20 Gründe, warum Du an Depressionen leidest

Foto: pixabay.com - many thanks to "StockSnap" :)
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An einem Tag könntest Du die Welt umarmen, bist glücklich darüber, dass Du das Leben auskosten darfst, Du findest Dich toll, hast eine unglaubliche Energie und zeigst es allen Menschen in Deinem Umfeld.

"Wie spannend doch das Leben ist, und wie viele tolle Erfahrungen noch warten!“
denkst Du Dir…

 

Doch am nächsten Tag ist es das komplette Gegenteil: Du bist frustriert und betrübt, kannst Dich auf einmal nicht ausstehen, jede noch so kleine Schwäche fällt Dir auf. Du bist lustlos und kannst Dich nur schwer zu etwas aufraffen. Du schaffst gerade noch das Notwendigste. Du hinterfragst alles in Deinem Leben, Szenen aus Deiner Vergangenheit tauchen vor Deinem geistigen Auge auf. Alle Deine „Baustellen“ sind gedanklich sofort präsent: Vielleicht sind es Existenzängste, ganz bestimmte Mängel, Probleme mit dem Selbstwert, Unzufriedenheit im Job etc.

 

Kennst Du solche extremen Stimmungsschwankungen? Oder kennst Du jemanden, dem es so geht? Wer bestrebt ist, hinter die Kulissen zu schauen, der beginnt zu fragen:

 

Was steckt dahinter? Was hat es mit solchen Momenten auf sich? Ist es eine vorübergehende Phase, oder wird dieser Zustand länger andauern? Vielleicht war alles latent schon immer da und zeigt sich jetzt mit voller Wucht? Schnell kommt der Gedanke auf: Das sind Depressionen!

 

Die Schwankungen, die ich zu Beginn geschildert habe, sind wohl eher ganz natürliche emotionale Verstimmungen, die jeder Mensch hat. Vom Hörensagen weiß ich: Jemand, der wirklich depressiv ist, dem bereitet überhaupt nichts mehr Freude. Sinn- und Antriebslosigkeit machen sich breit, Selbstvorwürfe und das Gefühl von Ausweglosigkeit fördern zudem einen negativen Kreislauf. Im schlimmsten Fall wird man des Lebens überdrüssig und denkt eventuell:

„Die einzige Lösung ist, von dieser Welt zu gehen…“

Früher, wenn ich hörte, dass sich ein Prominenter oder jemand aus meinem Bekanntenkreis aufgrund von Depressionen umgebracht hatte, fühlte ich immer ein starkes Bedauern. Heute ist es auch noch so! "Wie konnte es dazu kommen? Es musste etwas Tragisches im Leben passiert sein", mutmaßte ich.

 

 

Geht es um Gefühle und Gedanken?

Da auf der Erde das Gesetz der Polarität gilt, bewegen auch wir Menschen uns zwischen den Polen: Wir pendeln hin und her zwischen Licht und Schatten, Glück und Unzufriedenheit, Aktivität und Passivität usw.

 

Je mehr wir akzeptieren, dass das Ausleben aller Erfahrungen – positiver wie negativer Art – zu unserem Dasein gehört, desto weniger Druck erschaffen wir uns.

 

Es ist für uns ein Leichtes, Positives anzunehmen, doch wie schwer tun wir uns mit negativen unvorhergesehenen Ereignissen?

 

Das Problem beginnt hauptsächlich dann, wenn wir das Negative oder besser gesagt das, was wir als negativ einstufen, ablehnen.

 

Unser verstandesmäßiges Urteil, z. B.: „Das ist nicht gut! Das ist nicht richtig! So will ich es nicht!“ erschafft eine Energie, die das Abgelehnte zuerst wegdrückt, doch im Physik-Unterricht in der Schule haben wir gelernt, dass eine Energie niemals verschwinden kann. Sie wandelt nur ihre Form.

 

Dann gibt es noch ein Gesetz, von dessen Existenz ich fest überzeugt bin: 


„Alles, was ich aussende, kommt zu mir zurück!“

 

Somit ist es nur allzu logisch, dass jeglicher Widerstand als Energie irgendwann wieder zu mir zurückkommt.

