Was man bei Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten zu beachten hat – Teil 1

Bei Allergien, versuche Kuhmilch zu meiden... (Foto: pixybay.com / Peter Stanic)
Bei Allergien, versuche Kuhmilch zu meiden... (Foto: pixybay.com / Peter Stanic)

 


Ist es nicht merkwürdig, dass immer mehr Menschen, von jung bis alt, an Allergien leiden? Bei mir fing es mit Heuschnupfen an, als ich etwa elf Jahre alt war. Mit den Jahren wurde er immer heftiger, später kamen noch diverse Nahrungsmittelallergien hinzu.

 

Die Reaktionen meines Körpers waren aber glücklicherweise nie so schlimm wie bei vielen meiner Leidensgenossen, die z. B. schon bei minimalen Spuren der entsprechenden Allergene Erstickungsanfälle bekommen. Bei Zöliakie-Kranken, die auch nur ein bisschen Glutenhaltiges (= Klebereiweiß in Getreidesorten) zu sich nehmen, und Laktoseintoleranten, die den Milchzucker in Kuhmilch und deren Produkte nicht vertragen, rufen diese Stoffe massive Verdauungsbeschwerden hervor. Menschen mit Histaminintoleranz bzw. Allergiker, die Probleme mit histaminhaltigen Lebensmitteln haben, müssen sich zusätzlich mit unansehnlichen quaddelartigen Hautrötungen, Juckreiz, Hitzewallungen, Kopfschmerzen usw. abkämpfen.

 

Im Nachhinein weiß ich, dass Kuhmilch und aus Kuhmilch hergestellte Produkte, die ich ungeheuer liebte, für meinen Körper einfach zu viel waren. Von Kindesbeinen an hatte ich literweise Milch sowie große Mengen an Käse und anderen Milchprodukten zu mir genommen - man hörte damals ja immer, Milch wäre absolut gesund. Als Jugendlicher verspeiste ich manchmal über Monate hinweg TÄGLICH sogar zwei 500 g-Becher Fruchtjoghurt, weil ich zu faul war, mir eine Mahlzeit zu kochen.

 

Vielleicht kennst Du das auch: Milch und Milchprodukte, im Übermaß genossen, verschleimen den Körper. Meine Nase war permanent zu, ich bekam schlecht Luft, ständig waren meine Nasenneben- und Stirnhöhlen entzündet.


Übertreibe es nicht wie ich!

Ich bin sicher, dass der Organismus eines jeden Menschen eine Allergie entwickelt, sobald der Betreffende extrem viel von einem bestimmten Nahrungsmittel isst. Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (bei mir gegen Kuhmilcheiweiß), die unbehandelt bleibt, kann bereits bestehende Allergien fördern.

 

Neben immer stärker werdendem Heuschnupfen entwickelte ich auch noch eine Glutenallergie. Kein Wunder: Brot, Semmeln und Gebäck aus Weizen waren täglich auf meinem Speiseplan – das Zeug macht richtig süchtig! Außerdem sind die überzüchteten Weizensorten mit ihrem erhöhten ATI-Anteil (Amylase-Trypsin-Inhibitoren, das sind pflanzliche Eiweiße, die natürliche Fressfeinde abwehren) für die Darmzotten einfach eine Belastung. Sie können entzündliche Darmerkrankungen, aber auch Müdigkeit, Konzentrationsstörungen usw. hervorrufen.

 

Am meisten belastete mich jedoch über viele Jahre mein Heuschnupfen. Bevor ich die Energie- und Informationsmedizin entdeckte, probierte ich natürlich alles aus, was die Schulmedizin hergab: Inhalationen mit Salzwasser, Medikamente wie Cortison-Nasenspray und Antihistaminika sowie Desensibilisierungstherapien, auch spezifische Immuntherapien genannt. Bei letzteren werden die jeweiligen Allergene verdünnt und nach und nach in immer höherer Dosis unter die Haut gespritzt, damit sich das Immunsystem langsam an die Stressauslöser gewöhnt.

 

Doch all das ist pure Symptombehandlung! Die Schulmedizin steht Allergiereaktionen eher ratlos gegenüber, sie stellt keine Fragen wie z. B.:

 

„Was will mir die Allergie mitteilen?“

„Welcher Konflikt steckt hinter dem Allergen bzw. ist mit ihm verknüpft?“


„Warum reagiert ein Mensch heftig auf natürliche Stoffe wie z. B. Früchte, Nüsse, Pollen, Eier usw.?“

 

Im Duden ist zum Begriff Allergie zu lesen:
„krankhafte Reaktion des Organismus auf bestimmte körperfremde Stoffe (Allergene); Überempfindlichkeit“.

