Was ist meine Berufung?

Foto: pixabay.com (many thanks to "Devanath"!)
Foto: pixabay.com (many thanks to "Devanath"!)

 

Beschäftigt Dich diese Frage? Brennt in Dir die Sehnsucht, endlich Deine wahre Bestimmung zu finden, Deinen Sinn zu leben?

 

Bis zu meinem 39. Lebensjahr war mir meine Berufung nicht wirklich klar. Ich war jedoch sicher, es gibt sie! Denn meine Überzeugung ist: Jede menschliche Seele kommt mit individuellen Qualitäten und Potenzialen auf die Welt, die entfaltet und gelebt werden wollen. Wer seine Berufung gefunden hat und ihr folgt, bereichert sein eigenes Leben und sein gesamtes Umfeld...

 

Ich ahnte schon lange, dass ich irgendwann mit dem Thema Heilung zu tun haben werde, wusste aber nicht, wie ich alle meine Ideen konkret in die Praxis umsetzen sollte. Über 20 Jahre lang übte ich Berufe in der Gastronomie aus, die mich nie wirklich befriedigten. Mit meinem Zwillingsbruder eröffnete ich 1997 ein Bar-Restaurant.

 

Lange gaben wir unser Bestes, doch ich fühlte mich mit der Zeit extrem unglücklich und unzufrieden. Ich hatte mich in einen Bereich hinein manövriert, der mich auf allen Ebenen stresste. Depressive Stimmung, Freudlosigkeit, Verzweiflung, Allergien, Dauererkältung, steter Kampf um die Existenz - das alles war bis 2011 an der Tagesordnung. Es war ein langes Durchhalten, bis die Bankkredite abbezahlt waren. Dabei meldete eine leise innere Stimme regelmäßig: "Das ist es nicht, damit wirst du nicht glücklich!"

 

Die Erkenntnis und der Mut, Ungeliebtes zu beenden, kamen erst in meinem zweiten Lokal in Berlin, welches ich aufwändig und liebevoll eingerichtet hatte. Etwa zwei Jahre nach der Eröffnung - eines späten Abends beim Gläserpolieren (es regnete sehr stark, und kein einziger Gast war da) durchfuhr mich eine Art Lichtblitz:

 

"Robert, das machst du nicht bis an dein Lebensende, dein Herz will etwas anderes!"

 

Es war wie eine unumstößliche Wahrheit, die nicht mehr verleugnet werden konnte! Plötzlich wusste ich, dass mein Bestreben, mich als Gastronom in der Hauptstadt zu etablieren, total sinnlos war! Nach diesem Abend dauerte es etwa 6 Monate, bis für den Laden ein Käufer gefunden war.

 

Viele Gäste waren happy - ich war es nur selten. Hinter meinem Lächeln steckte oft Traurigkeit
Viele Gäste waren happy - ich war es nur selten. Hinter meinem Lächeln steckte oft Traurigkeit

Wenn Du nach Deiner Berufung strebst, ist es erforderlich, alles Alte, was Dich nicht mehr glücklich macht, loszulassen...

Das wieder aufzugeben, was ich mit Herzblut aufgebaut hatte, fiel mir nicht leicht. Über ein halbes Jahr konnte ich nicht an meinem ehemaligen Geschäft vorbeigehen, weil das Loslassen nicht nur Erleichterung, sondern auch Abschied und Traurigkeit mit sich brachte. Zwar hatte ich durch die Ablöse der Nachfolgerin wieder die Einrichtungskosten drin, jedoch in den 2 Jahren keinen Profit erwirtschaftet. Ich war lediglich an Erfahrung reicher geworden...

 

Noch einmal stand ich vor einem kompletten Neuanfang. Mir war nicht klar, ob meine Neuausrichtung gelingen würde, trotzdem stand fest: kein Gastwirt mehr zu sein! Ich formulierte eine neue Vision: "Ich berate Menschen, fördere mit Impulsen deren Gesundheit und Weiterentwicklung und verdiene damit Geld." Vor meinem geistigen Auge sah ich mich dabei an einem Tisch sitzen, in einem hellen und freundlichen Raum...