 

Ist das Symptom der Apathie oder des „Ich-kann-mich-zu-nichts-mehr-aufraffen!“, an dem Depressive leiden, die geballte Energie aller abgelehnten Gefühle und Gedanken, die zurückgekehrt sind? Sie kann so gewaltig sein, dass der Organismus vor lauter Überforderung in eine Starre gerät. Man fühlt sich dann wie ausgeknockt.

 

Häufig sind Depressionen die Folge eines lang anhaltenden Energie-mangels, der von übertriebener Leistungsbereitschaft herrührt. Meistens endet es in einem Burnout...

 

 

Ich kenne depressive Stimmungen nur zu gut...

Ich bin kein Arzt, Heilpraktiker oder Psychologe, doch mich hat das Thema Depressionen schon von klein auf beschäftigt, später natürlich aufgrund meiner Arbeit als Impulsgeber und energetischer Berater. Als Kind wusste ich natürlich nicht, was „depressiv sein“ bedeutet. Die Bezeichnung kannte ich nicht.

 

An so manches aus meiner Kindheit erinnere ich mich nicht gerne zurück. Aber eines weiß ich noch genau, wie ich auf unangenehme Situationen reagierte! Sobald ich ungerecht behandelt wurde, immer wenn ich von Erwachsenen für irgendetwas geschimpft wurde oder es mir schlecht ging, ich verzweifelt war, dachte ich einen Satz:

 

„Ich wünschte, ich wäre tot!“

 

Mir war gar nicht klar, woher ich das hatte! Dieser Satz tauchte einfach in meinen Gedanken auf. Ich dachte ihn sehr häufig, obwohl ich als kleiner Junge gar nicht wirklich wissen konnte, welche Vorteile es mir bringen würde, tot zu sein. Ich war regelmäßig melancholisch und oft traurig, fühlte mich eher wie von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Ich kann es schwer beschreiben. Doch nach außen hin zeigte ich das nicht. Irgendwie paradox: Als Gastwirtskind kam ich ja täglich mit vielen Menschen in Kontakt, genauso auch mit vielen Kindern aus der Schule.

 

Ohne meinen Zwillingsbruder, der vier Minuten jünger ist als ich, hätte ich diese Zeit wohl nicht überstanden! Mit ihm fühlte ich mich nie allein. Wir waren ein Herz und eine Seele, der eine konnte nicht ohne den anderen. Deshalb gab es uns die ersten Jahre nur im Doppelpack. Wir machten alles gemeinsam. Mit meinem Zwilling konnte ich alles teilen, wir verstanden uns und wir konnten uns immer gegenseitig zum Lachen bringen. Heute schafft es mein Bruder immer noch, mich mit seinem Humor aufzuheitern.

 

Yin und Yang vereint, und trotzdem geht jeder von uns seinen eigenen Weg... ;)
Yin und Yang vereint, und trotzdem geht jeder von uns seinen eigenen Weg... ;)

 

 

Ganz klar war ich als Kind auch fröhlich, quirlig und neugierig, außerdem war ich sehr kommunikativ. Aber ich fühlte damals schon diese starken Gegensätze in mir, ich verstand sie nur noch nicht.

 

Meine Eltern eröffneten 1977 ein Restaurant in einer oberbayerischen Kleinstadt. Das Leben spielte sich überwiegend im Gasthaus ab. Wahrscheinlich habe ich meine Mutter und meinen Vater einfach nur nachgeahmt. Sobald man draußen im Lokal war, betrat man eine „Bühne“.

 

Meine Eltern waren sehr darauf bedacht, dass wir uns vor den Gästen brav, freundlich und wohlerzogen verhielten. Der Eindruck sollte immer positiv sein und keinen Anlass zu Kritik geben. In der Regel folgten mein Bruder und ich diesem Wunsch. Unangenehmes zeigte man in der Öffentlichkeit nicht, so sind wir erzogen worden. Im Nachhinein kann ich sagen: Als Kinder von Unternehmern nahmen wir schon früh mehrere Rollen ein, z. B. die Rolle des freundlichen Dienstleisters…

 

Ich bin sicher: Selbst bei Familien, die nicht selbständig sind, gibt es immer ein Bild, dass man anderen, z. B. Nachbarn, Bekannten, Freunden usw. nach außen vermittelt. Häufig eines, das von Idealvorstellungen geprägt ist, die Ansehen und Anerkennung einbringen sollen. Es geht ums Image.

