Der Heiler in Dir

Bildnachweis: Stock-Fotografie-ID: 985319020 / Fotograf: Bogdan Kurylo
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Häufig schreibe ich in meinen Artikeln davon, dass jeder Mensch eine innere Weisheit besitzt, zu der man einen Zugang schaffen kann. Das ist besonders wichtig, wenn man krank geworden ist oder in einer Krise steckt und sich deshalb mit möglichen Ursachen und Lösungswegen beschäftigt.

„Was soll ich jetzt tun?“

 

„Wie werde ich wieder gesund?“

 

„Welcher Arzt, Heilpraktiker, Therapeut, … ist der richtige für mich?“

 

„Welche Behandlungsmethode hilft mir?“

 

„Soll ich mich tatsächlich sofort operieren lassen oder vorher noch etwas anderes versuchen?“

 

„Welche der vielen Ratschläge und Ideen meiner Mitmenschen sind optimal für mich?“

 

„Was benötige ich jetzt am meisten?“

 

„Was hilft mir wirklich?“


Das sind einige der typischen Fragen, die wohl jedem Betroffenen im Kopf herumschwirren, der sich bewusster mit den Vorkommnissen in seinem Leben auseinandersetzt. Doch nicht wenige Patienten geben ihre Verantwortung lediglich an die Mediziner ab.

 

Jedenfalls beginnt - besonders nach einer schwerwiegenderen Diagnose - bei den meisten eine längere Suche. Nicht selten irrt man dann in einem regelrechten Dschungel von Expertenmeinungen, Therapiemöglichkeiten und gutgemeinten Ratschlägen umher. In dieser Phase ist es möglich, sich komplett zu verzetteln, was sogar zur absoluten Verzweiflung und Desorientierung führen kann.

 

 

Letztendlich ist es wichtig, sich zu besinnen, wieder still zu werden und die Aufmerksamkeit von außen nach innen zu richten.

Denn, meine Überzeugung ist: Die Antworten auf die meisten Fragen sind bereits im Innersten vorhanden!


Als energetischer Berater und Impulsgeber habe ich erfahren können:
Viele Klienten ahnen schon, welche Faktoren an der Entstehung ihrer Krankheit beteiligt sein könnten, oder sie fühlen bereits instinktiv, welche Maßnahmen als Erstes notwendig wären. Wer aufmerksam in sich hineinspürt, der erkennt mit der Zeit, welche Schritte tatsächlich sinnvoll sind und welche nicht.

Das Problem ist oft nur, dass man sich bzw. seiner inneren Stimme nicht richtig vertraut und sich von anderslautenden Meinungen (die nicht selten druckvoll, beeinflussend und angstschürend sind) verunsichern lässt.

 

Das ist natürlich nicht ganz so einfach, wenn man verängstigt ist.

Da ich kein Arzt, Psychologe oder Heilpraktiker bin, darf ich als Coach niemandem von einer ärztlichen Behandlung oder einem Eingriff abraten, aber ich stelle zweifelnden Ratsuchenden die Fragen:

 

„Welche Optionen hast du? Bei welchen davon fühlst du Abneigung und Widerstand, und wobei hast du ein gutes Gefühl?“

Wer den Armlängentest erlernt hat, der kann direkt an den Armen die körperliche Reaktion auf die jeweilige Maßnahme sichtbar machen. Man denkt an die entsprechende Option: Sobald sich eine Armlänge verkürzt, bedeutet das in der Regel:

„Nein!" Oder: "Mit dieser Idee habe ich Stress bzw. sie ist nicht optimal für mich!“

Ist eine Behandlungsmethode oder vorgeschlagene Therapiemöglichkeit geeignet, bleiben die Armlängen gleich. Sie zeigen ein Ja, was stressfrei heißt – nichts verspannt sich im Körper. (Somit scheint sie gut zu sein.)

 

Der Armlängentest ermöglicht es, Kontakt zu Deiner inneren Weisheit aufzunehmen...
Der Armlängentest ermöglicht es, Kontakt zu Deiner inneren Weisheit aufzunehmen...

