Mach Dir keinen Stress!

Foto: pixabay.com
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Ist Stress in unserer heutigen Zeit nicht fast schon zur Normalität geworden? Viele von uns bringen sich regelmäßig in diesen unangenehmen Zustand, Leistungs- Zeit- und Perfektionsdruck sind daran beteiligt. Doch es gibt auch Menschen, die einen gewissen Stresspegel brauchen, um sich anzutreiben und um Höchstleistungen zu erbringen. Ich gehöre nicht dazu.

 

„Ich bin im Stress!“

Diesen Satz habe ich Jahre lang selbst benutzt. Den meisten Druck hatte ich in meinen alten Berufen als Koch, Kellner und Gastwirt. In der Dienstleistung muss man sich nämlich sehr beeilen, weil heutzutage niemand mehr Zeit hat. Alles soll schnell gehen, am besten gleich und sofort! Auch in anderen Branchen:

 

Wie geht es wohl den Paketfahrern, die sich den ganzen Tag beeilen und alle Sendungen auf ihrer Lieferliste zustellen müssen? In manchen Großstädten gibt es beim Onlinehändler Amazon schon die „ultraschnelle Lieferung“. Das bedeutet, dass bestimmte Artikel sogar innerhalb von zwei Stunden geliefert werden. Ist das nicht verrückt?

 

 

Fördern wir durch unsere Ungeduld Stress?

Irgendwann wollen Verbraucher ihre bestellte Ware gleich nach Anruf geliefert bekommen! Aber Moment mal: Gab es da nicht etwas, was es uns ermöglicht, Konsumartikel gleich zu bekommen? Es ist ein Ort, der mit dem Buchstaben „G“ anfängt. Ach ja! Im GESCHÄFT bekommt man übrigens die Produkte gleich in die Hand – phänomenal, oder? ;)

 

Das ist zwar etwas teurer, doch man unterstützt mit seinem Kauf große und kleine Händler in seinem Umkreis und sorgt für die Erhaltung der Arbeitsplätze der Angestellten in der Region, die wiederum ihre Familien ernähren können. Das alles ganz ohne zusätzlichen Lieferverkehr, der die Straßen verstopft und ebenso ohne einen Auslieferer, der sich dann wie verrückt beeilen muss, wenn er einen Ultraschnell-Auftrag auszuführen hat.

 

 

Ich HASSE Stress!

Ich hatte ihn als Gastwirt rund um die Uhr, weil mein Zeitmanagement ehrlich gesagt miserabel war. Ich gehöre nämlich zu den etwas chaotischen Typen, die nicht so perfekt vorplanen und organisieren… Die Zeit geht schneller flöten, als ich meistens denke, und am Ende beeile ich mich wieder wie wild. Dann merke ich die Verkrampfung in meinem Körper.

 

Mittlerweile bin ich 46 und versuche, Stress zu vermeiden und mir, soweit es möglich ist, Zeitpuffer einzuplanen. Das wäre früher unmöglich gewesen. Natürlich gelingt es mir nicht immer. Hin und wieder passiert einfach etwas Unerwartetes, das alles durcheinander bringt.

 

Trotzdem stelle ich fest: Ich fühle mich wohl dabei, Zeit zu haben, alles locker und ohne Hektik angehen zu lassen - was für ein schönes entspanntes Gefühl! :) Es arbeitet sich viel leichter. Okay, ich bin ja auch selbständig und habe keinen Vorgesetzten, der irgendwelche Forderungen an mich stellt und mich unter Druck setzt…

 

Doch neben dem Stress, der durch viele Vorhaben in einer meist zu kurz angesetzten Zeit entsteht, gibt es auch solchen, den Du Dir durch Deine Gedanken, Glaubenssätze oder durch Deine innere Haltung erschaffst!