 

Und bei jeder Rolle ist doch klar, dass sie nicht immer dem entspricht, was tatsächlich im Inneren vorgeht. Oder vielleicht sollte ich sagen: Sie betont nur eine ganz bestimmte Seite. Hier sind wir schon beim Stichwort Authentizität. Ich glaube, dass es elementar ist zu erkennen:

 

„Wann bin ich authentisch?“ „Wer bin ich wirklich?“

 

Am Ende ist es doch für alle ehrlicher und gesünder, alle Facetten zeigen zu dürfen…

 

 

Sehr viele Gefühlsregungen werden auch durch Erziehung unterbunden, z. B. aggressive Energien.

Mir selbst widerstrebte es schon immer, mich zu schlagen oder Gewalt einzusetzen, einerseits ist das bestimmt gut, andererseits konnte ich des Öfteren an mir selbst feststellen:

 

Es sammeln sich Aggressionen an, die ein Ventil brauchen, um abgelassen zu werden.

 

Schon in der Schule bemerkte ich: Der Robert ist anders. Die typischen Keilereien zwischen pubertierenden Jungen machten mir ehrlich gesagt Angst und widerstrebten mir. Ich fürchtete mich vor Verletzungen. Manchmal kommt es mir so vor, als unterdrücke ich wilde Energien in mir. Das Thema muss ich noch klären! ;)

 

In einem Vortrag habe ich einmal gehört:

 

"Depression ist umgekehrte Aggression!"

 

Ich glaube, diese Aussage trifft es genau! Viele Menschen erlauben sich nämlich innerlich nicht, z. B. einmal so richtig auf den Tisch zu hauen oder laut zu werden, sich Luft zu verschaffen. Um des lieben Friedens willen schweigt man oder schluckt etwas herunter. Somit geht die Aggression nach innen.

 

Im Grunde gestattet man sich damit nicht, den Gegenpol,  seine vorhandenen Schattenseiten, zu leben. Sicherlich kennst Du es: Du schaffst es nie dauerhaft, freundlich, lieb, nett, friedlich, rücksichtsvoll, wohlwollend usw. zu sein.

 

Gerade frage ich mich, ob Menschen, die zu Depressionen neigen, nicht gerade hier ansetzen müssen: In ihrem Innersten genau wahrnehmen, welche Emotionen sich angestaut haben. Sie anzunehmen und anzuerkennen – sie nicht zu verurteilen und vor allem, die Energie dahinter zu fühlen ist ein heilsamer Schritt. Ich bin sicher, daraufhin verwandeln sie sich in etwas Positives oder sie lösen sich auf! Es ist ein Prozess...

 

 

Weißt Du, was mir vor einigen Jahren klar geworden ist?

Erst als ich die faszinierende Coachingmethode innerwise entdeckte und begann, mich mit energetischer Medizin zu beschäftigen:

 

Mein System war voll von Fremdenergien!

 

Ich erkannte, dass ich als kleiner Junge (unter anderem aufgrund meiner sozialen Ader und Empathie) ganz vielen Menschen Themen, Gefühle und negative Gedanken abgenommen hatte. Nur um ihnen zu helfen, nur damit sie sich besser fühlten, nahm ich „ihre Päckchen“ auf mich und lud sie mir energetisch auf die Schultern.

 

Lange wusste ich nicht, wer ich überhaupt wirklich bin! Das kann ganz schön frustrierend sein...

 

Was habe ich mich als junger Erwachsener gewundert, dass ich so extrem melancholisch, ambivalent und betrübt war!!! Obwohl ich alles hatte: Liebende Eltern, einen tollen Zwillingsbruder an meiner Seite, mir mangelte es materiell an nichts...

 

Erst seitdem ich mich von allem Fremden befreit und einiges in meinem Leben geändert habe (z. B. meinen Beruf), kann ich emotional viel besser mit den Herausforderungen des Alltags umgehen. Meine depressiven Tendenzen reduzierten sich deutlich…

 

 

Jeder Mensch hat Stimmungsschwankungen und durchlebt unzählige Höhen und Tiefen.

Die Frage ist: Wie gehe ich mit den Gefühlen und den Situationen um? Lasse ich sie zu? Akzeptiere ich sie? Erlaube ich sie?

