #18

    Seelenforscher.eu (Montag, 29 Januar 2018 11:23)

    Hi Ben,
    gerne. Es gibt zwei Tipps. Schau Dir die Videos über den Armlängentest an. Du kannst ihn lernen. Solltest Du keine Zeit haben oder Schwierigkeiten beim Testen, dann empfehle ich Dir einen innerwise Coach oder Mentor zu buchen.
    Du findest sie hier:
    https://innerwise.com/de/coaches-mentoren

    Suche Dir jemanden aus, der in Deiner Nähe ist bzw. jemanden, der Dir sympathisch ist, bei dem Du ein gutes Gefühl hast. Mit dem Armlängentest gehen sie dann auf den Grund, ob die Selbstzerstörung durch falsche oder anerzogene Überzeugungen in der Kindheit genährt wird. In der Regel testet ein innerwise Coach aus, ob das, was bei Dir abläuft DEIN THEMA ist oder ob es übernommen wurde...
    Viel Erfolg bei der Suche. Liebe Grüße
    Robert :)

  • #19

    Ben (Montag, 29 Januar 2018 12:51)

    Vielen Dank!

  • #20

    Dana (Montag, 25 Juni 2018 17:38)

    Hallo,
    ich habe seit ein paar jahren das muster in mir, mich bis zur unkenntlichkeit zu vernichten/zerstören.
    Mittlerweile ist mir das auch gelungen, ich bin nicht mehr fähig, ein normales leben zu führen.
    Ich schaffe es trotzdem nicht, dieses muster zu stoppen. Es ist einfach ständig eine aggression gegen mein ich da. Hast du da einen rat?
    Liebe Grüße, dana

  • #21

    Seelenforscher.eu (Montag, 25 Juni 2018 20:46)

    Liebe Dana,
    mein Tipp für Dich ist: Hol Dir Hilfe! Mach Dich auf die Suche nach einer Therapeutin oder einem Therapeuten, der/dem Du vertrauen kannst. Du musst es nicht alleine schaffen, Du darfst jemanden um Unterstützung bitten, der Dich in Deinem Entwicklungsprozess begleitet.
    Oft hat die Selbstzerstörungn ihren Ursprung in negativen Gedanken und Verurteilungen, die in der Kindheit entstanden sind. Kinder erleben so manche Traumatisierungen und sie glauben häufig das, was ihnen die Erwachsenen sagen bzw. spüren lassen. Schnell entsteht dann im Kind die Überzeugung: "Ich bin nichts wert, ich bin nicht liebenswert!" oder so ähnlich.
    Das schleppt man jahrelang mit sich und im Erwachsenenleben zeigen sich mit der Zeit auch Symptome. Sie drücken die Aggression gegen sich aus...
    Wer sich nicht wertschätzt (aus welchen Gründen auch immer), der zerstört sich mit der Zeit... Höchstwahrscheinlich hast Du die Aufgabe in Deine Vergangenheit / in Deine Kinderzeit zu schauen und dort Themen zu klären. So beginnst Du diesem Kreislauf ein Ende zu setzen. Es geht immer darum, negative Überzeugungen zu verabschieden, genauso auch die Gefühle, die Deine destruktive Gedanken geschaffen haben. Natürlich auch nach und nach positive Glaubenssätze wie z. B. "Ich bin wertvoll!"... in Dein Ich zu integrieren...
    Beschäftige Dich mit Deinem Inneren Kind. Ich wünsche Dir, dass Du die richtigen Experten und Wege findest.
    Viele Grüße
    Robert :)