Wie ist so etwas möglich, wenn man die Behandlungsdetails nicht kennt, selbst weder Fachwissen besitzt noch Arzt ist? Meine Erklärung dazu ist Folgende:

Letztlich geht es immer um Klänge und Energie. Alles, was existiert, hat einen Klang, sowohl jeder Mensch wie jeder Gegenstand, jedes Gerät, jede therapeutische Idee usw. Die innere Weisheit des Körpers kennt die disharmonischen Energien eines bestehenden Krankheitssymptoms. Wenn die Fragestellung nun beispielsweise lautet:

„Ist die anvisierte Therapieform zu meinem höchsten Wohl nach Bedarf und Notwendigkeit, und fördert sie meine Gesundheit?“

Dann nehmen Geist und Seele des Betroffenen unbewusst die Klänge = Schwingungen der entsprechenden Option wahr. Dazu reicht es, sich auf das Angebot und den ausführenden Therapeuten zu konzentrieren.

Übrigens: Nicht nur die Idee allein mit ihren Einzelheiten spielt eine Rolle, sondern der Anbieter, z. B. der Arzt oder das zuständige Klinikum besitzen ebenfalls einen individuellen Klang. So ist es möglich, dass eine Heilmaßnahme die ideale und gesundheitsfördernde Schwingung liefert und die entstandene Disharmonie des Leidenden transformiert.

 

Ich denke mir, dass die innere Weisheit die vorhandenen Schwingungen, die man auch als Frequenzen bezeichnen kann, vergleicht.

Ob man als Patient nun kinesiologisch testen kann oder nicht, auf jeden Fall ist es wichtig, seine Eigenverantwortung zu übernehmen, aktiv zu werden, sich ausgiebig zu informieren, um überhaupt Behandlungsoptionen vergleichen zu können. Jedoch sind die Köpfe vieler Menschen eher einseitig in folgende Richtung gepolt:

„Lieber Arzt, bitte sag du mir, was ich machen soll!“

Aber auch bei denjenigen, die abseits der Schulmedizin auf der Suche sind, ist dieser Gedanke weit verbreitet:

„Es muss jemanden geben, der mich wieder gesund macht!“

Früher dachte ich das in gewisser Weise auch und beschäftigte mich mit verschiedensten Wunderheilern wie z. B. Bruno Gröning, der im bayerischen Rosenheim in den 1950ern wirkte. Alten Berichten zufolge konnte er unzählige Heilerfolge vorweisen. Noch heute organisieren seine Anhänger Treffen, um gemeinsam für Kranke zu beten und seine Botschaften zu verbreiten…

Wie überall gibt es auch im Heilbereich leider einige schwarze Schafe, die nicht zum höchsten Wohl von Kranken agieren. Ein integrer Heiler hingegen, der seine Gabe vom Göttlichen erhalten hat, ist - verallgemeinert gesagt - ein Kanal für universelle Heilkräfte.

Er macht immer auf Folgendes aufmerksam (so auch Bruno Gröning):

„Nicht der Heiler heilt, sondern das Göttliche tut es. Ein Heiler ist lediglich Überbringer von Impulsen bzw. verstärkt die dem Patienten selbst innewohnenden Heilkräfte…“

Man könnte auch sagen:

 

 

„Ein Heiler wirkt zum höchsten Wohl aller Beteiligten, wenn er Heilsuchenden dabei hilft, den inneren Heiler in sich zu entdecken!“

Sprich, er leistet im Grunde Hilfe zur Selbsthilfe. Was bleibt nun übrig? Der Kranke hat seine Aufmerksamkeit von außen nach innen zu verlagern…

Kürzlich stieß ich auf die Formulierungen „der Heiler in dir“ bzw. „der innere Heiler“, die mich aufhorchen ließen und zu folgenden Gedanken führten:

Was wäre, wenn in jedem von uns ein Heiler säße, der nur darauf wartete, dass man mit ihm kommuniziert?

 

Mir gefällt dieser Gedanke, in seinem Innersten einen Ansprechpartner zu haben, den man wie einen guten Freund und wohlwollenden, weisen Gelehrten alles fragen kann - einen Begleiter, der liebevoll und selbstlos jederzeit zur Verfügung steht.

 

Doch er kommt nicht zum Einsatz, besser gesagt, sein Potenzial wird nicht genutzt und bleibt brach liegen, solange wir nicht auf die Idee kommen, uns ihm zuzuwenden. Gefällt Dir diese Inspiration ebenfalls und rätselst Du gerade über merkwürdige Symptome, dann probiere es einmal aus:

 

 

Welche Beschwerden Du auch immer hast, versuche Kontakt mit Deinem inneren Heiler aufzunehmen!