 

Wer bringt in der heutigen Zeit schon den Kindern bei, dass es wichtig ist, sein Innenleben zu beachten? Sehr viele sind sich ihrer Emotionen nicht wirklich bewusst. Warum? Weil sie zerstreut sind, sich ständig ablenken lassen und ihren Fokus eher in der Außenwelt haben.

 

Manches will man auch lieber nicht fühlen, weil es schmerzhaft und unangenehm sein kann. So drängt man Gefühle lieber weg und verbannt sie aus seinem Bewusstsein. Es gibt Tausende von Ratgebern, die sich nur mit dem seelischen Gleichgewicht eines Menschen beschäftigen. Ich habe in meiner Arbeit als energetischer Berater erkannt:

 

Festgehaltene, unbewusste Emotionen und negative Gedanken sind maßgeblich an Krankheitssymptomen beteiligt! Oft sind es gar nicht die eigenen, sondern sie wurden übernommen, und man trägt sie ein Leben lang mit sich, bis Körper, Geist und Seele irgendwann Alarm schlagen…

 

Um es gar nicht erst zu einer Alarmsituation kommen zu lassen, lenke ich gerne die Aufmerksamkeit auf diese Thematik.

 

Apropos Krankheitssymptome! Sehr viele, die an Depressionen leiden, glauben, Depression wäre eine Krankheit. Das behauptet auch die Schulmedizin. Das höre ich immer wieder. Doch meine persönliche Meinung ist:

 

 

Eine Depression ist lediglich ein Symptom...

Ein Symptom ist laut Duden ein „Anzeichen einer Krankheit; für eine bestimmte Krankheit charakteristische Erscheinung“. Eine Krankheit wird beschrieben als „körperliche, geistige oder psychische Störung, die an bestimmten Symptomen erkennbar ist“.

 

Jeder, der sich mit alternativer und energetischer Medizin beschäftigt, weiß: Es spielt eine große Rolle, ob ich mit meinem Verstand lediglich beim Symptom stehen bleibe und damit nicht die eigentliche Erkrankung erkenne, oder ob ich viel tiefer gehe und mich auf die Suche nach der Krankheit und ihren Ursachen mache, die hinter dem Symptom stecken!

 

Jedem, der therapeutisch interessiert ist und bei diesem Thema zum Forscher werden möchte, empfehle ich, folgende Aussage kinesiologisch auszustesten bzw. austesten zu lassen. Man lässt die Betroffenen* laut sagen:

 

„Die Depression ist meine!“ 
Nicht selten zeigen die Arme hier ein deutliches Nein.
Dann ist Detektivarbeit gefragt!

 

„Wessen Depression habe ich in mir?“
wäre eine weiterführende Frage.

 

Vielleicht bist Du wie ich energetischer Coach und hast bei Dir selbst depressive Tendenzen festgestellt.  Oder Du möchtest Menschen helfen, die Du gut kennst, die Dir vertrauen (z. B. Familienmitglieder und Freunde). Sollten sie Dich um Deinen Rat bitten, dann bring Licht ins Dunkel!

*Beachte jedoch, dass Du rechtlich als Coach oder Berater keine Diagnosen stellen und keine depressiven Menschen behandeln darfst! Das ist nur ausgebildeten Ärzten und Psychologen vorbehalten. Du bist gesetzlich auf der sicheren Seite, wenn Du Klienten mit solchen Symptomen zu Experten weiterschickst!

 

 

Ich habe mögliche Ursachen von Depressionen aufgelistet, die man mit dem Armlängentest nach-prüfen kann  - das sind die tatsächlichen Krank-heiten, die das Symptom Depression produzieren:

1. Du leidest an Überfremdung! Fremde Energiefelder, Gefühle, Gedanken, Moralvorstellungen, Lebensphilosophien, Erziehungsmuster, Glaubensregeln, Begrenzungen usw. belasten Dich…

 

2. Du lebst Deine Identität nicht und somit auch kein authentisches Leben…

 

3. Du spielst eine oder mehrere Rollen - Dein wahres, ursprüngliches Ich kann sich nicht ausbreiten. Du bist „verstellt“…

 

4. Du machst Dinge, die sich falsch anfühlen…

 

5. Du bist einen Kompromiss eingegangen, mit dem Du Dich und Dein Herz verraten hast…

 