 

 

Hier sind ein paar hilfreiche Blickwinkel für Dich, um leichter durchs Leben zu gehen:

Du wolltest ein Star werden und berühmt sein und bist es immer noch nicht? ;)

Relax! Wie Du sicher schon öfter mitbekommen hast, sind bekannte Menschen auch nicht unbedingt glücklicher und zufriedener als andere. Wer in der Öffentlichkeit steht, muss mit vielen Nachteilen rechnen, die Normalsterbliche nicht haben. Man ist ständig unter Beobachtung, kann nicht ohne Weiteres auf die Straße gehen und ganz alltägliche Dinge tun, ohne von Bewunderern belagert zu werden.

 

Jedes Wort wird von den Fans und den Medien auf die Goldwaage gelegt. Man muss regelmäßig mit Paparazzi rechnen – das kann sehr belastend im Alltag sein. So manche Berühmtheiten kommen nicht mit den Begleiterscheinungen klar. Was bringt Ansehen, Ruhm, und Reichtum, wenn man trotzdem wie in einem Käfig lebt? Dann sich doch lieber mit dem Leben anfreunden, das man im Moment hat…

 

 

Sei nicht so streng mit anderen.

Du glaubst bestimmt wie ich daran, dass wir Menschen auf die Welt gekommen sind, um zu lieben und Liebe in der Welt zu verteilen. (Hoffe ich zumindest.) Du bist viel entspannter, wenn Du denkst:

„Was soll´s? Ich lass den Leuten ihre Eigenheiten, auch wenn mir ihr Verhalten persönlich nicht gefällt!“

Versuche, wohlwollend zu bleiben…

 

 

Dich stört ein Geräusch, und es macht Dich rasend?

Meistens kannst Du es nicht abstellen, aber Du kannst es in Deiner Vorstellung zu etwas Positivem umbauen. Finde die Verknüpfung mit etwas, was Dir gefällt!

 

Ein Beispiel: Meine neuen Praxisräume sind etwa dreißig Meter von einer stark befahrenen Straße entfernt. Die vorbeifahrenden Autos empfand ich als relativ laut, sobald die Fenster offen stehen. Am Anfang hat es mich gestört, doch irgendwann dachte ich:

„Das hört sich fast wie Meeresrauschen an!“ Seitdem stelle ich mir vor, dass die Reifen, die über den Asphalt rollen, Wellen sind, und ich bin viel entspannter…

 

 

Solltest Du Dich über einen lieben Menschen aufregen und gestresst sein...

Dann stell Dir etwas Drastisches vor: Die Person würde schwer krank werden oder sogar sterben und nicht mehr da sein. Würdest Du traurig sein und leiden? Ja, ganz bestimmt! Bei diesen Gedanken werden typische Alltagsprobleme zu Kinkerlitzchen, die die Aufregung nicht wert sind.

 

Viele lästige Kleinigkeiten, die man am anderen moniert, werden unwichtig, wenn man daran denkt, dass das Leben endlich ist! Also konzentrieren wir uns doch lieber auf das Verbindende und versuchen liebevoll ein Nachsehen zu haben…

 

 

Du hast davon gehört, dass es wichtig ist, seinen Körper zu entschlacken?

Du weißt nicht genau, wie Du so schnell wie möglich loslegen kannst und welche Mittel die richtigen sind?

 

Denk daran: Entschlackung und vielleicht Schwermetallentgiftung ja, nur besser nicht übertreiben! Es ist erwiesen, dass zu viele Entgiftungs-maßnahmen auf einmal für den Körper anstrengend oder sogar gefährlich sein können.

 

„Viel hilft viel“ kann Deinen Organismus, z. B. Dein Verdauungs- und Entgiftungssystem (Darm, Leber, Nieren, Lymphe usw.) schnell überfordern. Am besten ist es, kinesiologisch individuell auszutesten, ob z. B. Spirulina-, Chlorella-Algen, Glaubersalz, Flohsamenschalen, Vulkanerde und andere Mittelchen verträglich und nach Bedarf und Notwendigkeit sind.

Vieles will und braucht Dein Körper nicht, so verschwendest Du nicht unnötig Dein Geld...

