Entschlackung ja! Aber auf welcher Ebene?

Foto: pixabay.com - many thanks to "JillWellington" :)
Foto: pixabay.com - many thanks to "JillWellington" :)

 

 

Immer wieder hört und liest man, wie wichtig es sei, sich gesund zu ernähren. Dann gibt es auch Experten, die eine Gewebe- und Organentschlackung empfehlen, um dauerhaft gesund zu sein. Im Laufe des Lebens sammeln sich im menschlichen Körper Stoffwechsel-Abfallprodukte an, die die Funktionen im Organismus beeinträchtigen können.

 

„Du bist, was Du isst!“ sagt ein bekanntes Sprichwort. Dem kann ich nur zustimmen. Ich glaube, jeder von uns macht sich irgendwann Gedanken über seine Ernährung.

 

Bei mir setzte dieser Prozess mit etwa Siebzehn ein. Ich begann, mich mit Gesundheit und vegetarischer Küche auseinanderzusetzen. Der Grund war wohl die Tatsache, dass ich sozusagen im gutbürgerlichen Lokal meiner Eltern aufgewachsen bin.

 

Mein Vater ist ein sehr guter und leidenschaftlicher Koch. Täglich gab es mehr als einmal Fleisch. Als Kind durfte ich mir – wann immer ich wollte – die teuersten Fleischgerichte bestellen, z. B. Rindersteaks, Kalbsmedaillons usw. Damals machte ich mir keine Gedanken darüber, was da auf dem Teller lag. Wöchentlich sah ich, wie der Metzger kistenweise Fleisch anlieferte (Rinderrücken, Schweinekeulen, Kalbsleber usw.) und wie mein Vater alles für seine Speisekarte vorbereitete.

 

 

Wusstest Du, dass ich gelernter Koch bin?

Meine Kochausbildung absolvierte ich in einem Gourmet-Restaurant im Feinkosthaus Dallmayr in München. Dort konnten Feinschmecker viel Geld für die exklusivsten Produkte ausgeben. Es gab Kaviar aus Russland, Gänsestopfleber aus Frankreich, teuersten Büffelmozarella aus kleinen italienischen Käse-Manufakturen, Hummer aus Amerika, Atlantik-Wildlachs, neuseeländisches Rinderfilet und vieles mehr.

 

Ende der achtziger Jahre kochte man im Luxus-Bereich noch relativ klassisch. Die Zutatenliste wurde von tierischen Produkten dominiert. Es war selbstverständlich, viel Sahne, Crème fraîche, Crème double oder Butter einzusetzen. Gutes Gemüse spielte eher eine Nebenrolle. Die Öko-Bewegung war zwar schon im Gange, doch ein Essen ohne Fleisch oder Fisch war bei Gourmet-Köchen nicht hoch angesehen...

 

Nur ein Jahr nach meiner Lehre arbeitete ich noch als Saucier (Fleischkoch) im Münchener Luxus-Hotel „Bayerischer Hof“. Irgendwann konnte ich die insgesamt ungesunde, überfette Küche nicht mehr sehen - Fleisch erst recht nicht mehr. Ich entwickelte nach und nach eine Abneigung, z. B. Kalbsrücken oder andere Tierteile zu parieren, d. h. sie zu bearbeiten, Sehnen und Häute zu entfernen usw.

 

Mir tat es weh, daran zu denken, dass das rote Stück Muskelmasse, welches ich als Koch mehrmals täglich in die Pfanne legte, vorher ein fühlendes Lebewesen gewesen war. Außerdem widerstrebte es mir, alle zwei Tage unzählige lebende Hummer in kochendes Wasser werfen zu müssen. So entschloss ich mich, lieber in vegetarischen Restaurants zu arbeiten. In dieser Zeit lernte ich sehr viel über die Gemüse-Küche und kann heute sagen:

 

Es ist keine große Kunst, ein Fleischgericht zu zaubern. Es erfordert jedoch ungeheure Kreativität und großes Können, Gemüse attraktiv zuzubereiten, so dass es ohne Fleisch ankommt und sogar Menschen schmeckt, die gewohnt sind, Fleisch zu essen...

 

 

Ich wollte keine Hummer mehr in heißem Wasser töten.... (Foto: pixabay.com / "Sam-foto")
Ich wollte keine Hummer mehr in heißem Wasser töten.... (Foto: pixabay.com / "Sam-foto")

In Bezug auf Ernährungsrichtungen: Der Robert hat bereits alles durch!