6. Du bist im falschen Beruf…

 

7. Du lebst Deine Berufung bzw. Deine Lebensaufgabe(n) nicht…

 

8. Du kümmerst Dich nur um andere, erfüllst ihnen ihre Wünsche, achtest jedoch nicht auf Deine Bedürfnisse…

 

9. Du leistest übermäßig viel und arbeitest wie verrückt, weil Du Dein schwaches Selbstwertgefühl damit kompensieren möchtest (Stress mit „Ich bin wertvoll!“)…

 

10. Du liebst Dich nicht, weil Du irgendwann begonnen hast zu glauben, dass Du nicht richtig bist. (Stress mit „Ich liebe mich so, wie ich bin!“)…

 

11. Du leidest an einem vergessenen oder verdrängten Konflikt. Du hast in der Vergangenheit etwas erlebt, was Dich dermaßen geschockt oder verletzt hast, dass Du es aus Deinem Bewusstsein gelöscht hast, um überleben zu können. Ein drastisches Beispiel wäre Missbrauch...

 

12. Jemand hat Dich völlig manipuliert (und Du hast es unbewusst zugelassen). Dein System versucht, darauf aufmerksam zu machen…

 

13. Du stehst geistig, seelisch oder energetisch in Verbindung mit einer verstorbenen Person. Die Depression gehört zu ihr, nicht zu Dir! Das kann die Seele eines Ahnen, Familienmitglieds, Partners oder Freundes sein - aber auch die einer fremden Seele, die früher an dem Platz gelebt hat, an dem jetzt Dein Haus steht bzw. jemand, der vor Dir in Deiner Wohnung gelebt hat...

 

14. Es gibt eine Verknüpfung zu einer (vergessenen) Kinderseele, die nicht auf die Welt kommen konnte, (z. B. ein Geschwisterchen, ein verlorener Zwilling oder Dein eigenes Kind,) Du spürst ihre Verzweiflung usw. Die Gefühle können von dem Seelchen kommen, aber Du kannst sie auch der Mutter oder dem Vater bzw. Deinem Partner abgenommen haben…

 

15. Du hast etwas getan, was Du nicht hättest tun sollen, und es rumort in Deinem Gewissen…

 

16. Du hast verpasst zu handeln und bedauerst, etwas versäumt zu haben…

 

17. Du leitest keine Veränderungen ein (obwohl Du ahnst, dass es gut wäre)…

 

18. Du treibst Raubbau mit Deinem Körper, Deinem Geist und Deiner Seele. Du lebst gegen Deinen Rhythmus, überforderst Dich regelmäßig und machst Dinge, die Dir schaden…

 

19. Du bist komplett denaturiert oder sogar vergiftet, z. B. durch falsche Ernährung, Genussmittelgifte, Umweltgifte usw. Bist Du ein Forscher und beherrschst kinesiologische Testmethoden, dann prüfe die Stichworte nach:

 

„Mitverursacher der Depression sind AUCH chemische Stoffe.“
Erhältst Du ein ja, dann suche weiter!

 

 

20. Dir fehlt Vitamin D (und/oder andere Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, eventuell auch sekundäre Pflanzenstoffe)…

 

Sicherlich sind an einer depressiven Verstimmung immer mehrere Faktoren beteiligt, und es gibt bestimmt noch viel mehr. Ich werde diese Liste weiter fortsetzen. Solltest Du einen Hinweis für mich haben, dann hinterlasse einen Kommentar! :)

 

"Welche Ursache soll ich als Erstes klären - was ist zum höchsten Wohl aller Beteiligten nach Bedarf und Notwendigkeit?"

 

Das ist eine empfehlenswerte Folgefrage, falls Du beim Austesten nicht nur einen Punkt gefunden hast...

 

 

Nun haben wir aber ein Problem!

Jeder, der jetzt denkt: „Der Robert könnte mit seiner Auflistung Recht haben!“ erkennt vielleicht auch gleich die Schwierigkeit, vor der Depressive stehen, die keine Psychopharmaka einnehmen wollen.

 

Denn häufig schlägt die klassische Schulmedizin neben Psychotherapie eben die Einnahme von Antidepressiva, Stimmungsaufhellern usw. vor, die Nebenwirkungen enthalten. Die Mittel beeinflussen Stoffwechselvorgänge im Gehirn. Der Patient wirkt wie gedämpft, er entwickelt eine Art trügerisches „Mir-ist-alles-egal-Gefühl“.

