„Welches Gefühl möchtest du sein?“

Im Rücken sind viele Emotionen gespeichert... (Foto: pixabay.com - Bennian Marko Bukorovic)
Im Rücken sind viele Emotionen gespeichert... (Foto: pixabay.com - Bennian Marko Bukorovic)

 

 

In Bezug auf das Thema „negative Emotionen transformieren“ habe ich etwas Interessantes entdeckt, natürlich mit meinem heiß geliebten Armlängentest. Das ist eine kinesiologische Testmethode, mit der ich meine innere Weisheit und die Weisheit des Universums anzapfen kann, um Antworten auf die verschiedensten Fragen zu erhalten.

 

Der Armlängentest wird übrigens auch Muskelreflextest genannt, er ist ein Hilfsmittel, das ich in meinem privaten und vor allem meinem beruflichen Alltag nicht mehr missen möchte. Ich kann damit z. B. wichtige Entscheidungen treffen oder Unsicherheiten aus dem Weg räumen.

 

Sehr oft versuche ich in meiner Arbeit als Impulsgeber und innerwise Coach, Ratsuchenden dabei zu helfen, behindernde Emotionen loszulassen. Du hast es bestimmt schon am eigenen Leib erfahren, dass Gefühle im Körper Hitze, Kälte, Verspannung, Verkrampfung und viele weitere unschöne Symptome produzieren können. Lange dachte ich, dass das Loslassen von Emotionen absolute Priorität hat. Du erfährst gleich, dass es noch eine völlig andere Idee gibt, die Dir, glaube ich, gefallen könnte.

 

Anfang der vergangenen Woche hatte ich eine Wirbelblockade im Lendenwirbelbereich, sodass ich mich nicht wie sonst bewegen konnte: Das Kippen meines Beckens machte mir Probleme. Wenn Du meine Blogtexte schon länger verfolgst, dann hast Du sicherlich mitbekommen, dass ich ein Forscher bin. Ich suche nämlich gerne nach den Ursachen von Beschwerden.

 

 

Was tun bei Wirbelblockaden?

Bei Problemen an der Wirbelsäule gehe ich schon seit Jahren nicht mehr zu Orthopäden, denn sie können selten mit ihrer schulmedizinischen Sichtweise helfen. Meist verordnen sie Schmerzmittel oder physiotherapeutische Behandlungen, selten bemühen sie sich darum, die tatsächlichen Hintergründe aufzudecken.

 

Wenn ich aber einmal das Gefühl haben sollte, ich bräuchte die Unterstützung eines Körpertherapeuten, dann würde ich am liebsten zu einem Osteopathen gehen. Dieser agiert nicht wie Schulmediziner rein symptombezogen. Er konzentriert sich nicht nur auf die schmerzhafte Stelle, sondern betrachtet den Bewegungsapparat ganzheitlich, d. h. in seiner Gesamtheit. So kann es sein, dass ein Osteopath sanft am Schädel, am Nacken oder am Kreuzbein arbeitet statt nur am blockierten Lendenwirbel usw.

 

Hin und wieder lasse ich mich auch von meinem Heilpraktiker behandeln, der traditionelle chinesische Medizin (TCM) mit Akupunktur praktiziert, zusätzlich gibt er Tuina-Massagen. Tuina ist eine chinesische Massageform, die darauf abzielt, Blockaden in den Energieleitbahnen des Körpers zu lösen. Dabei wird durch manuelle Techniken das Qui in Fluss gebracht und ein eventueller Blutstau oder Blutmangel behoben. Die Kombination wirkt bei mir immer sehr gut und lockert mich ungemein.

 

 

Doch dieses Mal konnte ich durch eine Selbstbehandlung meine Beschwerden auflösen, was mich sehr freute.

Das könntest Du bei Rückenproblemen auch selbst einmal probieren. Ich schildere Dir meine Vorgehensweise im Detail. Der erste Part war herauszufinden, ob irgendwelche Fremdenergien in meinem Lendenwirbelbereich wirksam waren, deshalb fragte ich (und prüfte mit dem Armlängentest nach):

 

 

„Sind die Schmerzen im unteren Rücken durch mein Thema entstanden?“ Antwort: Nein!

 

Oder direkt:

„Spielen Fremdenergien eine Rolle?“ Ja!