 

Irgendwie suchte ich nach einer Bestätigung und wünschte mir mehr Sicherheit. Denn in dieser Übergangsphase hatte ich ständige Zweifel, ob mein Gefühl richtig war. Ich sehnte mich nach weiteren Inspirationen, die mir bei meiner beruflichen Neuorientierung weiterhelfen, doch an wen sollte ich mich wenden?

 

Einmal buchte ich eine Session bei einer Kartenlegerin. Ich telefonierte auch mit einer Hellsichtigen, die mediale Durchsagen anbot. Die Infos waren jedoch ziemlich vage und nicht zufriedenstellend. Außerdem war ich skeptisch: "Die können mir ja alles erzählen!" Es war nicht nachprüfbar.

 

 

Ein Medium aus England lieferte erstaunliche Informationen

Irgendwann lud mich eine Bekannte - sie hieß Antje - zu einer Veranstaltung mit einem Spiritual Medium aus England ein. Das ist jemand, der die Fähigkeit besitzt, mit Verstorbenen zu kommunizieren und deren Botschaften weiterzugeben. Solche speziell ausgebildeten Leute gibt es, davon wusste ich. Allerdings hatte ich einen solchen Menschen noch nie live gesehen. Zuerst lehnte ich Antjes Angebot ab, aber dann packte mich doch die Neugier: "Vielleicht melden sich meine Vorfahren und haben hilfreiche Infos?" dachte ich.

 

"Der Typ spinnt!" oder "Mit verstorbenen Menschen sprechen? Das ist doch Humbug und Esokram! So etwas gibt es nicht!" denkst Du eventuell? Warte ab!

 

Antje und ich saßen in dem schlichten Hinterraum einer esoterischen Buchhandlung in Berlin. Etwa 30 Leute warteten gespannt auf das Medium. Es kam ein freundlich lächelnder älterer Herr - so um die 65 – grauhaarig und untersetzt, mit Namen Billy, ein ruhiger, sehr herzlicher und kultivierter Mann mit Humor.

 

Ich war sehr offen für die Thematik "Verstorbene", da ich viele Bücher über „Was passiert nach dem Tod?“, über Seelen und die jenseitige Welt gelesen hatte. Mit etwa 20 Jahren begann dieses Interesse - damals hatte ich noch keine Ahnung weshalb... Das, was ich von einem (angeblich in England sehr bekannten) Medium an diesem Abend zu hören bekam, war unerwartet und höchst erstaunlich - eine Dolmetscherin übersetzte ins Deutsche:

 

Nach einer kurzen Vorstellung erklärte Billy, er hätte schon als kleiner Junge verstorbene Menschen sehen können. Er sprach darüber, warum Seelen in der Nähe der Verbliebenen verweilten. "Ich bekomme von den Verstorbenen Bilder gezeigt, die zu deuten sind!", erläuterte er.

 

Danach sei es seine Aufgabe, durch Nachfragen den "Empfänger" der Botschaft unter den im Raum Anwesenden zu ermitteln. Das wäre kein Kinderspiel, weil die Seelen nicht immer seine Sprache sprächen und selten Vor- und Nachnamen nennen könnten.

 

Gleich darauf begann er von einer weiblichen (an Brustkrebs) Verstorbenen zu berichten, die mit einer Botschaft für ihre Tochter wartete. Es meldete sich eine Frau um die 45. Die Worte, die der Engländer überbrachte, rührten die Tochter zu Tränen - alle im Saal waren ergriffen. Ich glaube zwar an Derartiges, doch in meinem Verstand gibt es eine wissenschaftliche Komponente, die regelmäßig alles nicht Nachprüfbare anzweifelt:

 

"Okay, aller Wahrscheinlichkeit nach findet sich statistisch wohl in jeder Gruppe von 30 Menschen eine Person, die ihre Mutter durch Brustkrebs verloren hat" war mein Gedanke, den ich innerlich schnell wieder wegwischte.