Auch privat habe ich viel herumexperimentiert. In den letzten drei Jahrzehnten probierte ich etliche Ernährungsformen aus.

 

Zum Beispiel: Nur Obst- und Gemüsesäfte – sonst nichts, den ganzen Tag nur Früchte essen (eine Freundin erklärte mich für verrückt, ich scheiterte bereits nach einer Woche, denn ich war permanent hungrig und nervös).

 

Dann versuchte ich es mit Rohkost, aber mir war ständig kalt, und ich bekam Heißhungerattacken. Makrobiotische Ernährungsprinzipien waren mir zu kompliziert, ich war kein großer Fan von Tempeh (fermentierter Tofu), Sojabohnenprodukten und Algen.

 

Mit eiweißreicher und fleischbasierter Kost, dafür mit weniger Kohlenhydraten fühlte ich mich am unwohlsten. (Damals dachte ich doch tatsächlich, dass man auf diese Weise Muskelmasse aufbauen kann – ich war ja sehr dünn…)

 

Einige Jahre war ich Vegetarier, dann gab es immer wieder „Pausen“. Insgesamt liegt mir die vegetarische Küche am meisten, wobei ich auf Hühnereier und Kuhmilch allergisch reagiere. Deshalb tendiere ich in Richtung „vegan“, jedoch kann ich mich nicht als Veganer bezeichnen.

 

Ich gebe zu: Manchmal habe ich Lust auf ein Stück Schafskäse oder auf Butter – hier sage ich dann nicht Nein. Mein Fleischkonsum ist in den letzten beiden Jahren immer geringer geworden. Wenn ich einmal Fleisch oder Fisch esse, dann bedanke ich mich beim Universum und beim Tier, dass es für mich gestorben ist und ich davon essen darf. Sehr viele Menschen haben ja diese Thematik völlig aus ihrem Bewusstsein verdrängt…

 

 

Wenn man fast schon krampfhaft auf gesunde Ernährung achtet...

An mir selbst ist mir aufgefallen, dass ich irgendwann fast schon einen Wahn entwickelte: Alles drehte sich nur noch um gesundes Essen. Welche Inhaltsstoffe sind vorhanden? Der Gedanke, dass alles voller Pestizide sein könnte, machte mich nervös. Hinzu kam, dass bestimmte, stark verarbeitete Speisen wie Gifte im Körper wirken. „Was, wann, wie viel?“ und welche Wirkungen die Nahrung hat bzw. nicht hat, das schwirrte permanent in meinem Kopf herum.

 

Hinzu kam noch die Sache mit der Nahrungsergänzung: Welche Spezialmischungen von Pulvern mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und wertvollen sekundären Pflanzenstoffen und Superfoods waren zusätzlich noch notwendig? Eine Zeit lang wirkte mein Ablagebrett in der Küche wie das Regal eines Reformhauses oder einer Apotheke. In dieser Zeit gab ich viel Geld aus.

 

 

Ich schluckte lange Zeit teure Nahrungsergänzungsmittel... (Foto: pixabay.com / "Mizianitka")
Ich schluckte lange Zeit teure Nahrungsergänzungsmittel... (Foto: pixabay.com / "Mizianitka")

 

 

Wenn sich das ganze Leben nur noch krampfhaft um gesundes Essen dreht, geht damit der Genuss und die Freude am „Sich nähren“ verloren.

 

So war es bei mir. Und es kamen die Angst und das schlechte Gewissen, wenn ich mir einmal einen „Ausrutscher“ erlaubte und mir das gönnte, was bei Gesundheitsfanatikern als schädlich galt - beispielsweise Süßigkeiten.

 

Ich hatte eine Zeit, in der ich mir simple Pommes frites verbot (da sie denaturiert sind und in umgeestertem Frittierfett gegart wurden, und Ketchup kann gen-manipulierte Tomaten enthalten und ist voller raffiniertem Zucker)…

 

„Orthorexia nervosa“ ist die Bezeichnung für den krankhaften Umgang mit selbst auferlegten (vermeintlich gesunden) Essensregeln…

 

 

Glücklicherweise habe ich mit der Zeit eine entspanntere Haltung entwickelt.