 

Ich überlegte, von wem diese Energien stammen könnten und erinnerte mich sofort an ein Gespräch am Vortag mit meinem Bruder, der mir am Telefon von seinem Frust erzählt hatte. Wie es bei Zwillingsbrüdern ist, versuchen wir, uns gegenseitig aufzubauen und aufzumuntern – klar, dass mich der Stress meines Bruders nicht kalt lässt. Wahrscheinlich auch deshalb, weil ich der große Bruder bin, ich bin vier Minuten älter ;-) Schon als wir klein waren, habe ich mich häufig um ihn gesorgt. Dieses Muster scheint noch immer in meinem System zu wirken. Die Testung bestätigte meine Vermutung:

 

„Ist das Fremde ein Gefühl meines Bruders, welches ich ihm unbewusst abgenommen habe, damit es ihm besser geht?“ Antwort: Ja!

 

„Ist neben dem Gefühl noch eine Energie beteiligt?“ Ja! Das war zu präzisieren.

Um Schmerzen zu lösen und die Selbstregulierungskräfte des Körpers zu mobilisieren, ist es wichtig zu verstehen, was der Schmerz uns mitteilen möchte und was ihn ausgelöst hat!

Nachdem ich einige Sekunden in mich gegangen war, wurde mir schnell klar: In meinem unteren Rückenbereich steckten das Gefühl der Unsicherheit und die Energie der Frustration.

 

 

Es passiert schneller, als man denkt: Aus verschiedensten Gründen nimmt man unbewusst Fremdes von anderen Menschen auf und belastet dadurch sein System.

Klar war, dass ich diese Energien wieder aus mir herausbekommen musste. Zuvor bekam mein Bruder gedanklich bzw. auf geistig-seelischer Ebene eine innerwise Heilkarte überreicht. Innerwise Coaches nennen das:

 

„Virtuelles Überreichen eines Geschenks“.

 

Es handelt sich dabei um eine Heilfrequenz, die einen Klärungsprozess unterstützt. In meiner Vorstellung teilte ich ihm mit, dass ihm diese Karte helfen wird, seinen Frust und seine Unsicherheit zu verwandeln.

 

Danach führte ich das heilende Atmen durch (innerwise Coaches nennen es „Heilatem“) - das ist eine kurze und effektive Atemtechnik. Du konzentrierst Dich auf den schmerzenden Bereich, sammelst durch Einatmen alles Fremde ein und verabschiedest es durch Ausatmen zum Transformieren in die Lichtquelle, die göttlichen Quelle oder „universellen Recyclingquelle. Letzteres ist eine Wortschöpfung von mir.

 

Das sind Orte im Universum, zu denen man alles Belastende, Unbrauchbare, Irritierende, Stressauslösende usw. schicken kann.

 

Man macht das ganz bewusst in mehreren Atemzügen, meistens reichen drei bis vier. Am Morgen nach dieser Prozedur ging es mir deutlich besser. Von einer Beschwerdeskala von Null (keinen Stress) bis zehn (höllische Schmerzen) war ich von Stufe sechs auf Stufe zwei gelandet.

 

Mein unterer Rücken fühlte sich bedeutend entspannter an, und das Kippen des Beckens war wieder möglich. Ich spürte nur noch ein leichtes Ziehen und Unwohlsein. Dennoch hatte ich zwei Tage später das Gefühl, noch einmal nachforschen zu müssen.

 

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Gut, dass ich Kinesiolgietests beherrsche...

Der Test ergab, dass mein Beckenplexus – das ist ein Nervengeflecht in der Steißbeingegend – noch gestresst war. Ich hatte es total vergessen, obwohl uns der Entwickler des innerwise Systems Uwe Albrecht in der Ausbildung stets darauf hingewiesen hatte:

 

„Checkt immer die Nervengeflechte, bevor ihr an Organen oder an Körperregionen arbeitet. Es sind wichtige Schaltzentralen, die Nervenimpulse weiterleiten. Sind sie blockiert, hat das Folgen auf zu versorgende Bereiche…“

 

Ich fragte mich, was mein Beckengeflecht brauchen könnte. Laut Test war keine Heilkarte notwendig. Innerwise Coaches besitzen eine Kiste mit Heilkarten, die sie bei Bedarf anwenden.

 

 

Sie liefern energetisch das Fehlende, damit der Körper in die Selbstheilung kommen kann. Es ging bei mir wieder um eine Emotion! Dieses Mal, war es jedoch meine eigene:

 

„Welche Emotion macht meinem Beckenplexus zu schaffen?“

 

Als Antwort tauchte die Eingebung „Resignation“ auf. Der Test bestätigte es. Kein Wunder, ich fühlte mich aufgrund der C.-Krise und der damit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen nicht stabil. Wir alle haben wohl herausfordernde Wochen hinter uns. Mein Verstand wollte sich sofort daran machen, die Energie der Resignation mit dem heilenden Atmen zu verabschieden. Doch mein Bauchgefühl zögerte.

 

„Soll ich das jetzt durchführen?“ Testergebnis: Nein.

