Danke, dass du mir geholfen hast zu erkennen…

Foto: pixabay.com (Hintergrund)
Foto: pixabay.com (Hintergrund)

 

 

Eine Klientin erzählte mir von einem Coach im Heilbereich, der einen mehrmonatigen Lehrgang anbietet. Sie hatte sich im letzten Jahr dazu entschlossen, doch im Laufe der Zeit fühlte sich die Ausbildung nicht mehr stimmig an. Sie kämpfte mit ihren Gefühlen und Gedanken. Ihr Kopf meldete:

 

„Du hast viel Geld bezahlt, du kannst doch nicht einfach den Kurs verlassen und aufgeben. Und was werden die anderen Teilnehmer dazu sagen?“

 

Ihr Bauchgefühl war jedoch schlecht, so einiges widerstrebte ihr, seit sie am Seminar teilnahm.

 

Ich habe beobachtet: Viele Seminarleiter arbeiten nach alten Systemen, und leider hat nicht jeder Integrität und energetische Klarheit an vorderste Stelle gesetzt. Vielen Ausbildern ist auch nicht bewusst, dass sie an „unreine Quellen“ angebunden sind. Durch den innerwise Entwickler Uwe Albrecht bin ich darauf aufmerksam geworden.

 

Unreine Quellen sind machtvolle Systeme, die Wissen und Fähigkeiten versprechen, ganz nach dem Motto:

 

„Wenn du zu mir kommst, dann wirst du etwas Besonderes sein. Du wirst Weisheit und bestimmte Fähigkeiten erwerben – nur dann wirst du etwas für deine Mitmenschen tun können…“

 

Sehr häufig schwingt zusätzlich noch mit:

„Du allein bist mit deinem bisherigen Wissens- und Erfahrungsschatz nicht gut genug. Du brauchst uns, um vorwärts zu kommen…“

 

 

Doch wofür steht diese für mich veraltete Auffassung?

Sie hat den Gedanken zur Grundlage, dass es ein „Geheimwissen“ oder „geheime heilende Kräfte“ gibt, die nur mit einer ausgesuchten Gruppe geteilt werden dürfen…

 

In vielen herkömmlichen Heilsystemen gab und gibt es irgendeinen „Meister“, dem die Anhänger folgen. Das war mir schon suspekt, noch bevor ich das Analyse- und Coachingsystem innerwise kennenlernte, mit dem ich in meiner Berliner Praxis arbeite.

 

Sich der Kraft einer unreinen Quelle zu bedienen kann beim Anwender und bei Heilsuchenden eine spürbare Wirkung hervorrufen, aber es bedeutet zugleich, einen Umweg zu nehmen. Man bezieht Informationen und Energien nicht mehr direkt aus der Anbindung an seine ureigene göttliche Quelle (die jeder Mensch hat), sondern man verbindet sich mit einem „Zwischenhändler“…

 

Verbunden ist diese Prozedur oft durch eine „Einweihung“, sozusagen die Aufnahme ins System, die dann zu irgendetwas befähigt oder die indirekte Erlaubnis darstellt, ein Heilsystem nutzen zu dürfen. Das Problem dabei ist jedoch:

 

Man zahlt immer eine gewisse „energetische Provision“ / einen Preis dafür, wenn man Wissen und Fähigkeiten von jemandem bezieht. Das ist wie im Geschäftsleben:

 

„Ich gebe dir etwas, aber dafür will ich etwas von dir!“

 

Meistens ist es Lebensenergie, die man unbewusst abgibt. Und jemand, der an ein System angeschlossen ist, das nicht energetisch klar ist und nicht aus der reinen göttlichen Liebe agiert, ist ein Verteiler von Kräften der besagten unreinen Quelle. Oft ohne es zu wissen, werden andere, mit denen man in Kontakt ist, fast automatisch angebunden…

 

Unreine Quellen sind manipulativ und brauchen Energie von ihren „Mitgliedern“, so erhalten sie sich und ihre Macht. Weitere Infos zu „unreinen Quellen“ findest Du in einem meiner älteren innerwise Blogbeiträge:

 

Für mich persönlich ist es äußerst wichtig, dass Heiler, Lehrer, Berater usw. zum höchsten Wohl aller Beteiligten agieren.

Der Ausdruck „zum höchsten Wohl“ beinhaltet alles, was gut ist. Beispielsweise agiert jemand zum höchsten Wohl, wenn er frei von Manipulationen ist: Weder lässt er sich von Menschen und Systemen manipulieren, noch manipuliert er selbst andere.