Sehr geholfen haben mir übrigens die Prinzipien der traditionellen chinesischen Medizin – die Fünf-Elemente-Küche. Sie richtet das Augenmerk auf die Thermik der Lebensmittel. Denn der Organismus eines Menschen verstoffwechselt die Speisen unterschiedlich, und wie viel Energie bzw. wie viel Wärme sie dem Körper bringen, spielt eine entscheidende Rolle.

 

Wenn Du beispielsweise jemand bist, der wenig Hitze hat und häufig friert, zu kalten Händen und Füßen neigst, bist Du mit abkühlenden Nahrungsmitteln nicht gut dran!

 

Rohkost, Tiefkühlware, gekühlte und kohlensäurehaltige Getränke, saure Milchprodukte, Speiseeis, exotisches Obst, Südfrüchte wie Orangen, Mandarinen, Grapefruit usw. kühlen den Organismus.

 

Warum? Weil sie nur in heißen Ländern wachsen. Die Natur ist schlau, der Region und den Temperaturen entsprechend lässt sie das gedeihen, was den Bewohnern gut tut. Nun kann sich jeder denken:

 

Wenn ich überwiegend Produkte esse, die auf heißen Kontinenten gewachsen sind, und nicht das, was regional und saisonal angebaut wurde, dann kühle ich mich unnötig. Langfristig kann das zu einem Energiemangel führen. Das äußerst sich dann durch Frieren, aber auch durch das Gefühl, ständig essen zu müssen. In diesem Zusammenhang kommt es oft zu regelrechten Heißhunger-Attacken… (Möglich ist aber auch das Symptom der Verstopfung. Die TCM-Ärzte bezeichnen diesen Zustand in der Regel als "erloschenes Verdauungsfeuer".) 

 

Mittlerweile achte ich vermehrt darauf, was mein Körper wirklich möchte. Instinktive Ernährung nennt man das. Wichtig ist jedoch zu wissen: Die Instinkte können durch Nahrungsmittel getäuscht werden, die „Suchtmacher“ enthalten. Das sind z. B. Zucker, Weizen, Schokolade und bestimmte Fette. Wer also das Gefühl hat, er bräuchte täglich einen Liter Stracciatella-Eis, bei dem stimmt etwas nicht. ;)

 

Sollte Dir jemand Ernährungs-Tipps liefern, übernimm nur das, was sich für Dich gut anfühlt!

 

 

Prüfe immer wieder mit Deinem Bauchgefühl, was für Dich stimmig ist.

Jeder Mensch ist anders. Das, was für den einen optimal ist, kann für den anderen problematisch werden. Dasselbe gilt für das Thema Entschlackungs- bzw. Entgiftungskuren. Vielleicht hast Du bereits die eine oder andere durchgeführt und hast z. B. Deine Leber, Deinen Darm gereinigt und vieles mehr.

 

Was unumstritten ist: Durch unseren Lebenswandel, durch zu stark industriell verarbeitete Nahrungsmittel wie z. B. Fertigprodukte, durch zu wenig Frischkost, meist zu viel Weizen-, Fleisch- Kuhmilchprodukte-Konsum können Verdauungsorgane überfordert werden und mit der Zeit verschlacken.

 

Ich habe unzählige Videos von Ärzten, Heilpraktikern und Experten angesehen. Darin wird immer wieder die Übersäuerung angesprochen, die bei den meisten Menschen verschiedenste Krankheitssymptome, aber auch Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Infektanfälligkeit usw. verursacht.

 

In diesem Zusammenhang kommt häufig das Thema „Fasten“ auf den Plan:

Ich bin davon überzeugt, dass Fasten für viele Menschen ein gutes Mittel ist, um positive Effekte im Körper hervorzurufen.

 

Die meisten von uns sind heutzutage „überversorgt“, sprich: Sie gönnen sich mehr Kalorien, als sie wirklich brauchen. Fasten ist jedoch meines Erachtens für dünne Menschen weniger geeignet.

 

 

Mir geht es darum, Dich als Leser zu sensibilisieren, in Dich hineinzuhören!