 

Dann suchte Billy einen Mann, dessen Vater seit mehreren Tagen im Sterben lag. Nur eine Person aus dem Publikum gab ein Zeichen. Nach Billys Worten versuchte die Schwester des Vaters aus dem Jenseits Kontakt zu seinem Sohn aufzunehmen. Der Angesprochene im Saal bestätigte: Sein Vater hatte eine Schwester, die bereits vor mehreren Jahren gestorben war.

 

"Ihre Tante deutet mir an, dass Sie Ihrem Vater am Sterbebett noch alles sagen können, was Ihnen wichtig ist! Auch wenn sein Körper den Eindruck macht, er bekäme nichts mehr mit, seine Seele registriert es trotzdem! Es ist gut für Sie beide, wenn Sie vor seinem Tod diesen Austausch haben! Sie sollen Ihrem Vater ausrichten, dass seine Schwester und viele andere Familienmitglieder ihn auf der anderen Seite freudig empfangen werden..."

 

Vor Rührung hätte ich mir beinahe eine Träne verkneifen müssen.

 

Meinen Zwillingsbruder und mich trennen nur 4 Minuten...
Meinen Zwillingsbruder und mich trennen nur 4 Minuten...

Die Botschaft meines verstorbenen Opas zu meiner beruflichen Zukunft...

Danach fragte Billy in die Menge, wer denn Mutter oder Vater von Zwillingsjungen wäre? Es meldeten sich zu meiner Überraschung zwei Zuhörer. Jedoch nannte der Engländer Details, die nicht zugeordnet werden konnten, so dass er nochmals fragte, ob hier jemand sei, der sich durch das Thema Zwillinge angesprochen fühlte. Irgendwie stieg in mir Nervosität hoch, und meine Sitznachbarin Antje stupste mich: "Du bist doch ein Zwilling! Melde dich doch!" Ich flüsterte: "Aber ich bin doch kein Vater von Zwillingen!"

 

Billy fuhr fort: "Hier ist ein älterer Herr, der mir Buben zeigt, die sich permanent streiten!"

 

Ich ahnte, es könnte der Vater meines Vaters sein, der mit 72 gestorben war. Ich traute mich zuerst nicht, nahm dann aber doch meinen Mut zusammen und meldete mich: "Das könnte mein Großvater sein! Mein Zwillingsbruder und ich stritten uns als Kinder relativ häufig!? Unser Opa war dann regelmäßig der Streitschlichter." Alle Augen richteten sich schlagartig auf mich - das war mir ziemlich peinlich.

 

"Geben Sie mir bitte keine zusätzlichen Informationen, das verwirrt mich! Ich nenne ihnen noch weitere Details, damit wir sicher sind, dass es ihr Opa ist!" Der medial Begabte wirkte dabei erleichtert und fuhr fort: "Hatte ihr Großvater Herzprobleme, Probleme im Brustbereich?"

 

"Ja, das hatte er! Und er starb an einer Lungenembolie."

 

(Verrückt war dabei die Kommunikation in meinem Kopf: Einerseits hoffte ich, dass es tatsächlich mein Opa Eduard Plucinsky war, andererseits gab es wieder eine kritische innerliche Stimme: Todesursache durch Herz- und Atemprobleme ist im Alter von über 70 nicht ungewöhnlich! Das könnte ja bei 50 % der hier im Saal Anwesenden ebenfalls zutreffen! Die haben jedoch nichts mit Zwillingen zu tun. So verwarf ich den Zweifel.)

 

Billy weiter: "Die Seele zeigt mir auf einer Art Landkarte den Westen und den Osten. Ich weiß noch nicht, was das zu bedeuten hat. Sind Sie West-Berliner? Außerdem erwähnt der ältere Herr eine Ortschaft in der Nähe von Polen. Können sie mit diesen Details etwas anfangen?"

