Ankunft im Jenseits

Foto: pixabay.com - vielen Dank an "jplenio" :)
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„Hey du!!! Haaaaaaallo! Hier bin ich! Was ist denn nur los? Bin ich denn Luft für dich? Was muss ich tun, damit du mir zuhörst? Bitte sprich mit mir! Ich verstehe es einfach nicht, warum du mich ignorierst! Okay, dann wende ich mich halt an jemand anderen.“

 

Unglaublich, keiner reagiert auf mich! Die Menschen sind doch ganz schön rücksichtslos. Aber wer bin ich denn schon? Ich bin anscheinend niemandem wichtig. Was habe ich bloß an mir, dass mich die anderen meiden?

 

Oh, die da vorne ist sympathisch, die frage ich mal: „Äh Entschuldigung, ich bräuchte deine Hilfe. Hallo??????“

 

Also irgendetwas stimmt hier nicht, die Leute schauen durch mich hindurch, als wäre ich gar nicht da - ich werde noch verrückt! Was mach ich jetzt nur? Ich fühl´ mich so allein, und alles ist so merkwürdig, ich kapiere das einfach nicht…

 

In der tiefsten Verzweiflung ertönt auf einmal eine Stimme – von wo genau ist schwer auszumachen: „Du bist gestorben! Die Lebenden können dich nicht wahrnehmen! Nur wenige sind dazu in der Lage - die, die sehr sensitiv sind.“

 

Diese Nachricht ist ein Schock!

 

„Wie gestorben? Das kann doch gar nicht sein! Ich bin doch da! Wer bist du eigentlich?“

 

 

„Erinnerst du dich nicht mehr, was passiert ist?“

„Keine Ahnung! Mir kommt es so vor, als hätte ich eine Woche durchgeschlafen, ich bin noch ganz benebelt. Es ist komisch, dass alle um mich herum so tun, als wäre ich gar nicht da! Bin ich jetzt verrückt geworden? Außerdem will ich zu meiner Familie.“

 

„Deine Familie?“ fragte die Stimme.

 

„Na, meine Frau und meine zwei Kinder! Übrigens weiß ich gar nicht so richtig, wo ich hier überhaupt bin? Ich muss wohl in einer fremden Stadt sein. Wie komme ich jetzt zu meinen Liebsten?“

 

„Ich möchte dir etwas zeigen.“

 

Foto: pixabay.com
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Auf einmal ändert sich die Umgebung, und es taucht eine Landstraße auf, die von großen alten Bäumen umsäumt ist.

 

„Hey, das ist ja echt crazy! Wie geht das denn? Gerade war ich doch noch in einer Stadt und von Leuten umgeben, ich kann´s gar nicht glauben!“

 

„Schau mal dort hin! An dem Baum kannst du sehen, was passiert ist.“

 

„Was? Dort auf der rechten Seite? Oh! Das schaut gar nicht gut aus! Da sehe ich ein demoliertes Motorrad. Ich habe ja auch eines, es scheint die gleiche Marke zu sein und hat sogar dieselbe Farbe. Der Fahrer ist wohl von der Straße abgekommen und mit vollem Karacho gegen den riesigen Baum geschlittert. Ich hoffe, derjenige hat überlebt.“

 

Die Stimme entgegnete: „Geh noch näher zum Straßengraben hin!“

 

„Warum? Ich will mir das am liebsten gar nicht ansehen! Ach Nein, da liegt der Motorradfahrer – ist ja schrecklich. Ist denn der Krankenwagen bereits unterwegs? Ich kann weit und breit nichts entdecken. Man muss ihm doch irgendwie helfen! Wieso wurde ich überhaupt hierher geführt?“

 

„Hallo? Können Sie mich hören?" Oh Gott! Der Motorradfahrer schaut ja aus wie ich!

 

„Verstehst du es jetzt? Du bist das Unfallopfer! Vor zwei Jahren bist du an dieser Stelle gestorben. Es ging alles sehr schnell. Deine Seele war durch den plötzlichen Tod irritiert worden.“

 

„Waaaaaas? Vor zwei Jahren? Aber ich dachte, ich habe nur einige Tage geschlafen!“

 

„Zeit gibt es nur auf der Erde! Hier spielt sie keine Rolle.“

 

Ein Gefühl der Bestürzung kam nach dieser Erkenntnis hoch:

„Wenn ich wirklich tot bin, dann konnte ich mich aufgrund des Unfalls nicht von meiner Frau und meinen Kindern verabschieden! Wie geht es ihnen? Ich würde ihnen so gerne noch sagen, dass ich sie unendlich liebe."

