Warum Unzufriedenheit und Frust wichtig sind und wie Dir diese Emotionen helfen

(Foto: pixabay.com - many thanks to "xusenru"!)
(Foto: pixabay.com - many thanks to "xusenru"!)

 

Frust und Unzufriedenheit - das hat sicherlich schon jeder in seinem Leben erfahren. Wir mögen keine negativen Gefühle und wollen sie so schnell wie möglich wieder los werden. Bereits im Bauch unserer Mutter hatten wir feine Antennen und nahmen die Schwingungen um uns herum wahr. Jedes Kind wünscht sich am liebsten nur Harmonie. Als Erwachsene streben wir ebenfalls danach und sind dafür sogar bereit, Kompromisse einzugehen.

 

Nur haben Kompromisse den Nachteil, dass sie auf Dauer ungeheuer viel Lebensenergie kosten, so dass wir sie irgendwann nicht mehr aushalten. Da bringt auch der kurze illusorische Zustand der Harmonie nichts, den wir geschaffen haben, indem wir gegen unsere eigentlichen inneren Impulse handelten.

 

Um des lieben Friedens willen nehmen wir uns meistens stark zurück, sprechen nicht unsere Wahrheit aus, obwohl es angebracht wäre. Wir machen Dinge, die wir eigentlich nicht wollen. So staut sich mit der Zeit einiges an, das sich früher oder später in Form eines Krankheitssymptoms zeigt...

 

Frust und Unzufriedenheit entstehen, sobald einem etwas misslingt oder wenn man von anderen enttäuscht wurde. Erst recht bei finanziellen Schwierigkeiten und im Falle von unerfüllten Wünschen oder Erwartungen usw. Jeder Mensch reagiert in solchen Situationen anders:

 

Die einen bemühen sich, trotz allem eine positive Haltung einzunehmen. Die anderen (und ich bin sicher, es gibt nicht wenige davon) versuchen, die entstandenen negativen Emotionen zu verdrängen, indem sie sich so viel wie möglich ablenken oder auch mit Alkohol betäuben. Übrigens leben viele Gastronomen von genau solchen Leuten. Als ehemaliger Gastwirt hatte ich genügend Gäste, die ihren Kummer einfach nur in Alkohol ertränken wollten.

 

Irgendwie bedauerte ich diese Gästegruppe. Nach und nach widerstrebte es mir immer mehr, sie mit Spirituosen zu benebeln. Jeder Erwachsene ist natürlich selbst für sich verantwortlich, jedoch hatte ich regelmäßig ein schlechtes Gewissen: Ich war derjenige, der damit Geld verdiente, einen "Stoff" anzubieten, der keine wirkliche Problemlösung liefert. War ich indirekt ein Dealer? Heute verdiene ich glücklicherweise mein Geld mit dem Gegenteil...

 

 

Doch jetzt dazu, warum Frust und Unzufriedenheit am Ende für Dich sehr hilfreich sein können:

Diese Gefühle teilen Dir unmissverständlich mit, dass etwas in Deinem Leben nicht passt. Jetzt gäbe es die Möglichkeit, Deine Eigenverantwortung an der Situation wegzuschieben und Schuldige für Deinen unangenehmen Zustand zu suchen. Dieses Muster ist weit verbreitet. Damit machst Du Dich aber automatisch zum Opfer, welches machtlos ist.

 

Dagegen hilft nur dieser Gedanke: "Deine Gegenwart hast Du Dir unbewusst selbst geschaffen! Übernimm Verantwortung dafür, was in Deinem Leben passiert ist, und richte Dich neu aus."

 

Frust und Unzufriedenheit, die Du bisher erlebt hast, sind ein Signal, das Dich motiviert, etwas zu verändern. Besinne Dich, dass Dein aktueller Zustand das Resultat Deiner vergangenen Gedanken und Entscheidungen ist.

 

Je frustrierter und unzufriedener Du bist, je mehr Leid Du fühlst, desto eher entsteht durch die Unerträglichkeit die Stärke in Dir, Veränderungen einzuleiten und neue Entscheidungen zu treffen, die Dich in eine andere Richtung bringen. Der Vorteil ist, Du weißt, was Du ab jetzt auf keinen Fall mehr willst. Genau das kann Dir Kraft geben.