Frag Deinen Körper oder Deine innere Weisheit:

 

„Was brauchst du? Was möchtest du?“

 

„Was tut dir gut? Was schadet dir?“

 

„Was sollte ich lieber meiden oder weglassen?“

 

„Was ist zu bevorzugen, damit es dir gut geht und du dich wohl fühlst?“

 

Führe eine Beobachtungsliste! Mehrfach habe ich schon Menschen beraten, denen es nach radikalen Entschlackungs-/Entgiftungskuren schlecht ging. Das liegt aber nicht nur an bestimmten Methoden, sondern an dem Hang der Menschen, nach dem Motto zu handeln:

 

„Viel hilft viel!“ oder „Wenn schon, dann richtig und sofort!“

 

Mit dieser Grundhaltung jagt eine Leber- und Darmkur die nächste, zusätzlich werden (teure) Mittelchen wie z. B. „Reinigungspulver“ konsumiert bis zum Gehtnichtmehr. So habe ich mich früher auch verhalten. Das Problem war: Mir ging es extrem schlecht während solcher „Kuren“. Mein Verstand redete sich ein:

 

„Das sind halt die Gifte, die endlich herauswollen. Deshalb fühlst du dich so unwohl!“

 

Doch irgendwann begann ich zu zweifeln. Radikalkuren sind zu aggressiv, besonders für empfindsame Gemüter. Deshalb bin ich mittlerweile für eine moderate und langsame Form der Reinigung und Entgiftung. Man darf seinem Körper Zeit geben.

 

Das Tolle ist: Mit kinesiologischen Testmethoden wie z. B. dem Armlängentest kann man wunderbar austesten – ganz individuell – ob diese oder jene Kur, das empfohlene Präparat usw. auch jetzt tatsächlich verträglich, optimal wirksam und zum höchsten Wohl sind.

 

 

Deine Lieblingsfrüchte (in Smoothieform)! Ersetze z. B. zweimal die Woche eine Mahlzeit mit  ökologisch angebautem Obst, und schon unterstützt Du die Entschlackung Deines Körpers, ohne gleich radikal werden zu müssen... (Foto: pixabay.com / "silviarita")
Deine Lieblingsfrüchte (in Smoothieform)! Ersetze z. B. zweimal die Woche eine Mahlzeit mit ökologisch angebautem Obst, und schon unterstützt Du die Entschlackung Deines Körpers, ohne gleich radikal werden zu müssen... (Foto: pixabay.com / "silviarita")

Der Körper rebelliert, wenn man es übertreibt...

Ich erinnere mich an zwei Klientinnen, die seit vielen Monaten diverse Mittel zur Schwermetallausleitung, Darmreinigung, Leberentgiftung, auch Nahrungsergänzungspräparate zu sich nahmen, die aber laut kinesiologischer Testung extremen Stress hervorriefen. Dann ergab der Test auch noch, dass manche von ihnen sogar wirkungslos bzw. unnötig waren…

 

Auf diese Art kann man seinen Organismus überfordern und unnötige Krisen hervorrufen. Mit dem Armlängentest kann man sich viel Geld, Zeit und Stress ersparen. Deshalb liebe ich es, gerade verzweifelte Patienten zu unterstützen, die aufgrund der Fülle an Informationen und Ratschlägen gar nicht mehr wissen, was sie vertragen und was nicht.

 

Es geht darum, seinen gesunden Instinkt wiederzuentdecken.

 

Dazu ist es wichtig, die übertriebene Verstandesorientierung aufzugeben. Wenn also auch Du Dich von Ernährungstipps unterschiedlicher Experten hast extrem beeinflussen lassen, wenn das tägliche Essen nur noch die pure Gefahr für Dich ist oder Du nicht entspannt bist, dann lass alles kinesiologisch austesten.

 

Noch besser ist es, den Armlängentest selbst zu erlernen. So wirst Du in der Lage sein, Dein Unterbewusstsein zu befragen. Immer wenn Du unsicher bist, ob etwas gut für Dich ist oder nicht, kannst Du es mit Deinen Armen nachprüfen.

 

 

Mögliche kinesiologische Testfragen:

Seit ich diese Technik beherrsche, teste ich jeden Ratschlag oder jedes gut klingende „Mittelchen“ aus:

 

„Ist es zu meinem höchsten Wohl, mir das Präparat zu besorgen?“

 

„Vertrage ich es?“

 

„Hat es eine positive Wirkung auf meinen Körper?“

 

„Kann mein Organismus das Präparat resorbieren/aufnehmen?“

 

„Braucht mein Körper es wirklich?“

 

„Wenn ja, ist die Dosierungsempfehlung tatsächlich optimal für mich?“

 

„Gibt es bessere / günstigere Alternativen?“

 

 

Genauso auch bei den zahlreichen unterschiedlichen Ernährungsformen – hier kann man durch kinesiologisches Testen wundervoll Licht ins Dunkel bringen.