 

„Diesen Wunsch kann ich dir nicht sofort erfüllen, du musst Geduld haben! Es gibt aber eine Möglichkeit.“

 

„Liebe Stimme, von wo auch immer du herkommst, wer bist du eigentlich? Ich würde gerne sehen, wie du aussiehst.“

 

 

Kontakt mit einer höheren Hierarchie

Plötzlich erscheint ein warmer Lichtschimmer, eine schwebende Gestalt – ganz schemenhaft. Liebe und Wohlwollen werden spürbar.

 

„Oh, das ist ja schön! Das Licht, das ich gerade sehe, erweckt in mir ein äußerst angenehmes Gefühl! Ich fühle mich gerade so geborgen. Ist das Liebe?“

 

„Ja! Es ist göttliche Liebe, die wir geistigen Helfer verteilen. Ich gehöre zur Hierarchie der Erzengel.“

 

„Warum musste ich sterben? Ich hätte noch so viel für meine Frau und meine Kinder tun wollen! Wer weiß, warum ich gegen diesen blöden Baum geprallt bin. Wäre ich doch nur achtsamer gewesen und nicht so schnell gefahren! Dann würde ich heute bestimmt noch leben! Ich dachte immer, ich hätte einen Schutzengel, warum hat er mich nicht vor diesem Unfall beschützt?“

 

„Ich verstehe deine Wut und deine Traurigkeit. Die Menschen denken fast immer, dass sie Einfluss auf ihr Todesschicksal haben, wenn sie anders reagiert oder sich anders verhalten hätten, doch das ist eine Illusion des Verstandes!

 

Du hast die physische Welt wieder verlassen, weil du in deinem Leben alles Wichtige erlebt und erfüllt hast. Bedenke: Keiner kommt ins Jenseits, wenn seine Zeit nicht abgelaufen ist. Glaube mir, du wärst am Leben, wenn im Plan des Großen Ganzen nicht gestanden hätte, dass deine Zeit gekommen ist. Dein Schutzengel durfte deshalb nicht eingreifen und dich vor dem Tod bewahren. In anderen gefährlichen Situationen deines Lebens hat er jedoch viele Male seine Aufgabe erfüllt und dir geholfen – nur erinnerst du diese Momente nicht mehr.

 

„Woher weißt du das alles?“

 

„Von den Hütern des Karmas! Sie kennen jeden Plan einer menschlichen Seele, auch deinen. Wir arbeiten in der geistigen Welt alle zusammen. Die Schutzengel der Menschen unterstehen uns Erzengeln – sie haben die Gesetze des Karmas zu beachten. Alles, was du wissen willst, werde ich dir erklären. Ich bin für dich da, und begleite dich in deiner Übergangsphase.“

 

„Kannst du mir beantworten, wo ich jetzt bin?“

 

 

Die Resonanz entscheidet, wo man im Jenseits landet...

„Du bist in einer Zwischenwelt – ihr Menschen bezeichnet es gerne so: weder im Himmel noch auf der Erde. Das Jenseits hat unzählige Ebenen. Je nachdem wie deine Resonanz ist, kommst du in die entsprechende Ebene!“

 

„Resonanz? Was heißt das?“

 

„Mit Resonanz ist deine Schwingung gemeint, die in dir ist. Sie ist zu Lebzeiten vor allem von deinen Gedanken, Glaubens- und Verhaltensmustern geprägt worden, auch von den Werten, die man dir z. B. durch Erziehung vermittelt hat. Die Schwingung, die du in die Welt aussendest, kommt wieder zu dir zurück – in Form von Erlebnissen und Begegnungen mit Menschen und so weiter.

 

Dass du meine Stimme in der Zeit deiner Verwirrung und Suche in dieser Zwischenwelt überhaupt bemerkt hast, kann zwei Gründe haben: Entweder hast du zu Lebzeiten in deinem tiefsten Inneren an Engel geglaubt, oder jemand, der dich liebt, der dir sehr nahe steht, hat für deine Seele um Hilfe gebeten. Wenn das passiert, werden wir Engel geschickt, um zu helfen.“

 

„Ja stimmt, ich erinnere mich. Ich habe an Engel geglaubt! Jedes Mal wenn ich als kleiner Junge Angst hatte, erinnerte mich meine Oma an die Engel. Sie sagte, dass es sehr viele gibt, z. B. Erzengel und Schutzengel, nur sieht man sie nicht. Sie erwähnte: „Jeder Mensch hat einen Schutzengel, auch du! Er passt immer auf dich auf!“