 

Häufig werden leider auch im Heilbereich Abhängigkeiten erschaffen, um Kunden, Teilnehmer, Patienten usw. zu binden. Abhängigkeiten kreieren – das geht für mich persönlich gar nicht. Etwas anderes hingegen ist es:

 

Ein wohlwollendes Netzwerk zu bilden, um Inspirationen zu verteilen, die Heilsuchenden, Therapeuten und den Menschen im Allgemeinen helfen, sich weiterzuentwickeln. Voraussetzung jedoch ist, man wahrt die Freiheit eines jeden, setzt niemanden unter Druck, schürt keine Ängste usw.

 

Um es einmal esoterisch zu sagen: Wer Licht und Liebe in der Welt verteilt und komplett frei von Strategien und Erwartungen ist, der kommt dem Göttlichen schon sehr nahe…

 

Es geht immer um die Absichten, die Menschen oder Systeme gefasst haben! Wir europäischen Bürger sind eingebunden in eine Wirtschaftswelt. Bedauerlicherweise dreht sich darin vieles um Geld. Wir brauchen es natürlich, um unser Leben und unsere Grundbedürfnisse zu sichern.

 

Es gibt aber auch die „Verführungskraft des Geldes“. Geld kann gierig machen – evtl. hast Du das bereits selbst erfahren. Nicht wenige lassen oder ließen sich davon anstecken… Es kann dazu kommen, dass nur noch eine fragwürdige Ausrichtung übrig bleibt, nämlich sich rücksichtslos finanziell zu bereichern. Gekrönt wird dieser Wunsch meist von einem weiteren nicht integeren Wunsch: Macht über andere ausüben zu wollen.

 

Ich persönlich möchte am liebsten nur mit integeren Menschen zu tun haben. Deshalb empfehle ich, kinesiologische Testmethoden zu erlernen. Danach kannst Du bestimmte Fragestellungen durchgehen. Das rate ich Dir, bevor Du Dich z. B. für einen Weiterbildungskurs entscheidest.

 

 

Konzentriere Dich auf den Kursanbieter und seine Referenten – frage:

  • Ist es zum höchsten Wohl aller Beteiligten nach Bedarf und Notwendigkeit*, am Seminar teilzunehmen?
  • Agiert der Kursleiter / Speaker / Heiler… zum höchsten Wohl aller Beteiligten?
  •  Ist sie/er frei von Manipulationen?
  •  Ist sie/er frei von Anbindungen an unreine Quellen?

 

Selbst wenn Du nicht testen kannst: Dein Bauchgefühl meldet schon im Vorfeld, ob Deine Wahl passend ist oder nicht. Nachdem Du Dich etwas mit dem Seminarangebot beschäftigt hast, nimmst Du unbewusst jede Schwingung wahr, die ein „Programm“ oder die Ausbilder aussenden. Ein Problem ist allerdings:

 

Der Interessent, der keine energetische Sichtweise hat, beachtet häufig nur verstandesorientierte Argumente oder lässt sich leichter durch gut klingende Worte beeinflussen. Der Stimme des Herzens misst er kaum eine Bedeutung zu…

 

*Was „nach Bedarf und Notwendigkeit“ bedeutet, erkläre ich übrigens in folgendem Blogbeitrag genauer: 

 

Stelle die richtigen Fragen, sobald Du vor einer Entscheidung stehst!


Ob man nun die Erfahrung, einen Kurs zu verlassen, gemacht hat oder nicht:

 

 

Es lohnt sich, seinem Herzen zu vertrauen!

Wenn es sich einfach nicht mehr gut anfühlt, dann hat das seinen Grund. Der Kopf sagt vielleicht:

„Stell dich nicht so an! Irgendetwas hat dich angetriggert, du musst nur das Thema klären. Du wirst doch so flexibel sein und dich anpassen können! Jetzt ziehst du es durch…“

 

Nein, bitte lieber nicht durchziehen!

 

"Aber das schöne Geld, dass ich ausgegeben habe!?"

 

Niemandem gefällt es sicherlich, sinnlos Geld zu bezahlen, doch der Betrag, den man verloren hat, ist in meinen Augen noch der geringste Schaden. Ich finde, wer sich - entgegen seinem Gefühl - zwingt zu bleiben, der öffnet Tür und Tor für Manipulationen. Sobald man sich quält, sagt man eigentlich indirekt Ja zu:

 

„Mach mit mir, was du willst!“

 

 

Welche Hintergründe es auch immer sind, die Dich zum Zweifeln gebracht haben, es hat eine Bedeutung, weshalb sich in Deinem Innersten Widerstand aufgebaut hat!

