Rauchzeichen

Foto: ©iStock.com/badmanproduction
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Passend zu Halloween...

 

Vor einem Jahr führte ich in meiner Praxis ein Seminar zum Thema Berufung durch. Am Abend zuvor wollte ich hierfür alles vorbereiten und bemerkte Rauch in meinen Räumen. Als überzeugter Nichtraucher fällt es mir schnell auf, wenn die Luft nicht sauber ist.


Zuerst dachte ich: "Vielleicht war mein Vermieter kurz vorher hier, hatte etwas aus seinem Lagerraum geholt und dabei geraucht. Wenn nicht, dann kommt es sicherlich von den Nachbarn oder vom Treppenhaus und zieht wahrscheinlich durch die Ritzen...". Zigarettenqualm von der Straße konnte es nicht sein, die Fenster waren geschlossen.

 

Am Kurstag wurde es noch stärker, ich hatte das Gefühl, jemand bläst mir mit einer Zigarette permanent Rauch ins Gesicht - für mich einfach ekelhaft! Ich kam mir vor wie eingeräuchert. Ich saß mit drei Teilnehmerinnen am Tisch und brauchte Sicherheit: "Sagt mal, riecht ihr etwas? Hier ist doch Rauch in den Räumen, oder?", alle drei blickten mich leicht verwundert an: "Wir merken nichts".

 

Ich erklärte, dass seit gestern Zigarettenqualm in meiner Nase hänge, obwohl niemand um mich herum rauchte. Meine Ahnung, es könnte mit einer verstorbenen Person zusammenhängen behielt ich allerdings noch eine Weile für mich, und wir machten weiter. Nach einiger Zeit hielt ich es nicht mehr aus: "Sorry, dieser Geruch ist unerträglich. Ich habe das Gefühl, hier geht es um eine Seele. Ich teste kurz aus, zu wem sie gehört."

 

Die Damen wussten bereits, dass ich im Bereich Verstorbene forsche. Sie beherrschten als innerwise Coaches ebenfalls den Armlängentest - eine kinesiologische Methode. Damit ist es möglich, Antworten zu Sachverhalten zu bekommen, die anders nicht sichtbar sind. Man erhält Zugang zum umgebenden Feld. Nicht physische Energien sind feststellbar.


Nach der Fragestellung beobachtet man die Muskelspannung beim Zusammenführen der Arme. Sind diese gleich lang, bedeutet das Ja. Anspannung oder Stress führen dazu, dass sich die Muskeln zusammenziehen. Die Arme sind in diesem Fall unterschiedlich lang, was einem Nein gleichkommt.

 


Schnell hatte ich ein Ergebnis, welches von den anderen Teilnehmerinnen bestätigt wurde: "Dorothee, es geht um deinen Großvater, väterlicherseits. War der vielleicht ein starker Raucher?"

 

Dorothee riss ihre Augen auf und schluckte kurz: "Äh ja! Der rauchte so viel, dass man ihm ein Bein amputieren musste!"

 

Wir blickten uns alle erstaunt an. Obwohl es in unserer Arbeit mit dem innerwise Heilsystem nichts Ungewöhnliches war, den Ahnen Beachtung zu schenken, waren wir alle etwas überrascht. Die Coaches wahrscheinlich, weil ich den Kurs spontan unterbrach und die Vermutung über die Anwesenheit eines toten Mannes äußerte. Mir selbst war diese Art der Geruchswahrnehmung völlig neu. 

 

Ohne den Armlängentest und die Bestätigung von Dorothee hätte ich an meinem Verstand gezweifelt. 

"Genau diese Bestätigung habe ich gebraucht! Ich dachte schon, ich drehe durch!" waren meine Worte.

 

Wir testeten weiter, und Dorothee hatte die Aufgabe, ihrem Großvater virtuell Heilkarten anzubieten. Auch wenn Menschen schon längst tot sind, kann man ihnen Heilfrequenzen zukommen lassen. So kann man zu einer Entspannung im gesamten Familiensystem beitragen.