 

Ich riss meine Augen auf und war jetzt richtig aufgeregt. Das konnte nur mein Großvater sein! Ich antwortete: "Ich bin kein Berliner, aber ich bin in West-Deutschland geboren. Meine Eltern flohen 2 Jahre nach dem Einmarsch der russischen Panzer (1970) aus dem Osten der Slowakei nach Westdeutschland. Mein Großvater und meine Eltern lebten in der Nähe des Gebirges "Hohe Tatra", das ist nicht weit von der polnischen Grenze entfernt."

 

"That´s it!" kam es aus dem Mund des Mediums.

 

 

Es gab für ihn keinen Zweifel mehr, dass er den richtigen Empfänger gefunden hatte:

"Sie und Ihr Großvater standen sich sehr nahe! Oder Sie haben eine starke Ähnlichkeit mit ihm!" (Das konnte ich nur bestätigten, da meine Mutter immer schon gesagt hatte: „Du bist der ganze Plucinsky-Opa!“)

 

"Ihr Großvater ist sehr intelligent... Kann es sein, dass er sich sehr gut mit Zahlen auskannte, oder hatte er beruflich mit Zahlen, Buchhaltung oder ähnlichem zu tun?"

 

"Ja, er führte einen Tante-Emma-Laden im Dorf und war ein guter Geschäftsmann (trotz des damals in der Slowakei herrschenden Sozialismus)!"

 

"Ihr Opa ist ein stattlicher Mann, und merkwürdigerweise sehe ich ihn jetzt deutlich jünger in einer Soldatenuniform! Kann es sein, dass Ihr Opa mit deutschen Nationalsozialisten sympathisiert hat?"

 

Vor meinem geistigen Auge ploppte ein Schwarz-weiß-Foto aus unserem Familienalbum auf. Es zeigt meinen Großvater als jungen Mann in Soldatenuniform. Immer mehr Details ließen meine anfängliche Skepsis schlagartig dahinschmelzen.

 

Mein Bruder und ich - wir besuchten unsere Großeltern immer gern. Ich erinnere mich noch genau daran (ich war 16), als mein Opa vom Beginn des 2. Weltkrieges erzählte: Ihm hatten die deutschen Soldaten extrem imponiert, als sie im Oktober 1938 die Slowakei besetzten. Selbstbewusst marschierten sie durch das Dorf. Er bewunderte es, wie stolz und voller Kraft sie während des Einmarsches ihre Lieder sangen. Mein Großvater hatte einen starken Glauben, ging täglich in die Kirche, deshalb bin ich sicher, dass er kein Nazi war. Doch seine damalige Bewunderung war mir unbehaglich. Die Deutschen richteten ja in dieser Zeit viel Unheil an...

 

"Haben Sie mit der geistigen Welt zu tun? Interessieren Sie sich für Spiritualität?" Ich bejahte (obwohl ich dieses Wort ungern verwende).

 

"Sind sie Lehrer? Ich sehe, Sie sind ein guter Lehrer. Ich sehe, dass Sie Kurse geben!" (Seit 10 Jahren gebe ich in Volkshochschulen nebenberuflich Kurse.)

 

"Ihr Opa vermittelt mir, dass sich bald eine Veränderung in ihrem Leben ergeben wird."

 

Billy erwähnte mehrfach das Wort "spiritual": "Die Seele sieht Sie als eine Art seelischen Berater, aber kein Wahrsager oder so etwas. Was wollen Sie mit Ihren Fähigkeiten machen? Sie möchten nicht mehr in ihrem bisherigen Beruf arbeiten." (Das war Fakt!)

 

"Ihr Großvater gibt mir zu erkennen: Du wirst das Richtige finden und Erfolg damit haben! Verfolge die Ideen, die aus deinem Innersten aufsteigen, weiter!"

"Berühren Sie andere gerne? Beschäftigen Sie sich mit Handauflegen!“
(Ich war platt! Eines meiner Forschungs- und Interessengebiete!")