 

 

Man konzentriert sich auf seinen Organismus bzw. auf seine innere Weisheit:

„Ist diese Ernährung optimal für mich?“

 

„Welcher Typ bin ich? Der Eiweiß-Typ, der Kohlenhydrate-Typ oder der Typ, der sehr gut Fette verstoffwechselt?

 

„Tut es meinem Körper wirklich gut, nichts mehr nach 18 Uhr zu essen?“
(Jeder Mensch ist anders gestrickt und hat einen individuellen Rhythmus)

 

„Stimmt es tatsächlich, dass mir … schadet?“


„Ist Zucker für mein Verdauungssystem tatsächlich so schädlich?“

(Für viele bestimmt, aber für manche auch nicht. So kann man sich auch das schlechte Gewissen sparen, wenn man hin und wieder etwas Süßes isst…)

 

Mit dieser Vorgehensweise kannst Du die Vorschläge von Ernährungsexperten gleich selbst überprüfen. Deine innere Weisheit teilt Dir mit, was zu tun ist. Du musst ihr nur noch folgen und die Testergebnisse konsequent umsetzen.

 

 

Probier´s aus, liebevoll mit Deinen Organen zu kommunizieren... Denke dabei aber nicht nur an Deine physische Ebene! (Foto: pixabay.com / silviarita")
Probier´s aus, liebevoll mit Deinen Organen zu kommunizieren... Denke dabei aber nicht nur an Deine physische Ebene! (Foto: pixabay.com / silviarita")

Was die Entgiftung/Entschlackung betrifft:

Meine Beobachtung und Erfahrung (an mir selbst und an meinen Klienten) ist, dass jeder eine regelmäßige Entgiftung benötigt. Aber eben nicht immer auf physischer/körperlicher Ebene!

 

Das empfehle ich ebenfalls auszutesten oder nachprüfen zu lassen! Ich möchte die Leber und den Dickdarm als Beispiel nehmen, weil es mich aktuell selbst betrifft. Wende Dich zu Deinen betroffenen Organen hin und stell Dir vor, wie Du mit ihnen sprichst.

 

Du kannst es laut oder leise testen:

„Liebe Leber, brauchst du aktuell eine physische Entgiftung?“

Bei mir war die Antwort: Nein.

 

„Auf welcher Ebene benötigst du eine Entgiftung?“

Ich ging alle Ebenen durch. (Eine genauere Erläuterung findest Du am Ende des Blogartikels!) Es meldete sich interessanterweise nur die mentale Ebene.

 

„Bist Du auf der geistigen Ebene belastet?“ / „Brauchst Du eine geistige Entgiftung?“

Ergebnis: Ja! Bei mir waren also eigene und von anderen aufgenommene Gedanken vorhanden, die meiner Leber Probleme bereiteten. Immerhin lerne ich dadurch, dass mentale Energien schnell in meiner Leber hängen bleiben…

 

„Lieber Dickdarm, auf welcher Ebene hast du noch Stress?“

Es meldete sich nur noch die energetische Ebene. Ich war erstaunt und fragte noch einmal:

 

„Brauchst du eine physische Reinigungskur durch etwas Stoffliches?“

Ergebnis: Nein. Das bedeutet, dass ich mir langwierige Entgiftungsprozeduren sparen kann. Dennoch fragte ich noch einmal anders, weil mein Gefühl meldete, ich dürfte doch noch etwas tun, aber eher als Unterstützung:

 

„Lieber Dickdarm, wäre es gut für dich, wenn ich etwas einnehme?“

Ich erhielt ein Ja und kam dann auf die von einer Ernährungsberaterin empfohlenen Spirulina und eine bestimmte Heilerde (gegen Schwermetalle). Diese wären zu meinem höchsten Wohl.

 

 

Über einen Muskelreflex kann man Antworten zu gestellten Fragen erhalten...

 

 

Die wohlwollende Kommunikation mit Deinen Organen...

Das waren jetzt nur einige Beispiele. Mir macht es richtig Spaß, Detektiv zu werden! Ich empfehle jedem diese (liebevollere) Vorgehensweise, weil man durch die Kommunikation mit seinen Organen aggressives Vorgehen vermeidet. Es ist doch viel besser, wertschätzender und wohlwollender, vorher zu fragen und nicht einfach rein rational mit Maßnahmen zu starten, die verschiedenste Organe nicht entlasten, sondern sogar irritieren / stressen können.