Nimm Dir einige Minuten Zeit für Dich. Begib Dich an einen Platz, an dem Du für eine Weile ungestört bist. Mach es Dir bequem. Werde still und lausche in Dich hinein. Du könntest im Geiste die Fragen stellen:

„Lieber innerer Heiler, wie siehst du aus? Bist du männlich? Bist du weiblich oder sogar beides?“

Beobachte, was nach der Fragestellung in Deinem Kopf auftaucht! Vielleicht erscheint vor Deinem geistigen Auge ein Bild. Womöglich ist der Heiler in Dir nicht alleine und verbunden mit anderen hilfreichen Kräften. Vielleicht zeigen sich in seiner Nähe ein oder mehrere Krafttiere…

Ich finde es jedenfalls interessant, dem Ganzen in einem meditativen Zustand nachzugehen. Als ich es ausprobierte, dachte ich anfangs spontan, mein innerer Heiler wäre eine Frau, doch dann überkam mich plötzlich das starke Gefühl:

„Nein, er hat die Gestalt eines alten und sanften Mannes mit einem sehr langen, grauen Bart und langen gekräuselten Haaren - einem Druiden ähnlich.“

Er wirkte sehr freundlich, herzlich – wie ein liebender Großvater. Interessanterweise empfand ich ihn als sehr humorvoll, als würde ich genau diese Qualität brauchen, wenn ich über bestimmte Unpässlichkeiten nachgrüble…

 

 

Eines steht fest, der innere Heiler in Dir ist ein Teil Deines Systems.

Meiner Vorstellung nach ist er sicherlich in starkem Kontakt mit der Weisheit des Göttlichen bzw. des Universums. So muss er ungeheuer weise sein bzw. die Fähigkeit besitzen, jegliches Wissen anzuzapfen, das es braucht, um einen Bewusstseinsprozess, aber auch um Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Der innere Heiler müsste doch auch in Erfahrung bringen können, welche Heilimpulse notwendig sind, um Krankheitssymptome wieder zu verabschieden.

 

Dazu gehört in allererster Linie zu erkennen, weshalb man krank geworden ist. Es geht also darum, Ursachenforschung zu betreiben.

Krankheit bedeutet im Allgemeinen "Unordnung" bzw. "aus der natürlichen / göttlichen Ordnung herausgefallen" zu sein, zumindest berichten davon viele ausgebildete spirituelle Therapeuten…

Sobald Du das Gefühl hast, in Kontakt mit Deinem inneren Heiler zu sein und ein Bild von ihm hast, kannst Du ihn im Geiste nach seiner Meinung fragen. Da jeder von uns mehrere Baustellen hat, würde ich nicht zu viele Fragen auf einmal stellen und mir das dringendste Problem auswählen.

Wichtig ist, keinen Druck zu machen! Die Antwort muss nicht sofort wahrnehmbar sein, sondern kann erst Tage später auf Dich zukommen.

 

Empfehlenswert ist es, auf Träume in den Folgenächten zu achten und ein kleines Notizbüchlein griffbereit zu haben.

 

 

Beschäftigt Dich schon lange ein bestimmtes Symptom, frag den Heiler in Dir beispielsweise:

  • weshalb es entstanden ist
  • welche Botschaft es hat
  • wozu es Dich auffordert. Ist etwas zu beenden, loszulassen, zu verabschieden, um wieder gesund zu werden?
  • was zu erkennen ist, damit Selbstheilungskräfte entstehen oder aktiviert werden können
  • worauf Du in Zukunft achten sollst
  • ob Dein System etwas Unterstützendes benötigt

    (stofflich, z. B. durch Ernährung oder aber auch durch Verzicht auf bestimmte Lebensmittel … / mental, z. B. in Form von aufbauenden Inspirationen und neuen positiven Glaubenssätzen /  seelisch, z. B. durch die Frage: "Was nährt meine Seele?" / energetisch, z. B. in Form von Musikklängen und anderen Heilfrequenzen usw.)


Ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Falls Du möchtest und Zeit hast, schreib mir eine Mail, ob Du meine Idee ausprobiert hast. Erzähle mir, was nach der Konzentration auf Deinen inneren Heiler aufgetaucht ist – welche Erfahrungen hast Du mit meinem Vorschlag gemacht?

Auf dass wir neue Möglichkeiten der Selbstheilung entdecken…

 

 

 

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