 

Lieber Energie sparen und entspannen... (Foto: pixabay.com)
Lieber Energie sparen und entspannen... (Foto: pixabay.com)

Du möchtest andere zu etwas bringen, sie von etwas überzeugen und verändern?

Spar Dir Deine Energie, die meisten lassen sich nicht verändern! Außerdem wird man durch seine Ambitionen schnell zum Täter und Manipulierer. Selbst wenn es etwas Gutes ist, Du greifst trotzdem in die Freiheit eines anderen ein, sobald Du den freien Willen eines Menschen nicht respektierst! Du produzierst „schlechtes Karma“.

 

Lass die anderen sein, so wie sie sind. Lass von Deinen Bemühungen ab – glaube mir, es wird Dir besser gehen, und Du wirst entspannter sein. Selbstverständlich darfst Du andere inspirieren - aber erkennen, handeln und etwas verändern muss jeder selbst…

 

 

Du bist Mutter oder Vater und stellst ernüchternd fest, dass Dein Kind doch nicht hochbegabt ist und keinen Intelligenzquotienten von 140 plus hat?

Sei froh! Studien belegen: Später als hochintelligente Erwachsene ist die Chance, einen passenden Lebenspartner zu finden, viel geringer. Und das würdest Du für Dein Kind doch nicht wollen, oder?

 

 

Du bist unglücklich, weil Du Dich nicht so hübsch findest und gar nicht dem Schönheitsideal entsprichst?

Man stellte in Studien fest, dass sehr schöne und gut aussehende Menschen öfter und länger Singles sind! Merkwürdig, oder? Eigentlich würde man das Gegenteil vermuten…

 

 

Du kannst nicht schlafen?

Dann verzichte auf Sätze wie: „Ich muss aber schlafen, damit ich…“

Es hat einen Grund, warum Du wach geworden bist. Kinesiologisch kann man das nachprüfen, es lohnt sich, das Testen zu erlernen. So wirst Du zu Deinem eigenen Berater und zu einem Detektiv.

 

Alle möglichen Verursacher von Schlaflosigkeit, die Dir einfallen, kannst Du durchgehen und mit Deinen Armen checken.

Vielleicht hat Dich ein Streit vom Vortag noch gestresst, und Du hast noch die Wut des anderen in Deinem System. Oder Du hast von einem Restaurantbesuch ein Energiefeld mitgebracht, und diese Energie stört Deinen Organismus usw.

 

Versuche immer wieder, eine positive Haltung einzunehmen. Manchmal kannst Du Schlaflosigkeit für eine Meditation nutzen oder für Entspannungs- oder Dehnungsübungen auf der Trainingsmatte. Tagsüber schaffst Du es meistens eh nicht ;)

 

Die Idee des Durchschlafens ist übrigens erst im Zeitalter der Industrialisierung entstanden. Man war auf produktive Arbeiter angewiesen, die in ihren Schichten volle Leistung erbringen sollten, dazu mussten sie idealerweise ausgeschlafen sein. So begann man eine Mindeststunden-anzahl an Schlaf zu propagieren. Im Mittelalter hingegen stand man mit den ersten Sonnenstrahlen auf, erledigte das Notwendigste, (fütterte z. B. die Tiere) und dann legte man sich wieder hin.

 

Es gibt einfach Menschen, die nicht durchschlafen können, weil sie einen anderen Biorhythmus haben. Vor allem, wenn man sich in der Nacht in einem Gedankenkarussell bewegt, dann braucht man bestimmte Maßnahmen, die den Geist beruhigen. Krampfhaft einfschlafen zu wollen, gehört nicht dazu…

 

 

Schalte Fernseh- und Radionachrichten einfach aus!

Hör gezielt nicht hin (oder nur ganz selten) – die ständigen Negativbotschaften, die oft sensationslüstern aufgebaut sind, vermitteln Dir nur eine Seite der Realität, nämlich die negative.

