Wiedersehen im nächsten Leben - Teil 1

Foto: Ute Schelhorn
Foto: Ute Schelhorn

 

 

Heute muss ich Dir von Ute Schelhorn erzählen. Ute ist eine Kollegin, die ich seit über zehn Jahren kenne. Sie ist seit 2003 Heilpraktikerin und hatte schon lange vor dieser Zeit den Traum, ein Buch zu veröffentlichen. Diesen erfüllte sie sich im letzten Jahr. Ute hat einen Roman verfasst, den sie mir vor einigen Wochen zukommen ließ. Sie wusste, dass ich mich mit Wiedergeburt und Karma beschäftige.

 

Dazu muss ich gestehen: Seit Jahren habe ich keinen Roman mehr gelesen. Es war einfach keine Zeit dazu. Vielleicht lag es auch daran: Bisher dachte ich, Romane sind erfundene Geschichten. Somit dürften sie für einen Wahrheitssucher wie mich eher uninteressant sein. Trotzdem habe ich Utes Buch gelesen. Nicht nur, weil ich neugierig war, sondern auch deshalb:

 

Es erfreut mich immer wieder, etwas in Händen zu halten, das ein Resultat der Beschäftigung mit dem Thema „Berufung“ ist.

 

 

Ich finde es toll, wenn jemand seiner inneren Stimme folgt und seine Träume verwirklicht,

so wie Ute es getan hat. Inspirierende Gedanken auszudrücken und aufs Papier zu bringen, was schon lange im Herzen wartet, kann viel bei anderen Menschen bewirken. Das ist übrigens auch mein Bestreben als Autor und Blogger…

 

Ich kann mich nicht erinnern, beim Lesen eines Romans jemals ein Taschentuch gebraucht zu haben!

 

Utes Geschichte hat mich jedoch sehr berührt (genau genommen sind es zwei Geschichten in einer). An bestimmten Stellen musste ich schluchzen und mir doch tatsächlich die Tränen wegwischen. Und glaube mir: Der Robert ist zwar sehr einfühlsam und manchmal äußerst emotional, aber so schnell werden bei Schriftlichem seine Augen nicht feucht!

 

Insgesamt fand ich das Buch „Wiedersehen im nächsten Leben“ leicht und angenehm zu lesen – eine unterhaltsame Mischung aus Liebe, Freude, Spannung, Traurigkeit und Hoffnung sowie einer Portion Ironie. Es ist alles dabei. Am Ende des Romans stellte sich das Gefühl ein:

 

„Schade, schon vorbei.“

 

Das will schon etwas heißen! Ich habe Ute am Telefon interviewt:

 

 

Die Handlung

Liebe Ute, ich kann deinen Roman wirklich allen empfehlen. Er ist sowohl für Menschen interessant, die an die Theorie der Wiedergeburt glauben bzw. diese neu entdeckt haben, als auch für diejenigen, die sich bisher noch nie mit diesem Thema beschäftigt haben. Ich finde deine Erzählung gut, da sie meiner Vorstellung entspricht, dass wir nicht nur einmal leben, sondern immer wieder geboren werden. Wie würdest du meinen Bloglesern die Handlung beschreiben?

 

In meinem Roman erkennen zwei Menschen, dass ihre Seelen ein Wissen besitzen, das nicht aus diesem Leben zu kommen scheint. Es geht um Liebe, die Zeiten überdauert hat… Die Hauptperson ist die Polizistin Sofia aus Bamberg, eine Rationaldenkerin, die nichts mit Esoterik am Hut hat. Sie begegnet dem charismatischen Künstler David, bei dem sie eine Vertrautheit und unbändige Anziehungskraft spürt, die für eine allererste Begegnung wahrlich unerklärlich sind. Erschwert wird dieses Zusammentreffen durch Anschuldigungen und polizeiliche Ermittlungen gegen David. Sofias Herz und Verstand geraten in einen großen Konflikt. Aufgrund ihrer Verwirrung und um Klarheit zu erhalten, öffnet sie sich für eine Rückführung, die Unglaubliches ans Tageslicht bringt…

 

Durch die Veröffentlichung meines Buches treffe ich auf Menschen, die sich mit dem Thema Reinkarnation noch nie beschäftigt haben. Genau diesen sage ich gerne: „Lies einfach mal meinen Roman, er könnte dein Leben verändern…“

 

Sich auf die Ausführungen einzulassen kann völlig neue Blickwinkel aufzeigen. Letztens sagte eine Leserin zu mir: „Seit ich Ihr Buch gelesen habe, sehe ich das Leben auf einmal ganz anders!“

Das hat mich sehr gefreut.

 

 

Berufung und Zweifel...

Ist das Schreiben neben deiner therapeutischen Tätigkeit deine Berufung? Dein Roman ist nun auf dem Markt, hattest du auch Zweifel, diesen Schritt zu gehen?