 

Jedenfalls ist es interessant herauszufinden, auf welchen Ebenen es eine Entgiftung braucht. Das Warum klärt man später! Ich habe mich für eine Entgiftung durch Visualisierungen entschieden. Deshalb empfehle ich Dir meinen Beitrag „Die Kraft der Implosion“.

 

Mein Testergebnis: Fünf Minuten mentale Entgiftung meiner Leber durch „heilendes Atmen“ und die Verabschiedung der mentalen Irritationen oder Fremdenergien mit der „Mond-Visualisierung“.

 

Mein Dickdarm benötigte auf der energetischen Ebene Unterstützung: Zuerst ebenfalls in Form von Atemübungen und der Vorstellung, alle Fremdenergien in die universelle „Recyclingquelle“ (wer gläubig ist, kann auch „göttliche Quelle“ sagen) abzugeben inklusive Erdungsübungen. Jeweils fünf Minuten täglich sollten genügen.

 

Ich bin sehr gespannt, was sich tut, und ich hoffe, meine Haut wird dadurch besser…

 

 

 

Du kannst übrigens den Armlängentest bei mir in Berlin erlernen:

Armlängentest für Gesundheitsbewusste: Aktuelle Termine

 

 

 

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Die verschiedensten Ebenen eines Menschen:

physisch / strukturell:

Das Körperliche, das sicht-, fühl-,mess- und abtastbar ist - Organe, Knochen, Muskeln, Gewebe, Zellen u.v.m.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Barbara ♥ (Montag, 10 Juni 2019 17:14)

    lieber Robert..
    ich finde deine Ansätze sehr gut und hilfreich...DANKE..♥

    ich interessiere mich auch seit vielen Jahren für gesunde Ernährung..und habe durch das Buch: Essen, was dein Körper braucht und durch den Hintergrund daraus: Ernährung nach dem individuellen Stoffwechsel-Typ sehr viel gelernt.. und bin froh, darüber mehr zu wissen und zu verstehn, dass und wieso z.B. Diäten nicht funktionieren..und bin froh, dass ich nie eine gemacht habe..es reichte mir, zu beobachten, was es bei anderen bewirkte..

  • #2

    Seelenforscher.eu (Montag, 10 Juni 2019 22:27)

    Hallo liebe Barbara,
    ich freu mich, wenn Du meine Ansätze als hilfreich bezeichnest. :) Ich kenne das Buch noch nicht, aber "Ernährung nach dem individuellen Stoffwechsel-Typ" ist bestimmt dem ähnlich, was ich mit diesem Artikel ausdrücken wollte.
    Genau: Diäten funktionieren einfach nicht, weil der Diät-Kandidat sie irgendwann beendet und wieder "normal" oder so ist, wie er es gewöhnt ist...
    Viele Grüße
    Robert :D

  • #3

    Sandra Imfeld (Sonntag, 16 Juni 2019 10:53)

    du sprichst mir so aus der Seele, wie lange habe ich mich mit gesunder Ernährung gequält, habe wenig Kohlenhydrate ausprobiert, Rohkost, mehr Gemüse etc. bis ich gemerkt habe dass sich mein Körper so stark dagegen wehrt. Ich bin in der Ayuverdischen Ernährung ein Vata Typ und gar nicht geeignet für Rohkost und ein Übermass an Gemüse (-; und meine TCM sagte mir dass ich so viel Kälte in meine Organen habe. Jetzt stresse ich mich nicht mehr so, esse am morgen einen warmen Porridge und trinke über den Tag verteilt warmes Wasser, am Morgen Ingwertee, wärmende Gewürze und 2x in der Woche wärme ich zwei Punkte mit Moxa. Meine Verdauung hat sich sehr gebessert, ich habe auch nicht mehr so schnell kalt und ich bin auch nicht mehr so stur, gönne mir einen gemütlichen Abend mit Freunden und gutem Essen auch mit Dessert ohne schlechtes Gewissen. Mit dem Armlängentest habe ich leider immer noch so meine Probleme, ich teste und vertraue meinem Testergebnis nicht mehr. Ich bleibe aber dran und probiere es weiter. Der Kugelblick finde ich sehr schwierig, ich glaube dass ist mein grösstes Problem

    Deine Artikel sind wirklich alle lesenswert, danke dafür!

    Liebe Grüsse