 

Schade, dass es keine Nachrichtensender gibt, die auf alle positiven Entwicklungen und Geschehnisse in der Welt aufmerksam machen. „Wieder wurde ein Friedensabkommen unterzeichnet… Und zwei Millionen neue Bäume gepflanzt…“ – das wären doch beruhigende Nachrichten…

 

 

Beschäftige Dich besser nicht mit Verschwörungstheorien!

Wer hat sie nicht gelesen? Ich bin immer fix und fertig, wenn ich tiefer in die zahlreich existierenden Widersprüche aus der Finanz-, Welt- und Politik-Elite eintauche. Schnell kommt das Gefühl von Macht-, Sinn- und Ausweglosigkeit auf, das schlichtweg frustrierend ist. So denkt man sich schnell zum Opfer – auch nicht gerade prickelnd. Mir geht es besser, seit ich weitgehend auf den Konsum von „9/11 & Co.“ verzichte…

 

 

Vergib Dir selbst...

Mitunter einer der schwersten Herausforderungen im Leben, aber ungeheuer befreiend. Wer sich selbst vergibt, der liebt sich! Fehlende Selbstliebe ist sowieso für mich das Hauptübel – die Ursache der meisten Probleme im Leben (und sogar verschiedenster Krankheitssymptome).

 

Wie sollst Du außerdem andere lieben können, harmonische Beziehungen und eine wundervolle Liebesbeziehung führen, wenn Du Dich selbst nicht liebst?

 

Was nicht ist, das ist nicht. Oder: Es ist, wie es ist…

Unser Verstand ist maßgeblich daran beteiligt, dass wir unglücklich sind und bestimmte Dinge nicht annehmen können. Täglich werden wir von den Medien mit einem Schönheitsideal zubombardiert. Es ist verrückt: Einige wenige entscheiden darüber und bestimmen, was schön ist und was zum Trend hochstilisiert wird. Wenige Menschen: Redakteure, Journalisten, Modemacher usw. zeigen uns ständig ein Bild, welches für die meisten unerreichbar ist.

 

Sie machen es bestimmt nicht mit gezielter Absicht. Eher unbewusst sorgen die „Influencer“ bzw. Entscheider dafür, dass sich Menschen mit Diäten, Operationen, manipulativen Motivationsstrategien und fragwürdigen Veränderungswünschen abstressen. Authentizität Fehlanzeige!

 

Ich kann mein Umfeld nur begeistern, wenn ich authentisch und ehrlich bin, mein Herz sprechen lasse und das tue, was ich liebe. Wenn ich meine Talente in die Welt bringe, verursache ich damit Gutes und Hilfreiches.

 

Umso besser, wenn ich aus der Norm falle und keinem Schönheitsideal entspreche! Dann bin ich auch etwas Besonderes. Die pure Perfektion fühlt sich übrigens sehr kalt an. Das kennst Du doch bestimmt: Menschen mit Makel erscheinen sympathischer, und indirekt erinnern sie dich daran, dass es okay ist, nicht perfekt zu sein. Der Fokus sollte auf Deinen Stärken liegen, nicht auf Deinen Schwächen! Ein Stressfaktor weniger…

 

 

Mach keine Trends mit und verzichte darauf, sofort das Neueste haben zu wollen.

Manche Konsumenten werden ganz nervös, wenn sie nicht das neueste iPhone oder die hipste Klamotte besitzen. Das kostet einerseits immens viel Geld, und finanzieller Stress fühlt sich nun wirklich nicht gut an. Andererseits beginnst Du auch, mit der Masse zu schwimmen, Dich gleichzuschalten. Es gibt genügend Firmen, die mit geschickten Strategien Bedürfnisse wecken, deren Erfüllung nun wirklich nicht überlebensentscheidend ist…

 

 

Hör damit auf, wie jemand anderes sein zu wollen!