 

 

Betroffene haben also ein Problem mit Fremdem - vor allem mit nicht körpereigenen Eiweißen.

Es ist demnach kein Wunder, dass in unserer Gesellschaft, in der viel Fleisch- und Kuhmilchprodukte verzehrt werden, immer mehr Allergien und Unverträglichkeiten auftauchen. Meiner Überzeugung nach hat dies nicht nur mit den entsprechenden Lebensmitteln selbst zu tun, sondern auch mit der Art, wie sie „produziert“ werden:

 

Billigfleisch aus unwürdiger und ausbeutender Massentierhaltung, mit Genfutter gemästete Tiere, Wachstumshormone und Antibiotika bei der Tierzucht, mit Glyphosat behandelte pflanzliche Erzeugnisse, pestizidbelastetes, mit Kunstdünger gezogenes Obst und Gemüse landen auf unseren Tellern und haben nur noch wenig mit der nährenden Kraft der Natur zu tun. Über Jahre hinweg konsumiert, hinterlässt alles seine Spuren im menschlichen System.

Wieso sollte das nicht Allergien und ihre lästigen Symptome verursachen? Irgendwie muss der Körper ja melden:


„Das will ich nicht mehr!“, „Es ist mir zu viel!“ oder „Hier tut mir etwas nicht gut!“

 

 

Ernährungsumstellung...

Das Erste, was man machen kann, um Allergie- und Unverträglichkeitssymptome zu mildern oder vielleicht sogar ganz aufzulösen, ist eine Ernährungsumstellung bzw. ein Verzicht auf diejenigen Lebensmittel, die dem Körper nicht zuträglich sind. Das ist vorerst einmal am effektivsten, weil es den Organismus entlastet.

 

Gibt es lebensgefährliche Schock-Reaktionen, ist man natürlich zum Weglassen gezwungen und leichter dazu bereit. Die Betroffenen, die das Glück haben, genau davon verschont zu bleiben, erleben den Weg, Lebensmittel zu meiden oder wegzulassen, als schwierig, denn sie sind bestimmte Sachen einfach gewöhnt und verzichten ungerne auf sie. Das Schwierige bei einer Allergie oder Unverträglichkeit ist:

Viele Nahrungsmittel mag man zwar, und sie schmecken richtig lecker, aber sie wirken eben nicht gut und rufen Stress im Stoffwechsel- und Verdauungssystem hervor.

 

Früher liebte ich Hühnerfleisch, Eier und Weizenbrot, zu Käse wollte ich ebenfalls nicht Nein sagen, jedoch fühlte ich mich nach dem Verzehr dieser Produkte einfach nicht gut. Mit der Zeit sah ich ein, dass es besser ist, konsequent zu sein. Es war ein längerer Entwicklungsprozess. Ich befand mich oft in einem Zwiespalt:

 

Gebe ich meiner Lust auf „Ungesundes“ nach oder beachte ich strikt die Ernährungsregeln?

 

Nach und nach erkennt und spürt man nämlich, dass Letzteres wirklich Vorteile bringt und Beschwerden reduziert. Ich bin zwar kein Veganer, aber seit ich vegane Küche bevorzuge und mittlerweile nur höchst selten eine Ausnahme bei Milch und Milchprodukten mache, habe ich meine Heuschnupfensymptome deutlich reduzieren können…

 
Vielleicht gefällt Dir meine Facebook-Seite "VEGAN & TROTZDEM LECKER". Dort poste ich meine Gemüse-Rezepte ohne tierische Produkte...

 

Kinesiologische Testungen bringen Allergiker weiter...

Deshalb teste ich bei Allergikern, die sich von mir energetisch beraten lassen, gerne aus, welche Lebensmittel oder Speisenkombinationen besser gemieden werden sollten, um eine Überforderung des Immunsystems zu verhindern:

 

Weizen und Getreideprodukte, Zucker, Kuhmilch & Co., bestimmte Fleischsorten, Nüsse, Saaten, Obst usw.?