 

Viele legen deutlich an Gewicht zu (was das Wohlbefinden nicht gerade fördert). Außerdem besteht die Gefahr, abhängig zu werden. Nachweislich gibt es außerdem Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Von den unerforschten Wechselwirkungen mit anderen Chemie-Cocktails, die durch Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten, Kaffee und der täglichen Ration Glyphosat sowie anderer Pestizide, die sich mittlerweile in fast allen konventionell angebauten Lebensmitteln befindet, will ich erst gar nicht reden!

 

Jeder muss selbst entscheiden, welchen Weg er geht, nur eines ist klar: Medikamente lösen auf Dauer nicht die wahren Hintergründe auf, die das Symptom erschaffen haben.

 

Es wäre schön, wenn Ärzte und Psychotherapeuten kinesiologische Testmethoden anwenden würden, um Betroffenen noch effektiver helfen zu können. Aus eigener Erfahrung weiß ich, es gibt sie bereits: Klassisch ausgebildete Schulmediziner, die das große Feld der energetischen Medizin entdeckt haben. Veränderungsprozesse sind zumindest im Gange...

 

 

Auf jeden Fall ist für mich Depression unter anderem ein Zeichen von starker Unzufriedenheit.

Etwas im Leben stimmt nicht! Irgendetwas läuft falsch. Etwas hat sich angestaut, was transformiert werden will. Bestimmte Erlebnisse müssen angeschaut, gelöst und befriedet werden. Jedes Symptom bietet die Chance, etwas zu verändern...

 

Ich wünsche jedem, der Depressionen hat oder dazu tendiert, die optimale Hilfestellung. Sinnvoll finde ich, dass sich Betroffene trauen, bei Experten Hilfe zu holen.

 

Leidest Du darunter, dann lass Dich auf jeden Fall beraten! Such Dir jemanden, dem Du vertrauen kannst und der Dir dabei hilft, die Ursache zu finden und sie durch Bewusstwerdung und Klärung zu beseitigen. Es gibt immer einen Ausweg! Du musst nicht alleine die Tür finden…

 

Zum Schluss noch etwas sehr Wichtiges:

Bedenke als Betroffener, dass es unmöglich ist, Heilung zu erfahren, wenn Du Dich als Opfer der Umstände siehst! Wer sich als bedürftig darstellt, kann zum Energieräuber werden.

 

Wer Erkrankungen - welcher Art auch immer - benutzt, um Macht und Kontrolle auf sein Umfeld auszuüben, wird zum Täter. Den meisten Leidenden ist das nicht bewusst. Wer zudem anderen die Schuld für seinen Zustand gibt, bleibt ein Opfer und macht sich für immer von der Gunst seiner Mitmenschen abhängig…

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Tina (Sonntag, 16 September 2018 11:00)