Das macht Deiner Seele Druck und fördert auch nicht gerade Deine Authentizität. Vorbilder zu haben ist in Ordnung, doch so auszusehen, das zu tragen, was z. B. Stars, Sportler, Einflussreiche tragen – finde ich ziemlich fragwürdig und kostspielig. Wäre es nicht besser, Deine eigene Individualität zu erkennen und sie anderen zu zeigen?

 

 

Gib jedem seine Zeit und wisse, dass es immer auf den richtigen Zeitpunkt ankommt!

Manche Vorhaben und Ideen klappen einfach nicht, weil das Timing nicht passt oder weil einfach noch nicht die Zeit gekommen ist. Wir werden im Leben von unserem Umfeld so oft unter Druck gesetzt, zu handeln und sofort Entscheidungen zu treffen. Mach es nicht wie die meisten! Jeder braucht seine Zeit – gewähre sie Dir und anderen.

 

Mit Erwartungen, Forderungen und Wünschen an Deinen Partner, Deine Familie und eventuell an Deine Kinder kannst Du sehr viel Druck erschaffen. Erwartungen machen übrigens abhängig – werden sie nicht erfüllt, hast Du logischerweise Stress!

 

Wenn jemand nicht sofort kapiert, worum es Dir geht, lass den Leuten Zeit! Manche Dinge müssen als Idee erst einmal im Bewusstsein ankommen, bis sie anfangen zu wirken. Auch bei Streitereien oder Auseinandersetzungen erwarte nicht gleich, dass Dir Dein Gegenüber zustimmt! Übe Dich in Geduld…

 

Gelassenheit ist eine innere Haltung... (Foto: pixabay.com)
Gelassenheit ist eine innere Haltung... (Foto: pixabay.com)

Jeder hat seine Schwächen. Nutze sie nicht aus, aber davon zu wissen ist entspannend!

Du bewunderst jemanden und vergleichst Dich mit ihm? Dein Selbstwertgefühl ist nicht gerade stark? Dann erinnere ich Dich an Folgendes:

Selbst der beste, tollste, fähigste, schönste und reichste Mensch hat irgendein Problem! Er erzählt es nur nicht jedem. Jeder, und sei er auch noch so mutig, hat vor irgendetwas Angst! Wir sitzen doch alle irgendwie im selben Boot, wir sind alle nur Menschen…

 

 

Wirfst Du Dir vor, nicht gehandelt zu haben?

Lass das lieber! Denn Deine Seele hatte ihre Gründe, warum Du in einer Sache nicht aktiv geworden bist. Vielleicht geschah es sogar deshalb, um Dich vor negativen Konsequenzen zu schützen! Es gab irgendwelche unbewussten Faktoren, die der Verstand nicht wahrgenommen hat, Dein Innerstes hingegen schon. Deshalb hör auf, etwas zu bedauern!

 

Öffne Dich für den Gedanken, dass es immer wieder neue Chancen im Leben gibt. Und wenn etwas sein soll, der richtige Zeitpunkt kommt bestimmt...

 

 

Übertreibe es nicht mit der Pünktlichkeit.

Es gibt Tage, da geht einfach alles schief. Manchmal mache ich mir selbst einen ungeheuren Stress und denke:

 

„Oh Gott, ich bin zu spät. Jetzt wird´s aber knapp!“

 

Ich beeile mich wie verrückt, und mit Ach und Krach schaffe ich es gerade noch. Und was ist dann meist die große Überraschung? Die Verabredung oder der Klient ruft an:

 

„Sorry, ich verspäte mich – ich stecke gerade im Stau!“ oder „Hab den Bus verpasst – es wird später!“ An solchen Tagen beruht es häufig auf Gegenseitigkeit… (Sind die Sterne daran schuld gewesen?)

 

Was machen manche Leute sich und anderen mitunter für einen Stress, weil sie dazu erzogen wurden, pünktlich zu sein? Ich kenne einige. Natürlich ist es auch ein Zeichen von Respekt, zu einem Termin pünktlich zu erscheinen. Es heißt ja, die Deutschen wären bekannt für ihre Pünktlichkeit. Beruflich ist es sicherlich angebracht. Bei einem Vorstellungsgespräch oder in Geschäftsangelegenheiten unpünktlich zu sein, ist blamabel.