 

Ich war sicher, es gab einen Grund, warum der Opa im Raum war, in dem seine Enkelin saß. Nach meiner Überzeugung bleiben Verstorbene in der Nähe ihrer lebenden Familienmitglieder, wenn sie noch etwas zu erledigen haben bzw. etwas brauchen, um gehen zu können.

 

Wir zogen aus dem innerwise Set Heilkarten, die Dorothee ihrem Großvater im Geiste übergab. Zu meinem Leidwesen blieb der Rauchgeruch nach dieser Aktion trotzdem, auch nach Seminarende. Egal wo ich war, ob in meiner Wohnung oder draußen beim Spazierengehen - es war genauso schlimm wie am Kurstag.

 

Bis mir am nächsten Morgen Folgendes einfiel: Dorothees Opa hatte möglicherweise eine Botschaft für seine Enkelin (meine Arme zeigten ein Ja), ging es doch im Seminar um das Thema Berufung. Sie erhoffte sich durch die Teilnahme Impulse dazu!

 

Meiner Eingebung weiter folgend testete ich aus, welches der Kartensets die Botschaft parat hielt. Ich durfte zwei Karten ziehen, die laut Test den Hinweisen des Verstorbenen nahe kamen. Dorothee erhielt die Texte per Email und teilte mir mit, wie sehr sie der Inhalt berührte.


Einige Zeit später war der Geruch von Zigarettenqualm verschwunden! Ich war wieder happy und fühlte mich befreit.

 

Sinnestäuschung? Halluzinationen?

Es gibt sicherlich noch andere Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und von einer Sinnestäuschung ausgehen. Mir wurde erzählt, sie riechen nicht nur Unangenehmes, sondern auch Parfüm, Blumendüfte usw.

 

Im Internet findet man in verschiedensten Foren Fragen zu diesem Phänomen "Rauch in der Nase, obwohl keiner raucht". Die Antworten, die Forumsleser gaben, sind nach meinem Empfinden für die Leidenden absolut unbefriedigend. Angeblich handle es sich bei diesem Symptom lediglich um eine olfaktorische Halluzination, das Gehirn spiele verrückt, Schizophrenie, Demenz, alles nur Einbildung. Auf jeden Fall hauptsächlich rationelle Erklärungsversuche: Gedanken an Nachbarn als Verursacher, der Geruch könnte durch das offene Balkonfenster kommen, Kabelschmorbrand etc.

 

Rationaldenker werden bei diesen Begründungen bleiben - dürfen sie auch. Für mich hingegen ist klar: Es gibt Menschen, die wie ich gewisse "Rauchzeichen" wahrnehmen und eine neue Fähigkeit entdeckt haben, die Hinweise zu Verstorbenen gibt. Wir müssen keine Psychopharmaka einnehmen, um unsere Sensitivität zu betäuben. Die Aufgabe ist, herauszufinden, welche Seele uns Hinweise geben will. Nachdem die Mission erfüllt ist, sind wir wieder davon befreit.

 

Ich bin nicht stolz darauf, denn schön war diese Erfahrung nicht, aber sie hatte einen Sinn. Für mich war der Gedanke beruhigend, der Teilnehmerin durch Übermittlung der Botschaft geholfen zu haben und somit auch der Seele ihres Großvaters...

 

Übrigens am 02. November ist Allerseelen - ein Tag, an dem man der Verstorbenen gedenkt - vor allem der Seelen, die noch leiden. Ein Kerzlein anzuzünden und wohlwollende, liebevolle Gedanken an die Liebsten zu schicken, die schon von uns gegangen sind, wird sicher hilfreich sein :)

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Sandra Rumal (Donnerstag, 19 November 2015 11:08)

    Ein faszinierendes Erlebnis, die Dinge passieren eben nicht aus Zufall. Und wie schön, dass Du unterstützen konntest!

