Heilung entsteht nicht im Kopf!

Foto: pixabay.com (Vielen Dank an LoboStudioHamburg)
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Was macht ein Patient, wenn sein Arzt ihm sagt: "Wir können uns Ihre Symptome nicht erklären, es ist nicht möglich, eine genaue Diagnose abzugeben..." Sollte er es einfach hinnehmen und sich mit seinem Schicksal abfinden? Nicht zu wissen, was Sache ist, ist höchst unbefriedigend und eigentlich unerträglich!

 

So begibt sich der Leidende gezwungenermaßen auf die Suche nach Ursachen. Er beschäftigt sich mit seiner Erkrankung - erst recht, wenn er nicht auf Dauer Medikamente einnehmen will. Bei rätselhaften Fällen hat die Ärzteschaft nämlich oft nur Mittelchen parat, die die Symptome lindern - besser gesagt - unterdrücken. Die Frage ist, wie lange das gut geht!

 

Das Positive ist: Weiß die Schulmedizin nicht weiter, entsteht bei vielen Erkrankten eine Offenheit gegenüber alternativen Behandlungsformen, in der Hoffnung auf Linderung oder Heilung...

 

Genau solchen Leuten versuche ich als energetischer Berater und Impulsgeber eine Unterstützung anzubieten. Anhand des innerwise Systems (eine energetische Heilmethode, die der deutsche Arzt Uwe Albrecht entwickelt hat) ist mein Ziel herauszufinden, welche Ursachen hinter bestimmten Erkrankungen stecken.

In letzter Zeit ist mir aufgefallen:

Sehr viele Leute kommen zu mir in die Praxis mit tausenden von möglichen Theorien, was ihre Erkrankung ausgelöst haben könnte. Es besteht Verwirrung nicht nur aufgrund der vielen Experten-Meinungen, die sie z. B. im Internet oder in Büchern fanden, auch das persönliche Umfeld der Suchenden hatte viele unterschiedliche Ratschläge parat. Am Ende überwiegen aber trotz alledem die Zweifel. Die Betroffenen wollen so sehr verstehen, was sie aus dem Lot gebracht hat - mit aller Macht wünschen sie sich Klarheit über die Ursachen. Das ist auch verständlich. Fest steht, diese Menschen leiden nicht nur an ihrer Krankheit, sondern an der Ungewissheit und auch an ihrer Unsicherheit.

 

 

Folgendes konnte ich bei der Ursachenklärung feststellen:

  • Selten ist es nur ein Faktor, der den Menschen krank gemacht hat. Viele Aspekte spielen bei der Entstehung von Symptomen eine Rolle und verknüpfen sich zu einer Kette von Auslösern. Ein guter Therapeut oder Heiler erkennt sie...
  • Viele Ratsuchende wollen hauptsächlich mit dem Kopf verstehen, warum sie krank geworden sind - das ist ganz legitim, doch es reicht nicht aus. Auch wenn man offen gegenüber energetischen Heilmethoden und kein reiner Rationaldenker ist, man kann sich durch seinen überpräsenten Verstand bei der Analyse verlieren... Die unzähligen Informationen von Beratern, Therapeuten, Ärzten, aber auch Leidensgenossen können diesen Prozess noch verstärken
  • Selbstheilungsprozesse sind schwierig einzuleiten, wenn der Patienten rein verstandesbetont und extrem analytisch an die Erforschung seines Leids herangeht. Man verliert sich meist in Einzelheiten und übersieht das große Ganze - das Wesentliche, was die Krankheit entstehen ließ. Der Kopf kann ein starker Blockierer sein und Heilung sogar verhindern. Manche Klienten erschweren auch die Arbeit des Coaches, weil sie während der Sitzung relativ häufig festgefahrene Überzeugungen und Vermutungen äußern. Glücklicherweise entlarvt der Armlängentest (eine kinesiologische Testmethode, die Kontakt mit dem Unterbewusstsein des Patienten aufnimmt) Irrtümer bzw. bringt die Wahrheit ans Licht...
  • Für mich persönlich ist Krankheit die Abwesenheit von Liebe. Wer gesund werden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als die Aufmerksamkeit weg von der Ratio, hin zum Herzen (oder zum Bauch) zu richten und die Liebe wieder fließen zu lassen. Liebe entsteht nicht im Kopf - das wissen wir alle. Darauf versuche ich den Fokus zu lenken. Jeder Ratsuchende braucht etwas anderes, um die Energie der Liebe wieder zu aktivieren.
  • Sehr oft finde ich den Knackpunkt in negativen Erlebnissen aus der Kindheit oder in jungen Jahren. Sogar in der vorgeburtlichen Phase: Ein Beispiel ist das Thema "Nicht gewollt zu sein". Schon während der Schwangerschaft überträgt sich die Ablehnung oder Unsicherheit der Eltern als energetische Information auf den Embryo...