    Lieber Robert,
    ein sehr interessanter Artikel, da ich gerade selber eine depressive Episode hinter mir habe. Allerdings kann ich mit der Antipathie gegenüber der Schulmedizin nicht ganz mitgehen. Ich habe es diesmal erst ohne Medikamente versucht, auch auf Alkohol und weitgehend Koffein verzichtet, es wurde trotzdem immer schlimmer, sodass ich in psychiatrischer (teil-)stationärer Behandlung war. Wenn es einem grundsätzlich gut geht, also die normalen Dinge im Alltag zu bewältigen sind und man Essen und schlafen kann, kann man auch nachforschen und schauen, was falsch läuft. Dann sind die Vorschläge, die Du hast, super.
    Wenn man aber eine mittelschwere oder schwere Depression hat, braucht man mitunter erst mal Medikamente, um überhaupt zu so etwas (wieder) fähig zu sein. Es gibt neue Medikamente mit wenig Nebenwirkungen, aber auch solche mit vielen. Es kommt ganz darauf an, was man hat und wie schwer die Krankheit ist. Mitunter gibt es sogar Depressionen, die mit Psychosen einher gehen. Das ist, genau wie Schizophrenie, auch eine schwere Krankheit.
    Aber nochmal zurück zu mir. Als ich die Depression hatte, kam bei mir auch ein Nein beim Testen, ob sie zu mir gehört. Es fühlte sich auch anders an, normalerweise bin ich ein positiver Mensch. Eine berufliche Extremsituation hat mich dorthin getrieben und ich habe mich auch gefragt, warum ich nicht einfach mit was anderem anfangen kann und schauen kann, wie es dann weitergeht. Warum nicht einfach ein paar Wochen knacke drauf sein und dann neu anfangen? Es ging nicht.
    Der Stoffwechsel im Hirn ist irgendwann verändert und dann hat man Gedanken, die einem quasi selbst fremd sind (und Symptome, die einem das Leben zur Hölle machen). Und die Prädisposition ist bei jedem anders. Wie empfindsam man ist, ob man es genetisch abbekommen hat, was man in der Kindheit gelernt und für Erfahrungen gemacht hat. Dann kommen auch die Glaubenssätze ins Spiel. Ich kann jetzt schauen, woran es liegt und versuchen, die Lösung zu finden. Brauche trotzdem aber auch eine Zeit lang Medikamente. Man nimmt sie nicht für ewig, dafür sind sie nicht gedacht.
    Es ist so: Hätte ich diesen Arktikel zu einem anderen Zeitpunkt gelesen, hätte ich mir vielleicht gleich wieder Vorwürfe gemacht, dass ich zu schwach bin, es ohne Medikamente zu schaffen, und das hätte mich sehr runtergezogen. Es IST eine Krankheit, die durchaus tödlich enden kann.
    Die Schulmedizin geht sehr stark auf alternative Heilmethoden ein. So sind Yoga und Achtsamkeit fest im psychotherapeutischen Programm dabei, auch die positive Psychologie gehört zu den Lösungsansätzen. Meine Therapeutinnen waren auch von dem Inneren Kind Kartenset total begeistert. Das ist alles auch neu, als ich vor 10 Jahren schon einmal in Therapie war, gab es das noch nicht.
    Also: Der Artikel ist sehr schön geschrieben. Es gibt auch Leute, die sich in ihre Depression reinlegen, Leute, die mir sehr nahe stehen, sogar. Da ist es vielleicht auch gut, es als Krankheit anzuerkennen, bevor man sich fragt, warum man den Leuten nicht reicht, und bevor man zu sehr versucht, sie zu retten.
    Ein paar von den o.g. Punkten sind auch Grund für meine Depression, aber ich weiß noch nicht, was die Lösung ist. Auch da muss ich noch vertrauen lernen, es sind oft alte Glaubenssätze auszutauschen, was ich auch vorher wollte, nur war der Weg wohl nicht ganz gesund. Vor allem Geduld und Vertrauen sind wichtig, und das ist oft schwer.
    Trotzdem würde es mich freuen, wenn Du etwas Frieden mit der Schulmedizin schließen kannst. Gerade im psychologischen/psychiatrischen Bereich ist es gut, wenn die Erkenntnisse verschmelzen. Mir haben die Therapeuten auch mehrmals gesagt, das ich einen guten Heilungsverlauf habe, weil ich diesen Sachen und Techniken gegenüber aufgeschlossen bin und sie angenommen habe. Es hilft wirklich.
    Das sind hier nur meine Erfahrungen. Bei anderen kann es ganz anders sein und ich finde auch, dass man nicht als erstes zu Medikamenten greifen soll, lieber schauen, ob man in der Lage ist, es so zu ändern. Wenn nicht, braucht man Hilfe, dann ist es auch okay so und man ist nicht schwach!
    Liebe Grüße
    Tina

  • #2

    Patricia (Montag, 17 September 2018 14:30)

    Hallo Robert,
    danke für einen weiteren Artikel. Ich kenne ein paar Fälle im Familien- und Freundeskreis, bei denen ich sehr froh bin, dass sie Unterstützung von der Schulmedizin erhalten. Es wird auch sehr stark an der Achtsamkeit gerabeitet, als Teil der Therapie. Demnach kann ich mich Tina anschliessen. Es wäre meiner Meinung nach sehr strebenswert, wenn Schulmedizin und Alternativmedizin mehr zusammenarbeiten könnten. Ich bin zuversichtlich, dass das mehr und mehr eintreten wird, und zwar zum höchsten Wohl der Betroffenen. Liebe Grüße, Patricia