 

Mir geht es darum, andere Menschen dafür zu öffnen:

„Die Welt geht nicht unter, wenn man mal zu spät ist!“

 

Oder will ich einfach mit dieser Textpassage nur meine eigene Unpünktlichkeit entschuldigen? ;) Auf jeden Fall sind unpünktliche Menschen die besten „Arschengel“. Sie helfen Dir dabei, Dich in Gelassenheit zu üben…

 

 

Kämpfe nicht gegen das Schlechte, sondern akzeptiere seine Existenz.

Setze Dich eher für das ein, was Du als gut erachtest. So musst Du weniger kämpfen, und Du sparst wertvolle Energie. Deine Gelassenheit kehrt wieder zurück...

 

 

Wenn Du nicht gleich alles kapierst? Na und?

Als ich noch innerwise Mentor war und viele Kurse gab, in denen ich Menschen die energetische Medizin und das Behandeln mit innerwise vermittelte, hatte ich immer wieder Teilnehmer, die sich gedanklich ungeheuren Stress fabrizierten, weil sie etwas nicht gleich verstanden. Ich musste sie dann beruhigen und motivieren.

 

Dabei machte ich sie auf Folgendes aufmerksam:

„Selbst wenn du es noch nicht verstanden hast, deine Seele wird sich von der Fülle an Informationen das Richtige herauspicken! Das Herz speichert das ab, was für dein System von Bedeutung ist. Es wird sich später daran erinnern!"

 

Manche Dinge erschließen sich einem eben erst später. Vieles Neue muss man sich einfach mehrmals zu Gemüte führen, bis man es kapiert. Und manchmal lernt man überhaupt nicht durch bloße Theorie, sondern durch die Praxis. Dinge zu üben, indem man sie tut und versucht, sie nachzuahmen, (so lernen übrigens Kinder, ganz ohne Stress) lässt jeden Schüler irgendwann zum Experten werden…

 

Die Weisheit in Dir muss manchmal einfach nur abgerufen werden... (Foto: pixabay.com)
Die Weisheit in Dir muss manchmal einfach nur abgerufen werden... (Foto: pixabay.com)

Ich muss nicht perfekt sein! Und ich darf auch Fehler machen.

Das sind zwei Sätze, die mich am meisten entspannen! Perfektionswahn kann echt anstrengend sein… Wieso akzeptiert man mit Leichtigkeit, dass Kinder Fehler machen dürfen, nur bei Erwachsenen tut man es nicht? In was für einer Kultur leben wir überhaupt, dass wir als Erwachsene uns für Fehler oder fürs Scheitern schämen müssen. Wenn etwas nicht klappt, na und? Wir sind auf dem Weg!

 

Wie oft fällt ein Kleinkind hin, das laufen lernt? Tausende Male! Und sagt oder denkt es sich: „Mensch, du hast einen Fehler gemacht! Du bist schlecht, du kannst nicht laufen, lass es lieber…“?

 

Nein! Selbst wenn es hinfällt, sich weh tut und eventuell kurz weint, dann richtet es sich schnell wieder auf und versucht es immer wieder – bis es gelingt…

 

 

Dein erwachsenes Kind oder Dein Partner hat Stress in seinem Leben und leidet?

Denke daran, Du bist nicht verantwortlich für sie! Mitfühlend zu sein und ein offenes Ohr zu haben zeugt von Wohlwollen und kann andere unterstützen. Trotzdem: Du bist nur für Dich selbst verantwortlich.

 

Wenn Du einem Leidenden seine Last abnimmst, nimmst Du ihm auch gleichzeitig seine Lebenslektionen und den Druck, etwas Wichtiges zu verändern. Du bürdest dir Ballast auf und belastest damit Dein System. (So entstehen mit der Zeit übrigens viele Krankheitssymptome!)