 

 

Heilung entsteht im Herzen bzw. sie kommt durch das Herz.

Fragt man spontan Geheilte, die durch "Wunderheilungen" wieder gesund wurden, dann können sie das Geschehene mit ihrem Verstand meist nicht genau erklären. Sie berichten, dass sie die Veränderung bzw. die Heilenergie deutlich fühlten...

 

Warum wird jemand krank? Oft passierte etwas im Leben der Erkrankten - und das schon lange Zeit, bevor sich die Krankheit zeigte. Das können ein Verlust, eine Trennung, die Kündigung des Jobs oder andere schlagartige Veränderungen sein, die sie aus der Selbstsicherheit brachten. Häufig sind es Erlebnisse, die die Selbstliebe erschüttert haben...

 

Im emotionalen Herzen bzw. im Herzchakra beginnt auch die Bereitschaft zur Vergebung, die meiner Erfahrung nach wichtig ist, um vergangene Erlebnisse zu befrieden und Menschen, die einen enttäuscht haben, zu verzeihen.

 

Vergeben heißt nicht: "Ich finde gut, was passiert ist", sondern Vergebung bedeutet: "Ich entscheide mich, nicht mehr unter meinen Gefühlen zu leiden". So bin ich kein Opfer der Umstände mehr, sondern übernehme meine Eigenverantwortung. Die Öffnung für Vergebung fördert die Fähigkeit, sich von allem Stress der Vergangenheit zu verabschieden...

 

 

Könnte man sagen: Heilung entsteht nicht im Kopf, sondern sie beginnt dort?

Beispielsweise durch Bewusstmachen gespeicherter und festgehaltener Gefühle. Wir können und sollen unseren Verstand nicht völlig ausschalten. Ich versuche den Menschen, die ich berate, Informationen zu liefern, damit sie nachvollziehen können, wie es zur Krankheit kommen konnte. Das beruhigt das Gewissen und hilft, Sorgen und Ängste im Kopf loslassen zu können.

 

Während der Klärung mache ich den Patienten auf seine innere Weisheit, sein Gefühl und sein Herz aufmerksam. Durch unsere gesellschaftliche und naturwissenschaftliche Prägung ist uns dieser Fokus fast komplett verloren gegangen. Es ist heilsam wahrzunehmen, was im Bereich der Körpermitte so alles gespeichert ist, um dann eine Transformation einzuleiten (z. B. wenn das Herz durch eine negative Erfahrung verschlossen wurde)...

 

Ich bin sicher: Heilungsprozesse werden zwar durch Erkennen eingeleitet (dazu braucht es den Kopf), jedoch kann Heilung nur im Herzen passieren. Genau dort ist die Verbindung zum Göttlichen bzw. zur universellen Heilkraft, die alles wieder ins Lot bringen und den ursprünglichen gesunden Zustand wiederherstellen kann.

 

 

Solltest Du auf der Suche nach Heilung sein,

dann richte Deine Aufmerksamkeit auf Dein Herz und Deine Gefühle - vor allem, wenn Dein Verstand flattert und verzweifelt auf der Suche nach Lösungen ist. Wenn Du akribisch vom Hundertsten ins Tausendste analysierst, stimmt etwas nicht. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Du Dich auf der Suche nach der Lösung verzettelst!

 

Setze Dich mit Deiner Person von damals auseinander, wenn Du fühlst, dass Dich ein Konflikt krank gemacht hat. Oft ist der Hauptgrund eine Erwartung, die Du an die Beteiligten gestellt hast, und eine erlebte Enttäuschung. Sehr viele tragen die krankmachende Erinnerung daran noch heute mit sich herum. Nimm die Erwartung heraus und versuche den Menschen, die Dich enttäuschten, zu vergeben. Die Wut etc. hattest Du Dir durch Deine Haltung und Bewertung der Situation selbst erschaffen. Transformiere sie und verabschiede Dich von ihr...

 

Zusätzlich ist es wichtig, Dir selbst das zu geben, was Du Dir von anderen gewünscht hättest. Zum Beispiel: Liebe, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Zeit usw. Das kann man übrigens energetisch nachholen, und somit heilt man aus der Gegenwart heraus seine Vergangenheit.

 

Das führt zur Entspannung Deines Systems, Du beginnst wieder Ja zum Leben zu sagen. Die Liebe beginnt wieder in Dir zu fließen, und Du kannst voranschreiten - frei von Spannungen, die bisher festgehalten wurden... Damit trägst Du zur Aktivierung von Selbstheilungs- und Regulationskräften bei, die im Herzen wachgerufen werden. Und wenn alle weiteren Faktoren geklärt wurden, dann verschwinden auch Krankheitssymptome.

 

Ich glaube daran.

 

 

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