Mein Tipp: Nimm die Beobachterrolle ein! Tritt einen Schritt zurück – raus aus dem aktuellen Szenario. Versuche, Dich nicht von Deinen im Moment vorherrschenden Gefühlen leiten zu lassen!

 

Sammle und zentriere Dich.

 

Ich weiß, das ist gar nicht so leicht, wenn Du Dich gerade über jemanden oder etwas geärgert hast. Die meisten Menschen urteilen rein rationell und bleiben darin stecken. Besser ist:

Nimm Deine Urteile zurück, um wieder neutral zu werden!

 

Öffne Dich für folgende Gedanken (um mal bei dem Beispiel mit dem Ausbilder zu bleiben):

 

Meine Klientin hatte mit ihrem Lehrer / Seminarleiter keine positiven Erfahrungen gemacht und brach den Kurs daraufhin ab. Das finde ich mutig, und ich bin sicher, dass ihre Entscheidung früher oder später belohnt wird.

 

Im Grunde hat ihr die in „Ungnade gefallene“ Person geholfen zu erkennen, was für sie passend ist und was nicht. Meine Klientin lernte durch den Konflikt, was sich für sie nicht gut anfühlte. Die große Chance hierbei war, sich nicht als Opfer zu fühlen, sondern eigenveranwortlich zu handeln...

 

Die Kursabbrecherin berichtete mir später übrigens: „Die Entscheidung war sehr befreiend!“

 

Der Psychologe Robert Betz nennt Menschen, mit denen wir herausfordernde Situationen, z. B. Auseinandersetzungen, Konflikte, Streitereien etc. erleben „Arschengel“. Ich finde diesen Ausdruck witzig, er bringt mich zum Schmunzeln.

 

Wenn Dich jemand stresst, weil er Dich zum Beispiel schlecht behandelt oder er Dich Deiner Meinung nach verletzt hat, dann ist er für Dich „Arsch“ und „Engel“ zugleich. Als „Arsch“ drückt er Deine „Knöpfe“, die Dich zu Ausbrüchen verleiten. Besser gesagt: Unbewusst legt er seinen Finger in Deine Wunden.

 

Er hat sie nicht verursacht, das haben ganz andere Menschen bereits viel früher getan. Als „Engel“ zeigt der Konfliktpartner Dir Deine Baustellen auf, und indirekt hilft er Dir dabei:

 

 

Nachzuspüren, was stimmig für Dich ist und was nicht – Deine innere Wahrheit zu entdecken und ihr zu folgen.

Mütter, Väter, Geschwister und andere Familienmitglieder sowie Partner u.v.m. können Arschengel sein. Wenn Dich einer von ihnen anzweifelt, Dich z. B. nicht so unterstützt oder respektiert, wie Du es Dir vorstellst, dann hat das eine Bedeutung! Einige Beispiele dazu:

  • Jemand erinnert Dich durch seine Eigenheiten an alte Wunden, damit Du auf sie aufmerksam wirst und beginnst, sie zu versorgen und zu heilen...
  • Vielleicht spiegelt Dir ein Arschengel, wenn er Dir Zweifel entgegenbringt, Deine eigene innere Unsicherheit oder sogar einen Teil von Dir, der äußerst hart mit sich umgeht und kritisch eingestellt ist...
  • Möglich ist, dass Du Deine innere Kraft zu entdecken hast, die nur darauf wartet, gelebt zu werden…
  • Derjenige, der nicht an Dich glaubt, hat wahrscheinlich die Funktion, Deinen Glauben an Dich und Deine Potenziale zu stärken und nicht die Anerkennung bei ihm bzw. ständig im Außen zu suchen…
  • Eventuell hast Du bestimmte Qualitäten in Dir zu entwickeln, die Du nie entwickelt hättest, würde alles glatt laufen und würde es keinen geben, der Dir permanent Kontra gibt...
  • Häufig haben Konflikte einen Hinweis-Charakter: Sie helfen Dir dabei, unbewusste Denk- und Verhaltensmuster zu entlarven. Denn Deine Gegenwart und das, was Du an Situationen und Mitmenschen angezogen hast, sind oft Ausdruck Deiner negativen Glaubenssätze aus der Vergangenheit sowie Deiner inneren Haltung…

 

 

Eigentlich darf man für diese Hinweise dankbar sein!