 

Ich fühle schon, dass das Schreiben meine Berufung ist. Die Zweifel hat wohl jeder. Ich arbeite daran, sie zu verabschieden, weil mir klar ist, es nicht jedem recht machen zu können. Es ist meine Geschichte, die bereits schon vielen gefällt, aber sicherlich nicht jedem gefallen muss – das ist auch gut so…

 

Meine Beobachtung ist: Die Leute sind sehr offen, was das Thema Reinkarnation und Rückführung betrifft. Viele haben sich bestimmt bereits gefragt, ob sie nicht schon einmal gelebt haben. Manche wollen es herausfinden. Deshalb, glaube ich, füllen Bücher, die sich mit solchen Themen beschäftigen, eine Marktlücke.

 

 

Wie lange hat es gedauert vom ersten Impuls bis zur Veröffentlichung deines Buches?

 

Mehrere Jahre mit Unterbrechungen! Die Großfassung hatte ich im Kopf. Vor vier Jahren, kurz vor meinem 47. Geburtstag, begann ich mit einer Meditation über den „Sinn des Lebens“. Es kam irgendwann der Satz hoch:

 

„Ute, worauf wartest du eigentlich noch?“

 

Daraufhin war ich motiviert, meinen Traum von einem Buch unverzüglich umzusetzen, und so bin ich eine Woche nach Österreich in eine Ferienwohnung gefahren. Ich wollte alleine sein und herausfinden:

 

„Kann ich das überhaupt? Kommt da etwas Adäquates zustande?“

 

 

Sich auf leichte und unterhaltsame Weise mit spirituellen Themen beschäftigen...

Gibt es irgendeinen Wunsch oder etwas, was du mit deinem Roman bei Lesern anstoßen möchtest?

 

Ja schon! Ich würde mir wünschen, dass sich die Menschen, die mein Buch lesen, über ihr Leben Gedanken machen, beispielsweise über:

 

„Wer bin ich?“

„Gibt es eine Seele?“

„Leben wir tatsächlich nur einmal?“

„Geht es nach dem Tod weiter?“

 

Wer spirituell interessiert ist, kauft sich Sachbücher zu solchen Fragestellungen. Aber wer sich bisher kaum mit dem Dasein beschäftigt und sich gefragt hat, ob man noch einmal auf die Welt kommt, ob wir uns wiedertreffen, welchen Sinn unsere Erlebnisse und Erfahrungen haben usw., der wird durch mein Buch eventuell zum Weiterforschen angeregt.

 

Wenn meine Leser eine andere Sicht auf ihr Leben bekommen und damit ihren Horizont erweitern – das wäre ein guter Anfang und würde mich glücklich machen…

 

Mein Gefühl und meine Vermutung war: Mit einem Roman kann ich Interessierte dazu bringen, sich diesen Fragen auf leichte Weise zu nähern. Schön wäre es, wenn ich durch meine Geschichte indirekt Antworten auf Fragen liefere, die man sich bisher nicht erklären konnte, weil man annimmt, man lebe nur einmal.

 

 

Ute Schelhorn (Foto oben rechts: © Lea Schreiber)

Déjà-vu-Erlebnisse

(Situationen, von denen man meint, man hätte sie schon einmal erlebt) kennt wohl jeder. Doch jemand, der die Möglichkeit der Reinkarnation nicht zulässt, findet meistens keine zufriedenstellende Begründung dafür.

 

Vielleicht hilft der Gedanke an die Wiedergeburt, gerade wenn Herausforderungen zu meistern sind, z. B. Schicksalsschläge und Konflikte. Die Annahme, dass sich Seelen absprechen und treffen, um Erfahrungen zu machen (nicht nur positive), lässt die Beteiligten das Erlebte leichter annehmen…

 

 

Da kann ich dir voll zustimmen, Ute! Seit wann glaubst du an die Wiedergeburt, was war der Auslöser?

 

Ich glaube, das weiß man, wenn man in sich hinein spürt. Bei mir gab es kein konkretes Ereignis. Wer offen durchs Leben geht, der fühlt früher oder später, dass es die Reinkarnation gibt. Das zeigen gerade merkwürdige Déjà-vus auf. Genauso können Begegnungen mit Menschen, aber auch mit Orten Emotionen in einem hervorrufen, die man sich nicht erklären kann.

 

Mir ist aufgefallen: In den meisten Religionen ist die Wiedergeburt ein Bestandteil des Glaubens, nur im christlichen Abendland nicht.

 

 

Hat man die Theorie der Reinkarnation aus der Bibel verbannt?

Ein Déjà-vu ist für die Naturwissenschaft einfach eine Erinnerungstäuschung… Übrigens heißt es, dass einiges aus der Bibel herausgestrichen wurde, insbesondere die Passagen zu Wiedergeburt und Karma. Angeblich nahmen das die Kirchenoberen vor, um ihre „Schäfchen“ besser kontrollieren zu können. Sie befürchteten, dass Gläubige bei dem Gedanken, immer wieder aufs Neue geboren zu werden, eine gewisse Gleichgültigkeit entwickeln könnten, nach dem Motto:

„Ach, ist doch egal, was ich in diesem Leben mache, ich komme ja eh wieder…“

 