 

Sobald ich ängstlich wurde, sollte ich ihn um Hilfe bitten, weil er nur dann etwas für mich tun kann. Meine Großmutter erklärte mir: Engel dürfen erst dann den Bittsteller unterstützen, wenn sie von ihm darum gebeten werden, denn sie müssen den freien Willen eines Menschen achten. Nur in Ausnahmesituationen dürfen sie in seinen Lebenslauf eingreifen… Diese Bitte hat mir damals als Kind immer geholfen, mich zu beruhigen, und ich konnte leichter einschlafen. Auch nach dem Tod meiner Oma dachte ich öfter an ihre Worte. Aber, wie war es bei mir? Hat jemand für meine Seele gebetet?“

 

„Das ist nicht passiert, weil die Verbliebenen noch zu stark mit ihrer Trauer beschäftigt sind. Deine Überzeugung, dass es Engel gibt, hilft dir jetzt in dieser Welt! Deshalb hast du mich irgendwann wahrgenommen.“

 

„Wie geht es meiner Frau und den Kindern, wie geht es meinen Eltern? Du sagst, sie sind traurig.“

 

„Ja, sie sind sehr traurig und versuchen, alles zu vergessen, doch es ist verständlich, dass das nicht geht. Deine Frau ist zudem noch sehr wütend auf das Leben, sie fragt sich: „Wenn es einen Gott gibt, warum hat er mir meinen Ehemann genommen?“ Sie versucht, sich abzulenken, und will für ihre Kleinen stark sein. Deine Eltern verstehen nicht, weshalb sie länger leben dürfen als ihr Sohn. Sie wissen nicht von dem Plan des Großen Ganzen, sie sind nicht in der Lage, ihn zu überblicken.

 

 

Denn jede Seele hat einen Plan geschmiedet,

den sie mit den geistigen Hierarchien zusammenstellt. Nicht alles, aber die wichtigsten Punkte und Absichten stehen schon lange vor der Geburt fest. Hinzu kommt: Jede Familie hat einen Plan, ein Ziel, was die Mitglieder zu erreichen versuchen. Dazu gehören positive und negative Erfahrungen, die die Seelen durchmachen. Besonders die negativen sind wichtig, weil sie – auch wenn es anfangs nicht so aussieht – Kräfte in der Seele entwickeln, die gebraucht werden, um viele Dinge in der Zukunft zu meistern. Das gelingt jedoch nur, wenn die Grundhaltung positiv ist… Dein Tod ist wichtig und nicht willkürlich. Er erfüllt eine Funktion, denn deine Frau sowie deine Kinder haben mehrere Dinge zu erkennen und zu lernen.“

 

„Was ist es genau?“

 

„Dadurch, dass du nicht mehr da bist, ist deine Frau gezwungen, Aufgaben zu übernehmen, die sie früher immer gescheut hat, Aufgaben, die du ihr bereitwillig abgenommen hattest. Dazu gehört eine große Portion Mut, die sie aufbringen muss. Nach einer Überwindungsphase wird sie alles meistern und ihre Seele dadurch reicher sein. Irgendwann wird sie Stolz für das empfinden, was sie alles bewältigt hat.

 

Die Seelen deiner beiden Kinder haben sich die Erfahrung des Verlustes eines geliebten Menschen ausgesucht. Auch sie werden sich irgendwann mit Übersinnlichem beschäftigen und ihr Trauma und ihre Trauer überwinden. Sie kommen letztendlich stärker in Kontakt mit ihren Gefühlen. Sie werden wie ihre Mutter stärker sein als vorher.

 

Es wird immer mehr Menschen geben, die erfahren, dass der physische Tod nicht das Ende bedeutet. Die Seele legt nur ihren Körper ab, so wie du. Der Tod im Diesseits ist gleich die Geburt im Jenseits – es geht immer weiter – auch das Lernen. Wie gesagt: Alles folgt dem göttlichen Plan, der sich den meisten erst nach dem Tod erschließt. Dann begreifen die  ankommenden Seelen, welchen Sinn alles hatte…"

 

 

Sehnsucht nach den Verbliebenen

„Darf ich meine Familie sehen?“

 

„Ja! Sobald du den Wunsch denkst, deine Familie zu sehen, geschieht es auch gleich – das ist in der geistigen Welt möglich – du kannst dich überall hinbewegen. Nur, sie werden dich nicht wahrnehmen können.“

 

„Warum nicht? Ich habe doch vorhin auch Lebende sehen können, ich bin doch mitten unter ihnen?“

 

„Das war der Fall, weil die Welt der Lebenden mit der Welt der Verstorbenen verwoben ist! Es ist nur so: Deine Familie kann dich nicht wahrnehmen, weil ihr Verstand fest glaubt, dass nach dem Tod alles vorbei ist. Sie haben sich bewusst nie damit auseinandergesetzt, was mit der Seele eines Menschen passiert, wenn er stirbt.