 

„Was ist dann zu tun?“,

 

fragte ich mich sofort. Es ist immer sehr wichtg, die richtigen Fragen zu stellen, dann kann die innere Weisheit, die mit der kosmischen / göttlichen Weisheit verbunden ist, darauf antworten. Wenn man das einmal geübt hat, geht es relativ schnell.

 

 

Eine Vorgehensweise, die man in Uwe Albrechts Kurs "Intuitive Diagnostik" übt:

Ich spürte in meinen Beckenplexus hinein.

Trau Dich - auch wenn Du Anfänger bist - in Deine Problemstellen hineinzufühlen. Du musst nicht einmal wissen, wie dieses Nervengeflecht genau aussieht.


Es reicht, an die Steißbeingegend zu denken. Ganz ruhig nahm ich das Gefühl wahr. Das Motto hieß: Einfach beobachten, nicht werten, von allen Seiten bejahend anschauen, ohne Ablehnung… Interessanterweise wurde es daraufhin ruhiger in mir.

 

Plötzlich hatte ich die Idee, das Gefühl zu fragen (man kann es als Lebewesen betrachten oder als Kind, welches sich nach Aufmerksamkeit sehnt):

 

„Möchtest du etwas anderes sein?“ Antwort: Ja! (Erstaunlich!)

 

„Liebe Resignation, welches Gefühl möchtest du sein?“

 

Ich überlegte kurz, zuerst erschien der Begriff Freude. Kinesiologisch erhielt ich ein Nein. Anscheinend war das die Antwort meines Verstandes. Aber was sagt der Bauch oder mein Becken, in dem die Energie der Resignation sitzt? Es kam das Wort „Motivation“.

 

„Möchtest du lieber ein Gefühl der Motivation sein?“ Ja!

 

 

Wow, dachte ich. Eine negative Emotion möchte eine positive sein. Das war die Entdeckung!

Negative Gefühle können eine ungeheure Kraft haben, die gegen uns selbst arbeitet. Doch wenn man sie verwandelt, kann man die Energie positiv nutzen..

 

Versuche auch Du beim nächsten Mal, sobald Du ein negatives eigenes Gefühl in Dir wahrnimmst, es zu etwas Positivem umzuwandeln. Du gibst ihm damit eine neue Aufgabe!

 

Du kannst dazu das Mittel einer Bilderreise nutzen. Ich nenne das auch gerne Visualisierung Mach es einfach so, wie es Dir in den Sinn kommt. Hier ein Vorschlag:

 

„Liebes Wesen der Resignation, ich danke dir, dass du dich mir gezeigt hast. Ich sehe dich und nehme dich wahr. Du darfst da sein! Ich gebe dir die Erlaubnis, zu Motivation zu werden…“

 

Das alles passierte im Übrigen, während ich ganz gedankenversunken an der frischen Luft spazieren ging. Ich imaginierte, wie sich die Resignation verwandelte. Es fiel mir leicht, weil ich das Gefühl der Motivation deutlich kenne, es gibt mir Auftrieb und beschwingt mich. Ich ließ die Energie sich im unteren Rückenbereich ausbreiten und leuchten. Das war eine interessante Erfahrung - Resignation, die in Motivation umgewandelt wurde! Einige Stunden später hatte ich keine Beschwerden mehr, und das ganz ohne Salben oder Eingriffe eines Therapeuten.

 

Welcher Orthopäde hätte so etwas entdeckt? Ich glaube, keiner, es sei denn, er ist innerwise Coach. ;-)

 

Ich bin sehr gespannt, ob Du diese Vorgehensweise ausprobieren möchtest und welche Erfahrungen Du machen wirst. Vielleicht bist Du Therapeut oder innerwise Coach und regst Deine Klienten in einer Behandlung dazu an…

 

 

 

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Ich freue mich über jede Unterstützung und danke Dir.

 

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Brigitte (Montag, 24 August 2020 08:16)

    Erinnert mich an die 5 Intelligenzen

  • #2

    Barbara ♥ (Montag, 24 August 2020 11:45)

    wieder ein toller Beitrag und sehr interessante und hilfreiche Fragen...DANKE..♥

  • #3

    Myriam (Montag, 24 August 2020 14:23)

    Genial, wenn man sich selber helfen kann. Innerwise befähigt einem, diesen Weg zu gehen. Danke herzlich, dass Du Deine Erfahrungen mit uns teilst und sie in Worten so fein und klar beschreiben kannst. Danke, dass Du diese Gabe des Schreibens auch auslebst und uns damit die wirksamen und auch einfachen Möglichkeiten der Selbsthilfe und (Selbst-) Behandlung wie auch die Ergebnisse aufzeigst.