 

Zum Schluss kam noch: "Kennen Sie einen Michael? Finden Sie heraus, wer das ist, bekomme ich mitgeteilt! Ihr Opa macht mich gerade auf eine silberfarbene Taschenuhr aufmerksam, die an einer Kette hängt. Suchen Sie nach dieser Uhr..."

 

Mit diesen letzten Informationen konnte ich zuerst überhaupt nichts anfangen. Der Hammer kam, als ich mich bei meinem Vater erkundigte, ob es denn in der Plucinsky-Familie einen Michael gäbe?

 

Mein Vater war positiv überrascht, dass ich mich auf einmal für die Familiengeschichte interessierte: "Ja, es gibt einen Michael Plucinsky, das war der Opa von deinem Opa, und er hatte ungewöhnliche Fähigkeiten - er konnte wie dein Opa auch verstorbene Menschen wahrnehmen!"

 

(Ich staunte nicht schlecht und war überwältigt: Mein Vater hatte mir noch nie davon erzählt, weil ihm die Erzählungen seines Vater zu dessen Lebzeiten merkwürdig erschienen waren. Mein Vater ist eher ein Rationaldenker. Nun wusste ich, von wem ich die Fähigkeit geerbt habe, Seelen in Räumen zu erspüren, und so langsam wurde mir klar, warum ich mich für derartige Themen brennend interessiere...)

 

Ich erzählte meinem Vater alles über die Aussagen des Mediums und bat ihn, sobald er wieder in der Slowakei zu Besuch ist, nach der Taschenuhr zu schauen.

 

"Das glaube ich nicht, dass da noch eine Uhr ist", meinte er.

 

Einige Monate später suchte er mit seiner Schwester in den alten Schränken meines Opas und? Zu unserer aller Erstaunen fand er die Uhr tatsächlich!

 

Die Taschenuhr meines Urur-Opas Michael aus der Slowakei...
Die Taschenuhr meines Urur-Opas Michael aus der Slowakei...

Die Aussagen waren zutreffend, und Ich war sprachlos...

"Weißt du Robert, was meine Schwester gesagt hat? Diese Taschenuhr gehörte eigentlich deinem Ururgroßvater Michael, er schenkte sie seinem Enkel. Und wenn das stimmt, was das Medium gesagt hat, dann wollte dein Opa Eduard, dass du sie jetzt bekommst..."

 

Die Uhr befindet sich jetzt auf meinem Sideboard in Berlin, neben dem Bild meines Ururopas Michael Plucinsky : Krass, oder? So viele Details, die sich bewahrheitet haben! Ich hatte Billy vorher noch nie in meinem Leben gesehen, er mich ebenfalls nicht. Jeder Skeptiker würde jetzt in Erklärungsnot geraten, woher das englische Medium diese Einzelheiten wissen konnte...?

 

Auf jeden Fall ermutigten mich die medialen Durchsagen in meiner unsicheren Situation. Ich war glücklich, gerührt und dankbar, von meinem Opa eine Bestätigung auf meinem Weg bekommen zu haben. Es ist auch tatsächlich so gekommen - nach der Entscheidung, der Gastronomie ade zu sagen.

 

Seit diesem Ereignis sind 5 Jahre vergangen, und es ist wahr geworden, was mir die Seele meines Großvaters über Billy voraussagte: Meine Neuorientierung gelang. Ich entdeckte die faszinierende innerwise Methode der energetischen Heilung, bildete mich fort und wurde später vom Entwickler gefragt, ob ich denn nicht Mentor werden wolle. Nun berate ich in meiner Berliner Praxis Menschen, lehre, wie man den Armlängentest anwendet, und kann wirklich sagen: "Das ist mein Ding!"