 

Jeder macht seine Erfahrungen und durchschreitet seine Lektionen – Du kannst niemanden davor bewahren, seine eigenen Fehler zu begehen. Wichtig finde ich, bei Sorgen das Vertrauen zu stärken und dem Betroffenen innerlich zuzutrauen, dass er sein Leben meistert…

 

 

Manche Wünsche sollen nicht in Erfüllung gehen, weil sie nicht dem Seelenplan entsprechen!

Was betrübt es uns doch, wenn lang gehegte Wünsche nicht in Erfüllung gehen – das stresst ganz bestimmt. Doch öffne Dich für diesen Gedanken: Oft ist es genau richtig, dass Wünsche nicht in Erfüllung gehen, weil Du etwas zu lernen hast oder weil Du merken sollst, dass der Wunsch vielleicht nicht richtig ist.

 

Nicht selten sind die Wünsche konträr zum eigentlichen Seelenplan. Denn jede Seele kennt die wichtigsten Vorhaben, die sie erfüllen will, und viele Wünsche – würden sie in Erfüllung gehen – würden ablenken oder auf den falschen Weg führen. Jetzt weißt Du, was Dir permanente Hürden, Stolpersteine und Verzögerungen auf Deinem Weg mitteilen möchten...

 

 

Vergiss den Satz: „Du musst jetzt!“ bzw. „Ich muss jetzt…“

Ein Muss erschafft immer Druck im System! Versuche, dieses Wort zu ersetzen mit „darf“, "kann" oder „will". Wie viele Menschen, die ihren Job verloren haben, würden gerne sagen können: "Ich darf arbeiten gehen..."?

 

 

Kläre Deinen Stress mit kinesiologischen Testmethoden und energetischer Arbeit.

Ich selbst hasse z. B. E-Gitarren-, Saxophon- und Blockflötenklänge. Ich weiß, diese Abneigung will mir etwas mitteilen. Wenn Du auch negativ auf etwas reagierst / Dich etwas antriggert, erinnert es Dich meist an eine Zeit, in der Du etwas erlebt hast, was unangenehm für Dich war.

 

In meinem Unterbewusstsein sind die genannten Instrumententöne mit negativ abgespeicherten Erfahrungen verknüpft. Jetzt kann ich bis zum Ende meines Lebens diese Töne hassen und mich darüber aufregen, oder ich finde den Grund für meine Antipathie heraus. Es geht darum, das Thema dahinter zu lösen. (Noch hatte ich keine Zeit dazu, aber ich glaube fest daran: Der richtige Zeitpunkt zur Klärung kommt bestimmt!)

 

 

Entspannt sein beginnt im Kopf...

Vielleicht hast Du bereits mindestens einen der aufgelisteten Punkte gefunden, den Du ab jetzt stärker beachten möchtest, dann freue ich mich! Nach und nach steigerst Du damit Dein Wohlbefinden.

 

Wenn Du mit der Zeit eine gelassenere Haltung entwickelst und keine Energie durch unnötigen Stressaufbau verschwendest, dann hast Du genügend Kraft für das, was Dir wichtig im Leben ist. Du kannst etwas Großes bewältigen, z. B. sinnvolle Vorhaben oder das angehen, was sich Dein Herz wünscht.

 

Also, spar Dir Deine Kräfte auf…

 

 

Mein nächster Armlängentestkurs zum Erlernen kinesiologischer Testmethoden findet übrigens am 26.10.18 statt! Weitere Infos...