 

„Aber es muss doch eine Möglichkeit geben, zumindest mit meiner Frau Kontakt aufzunehmen!“

 

„Ich sagte dir vorhin schon, dass das nicht ohne Weiteres geht. Deine Frau hat sich noch nicht mit der Tatsache beschäftigt, dass Verstorbene nur ihren Körper ablegen. Geist und Seele aber leben weiter – nur in einer anderen Welt. Die Liebe verbindet die Seelen untereinander, egal, ob sie leben oder nicht. Es wird noch eine Weile dauern, bis deine Frau soweit ist, sich Hilfe zu holen. Sie wird jemanden brauchen, der sie dabei unterstützt, ihre Trauer zuzulassen und auch ihre Wut dem Leben gegenüber zu transformieren. Auf der Erde wird das noch ungefähr drei Jahre dauern.“

 

„Kann ich noch irgendetwas tun?“

 

„Du kannst, so oft du möchtest, deine Frau und deine Kinder besuchen und ihnen zeigen, dass du sie liebst. Irgendwann werden sie deine Anwesenheit registrieren. Dein Jüngster ist noch in einem Alter, in dem er dich mehr als fühlen kann, er kann dich hören. Flüstere ihm zu, was du loswerden möchtest.

 

Deine Frau erreichst du nur im Traum. Manchmal auch, wenn sie kurz vor dem Einschlafen ist. Sobald sie sich in einem Dämmerzustand befindet, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie deine Bilder erreichen. Versuche es immer wieder, sobald sie schläft. Ist sie innerlich bereit, sich an ihre Träume zu erinnern, wirst du ihr erscheinen.

 

Sei geduldig und vermittle deinem Sohn, dass du die Mama, seine Schwester und ihn sehr lieb hast. Teile ihm mit, dass es dir gut geht und dass du da bist – nur eben ohne Körper. Zeig ihm, dass ihr über eure Herzen verbunden bleibt! Es kann nämlich sein, dass er deine Botschaft irgendwann so deutlich vernimmt und sie seiner Mutter und seiner Schwester erzählt. Du bleibst so lange hier in dieser Ebene, bis du deine Nachricht losgeworden bist, denn ich weiß, dass es dir ein großes Bedürfnis ist.“

 

„Gut, ich werde es versuchen, aber gibt es nicht noch eine andere Möglichkeit, mit meiner Frau zu kommunizieren?“

 

„Ja, die gibt es. Du kannst sensitive Menschen besuchen, die die Lebensaufgabe haben, Seelen wie dir zu helfen. Oft sind das Persönlichkeiten mit feinen Antennen, nur sind ihre Gaben unterschiedlich ausgeprägt. Die Schwester deiner Ehefrau ist so jemand, nur befindet sie sich sozusagen noch in Ausbildung. Ihre Fähigkeiten entwickeln sich gerade. In einem halben Jahr wird sie einen Lehrgang in energetischen Heilmethoden beginnen. Dort wird sie erneut auf ihre schlummernden Talente aufmerksam gemacht. Irgendwann wird sie deiner Ehefrau mit Inspirationen helfen können, doch bis dahin musst du warten.“

 

 

Kann ich mit einem lebenden Menschen sprechen?

„Ist es nicht möglich, gleich einen Lebenden zu kontaktieren, der mehr kann, jemanden, der mich sieht und vielleicht sogar mit mir sprechen kann und direkt meine Botschaft vermittelt?“

 

„Doch das geht schon, man nennt diese Menschen auf der Erde Jenseits-Medien. Sie haben die Gabe schon in die Wiege gelegt bekommen und sie später zu ihrem Beruf gemacht. Sie spenden den Verbliebenen Trost und erlösen in gewisser Weise auch erdgebundene Seelen, indem sie ihre Nachrichten weitergeben. Nur erinnere ich dich an den Plan des Großen Ganzen. Es ist die göttliche Vorsehung: Sie sieht vor, dass deine Schwägerin deine Botschaft an ihre Schwester überbringen wird. Deine Frau vertraut ihr, von einem Fremden würde sie deine Botschaft nicht annehmen können.“