 

Viele beschließen erst dann, etwas zu verändern, wenn das Leid nicht mehr auszuhalten ist - vielleicht kennst Du das selbst.

 

 

Du musst es aber nicht so weit kommen lassen! Es geht auch anders.

  • Formuliere eine Vision von dem, was Du für Dich willst, und achte auf Dein Innerstes / auf Dein Bauchgefühl / auf Dein Herz. Es weiß, was für Dich zum höchsten Wohl ist (welcher Job, welche Menschen gut für Dich sind etc.)
  • Versuche in die Richtung zu kommen, das zu tun, was sich für Dich gut anfühlt. Ändere Deinen Weg. Verabschiede Dich auf jeden Fall von Sätzen wie: "Das Leben ist eben hart! Man bekommt nichts geschenkt. Ich muss mich durchbeißen. Ich mache irgendwas, Hauptsache ich verdiene Geld" - das sind Überzeugungen, die auf Dauer Flow und Zufriedenheit verhindern.
  • Mach Dir bewusst: Du hast es verdient, dass es Dir gut geht. Kein anderer wird Dich retten, nur Du selbst kannst das tun, indem Du Deinen Fokus veränderst und Deine selbst erschaffenen Grenzen sprengst.

Ich habe früher diese Zusammenhänge nicht erkannt und musste typische negative Erfahrungen machen - meiner Manifestationskraft war ich mir einfach nicht bewusst. Mittlerweile ist meine Haltung Folgende:

 

 

Keine Kompromisse mehr!

Zwar habe ich noch immer viel zu lernen, aber ich bin auf dem Weg, keine Kompromisse mehr zu leben, die meine Energie und Freude drosseln. Ich habe keine Lust mehr auf Unzufriedenheit und Frustration. Deshalb beobachte ich mich gut.

 

Das Vertrauen in meine Eingebungen ist im Gegensatz zu früher deutlich gestärkt worden. Ich frage mich vor jeder Entscheidung: "Was will mein Herz wirklich? Fühlt sich diese Idee gut an?" Falls nicht, lass ich es bleiben.

 

Meine Feststellung ist: Der Kopf will so vieles, und wir überfordern uns oft selbst. Zusätzlich schwächen Verstandesargumente und Ängste das Vertrauen in unser Bauchgefühl, so dass wir zu zweifeln beginnen, was für uns richtig ist oder nicht.

Aber was die Seele wirklich will, das kann man sehr gut mit dem Armlängentest nachprüfen, er ist die Brücke zum Unterbewusstsein. Mir hat dieser kinesiologische Muskeltest sehr geholfen, selbstsicherer zu werden, wichtige Entscheidungen mit mehr Leichtigkeit zu treffen, Prioritäten zu setzen und Überflüssiges aus meinem Leben auszusortieren. So lasse ich mich leiten...

 

 

Ich liebe es, diese leicht erlernbare Methode einzusetzen - privat und beruflich...

 

Du kannst den faszinierenden innerwise Armlängentest erlernen. Ich bringe ihn Dir sehr gerne bei und bin sicher: Wie bei mir wird sich damit Dein Leben verändern. Kontaktiere mich, wenn Du mehr erfahren möchtest!

Ähnliche Artikel

Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann freue ich mich, wenn Du ihn teilst.

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Julian (Freitag, 02 November 2018 14:59)

    Schön, mal zu lesen, dass diese negativen Gefühle auch eine positive Kehrseite haben. Habe schon einiges gelesen, weil mich Thematik aus persönlichen Gründen stark interessiert, und in manchen Artikeln ist der Unterton sehr negativ wie hier https://warmeling.consulting/unzufriedenheit-mit-sich-selbst/. Es ist ein erfrischender Ansatz diese Unzufriedenheit auch als Chance zu begreifen. Außerdem nimmt es einem diesen Druck holterdipolter alles zu ändern ohne sich vorher klargemacht zu haben, was geändert werden muss.

  • #2

    Seelenforscher.eu (Sonntag, 02 Dezember 2018 21:05)

    Hallo lieber Julian,
    vielen Dank für Dein Feedback :) Manchmal muss man negative Dinge benennen. Ich persönlich bevorzuge einen wohlwollenden "Unterton" ohne Druck aufzubauen. Ich hoffe, dass mir das mit meinen Texten gelingt ;)
    Schöne Grüße
    Robert