Diese 2 Hauptverursacher entscheiden über Krankheit oder Heilsein

Foto: pixabay.com - many thanks to tookapic :)
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Was glaubst Du? Was macht den Menschen krank?

 

Ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung? Zu viel Stress und der falsche Job? Oder denkst Du gerade an diese beiden: Alkohol und Zigaretten im Übermaß?

 

Ob Du es glaubst oder nicht: Keiner der genannten Faktoren ist ausschließlich dafür verantwortlich, dass der Organismus Schaden erleidet. Nur weil jemand z. B. zu wenig Vitamine und Vitalstoffe zu sich nimmt oder viel raucht, heißt das nicht zwangsläufig: "Der wird garantiert krank..."

 

Es gibt viele Menschen, die von Junk-Food leben, sich kaum bewegen, regelmäßig Alkohol trinken und trotzdem gesund sind. Oft hört man von Frauen und Männern, die seit Jahrzehnten rauchen und trotzdem ein hohes Alter erreicht haben.

 

Dagegen kenne ich genügend Leute, die akribisch auf ihre Ernährung achten, z. B. kaum Fleisch, Milchprodukte und denaturierte Industrie-Nahrungsmittel essen, viel gesundes Obst und Gemüse konsumieren, auf Wein, Bier und Hochprozentiges verzichten, regelmäßig Sport treiben und dennoch unzählige Unpässlichkeiten haben. Sie müssten vor Gesundheit nur so strotzen, tun es aber nicht - merkwürdig, oder?

 

Es wäre zu schön und zu einfach, wenn wir schädigende Faktoren einfach meiden müssten, um vollkommen heil zu sein und zu bleiben.

 

Die Naturwissenschaft würde dazu einfach antworten: "Das liegt an der genetischen Veranlagung!" Doch ist es tatsächlich nur den Genen zuzuschreiben, ob man gesund bleibt oder im Laufe seines Lebens irgendwann krank wird? Ich persönlich zweifle stark daran...

 

 

Welche Faktoren bilden nun den Gesundheits-Killer Nr. 1? Es sind festgehaltene Gefühle und festgehaltene Gedanken!

Sie sind den Leidenden selten bewusst. Wir sind ein Sammelsurium von nicht gelösten Konflikten. Unbewusst leben wir ständig in der Vergangenheit, weil wir aufgrund von unterschiedlichsten Erlebnissen in Unfrieden sind. Häufig geht es um frühere Streitereien, egal ob mit Geschwistern, Eltern, Partnern oder anderen Bezugspersonen in unserem Leben.

 

Menschen werden krank, weil sie Emotionen wie Wut, Angst, Trauer, Eifersucht, Schuld, Scham, Hass u.v.m. in sich gespeichert haben, das gleiche gilt für die mentale Ebene:

 

Fehlende Liebe oder permanente Kritik eines Elternteils können schon in frühen Jahren z. B. zur Schlussfolgerung: "Ich bin nicht gut genug" verleiten. Diese wiederum führt zu einem wahnhaften Aktionismus, der auf Dauer Energieverluste mit sich bringt. Ist der Energiepegel langfristig unten, ist das logische Resultat ein Mangel und eine Erkrankung auf Dauer unvermeidbar...

 

Das Schwierige ist: Wir möchten am liebsten nur gute, angenehme, schöne Gefühle erleben - die negativen verdrängen wir nur allzu gerne. Ich bin auch so ein Kandidat: Aufgrund meiner Harmoniebedürftigkeit merke ich nicht immer gleich, dass ich beispielsweise wütend oder traurig bin (als würde ich es ausblenden wollen...)

 

Mein Körper meldet es mir aber irgendwann, z. B. durch ein Stechen, ein dumpfes Unwohlsein an irgendeiner Stelle. Das kann an den Schultern, am Nacken oder am Rücken sein - die typische Wirbelblockade ist ebenfalls ein gutes Beispiel.

 

Oder ich stoße mich, verbrühe mich beim Kochen oder schneide mich beim Gemüseschnippeln. Sich zu verletzen ist kein Zufall! Verletzungen, egal ob kleine oder große, zeugen von angesammelter Disharmonie, die entweichen wollte.

 

Es kann aber auch eine Form von Selbstbestrafung sein! (Aufgrund negativer Urteile, die man zuvor über sich selbst fällte.) Spätestens wenn der Schmerz kommt, heißt es dann für mich: "Stopp!" Innehalten und herausfinden, welche Emotion oder welcher Gedanke hinter dem Vorfall steckt.

 

 

Das empfehle ich auch Dir:

Wenn Du ein körperliches Symptom spürst oder Dich verletzt hast, dann frage Dich:

 

Halte ich an dieser Stelle ein negatives Gefühl fest? Oder einen negativen Glaubenssatz?

 

Und achte nach dieser Frage auf eventuelle Bilder, Szenen, Personen usw., die vor Deinem geistigen Auge auftauchen. Sie sind Hinweise und teilen Dir mit, worum es geht.

 

Am Ende ist die große Kunst, insbesondere negative Gefühle anzunehmen und sie zu bejahen, damit man sie wieder aus seinem Inneren entlassen kann...

 

Bei verurteilenden Gedanken ist es hilfreich zu klären, warum und in welchem Lebensjahr sie entstanden sind. Danach macht es Sinn, positive Umkehrungen zu formulieren. Die neu entstandenen Glaubenssätze sind wichtig, damit die Heilungsphase eingeläutet werden kann.

 

Die schmerzende Stelle entspannt sich, und die natürliche Harmonie wird wieder hergestellt...

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Klaus (Donnerstag, 27 April 2017 18:17)

    Hallo Robert. Gerne habe ich deinen Beitrag über die Dinge die uns krank machen gelesen....habe sofort angefangen bei mir zu testen. Oft sind einfache Fragen wie: was hälts du da fest oder hat dich etwas verletzt oder was soll ich hier lernen oder verstehen sehr sinnvoll und lebensklärend. Danke dir dafür. Deine Beiträge sind immer sehr "logisch" und leicht nachzuvollziehen. Weiter so....!
    Klaus - Südtirol

  • #2

    Seelenforscher.eu (Donnerstag, 27 April 2017 19:45)

    Danke Klaus für Deine Nachricht :)
    Super, wenn Du nach meinem Beitrag die Motivation bekommen hast nachzuforschen. Kennst Du schon diesen Artikel? "22 Ursachen, warum Menschen krank werden", dort sind weitere Details aufgelistet, die man mit dem Armlängentest nachprüfen kann.
    Viele Grüße aus Berlin
    Robert :)

  • #3

    Klaus (Freitag, 28 April 2017 12:13)

    Die 22 Ursachen.......nein habe ich nicht gelesen. Wo finde ich den Artikel?
    Herzlichen Dank

    Klaus