 

„Aha, okay! Dann muss ich natürlich warten.“

 

„Genau, ich werde dir rechtzeitig Meldung geben, sobald es so weit ist. Dann begibst du dich vorsichtig ins Energiefeld deiner Schwägerin und machst auf dich aufmerksam. Ihre geistigen Helfer werden sie auch dahingehend unterstützen, damit ihre Wahrnehmungsfähigkeiten gestärkt werden. Sie wird von ihren Engeln auch noch Impulse erhalten. Irgendwann klappt die Vermittlung, nur wir dürfen nichts erzwingen, das ist nicht erlaubt.“

 

„Ach bitte, sag mir noch: Wenn ich es geschafft habe, meine Botschaft zu übermitteln, was passiert dann?“

 

„Das kann ich dir gleich zeigen. Die Voraussetzung ist, dass die Menschen, die dich geliebt haben, dich irgendwann loslassen können. Wenn Verbliebene in ihrer Trauer stecken bleiben und ihr Trauma nicht verarbeiten, dann halten sie deine Seele fest, du bleibst dann an die Erde gebunden. Dieser Ort ist nicht der eigentliche Aufenthaltsort der Seelen.

 

„Wenn ich ihnen doch nur vermitteln könnte, dass es mir wieder gut geht! Ich weiß jetzt, was passiert ist, und ich kenne nun den Plan. Ich wünsche mir so sehr, dass meine Frau, meine Kinder und meine Eltern das Leben trotzdem auskosten und sich auf das Gute konzentrieren. Es gibt so viel zu entdecken. Ich hoffe, sie erkennen, dass ihr Leben mit allen Erfahrungen ein Geschenk ist…“

 

„Sobald deine Liebsten ihre Trauer überwunden haben und dich gehen lassen können, dann gebe ich dir schon einmal einen Vorausblick, doch auf diese Ebene darfst du jetzt noch nicht. Aber zeigen darf ich es dir, damit du weißt, was dich erwartet.“

 

 

Licht- und Schattenwelten... (Foto: pixabay.com)
Licht- und Schattenwelten... (Foto: pixabay.com)

Die Begegnung mit einer Ahnin und...

Wieder wandelt sich die Umgebung, auf einmal öffnet sich ein Spalt, durch den ein angenehmes Licht scheint wie ein Eingang in eine andere Dimension. Daneben eine menschliche Gestalt, die lächelt.

 

„Oma? Ich kann es gar nicht glauben! Ich freue mich so, dich zu sehen!“

 

„Na? Habe ich dir nicht gesagt, dass es Engel gibt, die dich unterstützen?“ Ihre Worte waren wie eine liebevolle Umarmung.

 

„Ja, ich danke dir, liebe Oma, dass du mir davon erzählt hast, das hat mir hier sehr geholfen! Alles hatte seinen Sinn. Bist du denn die einzige hier von unserer Familie?“

 

„Nein, es gibt ganz viele Ahnen, die dich herzlich empfangen werden und sich schon freuen, dir zu begegnen. Viele hast du, als du lebtest, nicht kennenlernen können, weil sie lange vor dir gelebt haben. Sie und auch andere Seelen, die nicht mit unserer Familie zu tun haben, werden dich begrüßen, wenn du ins Licht gehst!“

 

„Licht? Welches Licht? Wooooooow! Was ist das? Dieses Licht ist ja noch viel stärker als das des Erzengels. Es ist unbeschreiblich, es ist so hell, und dennoch blendet es nicht. Und wieder dieses wohlige Gefühl in mir, so wie Liebe, Freude, Frieden, Vertrauen, Wohlwollen, Güte – alles zusammen auf einmal. Ich kann es gar nicht weiter in Worte fassen. Und das erwartet mich tatsächlich?“

 

Der Engel antwortete:

„Ja, das, was du fühlst und wahrnimmst, erwartet dich – es ist die bedingungslose Liebe des Göttlichen und der göttlichen Welt. Das Licht ist in allen Geschöpfen enthalten, es ist die Grundenergie des gesamten Universums.

 

Dort lernst du weiter. Es gibt sogar Schulen, in denen du in dem unterrichtet wirst, wonach sich deine Seele sehnt, was dich interessiert und was du zu Lebzeiten nicht geschafft hast. Und je nach Lebensaufgabe deiner Seele und je nachdem, mit welchen geistigen Helfern und Lehrern du zusammenarbeitest, bereitest du dein nächstes Erdendasein vor…“

 

 

 

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