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Tina (Sonntag, 30 September 2018 10:53)

    Lieber Robert,
    ein sehr schöner Artikel. Manchmal glaube ich, das man sich einfach mehr Zeit geben muss. Dann fügt sich alles. Was wichtig ist, macht man (weiter) und was nicht, kann man dann getrost mal unvollendet sein lassen. Ich habe mir das Gleichnis mit der Schildkröte überlegt. Die Schildkröte ist das Tempo, mit dem wir vorankommen, der Fluss, in dem wir die Dinge erledigen, auch Inspiration spielt mit rein. Erzwingt man es, indem man seine Schildkröte von hinten abschiebt, weil sie einem nicht schnell genug läuft, ist sie irritiert und bleibt stehen. Drückt man dann noch weiter, verzieht sie sich in ihren Panzer und macht erstmal eine ganze Weile nichts mehr. Wenn man sie in Ruhe lässt, läuft sie, und sogar Schildkröten können ziemlich schnell laufen. Da ist man dann überrascht.
    Das wichtigste und schwerste ist, die Situation zu akzeptieren, wie sie ist (gerade geht es mir nicht so gut, gerade habe ich keine Idee, aber an anderen Tagen kommt es zurück), sich selbst zu verzeihen und liebevoll mit sich umzugehen. Aber es lohnt sich.
    Mit dieser Sache mit den Nachrichten hadere ich immer noch, wenn ich das lese. Es ist nicht mein Problem und vielleicht kann mir dass jemand erklären. Wenn es vorübergehend ist und man aufgrund anderer Probleme sowieso schon dünnhäutig ist, ist das ja okay, wenn man den Kram dann irgendwann mal abschaltet. Aber 1x Nachrichten am Tag hören ist ja jetzt nicht schlimm. Und was das Reißerische betrifft, ich höre Deutschlandfunk, da ist es ziemlich neutral und sogar interessant, weil dann auch Hintergründe von aktuellen Themen erläutert werden. Es ist bei jedem etwas anderes, worauf sie oder er empfindlich reagiert und es ist, wie gesagt, nicht mein wunder Punkt, aber es klingt für mich, als könnte man die Realität nicht ertragen, wenn man keine Nachrichten hören kann. Aber die Realität ist die Welt, in der wir leben, und es ist ein großes Problem in meinem Augen, wenn man sie nicht erträgt, um das man sich kümmern muss. Man kann eine Art Umgang damit finden, die Positives in die Welt setzt. Ich überlege gerade, wie ich mit meinem Blog z. B. Ein Zeichen gegen Rechts setze. Ich sehe Müll auf der Straße, dann sammle ich ihn ein und werfe ihn in den Mülleimer. Ich gehe demonstrieren und fühle mich sehr verbunden, wenn ich sehe, wie viele Menschen sich friedlich für dieselbe Sache einsetzten. Nicht jeder kann sich auf Demos begeben, weil es sehr viele Menschen sind. Aber man kann überlegen, was man ändern kann, und, meiner Meinung nach,
    die Nachrichten besser ertragen, weil man beteiligt ist. So sehe ich das, aber vielleicht habe ich das falsch verstanden. Wir müssen uns, sobald wir können, darüber Gedanken machen, sonst haben wir bald eine Diktatur oder irgendetwas am Hals, was wir nicht möchten.
    Liebe Grüße
    Tina

  • #2

    Seelenforscher.eu (Montag, 01 Oktober 2018 23:38)

    Hallo Tina,
    ich freu mich, wenn Dir der Artikel gefallen hast :)
    Da stimme ich Dir voll zu! Sich Zeit geben ist so wichtig! Das Gleichnis mit der Schildkröte finde ich super. Es veranschaulicht das Problem von Hetze und Erzwingen wollen sehr gut!
    Die Nachrichten betreffend: Jeder hat das so seine Angewohnheiten. Ich persönlich meide Nachrichten im Fernsehen. Radionachrichten hingegen höre ich hin und wieder. Ich bin sicher, Du findest einen Weg, auf Deinem Blog einen Zeichen gegen Rechts zu setzen. Toll, dass Du mit diesem Gedanken spielst. Wir, die den "Rechtsruck" mit Sorge betrachten, dürfen in den heutigen Zeiten alle den Mund aufmachen - ich habe mir vorgenommen, nicht zu schweigen, sondern meine Meinung kundzutun...
    So hoffe ich, dass es immer mehr werden. Liebe Grüße
    Robert :)