Hätte man in der Kirche die Lehre von Reinkarnation und Karma anerkannt, welche ja andere ältere Religionen schon lange vor der Christus-Zeit bereits als Naturgesetz ansahen, wäre es unmöglich gewesen, im Mittelalter den kirchlichen „Ablasshandel“ durchzuführen. (Gläubige bezahlten Geld an die Kirche, um sich von ihren Sünden „freizukaufen“…)

 

Dass so etwas passiert ist, kann ich mir schon vorstellen, es würde mich bei der Kirche nicht wundern. Aber das finde ich gar nicht wichtig. Sondern es geht darum, was man fühlt, wenn man sich für den Gedanken der Wiedergeburt öffnet, wie man selbst damit umgeht und das eigene Leben damit gestaltet…

 

Welcher Religion du angehörst ist meines Erachtens eigentlich egal, Hauptsache du behandelst andere respektvoll - so, wie man am liebsten selbst behandelt werden will. Würde das jeder Mensch heutzutage beherzigen, ginge es uns allen viel besser…

 

 

Wie haben die Menschen aus deinem Umfeld früher reagiert, wenn du ihnen von deiner Überzeugung erzählt hast?

 

Die meisten sagen: „Das glaube ich auch!“ oder „Ich denke genau so!“

 

„Ich würde gerne einmal eine Rückführung machen!“ höre ich immer wieder. Interessanterweise bin ich bisher niemandem begegnet, der diese Ideen komplett abgelehnt hat. Viele Menschen sind neugierig, man merkt ihr Interesse an dieser Thematik.

 

 

Liebe Ute, vielen Dank für das Interview. Wie anfangs schon erwähnt, mich hat Dein Roman unterhalten und berührt. Deine Ausführungen entsprachen auch meiner Weltsicht.

 

Vielen Dank, Robert! Das freut mich sehr…

 

 

Das Buch ist direkt bei Ute Schelhorn erhältlich:

Wer neugierig geworden ist und das Taschenbuch „Wiedersehen im nächsten Leben“ bestellen möchte, macht das direkt bei Ute:

 

www.ute-schelhorn.de (14,95 €, zzgl. Versand), Email

 

Jeder, der mit "Stichwort: Seelenforscher“ ein Taschenbuch bei Ute bestellt, erhält ein kleines Geschenk! Schreib es einfach in die Email!

 

Eine kleine Flasche von in Balance bringenden und harmonisierenden Essenzen zum Sprühen kommt mit in die Buchsendung. Sie werden nämlich im Roman erwähnt. Somit beruhen manche Details auf wahren Begebenheiten. :)

 

Nächste Woche erzähle ich Dir im Teil 2, wie ich die Reinkarnation entdeckt habe.

 

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Klaus (Montag, 01 Juli 2019 16:55)

    Lieber Robert, liebe Ute. Sehr interessantes Thema die Reinkarnation. Es ist schön wenn man Menschen mit einem Roman über ein so wichtiges Thema berühren kann. Das der Reinkarnationsgedanke Europa so langsam erobert ist eine sehr positive Entwicklung. Allerdings wissen wir alle dass man sich mit äußerster Vorsicht und Vernuft diesem Thema nähern soll, sonst nähren wir unser Opferdasein und unser Ego. Aber dafür gibt es auch genügend Informationsquellen. Laut Rudolf Steiner war die westliche Bevölkerung für den Reinkarnationsgedanken noch nicht bereit obwohl in der Bibel dieser nie abgelehnt wurde. Das darüber fast gar nichts geschriben stand und steht wurde folglich als "nicht existent" von den christlichen Gelehrten, interpretiert. Jetzt ist aber die Zeit reif um diese Kraft in unser Wesen zu lassen. Die westlichen Eingeweihten wussten alle davon, haben sich aber bewusst und aus Liebe zu den Menschen und deren Entwicklungsweg, zurückgehalten. Der erste Eingeweihte der westlichen Welt der über die Reinkarnationlehre öffentlich als notwendigen Entwicklungsschritt sprechen durfte war eben Rudolf Steiner. Seine Beschreibungen sind heute noch für uns sehr wertvoll und mehr als überzeugend. Danke euch Beiden für diesen schönen Artikel und euren Dienst an die Menschen.

  • #2

    Roswitha Sherin ⭐ (Montag, 01 Juli 2019 17:08)

    Lieber Robert, liebe Ute,
    auch für mich war es seit langem Mal wieder ein Roman und ich brauchte auch Taschentücher�, einfach berührend. Ich wünsche mir eine Fortsetzung �. Lieben Gruß

  • #3

    Seelenforscher.eu (Montag, 08 Juli 2019 08:37)

    Hallo lieber Klaus, hallo liebe Roswitha,
    vielen Dank für Eure Kommentare. :)

    @Klaus: Das war mir neu, dass die europäische Welt noch nicht für den Reinkarnationsgedanken bereit war, es ist jedoch nachvollziehbar... Wer rätselt, ob es die Wiedergeburt und Karma gibt, dem empfehle ich, sich mit Rudolf Steiners Aussagen zu diesem Thema zu beschäftigen...

    @Roswitha: Dann haben wir beide beim Lesen dasselbe erlebt. :) Ich würde die Fortsetzung auch lesen....

    Schöne Grüße aus Berlin
    Robert :D