    Liebe Grüße
    Sandra Rumal

  • #2

    Seelenforscher.eu (Freitag, 27 November 2015 20:49)

    Dankeschön für Dein Feedback, Sandra! Es gibt noch weitere ähnliche Begebenheiten, die werde ich mit der Zeit veröffentlichen. Herzliche Grüße
    Robert :)

  • #3

    Yehudit Bracha Bachman (Freitag, 31 August 2018 21:34)

    Ich rieche manchmal auch Rauch obwohl keiner raucht. Ich denke es ist was übernatürliches. Ich habe bemerkt dass immer wenn ich Rauch rieche danach irgend etwas passiert in meinem Leben, meist Anfeindungen und dann ist wieder Ruhe einige Tage oder Wochen dann fällt Gratuliere es wieder an. Jemand sagte mal das sei ein Jakobsleiterfluch. Ich kenne das nicht.

  • #4

    Seelenforscher.eu (Samstag, 01 September 2018 00:06)

    Hallo liebe Yehudit,
    es kann sein, dass jemand - höchstwahrscheinlich ein verstorbenes Familienmitglied, welches Dich unterstützt - mit dem Rauch einen Hinweis geben möchte. Ich würde trotz negativer Erfahrungen mit der Zeit versuchen, eine positive Haltung einzunehmen.

    Der Rauchgeruch, den Du wahrnimmst, ist evtl. eine Aufforderung, achtsam zu sein. Vielleicht hast Du auch die Aufgabe zu erforschen, weshalb von Außen Anfeindungen kommen. Das kann mit Deiner Familiengeschichte und den Erlebnissen Deiner Ahnen zusammenhängen. Genauso ist es möglich, dass in Dir alte (selbstproduziert oder übernommen) negative Glaubenssätze vorhanden sind, die es zu transformieren gilt. Jede Generation hat die Chance, solche Irritationen aufzulösen.

    Ein Jakobsleiterfluch ist eine Manipulationsform. Mein spontanes Gefühl sagt mir jedoch, dass der- oder diejenige, die diese Vermutung geäußert hat, nicht richtig liegt.

    Ich wünsche Dir, dass Du dahinter kommst, was der Rauch Dir sagen möchte. Und vielleicht gelingt Dir, sollte dieses Phänomen wieder auftreten, eine Wandlung, und die Anfeindungen oder das Negative bleibt aus...

    Liebe Grüße
    Robert :)

  • #5

    Beccy (Dienstag, 06 November 2018 20:28)

    Hallo, ich rieche seit Heute süßes Parfüm immer mal wieder,es kommt mir auch bekannt vor ich trage keins und mein Umfeld auch nicht. Mir ist sofort meine Oma eingefallen, allerdings lebt sie noch...

  • #6

    Seelenforscher.eu (Dienstag, 06 November 2018 20:58)

    Hallo liebe Beccy,
    toll, dass es bei Dir ein Parfüm ist und kein Zigarettenaschenqualm wie bei mir ;) Wenn Du bei dem Duft gleich an Deine lebende Oma gedacht hast, frag sie doch einmal, ob sie etwas von ihrer Mutter oder ihren beiden Omas weiß (vielleicht sogar Uromas). Vielleicht erinnert sie sich, dass eine von ihnen ein süßliches Parfüm getragen hat und eventuell kann sie Dir etwas über eure Vorfahren erzählen.

    Es kann durchaus sein, dass hier eine Ahnin auf sich aufmerksam machen will. Oft unterstützen Ahnen die lebenden Familienmitglieder, manchmal haben sie Botschaften oder energetische Geschenke. Oder sie wollen auf etwas aufmerksam machen.

    Für mich auf jeden Fall ein positives Zeichen. Ich bin gespannt, ob Du etwas in Erfahrung bringen kannst und ob Dir Deine Oma etwas berichten kann, denn oft soll einfach etwas entdeckt werden in der Ahnenlinie, was nicht vergessen werden soll...

    Viel Erfolg und schöne Grüße
    Robert :)