Gerade ein Dankeschön ist absolut hilfreich, um den negativen Kreislauf zu durchbrechen. Mit einem Danke verlassen wir die Dualität. Wir rebellieren nicht gegen die kritischen Anmerkungen, die jemand, der Deine "Knöpfe" drückt, äußert.

 

Wir hören auf, durch unser Urteil in schwarz und weiß einzuteilen. Es führt uns zum dritten Weg, in die goldene Mitte, nämlich nicht mehr nur zwischen den Extremen, zwischen Plus- und Minuspol zu schwanken…

 

Deshalb frag Dich beim nächsten Mal, wenn Du Dich über jemanden ärgern solltest:

  • Warum habe ich diesen Menschen (Widersacher, Streitpartner, Manipulator usw.) in mein Leben gezogen?
  • Was soll ich daraus lernen?
  • Welche Kräfte habe ich durch die Begegnung in mir zu entdecken bzw. freizulegen?
  • Worauf werde ich aufmerksam gemacht?
  • Welche Wunde darf ich mir anschauen?
  • Habe ich mir eine Schattenseite bewusst zu machen? …

 

 

Begegnungen finden nie rein zufällig statt!

Es ist keine pure Glücks- oder Pechsache. Für mich gibt es keine universelle Willkür. Alles folgt dem weitsichtigen (für unseren Verstand oft unergründlichen) Plan des großen Ganzen.

 

Das, was du ausstrahlst, kommt zu dir zurück (Resonanzgesetz). Mitmenschen können indirekt das Gute in Dir / Deine Fähigkeiten aufzeigen, oder sie machen Dich auf Deine Schattenseiten aufmerksam, die Du nicht sehen möchtest.

 

Sie präsentieren uns vielleicht durch ihr Dasein Themen, die wir ablehnen. Genauso zeigen sie uns auch die Pole, die wir nicht leben oder die wir uns nicht zu leben gestatten. (Mit dem Armlängentest kann man herausfinden, was es tatsächlich ist.)

 

 

Der positive Aspekt einer negativen Begegnung ist:

  • Du machst Erfahrungen und spürst, wie sich das Negative anfühlt, z. B. die Erniedrigung, die Bevormundung, die Verurteilung, der Betrug usw. (Es erhöht die Weisheit Deiner Seele, auch wenn es unangenehm ist…)
  • Du erkennst nach einer Leidenszeit, was Dir wichtig ist und entwickelst eine Kraft, Dich neu zu orientieren. Indem Du klar vor Augen hast, was Du zukünftig in Deinem Leben nicht mehr willst.
  • Du wirst von Deinem Gegenüber herausgefordert, Deine (häufig in der Kindheit entstandenen) Wunden anzuschauen sowie deren Ursachen zu klären. Und wie bei einer überstandenen Erkältung wirst Du in der Regel gestärkt aus dem Ganzen hervorgehen.
  • Du lernst, Dein Bauchgefühl zu beachten! Denn sicherlich hat es Dir schon oft Signale und Hinweise gegeben, z. B. dass etwas nicht gut für Dich ist. Jedoch hast Du vielleicht nur auf Deinen Verstand gehört und Deiner inneren Stimme keine Beachtung geschenkt, womöglich hast Du Dich nicht getraut, etwas anzusprechen oder etwas zu beenden…

 

Ein "Danke, dass du mir geholfen hast zu erkennen" brauchst Du übrigens nicht unbedingt laut aussprechen. Auf jeden Fall ist es auch eine gewisse Form der Annahme:

 

Du bejahst die Erfahrung, die Dir das Leben gerade bietet (ob positiv oder negativ).

 

Diese Dankbarkeit hilft auch dabei, Frieden zu schließen und das trennende Denken, sprich die Verurteilung aufzugeben.

 

 

 

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Kommentare: 5
  • #1

    Barbara ♥ (Dienstag, 12 Februar 2019 17:11)

    Wieder ein sehr hilfreicher Beitrag von dir...DANKE..♥

  • #2

    Sigrid (Mittwoch, 13 Februar 2019 01:05)

    Lieber Robert, ich danke Dir für diesen ausführlichen Beitrag und die Erlaubnis, ihn zu teilen. Ich bin gleicher Meinung in allen Punkten und kommuniziere dies oft mit Freunden und Klienten. Nur all zu gern teile ich Deine Ausführungen. Beste Grüße und weiter so!