 

Ich kenne übrigens einige Leute, die ihre Neurodermitis und andere Erkrankungen zum Verschwinden gebracht haben, weil sie sich nur mit Rohokost, mit vielen Säften und vegan ernährten. Es gab eine Phase in meinem Leben, in der ich das auch versuchte. Anfangs war ich absolut begeistert, aber mir war irgendwann ständig kalt, Heißhunger war mein regelmäßiger Begleiter, und ich wurde immer unzufriedener. Nach knapp vier Wochen gab ich auf. Mittlerweile weiß ich als Fan von TCM und Ayurveda, dass mein Körpertyp mindestens zwei warme Mahlzeiten benötigt. Jeder ist anders und hat sein individuelles Ernährungskonzept zu finden.

 

Und jetzt kommt das große Aber!

 

 

Allergieauslöser zu meiden bzw. Unverträgliches vom Speiseplan zu nehmen behebt nicht die Ursache.

Es ist im Grunde auch nur eine Symptombehandlung! Einem Heuschnupfenkandidaten kannst Du nicht sagen, er solle doch im Frühjahr und Sommer nur noch zu Hause bleiben und sich in einer mit Pollenfilter ausgestatteten Wohnung verschanzen. Ein Leben lang auf Heißgeliebtes zu verzichten und ständig auf die Ernährung zu achten kann einem gehörig die Lebensqualität rauben. Deshalb braucht es weitere Behandlungs- und Lösungsmethoden.

 

Für mich ist das Allergen, welches Dir zu schaffen macht, nicht das eigentliche Problem. Es ist eine Art Platzhalter. Beispielsweise steckt hinter der Allergie auf Erdnüsse, Tomaten, Gräserpollen, Katzenhaare etc. meist immer ein längst vergessener, verdrängter unbefriedeter Konflikt!

 

Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich in einem 2. Teil dieses Artikels folgende Hinweise genauer ausführen, will Dir aber schon einmal einige Denkanregungen geben, die Dich vielleicht anspornen weiterzuforschen. Ideal ist es, wenn Du kinesiologische Testmethoden wie z. B. den Armlängentest beherrschst. Dann kannst Du sofort nachprüfen, welche Hintergründe auf Deine Allergie zutreffen.

 

 

Die Ursachen von Allergien und ihren Begleiterscheinungen:

1) Impfungen, auch wenn sie schon Jahrzehnte zurückliegen

 

2) Nicht konstitutionsgerechte Ernährung / ein Übermaß an bestimmten Lebensmitteln

 

3) Dauerhafter Stress mit Bezugspersonen


4) Unterdrückte negative Gefühle

 

5) Konflikte mit Systemen (Schule, Beruf, Institutionen)


6) Eine unstimmige Lebensphilosophie

 

7) Überforderung

 

8) Zwang und oder aufgebürdete Verantwortung

 

9) Unverarbeitetes Trauma

 

10) Schockerlebnis in der Vergangenheit

 

11) Dauerhaft Kompromisse leben bzw. in einer Situation bleiben, die einem widerstrebt


12) Geistig-emotionaler Stress der Eltern, der sich auf das Kind übertragen hat

 

„Ist es überhaupt meine Allergie?“
Das ist eine wichtige Frage! Des öfteren konnte ich austesten, dass Allergien bei Kindern mit Themen der Eltern zusammenhängen.

 

Es gibt viel zu entdecken...

 

(Foto: pixaybay.com / Gerd Altmann)
(Foto: pixaybay.com / Gerd Altmann)

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Kommentare: 2
  • #1

    Klaus (Dienstag, 23 Juni 2020 07:54)

    Hallo lieber Robert. Danke für diesen sehr interessanten Beitrag. Allergien sind auf jeden Fall im Vormarsch und es ist unsere Aufgabe den Menschen die richtigen Impulse zu geben um das Problem in den Griff zu bekommen. Ich habe mir natürlich deine Impulse aufgeschrieben.......die kann ich sehr gut verwenden. Ich lese immer alle deine Beiträge denn sie sind für mich selbst und für meine Klienten sehr hilfreich. Deshalbe nochmals herzlichen Dank für deine Inspirationen und weiter so.

  • #2

    Seelenforscher.eu (Dienstag, 30 Juni 2020 22:01)

    Hallo Klaus,
    vielen Dank für Dein Feedback! Toll, dass Du meine Impulse als Vorlage verwendest. Wenn Du und Deine Klienten von den Inspirationen profitieren, bin ich happy. :)
    Liebe Grüße
    Robert :D