 

Mein Behandlungsraum in Berlin-Pankow
Mein Behandlungsraum in Berlin-Pankow

 

Übrigens nützt mir die von meinen Vorfahren ererbte Fähigkeit absolut. Sobald ich während des Gespräches oder in der Behandlung fühle, dass ein Problem mit Verstorbenen zu tun hat, sage ich das den Ratsuchenden. So kann ich effektiver und zügiger Lösungen herbeiführen...

 

 

Beschäftige Dich mit Deinen Ahnen, wenn Du Antworten suchst!

Abschließend: Deine Ahnen haben Botschaften parat, die Dir bei der Berufsfindung und beim Ausleben Deiner Berufung helfen können. Warum? Weil sie "auf der anderen Seite" sehen, wonach Dein Herz strebt - es gibt dort keine Täuschungen des Verstandes mehr.

 

Die Vorfahren wissen von der "Aufgabe", die jede Familie zu erfüllen hat. Alle helfen dabei mit und wünschen sich, dass die Entwicklung für alle Beteiligten positiv weitergeht. Deshalb sind Vorfahren besonders in Zeiten nahe, in denen Familienmitglieder rätseln, wie sie mit ihren Talenten den Mitmenschen auf der Erde dienen könnten.

 

Die Frage ist nur, wie man an diese Informationen herankommt! Ich würde jetzt nicht jedem raten, irgendein Medium aufzusuchen. Ich bin sicher, es gibt "schwarze Schafe" in diesem Bereich. Wer auf seinen Bauch hört, wird fühlen, wer seriös bzw. wer die oder der Richtige ist. Bei dem Medium Billy hatte ich trotz meiner gesunden Skepsis ein gutes Gefühl, schon als er uns Besucher an jenem Abend begrüßte. Er konnte kein Scharlatan sein - das teilten mir mein Herz und meine Menschenkenntnis nach vielen Jahren Berufserfahrung mit...

 

Es gibt auch andere Wege, Menschen auf der Suche nach ihrer Berufung zu helfen. Da dieses Thema für mich selbst so elementar war, forsche ich gerne mit meinen Klienten gemeinsam nach und liefere Impulse. Dabei konzentriere ich mich immer auf die Ahnen der Ratsuchenden. Ja, das ist möglich, auch wenn diese schon lange gestorben sind. Über den Armlängentest erhält man z. B. Zugang zur inneren Weisheit des Familiensystems und bekommt Aufschluss...

 

Es bleibt spannend! Wer war schon einmal bei einer ähnlichen medialen Session? Und wenn ja, hat es Dir etwas gebracht? Ich freue mich auf Deinen Kommentar :)

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Eva Ullrich (Sonntag, 15 Mai 2016 11:03)

    Lieber Herr Plucinsky, erst heute habe ich diesen Artikel gelesen. Ich habe die Bitte, ob ich ihn auf meiner Website einstellen darf. Er ist ein guter Beweis für die Fähigkeiten von Billy Cook und wie ein gutes Medium helfen den Menschen helfen kann, den für sie richtigen Weg zu finden. Billy kommt ja Ende Juni wieder. Gleichzeitig würde ich Sie vlt. gern mal in Pankow besuchen. Alles Liebe Ihre Eva Ullrich

  • #2

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 15 Mai 2016 15:45)

    Hallo Eva,
    vielen Dank für Ihre Nachricht. Klar dürfen Sie den Artikel bzw. meinen Link auf Ihrer Webseite einstellen - ich freue mich darüber. Melden Sie sich, wenn Sie vor haben, nach Pankow zu kommen.
    Viele Grüße
    Robert :)

  • #3

    Sandra Rumal (Dienstag, 24 Mai 2016 15:03)

    Lieber Robert,
    ein wunderbarer und sehr ergreifender Artikel! Du lebst Deine Berufung auf eine ganz wunderbare Art und Weise! Die Behandlungen bei Dir haben mich immer sehr tief berührt. Danke für Dein SEIN und TUN!
    Ich werde mir diesen Billy auch mal anschauen, bin neugierig geworden ;-)
    Liebe Grüße
    Sandra Rumal