  • #3

    Grit (Mittwoch, 13 Februar 2019 21:34)

    Herzlichen Dank!!! gerne geteilt. und iiiiirgendwann..lerne ich Dich persönlich kennen...Freu

  • #4

    Tina (Sonntag, 17 Februar 2019 13:00)

    Lieber Robert,
    Ein sehr schöner Artikel mit sehr schönen Tipps. Allerdings stößt mir eine Sache auf, wahrscheinlich weil ich da ein anderer Typ bin. Bei dieser Seminar-Geschichte: Köpfchen hat recht, man hat dafür Geld bezahlt und mein Bauch würde sagen: Ich seh das gar nicht ein, zu gehen, dem mein Geld zu geben und mich nicht zu wehren. Besonders wenn da noch andere Kursteilnehmer sind, würde ich mir einen Spaß daraus machen und ihn mit bohrenden Fragen möglichst vor allen entlarven. Wenn er das nicht will, hätte ich gern mein Geld wieder. Wenn man stillschweigend abzieht, dann hat man verloren, er hat gewonnen, zählt seine Scheine und macht so weiter. Und andere fallen ihm weiter zum Opfer.
    Das hat jetzt wohl überhaupt nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun, sorry. Falls ich trotzdem noch was zum Thema Kurs Auswahl sagen darf, vielleicht ist es hilfreich, sich vorher den Anbieter genau anzusehen, vor Ort, oder in Podcasts, Blogs, Veröffentlichungen, und hinzusehen, was er einem in den Angeboten bietet. Ob er einen mit dem Gefühl hinterlässt, da bereits was mitzunehmen. Wenn er integer ist, weiß er, dass er genug Kunden bekommt, weil er Qualität zeigt,und muss sie nicht zwingen wollen. Robert, bei Dir hatte ich zum Beispiel schnell vertrauen können bei unserer Zusammenarbeit, weil Du beim ersten Treffen erst mal gezeigt hast, wie das geht, was Du da eigentlich machst und wie es den Menschen hilft.
    Es gibt aber auch Podcasts von Coaches, die geben ein paar Allgemeinplätze preis und wollen einen in die Abhängigkeit bringen, damit man ihr Coaching bucht . Es gibt einen Businessberater, der sagt, wenn man sein Coaching nicht bucht, meint man es nicht ernst und wird nicht erfolgreich. Und der hat Millionen Follower auf YouTube. Man merkt es nicht immer. Da ist, glaube ich, eine gute Bauch-Kopf-Kooperation gefragt. Der Kopf kann schon helfen, indem er manchmal auch einfach sagt: "Nö, guck mal, was der für seinen Kurs haben will, geht grad nicht."
    Liebe Grüße
    Tina

  • #5

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 17 Februar 2019 22:46)

    Hallo liebe Barbara, Sigrid, Grit und Tina,
    vielen Dank, dass ihr Euch für´s Lesen meines Artikels Zeit genommen habt :)

    @Barbara: Ich freu mich, wenn Dir der Inhalt geholfen hat. :D
    @Sigrid: Ich bin happy, dass Du mir zustimmst und die Inspirationen auch an Deine Mitmenschen weitergibst. Viel Erfolg bei Deinen Kursen und Coachings :)

    @Grit: Vielen Dank für´s Teilen (ich glaube, Du hast meinen Beitrag wie Sigrid auch per Facebook weitergeleitet. :) Ganz sicher laufen wir uns mal über den Weg ;)

    @Tina: Ich danke Dir für Deinen Kommentar. Jeder Mensch ist anders, und ich denke, es gibt die unterschiedlichsten Beweggründe für einen Abbruch. Du scheinst dann eher eine Kämpferin zu sein ;) Ob sich Kampf lohnt, ist die andere Frage - mir persönlich liegt´s nicht. Aber ich verstehe Deine Anmerkungen.
    Ich stimme Dir voll zu, dass man sich - wie Du schreibst - wirklich genau vorab über die Kursreferenten informieren sollte...
    Schön zu lesen, dass Du zu mir schnell Vertrauen gefasst hast :D
    Das mit den "Zuckerstückchen anreichen" kenne ich. Die Frage ist natürlich immer: Welche Absicht steckt hinter der Idee, erst einmal einige Informationen kostenlos zu liefern?

    Im Coaching-Speaker-Berater-Bereich ist alles sehr amerikanisiert, habe ich das Gefühl. Einerseits verstehe ich, dass die Menschen natürlich mit ihrem Business Geld verdienen möchten und je nach Klientel auch Hochpreis-Angebote haben, andererseits widerstreben mir manche "Maschen", die man mit der Zeit durchschaut...
    Das Bauchgefühl muss einfach passen...

    Herzliche Grüße an alle
    Robert :D